Geschlechtsidentität bei Transsexuellen und Transvestiten aus einer feministischen Diplomarbeit

Bei der Mädchenmannschaft wurden nunmehr die besten „Wie wurde ich Feminist“-Geschichten ausgezeichnet. Darunter auch die Geschichte, nach der Anlass eine Diplomarbeit (!) über die Geschlechteridentität bei Transsexuellen und Transvestiten war.

Die Autorin kam dabei zu dem Ergebnis, dass diese ihre Weiblichkeit u.a. über (heteronormative) Passivität (interaktiv) herstellen.

Die authentische Selbstinszenierung vorausgesetzt, gibt es Dichotomisierungen, die verleiblichend wirken. Da es im Falle sexueller Akte nicht dauerhaft möglich ist, die körperlichen Geschlechtszeichen zu invisibilisieren, greifen Transgender hier auf bestimmte sexuelle Praktiken zurück, die oftmals Hand in Hand mit der in die Körper eingeschriebenen Begehrensrelation gehen. So ist das Frau-Sein automatisch mit der passiven Position im Begehren der Geschlechter verknüpft.

Ich nehme an, dass „die in den Körper eingeschriebene Begehrensrelation“ meint, dass die Gesellschaft für den jeweiligen Phänotyp eine bestimmte Rolle vorsieht, wie sie Begehren äußern darf. Bei einem weiblichen Phänotyp scheint die nach Meinung der Autorin nur über passive Äußerungen möglich zu sein. Das wäre dann wohl der kurze Blick hin zu demjenigen, das Herstellen einer räumlichen Nähe, das Hervorheben der körperlichen Schönheit.

Ganz im Sinne dessen, was Engel nach Grosz mit den Worten, „dass das moderne westliche Geschlechtersystem kein aktives sexuelles Begehren von Frauen […] vorsieht, sondern Frauen in den Status sexueller Objekte verweist“ (Engel 2002, S. 165) beschreibt

Da sie sich nur passiv äußern darf, wird die Frau sexuelles Objekt. Meiner Meinung nach eine Abwertung des weiblichen Flirt- und Auswahlverhaltens, und eine Vernachlässigung des Umstandes, dass der Mann zwar aktiver wirbt, die Frau aber letztendlich entscheidet.

, fügen sich Transgender als Frauen selbständig in die Rolle des Begehrensobjektes ein und erfahren genau darüber eine besondere Form weiblichen Selbstempfindens.

Also: Weil sie passiv sein wollen müssen sie die weibliche Rolle einnehmen. Recht schlicht gehalten nach meiner Meinung. Und auch eine recht drastische Entscheidung, die wenig bringt. Denn Transsexuelle und Transvestiten werden ja nicht häufiger vom anderen Geschlecht angesprochen als schüchterne Männer an sich. Davon gibt es auch genug und bei ihnen müsste dann eine höhere Tendenz zu weiblichen Verhalten bestehen, die ich so nicht feststellen würde.

Laut der Transvestiten Bernhard und Nick wird dieses umso authentischer, wenn es sich bei der Beziehung zwischen den Akteuren um eine heterosexuelle handelt: „Also es fühlt sich natürlicher an, in der Frauenrolle von nem Mann gefickt zu werden [I: mhm] als in der Frauenrolle ne Frau zu ficken“ (Interview Nick, Z. 809-810).

Alles was Transvestiten und Transsexuelle (Mann -Frau) wollen, scheint also sich passiv zu verhalten und „gefickt zu werden“. Klingt nach einer schlüssigen These. Und ich Idiot dachte es bestehen Zusammenhänge mit pränatalen Testosteron oder gar den Genen.

Vor dem Hintergrund einer weiblichen Darstellung definiert sich ‚natürlich weibliches’ Empfinden für Nick über das Zusammenspiel zweier Faktoren: Eine aus dieser Warte verschiedengeschlechtliche Praktik wirkt verweiblichend, entspricht sie doch der naturalisierten heterosexuellen Matrix, die das Begehren des anderen Geschlechts als das natürliche, unhinterfragte und authentische deklariert. Hand in Hand mit dieser heterosexuellen Begehrensrelation geht schließlich die Internalisierung der Passivität.

Also Verhalten sich Transsexuelle nicht anders, weil sie Transsexuelle sind, sondern weil sie sich anders Verhalten wollen, sind sie Transsexuelle. Sie wollen heterosexuell sein, und nicht schwul, was ja dann auch bedeuten würde, dass Transsexuelle schwul sein ablehnen und lieber in Transsexualität flüchten, wenn ich das richtig verstehe. Weil sie Heterosexuell sein wollen versuchen sie so zu sagen ihre Homosexualität zu verbergen, indem sie sich wie das andere Geschlecht verhalten. Mit einer steigenden Akzeptanz Homosexueller müsste es in einer Gesellschaft dann also weniger Transsexuelle und Transvestiten geben. Mir ist zumindest kein solcher Zusammenhang bekannt. Ich vermute eher, dass Gegenden mit hohem Transsexuellen- und Transvestitenanteil toleranter sind was Homosexualität angeht.

Der Penis „definiert sowohl das Geschlecht für andere als auch die eigene Begehrensposition, von der aus andere vergeschlechtlicht werden“ (Lindemann 1993a, S. 213), was zur Folge hat, dass Nick in seiner submissiven Position als Frau von einem begehrenden Mann respektive seinem erregten Penis auch als Frau vergeschlechtlicht wird.

