Mögen Frauen Arschlöcher? II

Ich hatte hier schon mal etwas dazu, ob Frauen Arschlöcher (also Mistkerle oder schlicht das Gegenteil eines netten Mannes) mögen.

Hier noch mal eine Stellungnahme, die in eine ähnliche Richtung geht:

Chicks don’t dig jerks. They dig Alpha psyco-sexual and social dominance. Many „jerks“ have those Alpha qualities…but not all men with those qualities are „jerks.“ Women will put up with an Alpha’s jerk behavior in the same way men will put up with a bitchy, shallow woman — if she’s hot enough.

Es geht als0 wiederum in Richtung Status (und bei der Betrachtung Mann –> in Richtung körperliche Schönheit).

53 Gedanken zu “Mögen Frauen Arschlöcher? II

  1. *seufz*
    Ok, also mit ner Frau befreundet zu sein ist quasi gar nicht möglich, und obendrein schlecht für den Status, oder wie?
    Besser ist natürlich ein Harem von Frauen, oder female friends, die niemals über ihre Probleme sprechen wollen.
    Ansonsten ist man ein „emotional tampon“, landet in der LJBF-Zone und kommt NIE WIEDER da raus. Für keine Frau! Die sind ja ALLE gleich!

    Und ganz wichtig: Freundlich zu anderen Menschen sein bedeutet IMMER Statusverlust!

    Mein Gott, macht euch mal locker im Schritt. 🙂

    • „Ok, also mit ner Frau befreundet zu sein ist quasi gar nicht möglich, und obendrein schlecht für den Status, oder wie?“

      Liest du das aus dem Artikel raus? Klar kann man mit einer Frau befreundet sein. Aber man kann nicht erwarten, dass sie diese Freundschaft nur deswegen in eine Beziehung umwandeln will, weil man so gut mit ihr befreundet ist.
      Weil der Wunsch nach einer Beziehung aus sexueller Anziehung und Verbundenheit besteht. Sexuelle Anziehung ist aber schwerer aufzubauen, wenn man bereits in die Kategorie „Guter Freund“ eingeordnet ist.
      Das ist die Gefahr der „Friendzone“.

      „Besser ist natürlich ein Harem von Frauen, oder female friends, die niemals über ihre Probleme sprechen wollen.“

      Ein Harem von Frauen kann eine gute Idee sein, wenn man viel Sex mit verschiedenen Frauen haben will, keine Frage.
      Und natürlich kann man mit einer Freundin über Probleme reden, man sollte sich nur bewusst sein, dass sie einen deswegen nicht unbedingt als Partner will. Meiner Meinung nach schließt sich das nicht aus – wenn man einen sexuellen Unterton beibehält und dabei auch etwas flirtet. Aber wenn man nur dazu da ist, dass sie sich die Probleme von der Seele reden kann, dann kann es tatsächlich schwer werden da wieder rauszukommen.

      „Ansonsten ist man ein „emotional tampon“, landet in der LJBF-Zone und kommt NIE WIEDER da raus. Für keine Frau! Die sind ja ALLE gleich!“

      Aus der LJBF-Zone rauszukommen ist in der Tat nicht einfach. Oder meinst du es gibt sie nicht?
      Natürlich sind Frauen nicht alle gleich. Es ist eine Betrachtung über den Schnitt (den es da aber durchaus gibt).

      „Und ganz wichtig: Freundlich zu anderen Menschen sein bedeutet IMMER Statusverlust!“

      Er schreibt ja beispielsweise:

      She’s mistaking alpha guys who are nice (which probably describes her husband), for the fearful, passive-aggressive, effeminate strategy of the „nice guy“ in the comic.

      Was bedeutet: Es gibt nette Männer, die Status haben. Aber der „Nice-Guy“ im Comic ist nicht einer von ihnen. Er benutzt seine Nettigkeit nur, um bei ihr zu landen. Und sabotiert sich dabei selbst.

      „Mein Gott, macht euch mal locker im Schritt.“

      Sich locker machen bedeutet ja gerade nicht so zu sein, wie der Typ im Comic.

      • Ich bezog mich da eher auf diese Zitat:

        *Before I knew better, I used to have female friends who would come to me and complain about the „jerks“ they were dating (and no, I was not being their friend because I was hoping to hook up…these are friends who I know after having been married. I’ll get to this idea of „real“ opposite gender friendship in a future post.) I used to commiserate, offer condolences and play at being „understanding.“

        Not after having taken the red pill.*

        Ok, wenn er eh nicht mit den Frauen zusammen sein will, mit denen er befreundet ist, SO WHAT? Wo ist das Problem? Ein Freund zu sein heisst eben, sich auch mal Probleme anzuhören.

        Dass der Typ in dem Comic nicht nett ist, ist völlig klar, darüber brauchen wir nicht reden. Er ist hinterfotzig und feige.

        ABER es wird als typisches Nice-Guy-Verhalten hingestellt, mit dem Schluß, das nette Jungs ja total scheiße sind.
        Der Typ ist aber nicht nett.
        Aber was will man auch erwarten, wenn soziale und empathische Analphabeten versuchen, menschliche Beziehungen zu entschlüsseln.

        Weil, seien wir ehrlich, wenn sie in den Bereichen keine Probleme hätten, wären sie nicht so versessen auf PU.

        Was sich mir immer wieder bestätigt, wenn ich hier –>http://www.pickupforum.de/
        in die „Beginner“ Sektion gucke 😀

      • @ Maren

        *„Ok, also mit ner Frau befreundet zu sein ist quasi gar nicht möglich, und obendrein schlecht für den Status, oder wie?“*

        Doch, für Arschlöcher ist das möglich.

        Nur nicht für Nice Guys.

        @ Christian

        *Ein Harem von Frauen kann eine gute Idee sein, wenn man viel Sex mit verschiedenen Frauen haben will, keine Frage.*

        Meinst Du?

