Egalita Kindergarten und geschlechtsneutrale Erziehung

Ein Bericht über die Egalita Kindergarten in Schweden:

 At the „Egalia“ preschool, staff avoid using words like „him“ or „her“ and address the 33 kids as „friends“ rather than girls and boys.

Da dürfte die Sprechakttheorie sich bemerkbar machen, der ja auch Butler anhängt.

From the color and placement of toys to the choice of books, every detail has been carefully planned to make sure the children don’t fall into gender stereotypes.

Und wenn die ersten Jahrgänge durch sind wird man merken, dass sie sich entwickelt haben, wie alle anderen Kinder auch. Was wird die Lehre daraus sein?: „Die Gesellschaft ist zu stark, wir müssen noch mehr geschlechtsneutrale Räume bereitstellen.“

„Society expects girls to be girlie, nice and pretty and boys to be manly, rough and outgoing,“ says Jenny Johnsson, a 31-year-old teacher. „Egalia gives them a fantastic opportunity to be whoever they want to be.“

Was ironischer Weise dann bei Mädchen meist nett und hübsch sein ist und bei Jungs rau und aus sich herausgehend.

The taxpayer-funded preschool which opened last year in the liberal Sodermalm district of Stockholm for kids aged 1 to 6 is among the most radical examples of Sweden’s efforts to engineer equality between the sexes from childhood onward.

Breaking down gender roles is a core mission in the national curriculum for preschools, underpinned by the theory that even in highly egalitarian-minded Sweden, society gives boys an unfair edge.

Warum auch einen Blick über den Tellerrand werfen und mal die biologischen Theorien wahrnehmen. Aber nehmen wir das Konzept mal wie es ist: Da stellt sich doch die Frage, ob Mädchen schlechter gemacht werden als sie sind oder Jungen besser gemacht werden als sie sind und welche Eigenschaften genau den Vorteil für Jungen ausmachen. Wenn es einen Vorteil durch die Jungenrolle gibt, dann erzieht man diese ja quasi den Jungen weg, während die restlichen Jungs in der Gesellschaft den Vorteil behalten. Auch eine nette Sache für die Jungs. Vielleicht sollte man die Mädchen einfach direkt innerhalb der vorteilhaften Jungenrolle erziehen, dass sollte den Theorien nach ja keinen Unterschied machen. Das ganze vorteilhafte Abhärten und Hierarchien bilden kann sich dann doch bestimmt nur vorteilhaft auswirken.

To even things out, many preschools have hired „gender pedagogues“ to help staff identify language and behavior that risk reinforcing stereotypes.

Some parents worry things have gone too far. An obsession with obliterating gender roles, they say, could make the children confused and ill-prepared to face the world outside kindergarten.

Dann wäre es vielleicht für diese Eltern ratsam ihre Kinder in einen anderen Kindergarten zu stecken. Wobei es sich letztendlich wohl einfach nicht auswirken wird, sofern die Kinder tatsächlich frei wählen können.

„Different gender roles aren’t problematic as long as they are equally valued,“ says Tanja Bergkvist, a 37-year-old blogger and a leading voice against what she calls „gender madness“ in Sweden.

Those bent on shattering gender roles „say there’s a hierarchy where everything that boys do is given higher value, but I wonder who decides that it has higher value,“ she says. „Why is there higher value in playing with cars?“

Wer sagt denn überhaupt, dass darin ein höherer Wert liegt? Doch bisher eigentlich nur Tanja Bergkvist.

At Egalia — the title connotes „equality“ — boys and girls play together with a toy kitchen, waving plastic utensils and pretending to cook. One boy hides inside the toy stove, his head popping out through a hole.

Lego bricks and other building blocks are intentionally placed next to the kitchen, to make sure the children draw no mental barriers between cooking and construction.

Director Lotta Rajalin notes that Egalia places a special emphasis on fostering an environment tolerant of gay, lesbian, bisexual and transgender people. From a bookcase she pulls out a story about two male giraffes who are sad to be childless — until they come across an abandoned crocodile egg.

Nearly all the children’s books deal with homosexual couples, single parents or adopted children. There are no „Snow White,“ “Cinderella“ or other classic fairy tales seen as cementing stereotypes.

Die Wirkmacht der Märchen! Gäbe es sie nicht, wären wir alle schwul! Ich bin gespannt, wie vielen Kindern es hilft, ihre krankhafte Fixierung auf die Heterosexualität zu überwinden und homosexuell zu werden. Meine Vermutung: Genau so vielen wie im sonstigen gesellschaftlichen Schnitt.

Andererseits spricht nichts dagegen etwas gegen Homophobie zu machen. Aber muss es gleich so übertrieben sein, dass man gar keine Heterosexualität mehr zeigen kann?

Rajalin, 52, says the staff also try to help the children discover new ideas when they play.

„A concrete example could be when they’re playing ‚house‘ and the role of the mom already is taken and they start to squabble,“ she says. „Then we suggest two moms or three moms and so on.“

Egalia’s methods are controversial; some say they amount to mind control. Rajalin says the staff have received threats from racists apparently upset about the preschool’s use of black dolls.

