Negative Grundeinstellungen

Aus einem Gespräch in einer Gruppe mit Kollegen:

Kollege (gut mit Frauen, mit einer hübschen Frau verheiratet): Ich war ja neulich mit meiner Frau an der Nordsee, ein paar Tage ausspannen. Da liegt da am Strand ein Typ mit 4 echt hübschen Mädchen um ihn herum. Da habe ich gleich mal zu meiner Frau gesagt „Der hat ja wohl alles richtig gemacht“

Kollege (schlecht mit Frauen, seit mindestens 5 Jahren Single, letzte Freundin hässlich): Die musste er bestimmt aushalten!

Ich glaube Pessimismus in dieser Hinsicht macht einem das Leben nur schwer. Lieber die positiven Seiten sehen und seine Frau etwas necken. Wer glaubt, dass Frauen nur an dem Geld interessiert sind, der weist sich einen geringen Wert zu, weil er nicht glaubt, dass Frauen aus anderem Gründen an ihm interessiert sein können.

15 Gedanken zu “Negative Grundeinstellungen

  1. Ist die Frage nur was zuerst kommt bzw. was Wirkung und was Ursache ist. Ist man wegen des Pessimismus schlecht bei Frauen oder wird man durch schlechte Erfahrungen pessimistisch und somit noch schlechter. Ich glaub eher das Leute von vorne herein schlecht mit Frauen sind, deshalb negative Erfahrungen machen und dadurch pessimistisch werden. Das entspräche dem was ich sehe und selber durchgemacht haben. Dazu kommt jedoch eine unterschiedliche Predisposition für Pessimimus. Bei mir liegen Depressionen und psychische Probleme leider in der Familie, demnach war/bin ich viel anfälliger für Pessimismus.

    Pessmimimus kann sich in der Tat sehr negativ auf den Frauenerfolg auswirken. Meiner Meinung nach weil einfach zu wenig Versuche gestartet werden und somit auch zuwenig Möglichkeiten für positive Erfahrungen geschaffen werden. Somit kann Pessimismus ein Teufelskreis werden.

    • Hab ich Pessimismus eigentlich einmal richtig geschrieben? 😀 Sollte kurz nach dem aufstehen wohl eine Brille aufsetzen *lol*

    • @ Christian:

      Evolutionspsychologisch gesprochen ist Pessimismus auch manchmal nur ein Ausdruck schlechter Gene. D.h. schlechte Gene -> schlechte Erfahrungen -> schlechte Erwartungshaltung -> schlechte Austrahlung -> schlechte Erfahrungen usw. Da es erfahrungsgemäß nichts bringt sich über seine Predisposition aufzuregen ist es im Endeffekt tatsächlich die bessere Entscheidung an seinem „inner game“ zu arbeiten und das Beste aus seinen Anlagen, sprich seinem Potential, zu machen.

      Schreib mal einen Artikel zu „inner game“ Christian!

  2. Frauen sind nicht an Geld interessiert, sondern Versorger und Beschützer. Wie sie versorgt werden, hängt von den Gesellschaftlichen Gegebenheiten ab. Selbst Frauen die aktiv Kampfsport betreiben und ihr Freund oder Mann nicht, kämen nie auf die Idee, bei Drohender Gefahr, sich schützend vor den Mann zu stellen. Da muss dann der Mann wieder seine Frau beschützen.

  3. „Wer glaubt, dass Frauen nur an dem Geld interessiert sind, der weist sich einen geringen Wert zu, weil er nicht glaubt, dass Frauen aus anderem Gründen an ihm interessiert sein können.“

    Und zwar mit drei Ausrufezeichen … !

    Es gibt Menschen, die morgens aufstehen und nur auf das Böse warten, das (natürlich) hinter jeder Ecke lauert. Es gibt aber auch Menschen, die einfach gespannt darauf sind, was der Tag mit sich bringt und welche Begegnungen man erleben darf.

    • @ Julia

      Stimmt.

      Ich erwarte von FeministInnen nichts Gutes.

      Und Teufel auch: ein um’s andere Mal erfüllen sie meine düsteren Erwartungen.

      Das prägt, das kann ich Ihnen flüstern.

      Da erwartet mann schon nicht viel, bescheiden ist mann geworden und selbst das wird noch unterboten.

    • @julia
      Das hat nichts mit „Böse“ zu tun, aber Frauen beweisen jeden Tag, das sie Versorger suchen, das sie sich bezahlen lassen. Da gibt es nichts dran zu rütteln, es sei denn, Fraun würden sich mal ändern.

      • „Frauen beweisen jeden Tag, dass sie Versorger suchen, dass sie sich bezahlen lassen“

        Mit welchen Frauen auch immer Sie da zu tun haben; ich weise diese Verallgemeinerung entschieden von mir. Und da bin ich ganz sicher nicht allein mit.

        • @Queen of Maybe

          Ich glaube schon, dass die Fähigkeiten eines Mannes, eine Frau zu versorgen nach wie vor auf Frauen attraktiv wirkt. Allerdings muss man es davon trennen, dass gleichzeitig eine tatsächliche Versorgung verlangt wird. Das ist keineswegs das selbe und wird auch nicht unbedingt erwartet. Es kann sogar ins Gegenteil umschlagen, wer zuviel ausgibt und schenkt wirkt auch schnell so als habe er ein geringes Selbstbewußtsein, weil er meint, dass seine Gesellschaft selbst nicht genug ist.
          Man darf auch nicht vergessen, dass das Einfordern von Versorgungsleistungen (und sei es nur der Drink in der Bar) mitunter einfach nur ein Shittest ist

  4. Pingback: Femokratie News 187-2011 « FemokratieBlog

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