        Sollte ich vielleicht doch noch zum Islam konvertieren?

        Is‘ ja eh die kommende Religion.

        AUA!…… TIPPSE!!

        Du wirst dann natürlich Valide Sultan.

        Ich glaube, ich werde nie locker im Schritt, bin ja noch nicht mal beschnitten 😦

      • @Maren

        „Ok, wenn er eh nicht mit den Frauen zusammen sein will, mit denen er befreundet ist, SO WHAT? Wo ist das Problem? Ein Freund zu sein heisst eben, sich auch mal Probleme anzuhören.“

        Ich denke er sieht es inzwischen so, dass es ein sinnloses Gespräch ist. Denn die Frauen würden aus seiner Sicht ja wieder einen „Jerk“ nehmen, sie wollen eigentlich nur Dampf ablassen über die negativen Aspekte dieses Typs.
        Im Prinzip handelt er hier typisch männlich-lösungsorientiert: Es bringt aus seiner Sicht nichts die Ungerechtigkeiten des jeweiligen Freundes und das Leid der Frauen zu besprechen, weil es kein Problem ist, was sie gelöst haben will. Für ihn ist daher die Lösung einfach: Verlass ihn und finde was besseres oder akzeptiere, dass gewisse Eigenschaften, die du attraktiv findest bei ihm mit Nachteilen verbunden sind.
        Er müßte vielleicht noch die Funktion der Gespräche für die Frauen besser erkennen: Über das Aussprechen der Probleme und die Empathie wird Stress abgebaut, so dass sie dann zu ihrem Freund oder dem nächsten Freund übergehen können.
        Oder er entscheidet sich bewußt dagegen, weil IHM das nichts bringt und er lieber ein paar Punkte im Bereich sozialer Dominanz macht und mit ihnen über andere Punkte redet.

        „Dass der Typ in dem Comic nicht nett ist, ist völlig klar, darüber brauchen wir nicht reden. Er ist hinterfotzig und feige.“

        Es ist aber durchaus eine Taktik, die häufig verwendet wird. Und so gesehen ja auch nicht dumm: Wenn man mit jemanden über alles reden kann und der beste Freund ist, warum dann nicht eine Beziehung mit ihm führen? Die Frauen werden sagen: weil er mich eben nicht anspricht, ich sehe ihn nur als Freund. Viele Männer verstehen das nicht, weil sie ihr sexuelles Interesse aus das Aussehen der Frau aufbauen und weniger über das Verhalten.

        „ABER es wird als typisches Nice-Guy-Verhalten hingestellt, mit dem Schluß, das nette Jungs ja total scheiße sind. Der Typ ist aber nicht nett.“

        Er ist vordergründig nett. Er hört ihr zu und kümmert sich um sie. Seine Motivation dafür ist vielleicht anzweifelbar, aber das ist etwas anderes.

        „Aber was will man auch erwarten, wenn soziale und empathische Analphabeten versuchen, menschliche Beziehungen zu entschlüsseln.Weil, seien wir ehrlich, wenn sie in den Bereichen keine Probleme hätten, wären sie nicht so versessen auf PU.“

        Nicht vergessen: Sachlich bleiben! Was genau ist denn nun sein Fehlschluss? Er hat recht, wenn er sagt, dass es einen in Hinblick auf „sexuellen Erfolg“ nichts bringt, Frauen dabei nett zuzuhören, wie sie über ihre Freunde lästern oder würdest du das anders sehen?

        • Tut mir leid, dass ich diesen uralten Thread ausgrabe.

          Aber das:

          Es ist aber durchaus eine Taktik, die häufig verwendet wird. Und so gesehen ja auch nicht dumm: Wenn man mit jemanden über alles reden kann und der beste Freund ist, warum dann nicht eine Beziehung mit ihm führen? Die Frauen werden sagen: weil er mich eben nicht anspricht, ich sehe ihn nur als Freund. Viele Männer verstehen das nicht, weil sie ihr sexuelles Interesse aus das Aussehen der Frau aufbauen und weniger über das Verhalten.

          verstehe ich nicht. Gerade wenn sie selber das sexuelle Interesse an optischen Attributen der Frau aufbauen, müssten sie doch bestens verstehen, dass es auch bei den Frauen nichts bringt, ihnen Honig ums Maul zu schmieren und den Kummerkasten zu spielen, wenn man optisch überhaupt nicht ihrem Typ entspricht.

          Eine Frau findet einen Mann nicht attraktiv? Das kann nur daran liegen, dass er zu nett ist.
          Ein Mann ist ein arrogantes Arschloch, und ihm laufen scharenweise die Frauen hinterher? Das kann unmöglich an seinem verteufelt guten Aussehen liegen, mit dem er es sich eben leisten kann, ein „Jerk“ zu sein.
          Ein steinreicher alter Mann hat eine wunderschöne, junge Frau. Das MUSS an seinem Status liegen, nicht daran, dass er eh schon mit einem Fuß im Grab steht und sie dann alles erbt, bzw. daran, dass die Frau ein berechnendes Luder ist, das genau weiß, dass er eh noch zig andere neben ihr hat und sie darum sowieso selten „drankommt“, und dafür leben kann wie eine Prinzessin.

          Gibt es eigentlich Studien dazu, dass Männer mit „arschlochhaftem“ Verhalten mehr Frauen „klar machen“, als mit „nettem“, wenn sie ihr Äußeres überhaupt nicht (!) verändern?