But she says that there’s a long waiting list for admission to Egalia, and that only one couple has pulled a child out of the school.

Jukka Korpi, 44, says he and his wife chose Egalia „to give our children all the possibilities based on who they are and not on their gender.“

Bis auf den Jungs. Denn die Geschlechterrolle ist ja wie man oben gelesen hat für diese vorteilhaft?

Sweden has promoted women’s rights for decades, and more recently was a pioneer among European countries in allowing gay and lesbian couples to legalize their partnerships and adopt children.

Gender studies permeate academic life in Sweden. Bergkvist noted on her blog that the state-funded Swedish Science Council had granted $80,000 for a postdoctoral fellowship aimed at analyzing „the trumpet as a symbol of gender.“

Übersetze ich das richtig mit: „Die Trompete als eine Symbol des sozialen Geschlechts“? 80.000 €? Das Ergebnis lautet: „Sie ist phallusförmig und laut“. Das hauptsächlich Männer hineinblasen könnte Anlass für interessante Verwicklungen sein, aber es wird wohl nur als Hinweis auf ihren Penis zu sehen sein.

Jay Belsky, a child psychologist at the University of California, Davis, said he’s not aware of any other school like Egalia, and he questioned whether   it was the right way to go.

„The kind of things that boys like to do — run around and turn sticks into swords — will soon be disapproved of,“ he said. „So gender neutrality at its worst is emasculating maleness.“

Schön, dass es mal einer sagt.

Egalia is unusual even for Sweden. Staff try to shed masculine and feminine references from their speech, including the pronouns him or her — „han“ or „hon“ in Swedish. Instead, they’ve have adopted the genderless „hen,“ a word that doesn’t exist in Swedish but is used in some feminist and gay circles.

„We use the word „Hen“ for example when a doctor, police, electrician or plumber or such is coming to the kindergarten,“ Rajalin says. „We don’t know if it’s a he or a she so we just say ‚Hen is coming around 2 p.m.‘ Then the children can imagine both a man or a woman. This widens their view.“

Als Studie eigentlich ganz interessant. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt. Vielleicht kann man es in 20 Jahren zusammen mit den Kibbuzversuchen als Beispiel dafür ausführen, dass die Geschlechterrollen ihren Ursprung in der Biologie haben.

Egalia doesn’t deny the biological differences between boys and girls — the dolls the children play with are anatomically correct.

Damit leugnen sie nur die offensichtlichen körperlichen Unterschiede nicht. Aber die Unterschiede im Gehirn (vgl hier generell und hier bezogen auf die Struktur) könnte man an Puppen eh nicht darstellen.

What matters is that children understand that their biological differences „don’t mean boys and girls have different interests and abilities,“ Rajalin says. „This is about democracy. About human equality.“

Doch haben sie. Auch gut erforschte Unterschiede. Natürlich nur im Schnitt. Bedingt sowohl durch pränatale Hormone, die das Gehirn „vorformatieren“ als auch durch die jeweiligen Hormonstände. Aber bei einer rein sozialwissenschaftlichen Betrachtung kann man das natürlich einfach ausblenden.

Vergleiche auch:

40 Gedanken zu “Egalita Kindergarten und geschlechtsneutrale Erziehung

  1. Das habe ich ja letztens gepostet. Es ist immer wieder erschreckend anzusehen, wie es an allen Erkenntnissen der Evolutionsbiologie, Hirnforschung, der Psychologie, vor allem Entwicklungspsychologie vorbei, in einer Demokratie!! möglich ist, Kinder solchen Versuchen auszusetzen.

    Meines Erachtens bringt es im besten Fall Nichts und im schlechtesten Fall identitätsgestörte Kinder mit psychischen Problemem hervor.

    • @terminator, der da geschrieben hat:

      > Das habe ich ja
      > letztens gepostet.
      > Es ist immer wieder
      > erschreckend anzusehen,
      > wie es an allen Erkenntnissen
      > der Evolutionsbiologie,
      > Hirnforschung, der
      > Psychologie, vor allem
      > Entwicklungspsychologie
      > vorbei, in einer Demokratie!!
      > möglich ist, Kinder solchen
      > Versuchen auszusetzen.

      Zu letzterem: Es ist genauso möglich, wie es möglich ist, Kinder auf Lebenszeit in mehr oder weniger obskure Organisationen, genannt (in Österreich) „gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaft“ einzuschreiben. Wo ihnen dann unter anderem erklärt, wird, die Welt sei von einem Herrn Jahwe in sechs Tagen erschaffen worden. Es ist eben Ausfluß des Elternrechts in Verbindung mit der Meinungsfreiheit.

      Überhaupt, was regst dich denn auf? Wenn alles Biologie ist, dann sind die Buama doch so sicher wie in Abrahams Schoß, und ihre genetisch-entwicklungsphysiologisch determinierte Überlegenheit wird sich früher oder später durchsetzen. End of story!

