Queer Theorie Eintrag bei Wikipedia um Kritik ergänzt

Ich habe den Queer Theorie Artikel in der Wikipedia mal um Kritik ergänzt, die auf meinem Artikel „Queer Theorie, Evolution und Attraktivität“ aufbaut:

Kritik an der Queer Theorie kommt insbesondere aus der Biologie. Forschung aus diesem Bereich legt nahe, dass eine Ausbildung der geschlechtlichen und sexuellen Identität bereits im Mutterleib erfolgt und Grundlagen der Geschlechterrollen damit einen biologischen Ursprung haben. Eine Prägung soll insbesondere durch pränatales Testosteron erfolgen. Indizien hierfür sind etwa bei bestimmten Personen auftretende Besonderheiten wie etwa eine Komplette Androgenresistenz, bei der die sexuelle Identität so gut wie immer heterosexuell ist und die geschlechtliche Identität weiblich, sowie das Adrenogenitale Syndrom(CAH), das häufiger als in anderen Gruppen zu einer homosexuellen sexuellen Identität und einer männlichen geschlechtlichen Identität führt. Auch bei Transsexualität finden sich biologische Ursachen, etwa vermindert wirksame Testosteronrezeptoren. Zudem zeigen sich auch beim Menschen deutliche Anzeichen einer Sexuellen Selektion, die aber vererbbare Attraktivitätsmerkmale erfordert und damit ebenfalls zu einer vorgegebenen geschlechtlichen und sexuellen Identität führen müsste.Bisher ist seitens der Queer Theorie nicht erklärt worden, welcher biologische Mechanismus zum Wegfall dieser eingespeicherten Attraktivitätsmerkmale geführt haben soll. Das diese nach wie vor bestehen wird auch seitens der Evolutionspsychologie darauf gestützt, dass sich alle heute erforschten Attraktivitätsmerkmale, also das körperliche Schönheitsideal aber auch männliche und weibliche Verhaltensweisen in die Annahmen der Theorien zur evolutionären Partnerwahl (Sexual Strategies Theory) einfügen.

Kein Meisterwerk, aber ein Anfang. Mal sehen, ob es freigeschaltet wird.

Update: Die Änderung ist freigeschaltet.

5 Gedanken zu “Queer Theorie Eintrag bei Wikipedia um Kritik ergänzt

  1. Ich würde mal wetten, daß der Abschnitt zumindest in dieser Form das Wochenende wegen fehlender Quellen nicht überlebt – obwohl in dem ganzen Artikel mit Einzelnachweisen ja nicht gerade großzügig umgegangen wurde…

    B20

      • Immerhin habe ich die Wette um gut zwei Stunden verloren… Und ich bin erstaunt, daß es so glimpflich abgelaufen ist. Ich habe auch schon die Erfahrung machen dürfen, daß ein Edit wegen angeblich fehlender Quellen revertet wurde, obwohl die Quellen durchaus angegeben waren und lediglich nicht in ref-Tags standen.

        Und gleich noch eine erstaunlich gute Nachricht:
        Bis gestern fehlte im Artikel über Gender jede Erwähnung des Falls von David Reimer. Heute ist die entsprechende Änderung -trotz eines Typos- von einer selbstbezeichneten Feministin gesichtet worden. Sachen gibt’s…

        B20

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