          • @Rex

            „Gerade wenn sie selber das sexuelle Interesse an optischen Attributen der Frau aufbauen, müssten sie doch bestens verstehen, dass es auch bei den Frauen nichts bringt, ihnen Honig ums Maul zu schmieren“

            Ich meinte damit, dass sie davon ausgehen, dass sie nicht mehr Attraction, sondern mehr Komfort aufbauen müssen. Wer davon ausgeht, dass sexuelle Anziehung im wesentlichen eine körperliche Sache ist, der wird eben entweder diesen Faktor prüfen und als ausreichend ansehen („Ich bin eine 6, sie ist eine 6, passt“ oder auch in der Variante „würde ich, wenn ich mich mit einem Mädchen so gut verstehen würde, mit ihr schlafen wollen, wenn sie so aussieht wie ich“ (worauf es auch bei einem größeren Schönheitsunterschied durchaus ein Ja geben kann)). Sie gehen nicht davon aus, dass sie durch Sprache sexuelle Anziehung bewirken können.

            „Eine Frau findet einen Mann nicht attraktiv? Das kann nur daran liegen, dass er zu nett ist.“

            Ich möchte zuerst noch einmal betonen, dass ich nicht davon ausgehe, dass direktes und tatsächliches Arschlochsein übertragbar ist in sexuelle Anziehung, sondern nur solches, dass auf hohen Status/Überlegenheit/Anführereigenschaften schließen lässt. Steht ja auch oben so. Zudem wirkt es dann am besten, wenn man es gleichzeitig mit dem passenden Anteil Komfort, also „guter Mensch“ im Sinne von sozial/komfort aufbauend kombiniert.

            „Ein steinreicher alter Mann hat eine wunderschöne, junge Frau. Das MUSS an seinem Status liegen, nicht daran, dass er eh schon mit einem Fuß im Grab steht und sie dann alles erbt, bzw. daran, dass die Frau ein berechnendes Luder ist, das genau weiß, dass er eh noch zig andere neben ihr hat und sie darum sowieso selten “drankommt”, und dafür leben kann wie eine Prinzessin.“

            Nein, natürlich kann sie auch ein Golddigger sein, wie man im englischen sagt. Es ist jedoch leichter vorstellbar, dass die junge und attraktive Frau von Bruce Willis ihn tatsächlich liebt, gerade weil er Bruce Willis ist und sowohl gesellschaftlichen Status als auch sozialen Status darstellen kann, als es dies bei einem Mann mit dem Aussehen von Bruce Willis wäre.

            „Gibt es eigentlich Studien dazu, dass Männer mit “arschlochhaftem” Verhalten mehr Frauen “klar machen”, als mit “nettem”, wenn sie ihr Äußeres überhaupt nicht (!) verändern?“

            Wäre interessant.
            Es gibt immerhin Studien zu Dominanz etc
            https://allesevolution.wordpress.com/2011/11/02/attraktivitat-und-dominanz/

            Sie scheinen sie auch höher zu bewerten, wenn es ernst wird, entgegen ihrer eigenen Einschätzung, was sie eigentlich wollen
            https://allesevolution.wordpress.com/2011/11/09/das-nice-guy-stereotyp-sagen-frauen-dass-sie-liebe-jungs-wollen-stehen-aber-eigentlich-eher-auf-machos/

            Zur „Dark Triade“, die auch in diese Richtung geht, hatte ich auch was
            https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/07/die-dunkle-triade-dark-triad/

      • *Nicht vergessen: Sachlich bleiben!*

        Bin ich doch.

        Natürlich bringt es nix, Frauen Freundschaften vorzuspielen, um sie in sich verliebt zu machen, abgesehen davon, dass es moralisch MEHR als fragwürdig ist.

        Ich finde nur, dass die soziale Kompetenz von jemanden der sagt: Ich hab zwar weibliche Freunde, aber die sollen sich auf mich einstellen und mich nicht mit ihren Problemen belästigen, mehr als fragwürdig. Besonders wenn er so auf den Rote-Pille-Quatsch abfährt und meint, nun wüsste er wie der Hase läuft, und sich aufgrund dieses Wissens wahnsinnig überlegen fühlt.

        So jemanden würde ich nicht unbedingt bei Beziehungsproblemen um Rat fragen, weil er eh nur mit Patentlösungen aus seiner Schublade um die Ecke kommt. Und es ist gut möglich,dass diese Patentlösung nicht in meine Schublade passt, weil sie zu breit ist, schon was anderes darin liegt, etc. (Ja ich kann auch ganz tolle Metaphern :D)

        Und so ist es bei allen menschlichen Beziehungen, was für den Einen ganz super passt, ist für den Anderen ein No-Go.
        Das merkt man aber nur, wenn man sich mit anderen Menschen (ja auch Frauen!) beschäftigt.

        Zum Schluß ein ganz wunderbares Zitat aus den Kommentaren des Beitrags, welches ich nicht unterschlagen möchte

        „I was a „nice guy“ back in high school…but it was never my strategy for getting my own girlfriends or eventually my wife either.
        But I was a „nice guy“ with plenty of girls in my peer group, because I wanted to be liked and was certainly brainwashed by all of the influences of our culture about how men should treat women“

        So eine Enstellung findet man ja im PU recht häufig.
        Da findet durchaus eine Entmenschlichung statt, es gibt keine Persönlichkeiten, nur Wesen, bei denen man die richtigen Knöpfe drücken muß.

      • @Maren

        „Natürlich bringt es nix, Frauen Freundschaften vorzuspielen, um sie in sich verliebt zu machen, abgesehen davon, dass es moralisch MEHR als fragwürdig ist.“

        Die Freundschaft kann ja durchaus echt sein. Aber auch dann klappt es nicht.

        „Ich finde nur, dass die soziale Kompetenz von jemanden der sagt: Ich hab zwar weibliche Freunde, aber die sollen sich auf mich einstellen und mich nicht mit ihren Problemen belästigen, mehr als fragwürdig.“

        Warum? Viele Frauen würden sich auch nicht anhören wollen, wen die Männer aus welchen Gründen ficken wollen oder es gut finden, wenn er darlegt, welche Körperteile der Frau noch etwas mehr Training brauchen könnten oder das es wesentlich besser wäre, wenn die Freundin Analsex mitmachen würde. Die Ausführungen über ihren Ärger über ihren Freund sind genau so oberflächlich, denn es geht letztendlich darum, woraus sie sexuelle Anziehung aufbaut.