      Wenn nicht, dann sollte man doch noch ein paar Gedanken auf die Frage verweden, wieviel Einfluss Gesellschaft und Kultur auf die Entwicklung haben.

      • @ Maren

        Nein, nicht touchè.

        Tanja übersieht großzügig, dass die geäußerten Einstellungen der Erziieherinnen dazu führen werden, dass sie die Ausdrucksfähigkeit der Junen sehr viel mehr und sehr viel einseitiger einschränken werden als die der Mädchen, dass hier in verschärfter Form praktiziert werden wird, wan auch im normalen feminisierten Schulsystem unter Federführung einer feministischen Pädagogik passiert: Jungendiskriminierung.

        Weil die feminismuskompatible Abrichtung von Jungen einen höheren Stellenwert genießt als ihre Ausbildung, die Wissensvermittlung an sie.

        Es gibt keine Rechtfertigung dafür.

        Das ist schändlich, unmoralisch, unethisch.

        Und für eine Gesellschaft, die so ihre produktivsten Mitglieder beschädigt, tödlich, bereits auf mittlere Sicht.

        Und es wird mich wenig trösten, dass vor allem staatsgepämperte FeministInnenhintern in der kalten Zugluft hängen werden, wenn dieses System wg. Unfinanzierbarkeit den Geist aufgibt.

      • Überhaupt, was regst dich denn auf? Wenn alles Biologie ist, dann sind die Buama doch so sicher wie in Abrahams Schoß, und ihre genetisch-entwicklungsphysiologisch determinierte Überlegenheit wird sich früher oder später durchsetzen. End of story!

        Sie wird sich zwar durchsetzen, aber bis dahin kann es ein sehr steiniger Weg für die Jungs werden. Es wird sehr schwer für sie, eine gefestigte Identität zu entwickeln, wenn sie sich in einem Umfeld bewegen, in dem sie ihr Wesen ständig verleugnen müssen.

      • Ach Tanja, ach oh weh!

        Gerade weil Gesellschaft und Kultur praegenden Einfluss auf das Individuum, ganz besonders in der kindlichen Entwicklungsphase haben, muessen Kinder vor dem Einfluss der GenderistenSEKTE geschuetzt werden.

      • @ Sg. Frau/Herr Werdenberg,

        … oder wie auch immer.

        Zunächst einmal sind ihre Vergleiche samt und sonders schief; z.B.: „Kinder auf Lebenszeit“

        Kinder und auf Lebenszeit einschreiben ist ein Widerspruch in sich. Kind ist man meines Wissens in Österreich bis zum vollendeten 6sten Lebensjahr, danach unmündiger Minderjähriger bis 14 und dann mündiger Minderjähriger bis zur Volljährigkeit. Auf Lebenszeit wird hier niemand eingeschrieben. Schon mit 14 Briefchen an den Bischof, das wars. Wie es beim Islam aussieht, weiß ich nicht, man hört ja so Einiges.

        Auch diese Aussage ist meiner Meinung nach irreführend und hat wohl eher etwas mit Ihnen, als mit den Kontext zu tun:

        „Es ist eben Ausfluß des Elternrechts in Verbindung mit der Meinungsfreiheit.“

        So wie es in Schwedern auch „Ausfluß“ des Elternrechts ist, Kindern Heimerziehung zukommen zu lassen und dann – als Eltern – dafür eingesperrt zu werden. Der Punkt ist der, dass diese Sachen implementiert werden und eben in Zukunft NICHT Ausfluß von Elternrecht und Freiheit sein werden sondern verpflichtend für alle so vorgesehen. In Kirchengemeinschaften einschreiben – im Sinne von Taufen – kann mir der Staat noch nicht vorschreiben – oder?

        Wieder eine äußert flache Bemerkung:
        „Überhaupt, was regst dich denn auf? Wenn alles Biologie ist, dann sind die Buama doch so sicher wie in Abrahams Schoß, und ihre genetisch-entwicklungsphysiologisch determinierte Überlegenheit wird sich früher oder später durchsetzen.“

        Nach dem Motto: Was uns nicht umbringt, macht uns härter. Bsp.: Nur weil man die Jungen jeden Tag schlägt, sterben sie nicht, sie werden alle groß, also, was regst dich auf, die Biologie setzt sich durch.

        Und die weiblichen Epigonen auf den Sitzen zur Rechten klatschen, ob dieses fraglichen Ergusses.

      • @Tanja Werdenberg

        hier werden experimente mit wehrlosen kindern gemacht und deine rechtfertigung : es gibt eine gruppe von menschen die glaubt das Jahwe die erde erschaffen hat.

        mit logik hat das nichts mehr zu tun. mehr mit einer art religionsen fanatismus ,für die die erde immernoch eine scheibe ist…

  2. @ Christian

    *Übersetze ich das richtig mit: „Die Trompete als eine Symbol des sozialen Geschlechts“? 80.000 €? Das Ergebnis lautet: „Sie ist phallusförmig und laut“. Das hauptsächlich Männer hineinblasen könnte Anlass für interessante Verwicklungen sein, aber es wird wohl nur als Hinweis auf ihren Penis zu sehen sein.*

    Was erwartest Du denn?

