Frauen beachten an ihren fruchtbaren Tagen Status mehr

Noch eine Verhaltensänderung während des Zyklus:

In line with evolutionary principles of reproduction and mate selection, the current research shows that women’s attention to status cues fluctuates across their menstrual cycle. Specifically, we show that women pay more attention to status products in a visual display around ovulation than in other phases of their menstrual cycle. Pill use eliminates these cycle phase effects. The results are discussed in relation to research on female mating goals and conspicuous consumption.

Source: „Would male conspicuous consumption capture the female eye? Menstrual cycle effects on women’s attention to status products“ from Journal of Experimental Social Psychology

Das sie gerade dann, wenn sie fruchtbar sind, mehr auf Statussymbole achten, passt in der Tat gut in das Schema. Denn gerade zu diesem Zeitpunkt wäre ein hoher Status bei der Partnerwahl ja wichtig. Da es innerhalb des Zyklus schwankt ist auch davon auszugehen, dass es nicht an gesellschaftlichen Umständen liegt. Es macht auch deutlich, dass Statusbetrachtungen biologisch eingespeichert sein können.

17 Gedanken zu “Frauen beachten an ihren fruchtbaren Tagen Status mehr

    • Nein, sie wissen nicht, dass der Ferrari nur fuer kurze Zeit gemietet war. Die Frau wurde also getaeuscht, was sie doch nur aufgrund des vermuteten hohen Status des Mannes bereit, intim zu werden. In diesem Fall muss der Geschlechtsakt als Vergewaltigung eingestuft werden.
      Leider sind noch viel zu wenig Frauen in dieser Hinsicht sensibilisiert. Da finden tagtaeglich Vergewaltigungen statt und die betroffenen Frauen sind sich dessen nicht mal bewusst! Meist begnuegen sie sich mit der Klage: Er hat mich nur benutzt, der Dreckskerl!!

  1. *Das sie gerade dann, wenn sie fruchtbar sind, mehr auf Statussymbole achten, passt in der Tat gut in das Schema. Denn gerade zu diesem Zeitpunkt wäre ein hoher Status bei der Partnerwahl ja wichtig.*

    Eine häufig verwendete Begründung, warum Frauen statushohe Männer bevorzugen, ist die, dass diese die besseren Beschützer sind und einen besseren Zugang zu Ressourcen besitzen. Wenn Frauen aber besonders an ihren fruchtbaren Tagen auf statushohe Männer fliegen, dann bedeutet das, dass sie von diesen vor allem ihre Gene wollen. Für den Rest des Monats tun es dann auch die Ressourcen des Betas.

    Status ist also nicht primär eine Zeichen von guten Beschützer- und Versorger-Eigenschaften, sondern von guten Genen.

    • @ Prometheus

      Nur ist das eine nicht vom anderen zu trennen, denn „gute“ Gene übersetzen sich ja auch in „Ist fähig, Ressourcen für den Nachwuchs und mich heranzuschaffen und diese zu behaupten“.

      • Es fällt aber eben auf, dass Frauen vor allem dann auf Status stehen, wenn sie fruchtbar sind; also genau dann, wenn die Gene des Partners wichtig sind. Würde der Status vor allem wegen seiner Versorgerfunktion benötigt, dann würde das eher dazu führen, dass Status Frauen während ihrer fruchtbaren Tage besonders unwichtig wäre, damit sie ihren statushohen Versorger mit dem hübschen Pool-Boy betrügen können.

        Es fällt weiterhin auf, dass viele Pick Up Artists darauf bedacht sind, möglichst wenige Ressourcen in eine Frau zu investieren. Primär geht es dabei darum nicht als Versorger gesehen zu werden sondern eben als der Mann für gewisse Stunden. Einer Frau teure Geschenke zu machen,
        und damit Versorger-Potential zu demonstrieren, wird eben gerade nicht mit Status assoziiert.

      • @ Prometheus

        PU verscucht hier als männliche Strategie die Kosten für den Mann zu minimieren in Reaktion auf weibliche Strategie.

        „Ideal“ (in Übertreibung der instinktiven „Vektoren“ = Verhaltenstendenzen gesprochen) wäre für den Mann eine „Hit-and-Run“-Strategie: viele Sexualkontakte, wenig Investment im Einzelfall.

        Ideale weibliche Strategie wäre das An-sich-binden eines Alphatieres.

        Nur: von denen gibt es so wenige.

        Darum Plan B: einen Beta-Versorger sicher an der Hand und immer Ausschau halten nach den Alpha-Männern, die frau über den Weg laufen, Gen-Shopping betreiben und das Kind vom Beta als Kuckuckskind versorgen lassen.
        Die heutige „Befreiung der Sexualität“ hat die polygynen Instinkte Männern und die hypergamen von Frauen befreit.

        Sorgenfrei und mühelos polygyn sein können allerdings nur statushohe Männer, hypergam sein nur junge, schöne Frauen.

        Für die Masse der Beta – und Gamma-Männer ist das Spiel ein Verlustgeschäft, denn sie müssen die Alleinerziehenden-Kultur mit ihren Ressourcen mitfinanzieren, die ihnen dann fehlen zur Investition in eigene Partnerschaftschancen und Fortpflanzungsmöglichkeiten.