        „So jemanden würde ich nicht unbedingt bei Beziehungsproblemen um Rat fragen, weil er eh nur mit Patentlösungen aus seiner Schublade um die Ecke kommt.“

        Ihm ist es ja auch recht, wenn sie ihn nicht als Beziehungsratgeber sehen.
        Bei mir selbst ist es so, dass ich Leute recht gerne zu Beziehungssachen berate und es auch ganz gerne angenommen wird. Ich sage dann allerdings auch meist offen was ich denke und würde einer Frau, die sich über ihren „Arschlochfreund“ beschwert auch sagen, dass es ein Teil seines Verhaltens ist, dass sie gerade anmacht und sie das nicht ändern können wird, ohne das er uninteressant wird. Auf Gespräche a la „Er hat dich wirklich nicht verdient und müßte dich eigentlich auf Händen tragen“ habe ich dann auch wenig Lust.

        „Und es ist gut möglich,dass diese Patentlösung nicht in meine Schublade passt, weil sie zu breit ist, schon was anderes darin liegt, etc. (Ja ich kann auch ganz tolle Metaphern )“

        Das die Menschen verschieden sind sollte man nicht vergessen, das ist richtig. Aber da kann man andererseits einen Freund ja auch einschätzen.

        „Und so ist es bei allen menschlichen Beziehungen, was für den Einen ganz super passt, ist für den Anderen ein No-Go.“

        Wie immer sind die Unterschiede im Schnitt eher im Detail. Auf einen Großteil der Männer und einen Großteil der Frauen treffen ähnliche Grundprinzipien zu. Gerade was das Verhalten der Geschlechter untereinander betrifft. Allein schon die Wandelbarkeit des Statusbegriffs führt dazu, dass man einiges, was verschieden wirkt, gut zusammenfassen kann.

        „So eine Enstellung findet man ja im PU recht häufig. Da findet durchaus eine Entmenschlichung statt, es gibt keine Persönlichkeiten, nur Wesen, bei denen man die richtigen Knöpfe drücken muß.“

        Was PUA so erfolgreich macht, ist ja, dass man mal probehalber auf diese Knöpfe drückt – und es funktioniert! Und dann durchleuchtet man seine Vergangenheit und erkennt wo man gedrückt hat und es hat geklappt und wo man nicht gedrückt hat und es ist schiefgegangen. Man möchte seinem jugendlichen Ich abwechselnd auf die Schultern klopfen und in die Fresse schlagen.
        Wenn du ein Mann wärst, dann wäre es einfach – nimm dir drei gute Bücher zum Thema, studiere sie, probiere die Konzepte aus – und du würdest den Unterschied sehen. Natürlich muss man das dann noch auf seinen Typ anpassen und nicht nur die Worte, sondern auch den Gesamtzusammenhang verstehen und vorher wird einiges schiefgehen, gerade wenn man nur an den Worten klebt. Aber wenn man das Aufleuchten in den Augen der Frauen sieht und plötzlich versteht, auf was sie reagieren und das die vorhersagen stimmen – das ist schon beeindruckend.
        Werden die Leute Entmenschlicht? Da werden die Knöpfe denke ich zu eng gesehen.
        Ein Koch muss auch wissen, dass Fett ein Geschmacksträger ist etc und damit ein Knopf auf den er drücken kann. Ein Klotz Fett auf einem Teller schmeckt aber trotzdem nicht. Im Zusammenspiel der „Kochknöpfe“ hat er eine bessere Möglichkeit ein gutes Essen zu erstellen. Entmenschlicht er mit dem Wissen über die Geschmacksnerven der Menschen und die Arten der Zubereitung, die diese ansprechen, den Gast und macht ihn zu einem Essensautomaten?

    • „Und ganz wichtig: Freundlich zu anderen Menschen sein bedeutet IMMER Statusverlust!“
      Das stimmt einfach nicht.
      Wer innerhalb einer Gruppe ständig unfreundlich ist, gewinnt dadurch alles andere als „status“.
      Und jemand, der innerhalb der Gruppe führt durch : Motivation, Begeistrung, Empathie, Lösungskompetenz, Vermittlungskompetenz, der wird dies in der Regel durchaus freundlich tun.
      Selbst oder gerade, wenn er im Konfliktfall in der Lage ist, Kante zu zeigen und eben kein Gesichts- und Meinungsloser niemand ist. Es geht eigentlich nur so.
      Das ist genau gar kein Widerspruch dazu, dass er grundsätzlich ein freundlicher Mensch sein kann.

  2. „Women will put up with an Alpha’s jerk behavior in the same way men will put up with a bitchy, shallow woman — if she’s hot enough.“

    Schön gesagt.

    Frauen mögen also eigentlich Arschlöcher ebensowenig, wie Männer hohle Bitches mögen. Ja, solange die Anziehung nicht stärker ist..

    Der Trugschluß des „nice guy“ ist, dass er meint die fehlende Anziehung durch „Wohlverhalten“ eintauschen zu können.

    Das ist ein Zeichen von fehlendem Selbstbewußtsein, und es gibt meistens kaum etwas das Frauen mehr abtörnt.

    • @Nick

      „Frauen mögen also eigentlich Arschlöcher ebensowenig, wie Männer hohle Bitches mögen.“

      Genau. Es ist eher ein hinnehmen wegen anderer als attraktiv eingestufter Eigenschaften.

      „Der Trugschluß des „nice guy“ ist, dass er meint die fehlende Anziehung durch „Wohlverhalten“ eintauschen zu können.“

      Oder er meint, dass sie dadurch tatsächlich Anziehung aufbaut. Wie dies genau entsteht – abseits von Pickup ist es ja relativ unbesprochen. Gerade die Abgrenzung von sexueller Anziehung (attraction) und der Gefühlskomponente (Comfort) ist meiner Meinung nach hier wichtig. Beides ist wichtig, aber man muss begreifen, dass das eine das andere nicht ersetzt.