    Die Hoffnung, dass mir eine Gender-Stdies-Fakultät eine Post-Doc-Studie des Titel „Blasen trompetende Frauen besser?“ finanzieren könnten, habe ich schon längst aufgegeben.

      • Ach ja.

        Zum Thema wollte ich auch noch was sagen.

        So sehr unterscheidet sich der Egalia-KIndergarten nicht von den Kinderläden der Anarchokommunarden der 70’er-Jahre, die die Kinder einfach machen ließen.

        Mit dem Ergebnis, dass die „Geschlechterrollen“ bei den lieben Kleinen noch ausgeprägter waren als bei bürgerlich aufgezogenen Kindern: die Jungs noch dominanter, aggressiver, die Mädchen noch ängstlicher, zurückhaltender.

        Ähnliches wird sich auch dort abspielen.

        Nur fürchte ich, dass hier feministische Misandrie, die ja überall durchschimmert, dazu führen wird, wie es der KInderpsychologe schon gesagt hat, besonders die Jungen, wenn sie klassisch jungenhaft agieren wollen, autoritär-feministisch zu deckeln, denn klassische Männlichkeit ist doch das Feindbild schlechthin, das was abgeschafft/überwunden werden soll.

        Jungs sollen nicht einfach so EMPAUERT werden, sicher immer genau dann nicht, wenn sie ihre männliche Natur zum Ausdruck bringen wollen.

        Sie werden nur empauert, wenn sie sich weiblich zeigen, d.h., diese Erziehung wird vor allem Jungen schaden, ihre ungehinderte, möglichst freie Entfaltung beschränken.

        Ich verstehe nicht, wie Eltern ihre Kinder dem ausliefern können.

        Jungenbenachteiligung ist bei den geäußerten Einstellungen/Beurteilungen der Erziehierinnen hinsichtlich Mann und Männlichkeit so vorhersehbar wie das Amen in der Kirche.

        Und so etwas wird auch noch vom Steuerzahler gefördert.

        Jedenfalls von jener Politkamarilla, die im Namen des Souveräns entscheidet und von diesem nur noch schlafmützig und desinteressiert kontrolliert wird.

      • Gestern hab ich eine feministisch getünchte Freundin mit ein paar antisexistischen Argumenten konfrontiert. Keines konnte sie widerlegen, aber auch keines schien sie zu überzeugen. Erst nachdem ich sie als Bubenmutter darauf aufmerksam gemacht hatte, dass ihr eigen Fleisch und Blut unter sexistischer Diskriminierung zu leiden hätte, war ihr Geist empfänglich. Frauen sind penetrant praktisch.

  3. Den Genderisten sollten elektronische Fussfesseln verpasst werden und Rayonverbote, d.h es müsste ihnen untersagt werden, sich näher als 100 Meter einem Kind zu nähern. Sie wären in der Pharmaindustrie mit ihren Tierversuchen besser aufgehoben.

  4. „Ich bin gespannt, wie vielen Kindern es hilft, ihre krankhafte Fixierung auf die Heterosexualität zu überwinden und homosexuell zu werden.“

    Äh, ich glaube, das ist nicht das Ziel.

  5. @ messi
    „Frauen sind penetrant praktisch.“

    Was die feministische Sichtweise widerlegen würde, dass Frauen besser sind, wenn es um „vernetztes Denken“ geht.

  6. „…is among the most radical examples of Sweden’s efforts to engineer equality between the sexes from childhood onward.“

    Das Problem bei Obigem, bzw. eine Ambivalenz des Ganzheitlichen ist:
    Selbst der (vermeintlich) „radikalste“ (an der Wurzel anpackende) Versuch, die Geschlechterrollen „auf Anfang“ zu setzen, muss von Menschen gemacht werden.
    Und diese Strippenzieher, theoretischen Planer und umsetzungsversuchenden Praktiker sind selbst Teil der Gesellschaft. Nicht Waldmenschen, die keinen direkten Kontakt zur heutigen Sozialsituation (also dem Weltzustand unserer Zeit) haben.

    Die Idee, den Kindern ein unbeschriebenes Blatt zu bieten, das sie mit individueller Entwicklung beschreiben können, ist grundsätzlich interessant.

    Der Versuch könnte idealistisch sein, aber scheitern. Er könnte auch (auf irgend eine Art) gelingen, aber den Kindern bezogen auf ihre weitere gesellschaftliche Sozialisation schaden. Oder ganz anders ausgehen, als alle denken. Das ist eine weitere Frage.

  7. http://en.wikipedia.org/wiki/Nature_versus_nurture

    Ich finde solche Experimente bedenklich. Die individuellen Folgen sind nicht absehbar und eventuelle negative Spätfolgen werden nicht oder nur unzureichend in Betracht gezogen. Wissenschaftlich gesehen ein schlecht dokumentiertes Experiment mit kaum zu kontrollierendem Bias. Ethisch gesehen auf einer Stufe mit Milgram und Zimbardo, wobei diese Experimente wenigstens in einem kontrollierten Umfeld stattgefunden haben. Gesellschaftlich gesehen ein versuchter Kommunismus im Kleinen.