        Vielen Frauen dient der Sozialstaat als Gamma-Versorger, erlaubt die genauso illusionäre Befreiung des hypergamen Instinktes in der Alleinerziehendenrolle, die in der Regel nicht mit dem Doch-noch-ergattern eines Märchenprinzen endet (nach Wegkicken des langweilig gewordenen Vaters), sondern dauerhaft in der Rolle der sozialhilfealimentierten Alleinstehenden, die irgendwann jenseits der 40 dem Club der Bitterati beitritt mit dem tiefen Bewusstsein: DIE MÄNNER SIND SCHULD.

      • @ Alexander Roslin:

        *Sorgenfrei und mühelos polygyn sein können allerdings nur statushohe Männer, hypergam sein nur junge, schöne Frauen.*

        Genau hier liegt der Hund begraben. Da die hit and run Strategie vor allem von besonders begehrten Männern angewendet wird, welche davon ausgehen können, gleich nach dem run wieder einen Hit zu landen, wird die Weigerung, Ressourcen in die Frau zu investieren, als Indiz für hohen Status gewertet. Wie die meisten dieser Indizien tritt es zwar oft bei hohem Status auf, setzt diesen aber nicht zwangsläufig voraus. Frauen begehen dieses Problem im allgemeinen dadurch, dass sie nicht nur ein Indiz auswerten, sondern sehr viele, und sich nur von Männern angezogen fühlen, die sehr vieler ihrer Cues gleichzeitig triggern. Ein guter PUA ist allerdings Experte darin, viele Indizien gleichzeitig zu fälschen 😉

        Der Bereitschaft zu all zu viel Versorgerleistung liegt oft der Versuch zu Grunde, die Frau an sich zu binden; in dem Wissen, dass die Akquisition einer neuen Frau ungewiss und mit großen Kosten verbunden ist. Es ist also eine Strategie von Männern, deren sexueller Marktwert nicht besonders hoch ist.

        Dies führt dann zu der Kuriosen Situation, dass Frauen von genau den Männern gelangweilt sind, die am ehesten dazu bereit wären, ihnen und ihren Kindern eine stabile Zukunft zu garantieren. Das führt dann zu denen von dir schon beschrieben Gesellschaftlichen Konsequenzen.

    • Die weiblichen Gene (ich anthromorphisiere jetzt mal) wissen eben, daß ein statushoher Mann (=“gute Gene“) auch von vielen anderen Frauen begehrt wird, er also jederzeit auch eine (oder mehrere) andere haben könnte. Das macht seine Treue weniger wahrscheinlich (siehe auch die Wirkung von Testosteron auf die Libido) und schmälert damit natürlich seine Eignung als Versorger.

      Ein guter Versorger-Mann ist also jemand, der zwar genug („Anteil an der Jagdbeute“) nach Hause bringt, um Frau und Kinder durchzufüttern, aber für andere Frauen unattraktiv genug ist, um nicht zu oft mit deren Angeboten konfrontiert zu werden. Vielleicht könnte ein Alpha-Mann (solange er treu bleibt oder sich zumindest kümmert) noch bessere oder mehr Nahrung heranschaffen, aber mehr als genug zum Leben ist nunmal nicht nötig, und für die Evolution ist es ja nur wichtig, daß die Kinder überlebt haben und so die Gene weitergegeben werden konnten.

      So wäre es zumindest für mich plausibel.

      Bombe 20

    • @ Prometheus

      Dieses Verhalten von Männern und Frauen, die die befreiten Instinkte mehrheitlich so bejubeln, führt nur leider in den Untergang einer Gesellschaft, weil nicht nachhaltig.

      Nicht gesicherte Vaterschaft, der Staat als Reserveehemann, Schützer und Versorger, der ALLE Männer zwingt, die Versorgungslasten zu tragen, die Männer sonst nur für die Frau und die Kinder zu tragen bereit sind, die sie persönlich kennen und lieben, führt zu einem wachsenden Desengagement der Männer, immer größerer Scheu davor, überhaupt noch Vater zu werden, sich langfristig zu binden (was heißt schon langfristig, wenn vor allem Frauen unter Mitnahme der Kinder und der Finanzen jederzeit aussteigen können und das auch tun, da steigen Männer doch lieber erst gar nicht ein).

      Andererseits erzeugen wir so immer weniger Kinder (demographische Verödung und Vergreisung) und von denen sind auch immer mehr bildungsunfähig-dysfunktional, absehbar, dass sie den Sozialstaat nicht nur nicht finazieren, sondern strapazieren werden.

      Denn Kinder von Alleinerziehenden sind in allem, was schlecht ist, besser als der Durchschnitt, ein konsequentes Programm zur Zerrüttung der Grundlagen einer Zivilisation, das hier abgespult wird, wollte man dahinter denn Absicht vermuten.

      Dazu tritt dann noch die Masseneinwanderung von nicht bildungsfähigen Drittweltbewohnern, die ebenfalls nur in die Sozialsysteme einwandern, ohne zum größten Teil je fähig zu sein, zu Nettozahlern zu werden, ein Problem, das zu diskutieren mittels Gutmenschenrhetorik abgeschmettert wird, dem sich nur ein Sarrazin entziehen kann, weil der die Gutmenschenmafia und ihren McCarthyismus von links nicht fürchten muss, er auf seinen Job als Bundesbanker leichten Herzens pfeifen kann.

  2. Da die hier ständig vertretenden Herren wohl kaum zu den von euch favorisierten Alphamännern für Frauen gehören, kapier ich echt nicht, warum ihr euch damit überhaupt beschäftigt. *kopfkratz*

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