  3. „Gerade die Abgrenzung von sexueller Anziehung (attraction) und der Gefühlskomponente (Comfort) ist meiner Meinung nach hier wichtig. Beides ist wichtig, aber man muss begreifen, dass das eine das andere nicht ersetzt.“

    Mag sein, vielleicht ist es einfach ein Erkenntnisfehler des „nice guy“.

    „Oder er meint, dass sie dadurch tatsächlich Anziehung aufbaut.“

    Vielleicht unterliegt er der Täuschung, dass Frauen sich nach praktischen Erwägungen Männer aussuchen. Früher eben der gute Versorger, und Heutzutage, da Frauen ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen und von diesem Joch befreit sind, nach möglichst viel Comfort?

    Vielleicht sehnt er sich ja auch selber nach sehr viel Comfort.

  4. Mögen Frauen Arschlöcher?

    Das „Arschloch“ hat halt auch positive Charakteranteile, die auf eine Frau attraktiv wirken. Was die negativen Anteile angeht, so ist das nichts, womit eine Frau nicht angemessen umgehen können. Außerdem bietet es die Gelegenheit, das „Arschloch“ umzuerziehen, zu ändern, zu domestizieren. Machen Frauen ja gerne mit Männern, Marlene Dietrich: „Eine Frau sollte einen Mann so nehmen, wie er ist, sie sollte ihn aber niemals so lassen“.

    • Das „Arschloch“ hat halt auch positive Charakteranteile, die auf eine Frau attraktiv wirken.

      Die da wären?
      Ein Arschloch ist ein Arschloch.
      Was halte ich von Arschlöchern im Leben? Abstand.

      • Was weiß ich, ich bin keine Frau. Die maskuline Ausstrahlung vielleicht?

        Es ist nicht wegzudiskutieren, dass viele Männer die Erfahrung machen, dass sie als „Nice Guy“ keinen Erfolg bei Frauen haben und erleben müssen, dass sich Madame bei ihnen ausheult über die schlechten Erfahrungen mit dem „Arschloch“, mit dem sie aber nichts desto trotz ins Bett hüpft. Oder willst du das bestreiten?

      • @Maren

        „Die da wären?“

        Es wird in diesem Video noch mal erklärt:
        https://allesevolution.wordpress.com/2011/01/06/mogen-frauen-arschlocher/

        Ich hatte es damals so zusammen gefasst:

        Es ist also nicht der „Arschlochfaktor“ per se, der Frauen ansieht, sondern die damit mitunter verbundenen Eigenschaften wie Selbstvertrauen, eine Persönlichkeit haben und keine Angst davor zu haben sich darzustellen.

        „Ein Arschloch ist ein Arschloch.“

        Aber „Attraction is not a choice“. Man kann sich nicht aussuchen, was man anziehend findet.

        „Was halte ich von Arschlöchern im Leben? Abstand.“

        Sehr vernünftig. Beherzigen aber weitaus nicht alle Frauen.

      • @ Maren

        Frauen finden häufig sogar Gewaltverbrecher höchst attraktiv.
        Männliche Macht ist ein Aphrodisiakum, gerade auch für Frauen, auch Macht in gewalttätigsten Form.

        Das gilt für die „einfachen“ Serienkiller, die im Gefängnis oft zu den begehrtesten Brieffreunden gehören für die sorgende Damenwelt bis hinauf zu Hitler (beeindruckende Liebesbriefsammlung von brünstigen Volksgenossinnen, die versprachen, dem Führer ein Kind zu schenken, mit ihm als Vater, ehedem in der Reichskanzlei, heute im Bundesarchiv).

      • @Roslin

        Ich könnte jetzt auch sagen, dass manche Männer ihre minderjährigen Töchter höchst attraktiv finden, aber ist das tatsächlich die Diskussion, die wir führen wollen?

      • @ Maren

        *Ich könnte jetzt auch sagen, dass manche Männer ihre minderjährigen Töchter höchst attraktiv finden, aber ist das tatsächlich die Diskussion, die wir führen wollen?*

        Das könnten Sie sagen.

        Ich würde sogar sagen, dass sehr viele Väter ihre minderjährigen Töchter höchst attraktiv finden, sehr viel mehr Väter als dann tatsächlich Inzest begehen.

        Weil sie trotz Attraktion wissen, dass sie ihren Töchtern schaden, wenn sie sich als Sexualpartner in deren Psyche einschleichen, ausbeutend die Tatsache, dass auch Töchter dazu neigen, ihre Väter attraktiv zu finden, Söhne ihre Mütter, Mütter ihre Söhne.

        Wenn diese „Unreinlichkeiten“ Teil der menschlichen Psyche sind, hilft es nicht, sie zu verleugnen, zu verdrängen.

        Mann und Frau müssen sich ihnen stellen und sich bewusst machen, warum es gut ist, ihnen nicht nachzugeben, sie nicht einfach mit „Seelenqualm“ vernebeln in der kindlichen Überzeugung, dass das, was man nicht sieht/sehen will, auch nicht existiere.

    • Das Problem ist vielmehr, dass die allgemeine Auffassung ist, dass Eigenschaften wie Selbstbewusstsein und ein Gesunder (!) Egoismus als Arschlochtum falsch verstanden werden. Man kann auch ein netter Mensch sein und trotzdem selbstbewusst. Schreib ich später mehr zu, muss nu inne Schule

      • @Maren

        Das ist ja im wesentlichen das, was in dem Video gesagt wird und was ich im ersten „Arschloch“-Artikel geschrieben habe.

        Allerdings ist es eben nicht immer ein Missverständnis. Bad Boys kommen häufig auch dann an, wenn die Frau eigentlich weiß oder wissen müßte, dass es nicht gut für sie ausgehen wird. Weil sie bestimmte Eigenschaften verkörpern, die auf viele Frauen sexy wirken.