  8. Pingback: Femokratie News 191-2011 « FemokratieBlog

  9. Um meine Ansicht zum Egalita-Kindergarten klarzustellen: Ich halte den dort anscheinend praktizierten Erziehungsstil für abgeschmackt bis dogmatisch. Ich halte nichts davon, Kindern eine Gender-Rolle an- oder abzuerziehen. Kinder brauchen Grenzen, sonst aber große Freiheit, sich zu entwickeln und ihren Weg zu finden. Mho.

    Was mich aber nachhaltig amüsiert hat: Einige der Mitdiskutanten (es sind, glaube ich, ausschließlich Männer), die sonst täglich den großen Schwur auf die biologische, vielfach ausgeprägte Superiorität des männlichen Geschlechts ablegen, haben bei dem Bericht empört aufgejault. Hilfe, der Gender-Feminismus belagert unsere Kindergärten und möchte den Kleinen Anti-Androgene in den Kakao tun! Und dann fielen Worte à la „Gefahr für die Kinder“ und „verbieten“. Mit anderen Worten: Es wurde nach einer soziokulturellen Intervention gerufen, mit Hilfe der Instrumente der Rechtsordnung und eines Machtworts staatlicher Behörden.

    Reicht die Evolution als allumfassende Interventionsmacht also nicht aus, um solchen – aus der Sicht Obbezogener – „Unfug“ wieder abzustellen?

    Wenn man davon ausgeht, dass ein pädagogisches Experiment zum ZIel hat, bessere Erziehungsmethoden zu finden, und auch Erziehungseinrichtungen in einem gewissen Wettbewerb stehen, dann wird das Egalita-Experiment versagen und früher oder später verschwinden, wenn es tatsächlich, wie besagte Herren voraussagen, nur lebensuntaugliche, psychisch verstümmelte Männer hervorbringt, die erst mühsam ihren biologischen Grundtakt wiederfinden müssen.

    Das wäre in der Tat eine moralisch fragwürdige Verschwendung von Ressourcen. Sonst….warten wir’s ab!

    • „Reicht die Evolution als allumfassende Interventionsmacht also nicht aus, um solchen – aus der Sicht Obbezogener – „Unfug“ wieder abzustellen?“

      Das habe ich mcih auch gefragt. Wenn die Biologie so mächtig ist, dann sollten solche Versuche doch eh in die Hose gehen. Und ich habe auch keinen psychischen Schaden davon genommen, dass mir bis zum 16. Lebensjahr alltäglich heterosexuelle Geschlechtsrollen anerzogen wurden.

      • Also, wimre, habe ich es mit vier Jahren in einem „normalen“ Kindergarten (einer Religionsgemeinschaft übrigens) nicht ausgehalten und wurde dann in einer privaten Kindergruppe mit ausgeprägter Post-68er-Orientierung untergebracht, in der Feminismus und Geschlechtergleichheit ein wichtiges Thema waren.

        Die Behavioristen würden jetzt eventuell sagen: „Aha, dort wurde er also geistig emaskuliert!“

        Wer aber an die Biologie also soziales Leitmotiv glaubt, kann das nicht. Der muss fein brav davon ausgehen, dass meine Transidentität die Folge einer vom XY-Schema (leicht) abweichenden Gehirnentwicklung ist, pränatale Hormoneinflüsse etc., man kennt die entsprechenden (plausiblen) Theorien ja.

        Aber man kann nicht auf die Biologie wie auf die Bibel schwören und dann die „Gender-Feministinnen“, die wohl eher nicht an die Biologie sondern an eine Ideologie der absoluten Gender-Equalität glauben, die man „herbeierziehen“ könnte, zu einer Gefahr für Staat und Volk erklären.

        Der geeichte Biologist & maskulistische Evolutionist würde sich locker einen Klappstuhl nehmen, sich einen Platz mit Seeblick suchen und gelassen bei einer Flasche zwölf Jahre altem Single-Malt (oder einem ähnlichen Tropfen) darauf warten, dass „MV Egalita“ in den ersten Brechern vor der Hafeneinfahrt zu schlingern beginnt und dann kentert, statt panisch an die Tür des Hafenmeisters zu pumpern und laut zu kreischen: „Der Kahn darf nicht aus dem Hafen!“

        • @Tanja

          „Aber man kann nicht auf die Biologie wie auf die Bibel schwören und dann die „Gender-Feministinnen“, die wohl eher nicht an die Biologie sondern an eine Ideologie der absoluten Gender-Equalität glauben, die man „herbeierziehen“ könnte, zu einer Gefahr für Staat und Volk erklären.“

          Natürlich kann man das. Der Ausgang mag klar sein, aber für die Kinder kann es, auch wenn man davon ausgeht, dass sie schon in ihren jeweiligen Hafen kommen werden, eben der Unterschied zwischen einer Sommerfahrt bei angenehmen Wetter und der Fahrt durch einen Sturm sein. Natürlich kann man männlich und heterosexuell bleiben, aber sich danach aufgrund einer Erziehung für seine männliche Seite schämen oder ein schlechtes Gewissen haben und versuchen diese zu unterdrücken. Ebenso wie ein Schwuler sich vielleicht in einer freikirchlichen Schule für seine Gefühle gegenüber seinen Mitschülern schämen würde und versuchen würde sich von seinem „sündigen Gedanken“ zu befreien.

