Übereinstimmungen bei der Bewertung der Attraktivität bei Männern und Frauen

Eine Studie dazu, inwieweit die Bewertung von Männern und Frauen als attraktiv innerhalb des anderen Geschlechts einheitlich ist:

„Men agree a lot more about who they find attractive and unattractive than women agree about who they find attractive and unattractive,“ says Wood, assistant professor of psychology. „This study shows we can quantify the extent to which men agree about which women are attractive and vice versa.“

More than 4,000 participants in the study rated photographs of men and women (ages 18-25) for attractiveness on a 10-point scale ranging from „not at all“ to „very.“ In exchange for their participation, raters were told what characteristics they found attractive compared with the average person. The raters ranged in age from 18 to more than 70.

Before the participants judged the photographs for attractiveness, the members of the research team rated the images for how seductive, confident, thin, sensitive, stylish, curvaceous (women), muscular (men), traditional, masculine/feminine, classy, well-groomed, or upbeat the people looked.

Breaking out these factors helped the researchers figure out what common characteristics appealed most to women and men.

Men’s judgments of women’s attractiveness were based primarily around physical features and they rated highly those who looked thin and seductive. Most of the men in the study also rated photographs of women who looked confident as more attractive.

As a group, the women rating men showed some preference for thin, muscular subjects, but disagreed on how attractive many men in the study were. Some women gave high attractiveness ratings to the men other women said were not attractive at all.

Da Männer körperliche Schönheit höher bewerten als Frauen ist es auch verständlich, dass sich bei ihnen klarer Vorstellungen herausgebildet haben. Der Geschmack von Männern ist relativ einheitlich.

Meiner Meinung nach wird dies bei der Bewertung von Männern durch Frauen eher dadurch verfälscht, dass sozialer Status die Attraktivität beeinflusst. Der Körper, den die Frau attraktiv findet muss zu ihrer Vorstellung von einem attraktiven Mann passen. Steht sie auf Musiker wird sich dies weniger mit einem Bodybuilderkörper in Einklang bringen lassen etc. Natürlich gibt es auch bei Frauen bestimmte Körpertypen, die als attraktiv gelten. Aber die Unterschiede sind eben innerhalb dieser Spanne größer als bei den Männern.

Gleichzeitig erklärt dies auch, warum Frauen einen höheren Leidensdruck erfahren, eher meinen einem strikteren Schönheitsideal zu unterliegen: Was den Körper angeht stimmt dies für sie.

5 Gedanken zu “Übereinstimmungen bei der Bewertung der Attraktivität bei Männern und Frauen

    • Ich denke, die Bewertungen der Frauen wären auch einheitlicher ausgefallen, hätte man sie nicht allein nach Fotos entscheiden lassen, während sich die Bewertung der Männer wohl viel weniger von ihrer Fotoauswahl unterschieden hätte, hätten sie die reale Frau vor sich gehabt.

      Eben weil Status/Dominanzverhalten/Intelligenz/witz für Frauen bei Männern mehr Gewicht hat, als „Schönheitsmerkmale“, die sich auf einem Foto nur sehr bedingt zeigen.

      Männer entscheiden eher aufgrund von Äußerlichkeiten, Frauen eher nach „inneren“ Werten, weil Verhaltensaspekte ihres Sexualpartners für sie (früher) überlebenswichtiger waren.

      Insofern erscheint es logisch, dass ihre Bewertung nach Äußerlichkeiten weniger festgelegt ist, sie ist für sie weniger wichtig, sie können „spielerischer“ damit umgeben, was eine größere Variationsbreite erlaubt.

      Männer brauchten dagegen vor allem hübsche = fruchtbare Frauen zur erfolgreichen Fortpflanzung, Frauen nicht einfach bloß schöne = potente Männer, sondern darüber hinaus auch kluge, „gute“ Männer, die bereit waren, zu schützen und Ressourcen zu investieren, die sie erst einmal heranschaffen und gegen Konkurrenten behaupten können mussten.

  1. Darum bin ich so gern ein Mann: Wir dürfen alles, wenn wirs können, und versuchen, wenn wirs schlucken. Das geht motzigen Frauen auf den Kecks: auch wenn sie nicht schön sein können, müssen sie dran arbeiten, sich schminken, sich sogar operieren lassen, und sie gelten deswegen nicht mal als verlogen, nein, sie gelten als eine, die es sich leisten lassen kann. Es lebe die männliche Souveränität! Glücklich das Volk, in dem 90% der Männer souverän sind, denn da sind 95% der Frauen glücklich und 80% der Kinder gesund.

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