      • @Maren:

        Das ist die politisch korrekte Variante, so wie es sich viele Wünschen. Ich habs oft genug gesehen welche Typen sich im Rennen um Frauen oft durchgesetzt haben. Gesundes Selbstbewusstsein, Selbstwert und Egoismus sind nichts besonderes. Damit fällt man(n) nicht auf. Es ist wie durchschnittliches Aussehen bei Frauen.

        Die Narzissten, antisozialen Charaktere hatten durchwegs von der Volksschule bis zum Erwachsenendasein die höhere Anziehungskraft. Also jene Leute mit Anteilen von offiziellen Störungsmustern. D.h. übertriebener Selbstwert, kalkuliertes, charismatisches Auftreten usw. Es funktionieren ähnliche Gesetze wie in einer freien Markwirtschaft. Man(n)= muss sich von der Konkurrenz absetzen. Weiters oft genug von einer Bandbreite von Frauen gehört „Man ist das ein Poser, Arschloch, Angeber“. Im gleichen Augenblick die Lust hinter ihren Augen gesehen und fünf Minuten später warens schon bei him 😉 In meinen eigenen Phasen der Rücksichtslosigkeit und des „Leck mich am Arschtums“ ähnliches bemerkt. Hatte mit genügend Mädls was deren Freund grad weg war. Teilweise hab ich ihn sogar gekannt und die Beziehung war da nicht am kippen. War ich da „gesund selbstbewusst“? Naja egoistisch bis ins Extrem und mir war halt fast alles egal aber selbstbewusst? Naja als der Größte gefühlt sicher haha Ein bewährtes Mittel ist es übrigens auch sich über ein anderes, männliches Mitglied der Gruppe oder eine weibliche Konkurrentin lustig zu machen. In ersterem Falle zeigt man dadurch seine Dominanz d.h. seine Stellung in der Gruppe. Mobbing ist ein Mittel um sich gut darzustellen. Traurig aber wahr. Ich mach das nicht oft aber ich merk wie es funktioniert. Diese Dinge funktionieren. Aus humanistische Sicht mag man leider sagen. Aber das ist eine Erfahrung die ich und unzählige Andere bereits gemacht haben. Das lässt sich dann persönlich nicht mehr wegleugnen, egal wie „gut, ethisch korrekt, rücksichtsvoll“ man sein will. Die Merkmale und Verhaltensweisen die mir die meisten Mädls eingebracht haben waren oft die Schlimmsten und Unkorrektesten.

        Zu guter Letzt. Ich hab das auf die „harte Tour“ gelernt. D.h. als Opfer meiner Eltern und Mitmenschen. Wennst von ganz unten kommst (sozial und stellungsmäßig) dann hast nicht viel Wahl oder du bleibst eben dort. Wennst net gut ausschaust oder viel Geld hast wirds auch net besser.

      • @Galloway

        Ja, der Typ ist ansprechend. Nicht für jeden Typ Frau, aber für genügende. Man bekommt damit wesentlich mehr weibliche Aufmerksamkeit als mit nur nett sein und es wird auch wenig bei Frauen wirklich erfolgreiche Männer geben, denen noch nicht eine Frau mit den Worten „Du bist echt ein Arsch“ *grins* auf den Arm gehauen hat (oder etwas vergleichbares gemacht hat)

      • @christian: Ne jede Frau is sicher nicht gemeint. Richtig necken können ist Gold wert. Funktioniert auch nicht bei jeder Frau aber is schon praktisch das zu können. Wenn die Frau das auch gut kann, dann macht das auch ziemlich Spaß. Wenn sies ernst nimmt dann ist das für mich ein eher schlechtes Zeichen. Spielerisches Gezänk kann ganz schön die Stimmung aufheizen 😉

      • @Galloway

        „Richtig necken können ist Gold wert.“

        Würde ich auch so sehen. Es kommt dabei eine gute Dynamik in Gange, bei der sie sich immer etwas herausgefordert fühlt, aber auf eine gute Weise (wenn sie Humor hat)

        „Wenn die Frau das auch gut kann, dann macht das auch ziemlich Spaß.“

        Auf jeden Fall. Eine Frau, die sich da nicht die Butter vom Brot nehmen lässt ist da Gold wert.

        „Wenn sies ernst nimmt dann ist das für mich ein eher schlechtes Zeichen.“

        Ja, meist ein Zeichen von Humorlosigkeit (wenn man es richtig gemacht hat und sie nicht gerade auf dem falschen Fuß erwischt hat)

      • @Galloway

        Jo, als gesundes Selbstbewusstsein würd ich das jetzt nicht grad bezeichnen.
        Eher als ganz fiesen Minderwertigkeitskomplex, der sich hinter ner prachtvollen Fassade versteckt.

        Das funktioniert auch nicht auf lange Sicht bei einer Frau, es sei denn sie ist sehr jung (keine Menschenkenntnis) oder hat selbst wenig Selbstbewusstsein.
        Dass man so mittelfristig glücklich wird, kann ich mir auch nicht vorstellen.

        Was ich eher meinte ist, eine gewisse Gelassenheit, ein Ruhen in sich selbst, eine Gewissheit des eigenen Wertes, eine Selbstsicherheit, die nicht immer dominieren muss! Das ist verdammt sexy, und sowas kommt von innen, da kann einem weder Pick-Up noch Cosmopolitan helfen.

        Das heisst auch mal sich vom Balztanz abzulösen, um rauszufinden was man für sich SELBST möchte, unabhängig vom anderen Geschlecht.
        Quasi zu entdecken, wer man ist. 😉
        Klingt abgedroschen, muß aber sein.

        Man kann nicht von einem Partner (oder 150 pro Monat :D) erwarten, dass sie auftauchen und ZACK, man ist glücklich. Da liegt dann kein Segen drauf.