          Ein idealer Kindergarten aus meiner Sicht wäre einer, der sich bewusst macht, dass Jungs und Mädchen verschieden sind, aber eben nur im Schnitt. Sie sollen sich bewußt sein, dass es Transsexuelle und Homosexuelle, weiblichere Jungs und männlichere Mädchen gibt und dies akzeptieren. Und jedes Kind nach seinen Fähigkeiten, nicht nach seinem Phänotyp, fördern.

      • Ein idealer Kindergarten aus meiner Sicht wäre einer, der sich bewusst macht, dass Jungs und Mädchen verschieden sind, aber eben nur im Schnitt. Sie sollen sich bewußt sein, dass es Transsexuelle und Homosexuelle, weiblichere Jungs und männlichere Mädchen gibt und dies akzeptieren. Und jedes Kind nach seinen Fähigkeiten, nicht nach seinem Phänotyp, fördern.

        @ Tanja

        Der Individualität des Individuums gerecht werden. Das ist ein guter Leitgedanke. Hier aber drängt sich mir eine Frage auf: Glaubst Du, dass sich der Feminismus diesem Leitgedanken verpflichtet fühlt? Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall. Feministen denken immer in den bekannt einfältigen Kategorien und charakterisieren das Individuum anhand einiger Merkmale, insbesondere Geschlecht und sexuelle Orientierung. Ihre gesamte politische Propaganda baut darauf aus. Ihre Ideologie ebenso, wird doch Heterosexualität als die eigentliche Triebfeder für alles Unheil dieser Welt behauptet (heteronormative Matrix, hegemoniale Männlichkeit).

        Die „Randgruppenpflege“ der Feministen, die nicht müde werden, ihr Engagement für Homosexuelle, Transgender u.a zu betonen, dient nur als Etikett, welches eine liberale Gesinnung anzeigen soll, die tatsächlich nicht besteht. Das ist Fassade, ein potemkinsches Dorf.

        Der Liberale (gemeint ist hier nicht der Wirtschaftsliberale, sondern der gesellschaftspolitisch Liberale) zeigt sich nicht dadurch, dass er einige liberale Positionen vertritt, sondern dass er Liberalität als Methode versteht, eine Methode, welche die Pluralität der Meinungen und Ansichten als Ausdruck einer pluralistischen Gesellschaftsordnung auffasst. Gleichstellung heisst bei Feministen immer auch geistige Gleichstellung. Wer sich ihrem totalitären Anspruch verweigert wird diffamiert.

        Der Feminist ist die postmoderne Ausgabe des reaktionären konformistischen Spiessers.

    • @Tanja:

      „Reicht die Evolution als allumfassende Interventionsmacht also nicht aus, um solchen – aus der Sicht Obbezogener – „Unfug“ wieder abzustellen?“

      Mag sie ja machen. Entweder infolge einer herabgesetzten Überlebensfähigkeit, was in diesem Fall wohl eher unwahrscheinlich ist.

      Oder, viel wahrscheinlicher, durch herabgesetzte Reproduktionsfähigkeit. Vermutlich sind davon aber hpts. die männlichen Kindergartenteilnehmer betroffen. Wäre durchaus interessant dies in einer Langzeitstudie zu untersuchen, von der ethischen Problematik mal ganz abgesehen. Ich vermute einen ähnlichen Effekt wie bei Wolfskindern mit sozialer Deprivation. D.h. gewisse Dinge werden, falls nicht im richtigen Alter getriggert, nur mehr unzureichend nachgelernt.

      Das ist nicht nur eine Verschwendung von „Ressourcen“ sondern auch ein Verbrechen am Menschen.

    • @ Tanja

      Nimm doch bitte zur Kenntnis, dass ich als Mann, so unglaublich es auch klingen mag, der Praegung durch das soziale Umfeld grossen Einfluss beimesse. In diesem Sinne habe ich auch schon wortwoertlich gesagt: es ist eben nicht alles Evolution.

      Selbstverstaendlich sollten Kinder vor sektiererischen Umerziehungsversuchen geschuetzt werden. Bliebe noch abzuklaeren, wann es berechtigt ist von einer Sekte zu sprechen.