      • @Maren

        „Jo, als gesundes Selbstbewusstsein würd ich das jetzt nicht grad bezeichnen. Eher als ganz fiesen Minderwertigkeitskomplex, der sich hinter ner prachtvollen Fassade versteckt.“

        Woran machst du den Minderwertigkeitskomplex fest?

        „Das funktioniert auch nicht auf lange Sicht bei einer Frau, es sei denn sie ist sehr jung (keine Menschenkenntnis) oder hat selbst wenig Selbstbewusstsein.“

        ja, kann schon sein, dass es nicht so lange klappt, aber dafür findet sich die nächste recht schnell. Es ist immer die Frage, was man will.

        „Dass man so mittelfristig glücklich wird, kann ich mir auch nicht vorstellen.“

        Das Gegenkonzept für einige Männer scheint mir zu sein, eine Freundin zu haben, mit der man eine Beziehung führt und immer wieder mal ein paar Frauen nebenher. Zu denen kann man dann auch eher ein Arschloch sein, weil sie einem ja nichts bedeuten.

        „Was ich eher meinte ist, eine gewisse Gelassenheit, ein Ruhen in sich selbst, eine Gewissheit des eigenen Wertes, eine Selbstsicherheit, die nicht immer dominieren muss! Das ist verdammt sexy, und sowas kommt von innen, da kann einem weder Pick-Up noch Cosmopolitan helfen.“

        Ich denke man kann vieles in dem Bereich lernen. Aus dem Wissen, wie Frauen denken, kommt eben auch ein gewisser Erfolg und aus dem Erfolg eine gewisse Sicherheit und das Wissen, dass man sexy ist. Einen richtig guten Natural wird man damit nicht schlagen, dass würde ich auch so sehen. Aber es gibt auch genug mittlere Naturals, die sich wundern, warum dies oder jenes nicht klappt. Ich glaube die wären mit etwas unterstützender Theorie entspannter.

        „Das heisst auch mal sich vom Balztanz abzulösen, um rauszufinden was man für sich SELBST möchte, unabhängig vom anderen Geschlecht.“

        Klar, man kann sich in Sex und dem Balztanz verlieren und einfach nur noch deswegen hinterher sein. Aber meist will man ja zumindest das für einen interessante Geschlecht, dort erfolgreich zu sein ist schon kein unwesentlicher Schritt. Man muss nur lernen irgendwann zufrieden zu sein und an einer Beziehung zu arbeiten.

      • @ Galloway

        *Ich hab das auf die „harte Tour“ gelernt. D.h. als Opfer meiner Eltern und Mitmenschen.*

        Deshalb halte ich Pick-Up, trotz ethischer Bedenken (bin mir nicht sicher, ob nicht viele daraus eine bloße Aufreißertechnik machen, die nur dazu dient, möglichst viele Mädchen/Frauen aufzureißen) für durchaus heilsam.

        Pick-Up macht junge Männer mit Mechanismen der weiblichen Psyche bekannt, die sie niemand gelehrt hat, abgefüllt mit Frauen vergötzenden Mythen von Kindergartentagen an, Mechanismen, die sie erst kennen lernen, wenn es zu spät ist, wenn sie vom Scheidungsrichter stehen, ausgenommen werden wie Weihnachtsgänse, wenn sie ihrern Kindern entfremdet werden und dann völlig unvorbereitet die Welt nicht mehr verstehen, weil ihre (Ex-)Frau sich ausgerechnet mit dieses A*sch eingelassen hat, wohingegen sie sich doch immer bemüht hatten, ihr alles recht zu machen usw.

        Wenn Pick-Up dazu führt, dass es ein paar naive Träumer weniger gibt, ist es gerechtfertigt.

        Missbrauch hindert Nießbrauch nicht, es ist nur ein Instrument, per se weder schlecht noch gut.

        Das entscheidet sich erst dadurch, wozu der Anwender es nutzt.

      • @Christian

        Ich sprach von Persönlichkeitsentwicklung unabhängig von einer irgendwie gearteten sexuellen Beziehung.
        Und das Wissen um das Denken von Frauen und sexueller Erfolg macht einen mitnichten zu einem besseren Menschen.

        *Man muss nur lernen irgendwann zufrieden zu sein und an einer Beziehung zu arbeiten.*

        Erstmal muß man lernen, mit sich selbst zufrieden zu sein, bevor man andere Leute mit seinem Psychoballast kaputtmacht.

        *Woran machst du den Minderwertigkeitskomplex fest?*

        An der übertriebenen Fassade, am respektlosen Ungang mit anderen Menschen allgemein, am Kleinreden potentieller Konkurrenten, an der allgemeinen Unzufriedenheit…

      • @ Maren
        „Erstmal muß man lernen, mit sich selbst zufrieden zu sein, bevor man andere Leute mit seinem Psychoballast kaputtmacht. “

        Ein wunderbarer Satz. Ich könnte dich dafür knutschen. 😀

      • @ Maren

        *An der übertriebenen Fassade, am respektlosen Ungang mit anderen Menschen allgemein, am Kleinreden potentieller Konkurrenten, an der allgemeinen Unzufriedenheit…*

        Feministinnen (oder auch Alpha-Mädchen) sind also oft nicht selbstbewusst?

        Den Verdacht teile ich mit Dir.

      • @Maren:

        Minderwertigkeitsgefühle hatte ich bis 18. Teilweise durch das Mobbing meiner Schulkameraden und die Vernachlässigung meiner Eltern. Die Phase mit dem „Arschloch“-Sein kam erst später. Das war nicht unbedingt ein Gefühl der Minderwertigkeit sondern eher eine Art der Identitätsfindung. Ich war bis 22 ein sehr lieber und braver Mensch. Man könnte auch submissiv dazu sagen. Ich bin Konflikten aus dem weg gegangen, träumte von der großen Liebe, von Harmonie und Familiengründung, naiv wahrscheinlich.