      Genderisten leiden ganz offensichtlich unter Wahnvorstellungen und glauben, dass sich Maenner und Frauen einzig anatomisch unterscheiden wuerden, sofern keine geschlechtsspezifische, durch das soziale Umfeld bewirkte Praegung stattfaende. Genderisten sollten wie die Anhaenger von Scientology behandelt werden. Es sind Wirrkoepfe, deren Gesellschaftsideal ein totalitaeres ist. Solche Leute haben in Kindergaerten nichts verloren.

      • @Peter, der da geschrieben hat:

        > @ Tanja
        >
        > Nimm doch bitte zur Kenntnis,
        > dass ich als Mann,
        > so unglaublich es auch klingen
        > mag, der Praegung durch das
        > soziale Umfeld grossen Einfluss
        > beimesse. In diesem Sinne
        > habe ich auch schon
        > wortwoertlich gesagt: es ist
        > eben nicht alles Evolution.

        Danke, zur Kenntnis genommen!

    • @Tanja

      “ Es wurde nach einer soziokulturellen Intervention gerufen, mit Hilfe der Instrumente der Rechtsordnung und eines Machtworts staatlicher Behörden. Reicht die Evolution als allumfassende Interventionsmacht also nicht aus, um solchen – aus der Sicht Obbezogener – „Unfug“ wieder abzustellen?“

      Natürlich werden die Kinder sich ihrer Natur nach entwickeln. Aber dennoch kann eine Erziehung gegen die Natur natürlich für diese unangenehm sein.
      Ein Beispiel: Ein schwules Kind in ein freikirchliches Umerziehungslager zu schicken wird es auch nicht heterosexuell machen. Weil die sexuelle Ausrichtung pränatal bestimmt wird.
      Und eine Transsexuelle mit aller Macht auf ihre Geschlechterrolle nach dem Phänotyp zurecht zu erziehen wird auch keine Auswirkungen haben.
      Aber es wird weder dem Kind noch der Transsexuellen gefallen. Und das ist ja durchaus ein Punkt, den man beachten kann.
      Oder würdest du in den obigen Beispielen nichts dagegen haben, weil es die Betroffenen schon aushalten?

  10. From the color and placement of toys to the choice of books, every detail has been carefully planned to make sure the children don’t fall into gender stereotypes.

    Toller Beitrag, Christian,

    ich bin begeistert. Er zeigt einmal mehr, wie die gender-neutrale Erziehung völlig ohne normative Vorstellungen auskommt, die Kinder in eine Richtung lenken könnten.

    Ich bin fassungslos ob der schieren Intelligenz und des Verantwortungsgefühls, das diese Menschen haben.

    Toll, daß diese Menschen uns von jeglichen Normativitäten erlösen wollen.

    PS: Ich warte schon auf die „Gegenargumente“ von Maren. Ja, Maren, Du hast recht, ich bringe nicht immer den Müll runter. Daher sind meine Argumente illegitim.

    Viel Spaß noch im Gender-Universum

  11. @terminator, der da geschrieben hat:

    > Zunächst einmal sind ihre
    > Vergleiche samt und sonders
    > schief; z.B.: „Kinder auf
    > Lebenszeit“
    >
    > Kinder und auf Lebenszeit
    > einschreiben ist ein
    > Widerspruch in sich. Kind
    > ist man meines Wissens
    > in Österreich bis zum
    > vollendeten 6sten Lebensjahr,
    > danach unmündiger
    > Minderjähriger bis 14 und
    > dann mündiger Minderjähriger
    > bis zur Volljährigkeit. Auf
    > Lebenszeit wird hier niemand
    > eingeschrieben. Schon mit 14
    > Briefchen an den Bischof, das
    > wars.

    Offenbar nie selber Post an „den Bischof“ geschickt.

    Der würde nämlich antworten:

    „Character indelebilis“, das Sakrament der Taufe – als Aufnahmeritual in die christliche Gemeinschaft – ist unwiederholbar und unauslöschlich, du kannst daher nicht austreten, mein Sohn, weder Du selbst noch deine Kinder! Ihr gehört auf ewig zur Gemeinschaft der Kirche Christi, Amen!

    Für die (latent ketzerische) Beseitigung der weltlichen Rechtswirkungen der Taufe, vulgari vocabulo „Kirchenaustritt“, wende dich bitte an die Bezirksverwaltungsbehörde deines Vertrauens (Artikel 6 des Gesetzes vom 25. Mai 1868, wodurch die interconfessionellen Verhältnisse der Staatsbürger in den darin angegebenen Beziehungen geregelt werden, RGBl. Nr. 49/1868).

    Nur damit Du weißt, dass ich weiß, wovon ich rede!

    • @ Tanja Werdenberg, die da schrieb:
      „Nur damit Du weißt, dass ich weiß, wovon ich rede!“

      So what? Bei Ihnen scheint wirklich Vieles mitzuschwingen, was hier eigentlich nicht hingehört.

    • Welche weltliche Rechtswirkung soll denn die Taufe heute noch haben? Und vor allem für meine Kinder, die noch nicht getauft sind?

      Im Prinzip gebe ich dir ja irgendwo recht, aber was irgendwer mal gesagt hat und mir dabei Wasser über mein Haupt geschüttet hat ist mir ziemlich egal.