        Ab einem gewissen Punkt ist dann doch die Realität durch das Illusionsgebilde gebrochen und das Gegenteil ist eingetreten. Aus dem Engerl wurde ein Teuferl ums überspitzt zu formulieren. Ich wollte auch etwas vom Kuchen. Etwas weniger ignoriert werden. Vermutlich so wie sich ein weibliches Mauerblümchen fühlen muss das von den tollen Männern ignoriert usw.

        Zusammenfassend könnte man sagen das ich keine männlichen Rollenvorbilder hatte, nur Abschreckmittel. Nichts was ich sein wollte und nicht wonach ich mich richten konnte. Heute brauch ich das nicht mehr aber damals, als Kind, wäre mir das wichtig gewesen. Ein Minderwertigkeitskomplex ist etwas anderes.

        Ich glaube es würde beiden Geschlechtern sehr gut tun wenn Männer besser über das Sexualverhalten und das Denken von Frauen Bescheid wissen. Und entgegen deiner Meinung würde ich das nicht von der sexuellen Entwicklung entkoppeln. Die Sexualität ist dafür einfach zu zentral. Psycho- und soziosexuelle Weiterentwicklung ist für Beide Geschlechter essenziell.

        Das Selbstvertrauen von dem du sprichst mit dem wird man nur selten gebohren. Es ist meist durch viel Erfahrung, Nachdenken und auch durch Leid erkämpft.

        Der Konkurrenzkampf ist aber auch ein Teil dieser ganzen Sachen. Ein junger Mann ohne viel Erfahrung sieht das noch wesentlich weniger gelassen als ein älterer Mann der schon seine Erfahrungen mit Frauen gehabt hat. Junge Männer brauchen teilweise diesen Kampf unter sich. Auch dadurch kann man sich kennenlernen. Nicht jeder ist mit den richtigen Fähigkeiten geboren und die Welt ist nunmal kein Ort der viel Schwäche verzeiht, weder bei Männern noch bei Frauen. Kein Mensch kann sich selbst vertrauen wenn er nicht durch Licht und Schatten gegangen ist.

        @Roslin:

        Ich halte PU zu großen Teilen für wichtig weil es die Männlichkeitsrituale ersetzt die wir kulturell verloren haben. Es gibt nichts Spezifisches als Identitätsfindung für Männer in unserer Kultur. Geschlecht ist halt nicht unbedingt ganz so fließend wie das gerne gewollt wird. Die jungen Typen die auf diesen Foren posten sind dann oft auch ziemlich verbissen weil sies vielleicht lange Zeit nicht auf die Reihe gekriegt haben und dann einfach übertreiben. Bei den Meisten pendelt sich das aber nach einer Weile wieder ein. Wenn diese männliche Wegfindung in unserer Kultur wieder etwas positiver besetzt bzw. institutionalisert wird dann profitieren beide Geschlechter davon.

        • „Ich war bis 22 ein sehr lieber und braver Mensch. Man könnte auch submissiv dazu sagen. Ich bin Konflikten aus dem weg gegangen, träumte von der großen Liebe, von Harmonie und Familiengründung, naiv wahrscheinlich.

          Ab einem gewissen Punkt ist dann doch die Realität durch das Illusionsgebilde gebrochen und das Gegenteil ist eingetreten. Aus dem Engerl wurde ein Teuferl ums überspitzt zu formulieren. Ich wollte auch etwas vom Kuchen. Etwas weniger ignoriert werden.“

          hm…geht mir genauso, nur dass ich weiblich bin und nicht zum Teufel wurde.
          Vor allem der Teil von großer Liebe, Harmonie und Familiengründung. Nur dass sich für mich keine Alternative aufgetan hat, denn als Konsequenz nun massenhaft Männer aufreißen zu wollen ist keine Alternative.

          (Arg….ist eher der Zynismus in mir, der mich zu nem Kommentar drängt. Auch wenn mir bewusst ist, dass der Beitrag ein Jahr alt ist)

          Kenn dich ja nicht und weiß nicht, wie deine Ausprägung bzgl PU nun ist.

      • „Und das Wissen um das Denken von Frauen und sexueller Erfolg macht einen mitnichten zu einem besseren Menschen. “

        Sondern zu einem Schlechteren?

        Nur die Abkehr von der Fleischeslust bringt den Mensch Gott näher?

        Oder ist die Erkenntnis, dass weibliche Sexualität am Ende genauso animalisch ist wie Männliche dem Besserermenschsein abträglich?

        Das heliozentrische Weltbild war ja schon Kränkung genug, nun lasst uns doch wenigstens unsere romantisch aufgekachelten Madonnen..

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  13. „“Er hat dich wirklich nicht verdient und müßte dich eigentlich auf Händen tragen” habe ich dann auch wenig Lust.“

    Du könntest aber wenn du verliebt bist oder sonst was von ihr willst, sagen, dass du dir diesen Scheiss jetzt schon seit [x] Wochen anhörst und keine Lust mehr darauf hast wennn sie es nicht kapiert, dass er ein Waschlappen ist. Und dass du ein tausendmal besserer Freund für sie wärst als dieser Penner und dass du ihm die Nase brichst wenn du ihn siehst ;D (vielleicht etwas dezenter^^). Und wenn sie das nicht sehen will, dann ist sie selber schuld.
    Wäre das nicht ein Weg, um aus der Friendzone rauszukommen oder zumindest als tatkräftiges, Geschlechtswesen wahrgenommen zu werden?

    Macht doch diesen ständigen hier kritisierten scheiss Sie: „Hach hm er ist so scheisse zu mir, aber irgendwie liebe ich ihn ja doch. Weisst du eigentlich was er sich letztens geleistet hat?….“ Ihr: „Das klingt interessant. Bitte erzähle mir mehr Details.“ einfach nicht mit wenn ihr keine Lust auf Freundschaft habt.

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