      Für Leute die aus einem streng christlichen Elternhaus stammen mag das vielleicht anderes sein.

      Meines Erachtens hat Religion, genauso wie Politik oder GM in der Schule nichts verloren. Und ich bin kein Atheist und auch politisch aktiv.

      Die Schule hat „nur“, dass aber stark, darauf zu achten das alle Kinder nicht gemobbt werden und es keine Gewalt an Schulen gibt und ALLE Kinder nach gleichen Maßstäben benotet werden

      Naja was heisst eigentlich, ich halte Deutschland für totalitär, aber anders als auf klassische Weise wie im Sowjetfaschismus, im Nationalsozialismus oder in Nordkorea. Anders, aber nicht weniger gefährlich. Dazu gehört AUCH GM.

      Man hat die Kinder nicht zu indoktrieren, egal auf welche Weise. Deswegen gibts in Deutschland auch noch die Schulpflicht. Sowas gibts eigentlich nur in totalitären Systemen. Für zukünftige BRD.Sklaven. Für die zukünftigen „Führer“ (Leeder nennt man es, wegen dem deutschen Faschismus ist das Wort Führer zu belastet) gibts andere Kindergärten, andere Schulen, andere Universitäten.

      Die öffentlichen sind nur für die zukunftigen Sklaven. Rein vom Verhalten her lernen sie hier zu kuschen.

      In Internaten für die Reichen und Neureichen werden die Schüler viel selbtbewusster „gemacht“. Die werden da auch nicht oder nur in viel geringerem Teil mit dem 2. Weltkrieg zugemüllt um sich schuldig zu fühlen. Das ist mir jetzt am meisten aufgefallen aber es geht nicht nur darum.

      Es ist einfach so, ich komme aus gutem Hause (bin trotzdem nen Assi ;)) und weiss wovon ich rede.

      Mir gehts gut, hab eine dicke Wohnung und genug Geld. Aber dieser ausbeuterische Konzernfaschismus geht mir voll auf den Sack.

      Mein Vater hat Kohle, aber er hat sich alles selbst erarbeitet über 20 Jahre lang. Mittelstand, der immer mehr kaputt gemacht wird.

      Er hat mitlerweile immer mehr Sympathien für die damalige RAF 😉 und einen immer größeren Abscheu vor Banker und Politiker.

      Kann doch nicht sein das Leute die nur Scheisse bauen dafür auch noch Millionen kassieren.

      Ich hab mich als Kind z.B. schon oft gefragt, ob manche Kinder eben von Natur aus „dumm“ sind oder ob man einen gewissen Prozentsatz, vorzugsweise die Jungen, aber auch einige Mädels, absichtlich verdummt um so genug Leute zu haben die als Bauarbeiter, Frisösen usw. zu haben. Nix gegen die jetzt, aber wenn alle eine gue bis sehr gute Bildung hätten dann würden kaum einer Bauarbeiter, AltenpflegerInnen *G*usw. werden würde bzw. müsste diese Arbeit dann soo gut bezahlt werden, dass es schon fast ein Elitenjob wäre, obwohl man körperlich arbeiten muss.

      Auch hätten es die Amis schwerer, freiwilliges Kanonenfutter zu finden.

      Hört sich zwar nach Verschwörungstheorie an, aber ein bisschen was ist da mit Sicherheit dran.

      .

  12. @ Peter, der da geschrieben hat:

    > @ Tanja
    >
    > Der Individualität des Individuums
    > gerecht werden. Das ist ein
    > guter Leitgedanke. Hier aber
    > drängt sich mir eine Frage auf:
    > Glaubst Du, dass sich der
    > Feminismus diesem Leitgedanken
    > verpflichtet fühlt? Ich behaupte,
    > das Gegenteil ist der Fall.

    a) Ich möchte nur klarstellen, dass das von dir am Eingang deines Beitrags gebrachte Zitat nicht von mir sondern von Christian stammt.

    b) Ich glaube nicht, dass es „den Feminismus“ gibt. Unter diesem Sammelbegriff auf der Flagge segeln einige. Darunter sicher auch einige, die einer anti-individualistischen Denkweise anhängen, ja.

  13. IDEOLOGISCHE ERZIEHUNG WIDER DER WISSESCHAFT (u. dem GESUNDEN MENSCHENVERSTAND)
    Was für ein kranker Scheiß,
    Das liest sich wie eine satirische Parodie auf den unwissenschaftlichen Gendermainstreaming-Wahn, aus einer Satirezeitschrift, oder ähnlichem.
    Absolut irreal, so wahnhaft ist das, und noch dazu vollkommen unwissenschaftlich.

  14. Pingback: Das „haarige Biest“ und die richtige Erziehung « Alles Evolution

  15. Pingback: Genderneutralität in Schweden « Alles Evolution

  16. Pingback: “Free to be” Jungs und Mädchen 40 Jahre nach der gescheiterten Gender-Revolution | Alles Evolution

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