Wer den Penis hat ist aktiv! Alle anderen sind Frauen und müssen passiv sein, weil ihnen die Gesellschaft diese Rolle zuweist. Ein klein wenig Penisverherrlichung ist ja mal ganz erfrischend. Der Penis vergeschlechtlicht auch, wen er begehrt, der ist Frau. Dass das die homosexuellen Männer noch nicht begriffen haben ist erstaunlich. Zwei sehr männliche Schwule können demnach nur dann Sex haben, wenn einer von ihnen verweiblicht, indem er das Begehren des Penis des anderen akzeptiert und zur Frau wird.

Der Penis, der ein aktives Begehren als Mann ausdrückt, bringt Nick/Tina in die Rolle des/der Begehrten und damit in die Rolle des Objektes, das penetriert wird. Obwohl es sich natürlicher anfühlt, muss für Nick in einer derartigen Situation nicht zwingend ein Mann anwesend sein, „es könnte durchaus auch ne Frau sein, die so sich mit künstlichen Hilfsmitteln dazu verhilft, [I: ok] . diese Rolle einzunehmen“ (Interview Nick, Z. 303-304).

Aber eine Rolle einnehmen muss sie. Und zwar die männliche. Weiblichkeit und Strap on schließen sich damit auch aus. Und beseitigt dann wahrscheinlich auch die Passivität. Vielleicht ein besserer Ansatz als die Frauenquote: Strap ons für alle Managerinnen!

Dennoch geht es auch in diesem Falle darum, die heterosexuelle Relation von Weiblichkeit und Männlichkeit herzustellen. Engel konstatiert in Bezug auf Teresa de Lauretis: „Maskulinität beinhaltet das Versprechen, den Status eines sexuellen Subjekts zu erlangen“ (Engel 2002, 184). Diese Formel – umgekehrt angewendet – bedeutet, dass sich eine Frau durch die Aneignung einer aktiven Position als maskulin inszeniert, was, entsprechend der heterosexuellen Matrix, Nick wiederum verweiblicht.

Penis = sexuelles Subjekt. Aktivität = männlich. (Un-)Doing Gender ist eigentlich ganz einfach.

Auch hier spielt die phallozentrische Dominanz des Penis bzw. einer nachempfundene Phalloplastik die entscheidende Rolle, die den Phallusträger zum männlich-aktiven, die Phallusempfängerin jedoch zum weiblich-passiven Part macht.”

All hail the Penis! Die phallozentrische Dominanz des Penis lebe hoch! Die Frau selbst ist kein Geschlecht, sondern nur das männliche, das anders auftritt!

Da haben wir doch eine einfache „Kur“ für Transsexualität und Transvestiten. Sie brauchen einfach das Selbstbewußtsein, Ativ aufzutreten. Oder sie müssen jemand mal richtig zum Objekt machen, indem sie ihn penetrieren. Das ist es was ihnen fehlt!

Gut, dass das mal erklärt wurde. Es wäre interessant die sicherlich hoch verdiente gute Note dieser Diplomarbeit (!) zu erfahren.

31 Gedanken zu “Geschlechtsidentität bei Transsexuellen und Transvestiten aus einer feministischen Diplomarbeit

  1. Diese Sache mit Penis / Kein Penis (statt Penis und Hoden vs Vulva) hatte ich ja schon mal angesprochen. Das ist im allgemeinen Denken wirklich stark verankert.

    Eine massive Abwertung des weiblichen Genitals. Wie auch die Arbeit selbst eine ziemliche Abwertung alles weiblich konnotierten ist. Das zeigt meiner Ansicht nach das grösste Problem des Gleichheitsfeminismus in aller Deutlichkeit. Alles weiblich definierte ist per se schlecht. Alles männlich konnotierte gut und Frauen haben sich wie Männer zu verhalten, um mit diesen Gleichberechtigt zu sein.

    Ich glaube, die wenigsten Gleichheitsfeministinnen sind sich bewusst, dass die Grundidee, Gender sei in seiner Gesamtheit eine Frage der sozialisierung direkt von den Psychoanalytikern stammen, die an der freudschen Tradition festhalten, Frauen als psychisch verkrüpellte Männer darzustellen, die mangels Phallus, diesem Zauberstab, den sich doch alle Menschen wünschen müssen, niemals richtig „ausreifen“ und in einem kindlichen Status stecken bleiben.

    Meine Sicht der Dinge wird eher durch diese Damen vertreten:

    http://www.ted.com/talks/lang/eng/hanna_rosin_new_data_on_the_rise_of_women.html

    Auf die inhaltlichen Ideen zu Trans* brauche ich nicht weiter einzigehen, ich habe selten so viel Unsinn gelesen. Aber es geht nunmal nicht anders. Wenn man Gleichheitsfeminismus mit sozialisiertem Gender (das dann eben auch IMMER die Geschlechtsidentität mitmeint) propagiert, können die eigenen Aussagen transsexueller Menschen nicht angenommen werden, da diese der Philosopie direkt entgegenstehen. Und dieses Erklärungsvakuum wird dann mit allerhand lustigen Theorien gefüllt. Psychoanalytiker und Feministen arbeiten da Hand in Hand. Wobei die Feministinnen allerdings gerne den Medizinern die Kollaboration mit dem „Wahnsinn“ vorwerfen:
    http://www.telegraph.co.uk/comment/letters/3579186/The-psychiatry-of-transsexuality.html

  2. @BHD:

    Naja, die Idee, dass sog. weibliche Werte essentiell für funktionierende Gesellschaften sind stammt ja auch ungefähr aus der Zeit Freuds – Nur hieß das damals „Geistige Mutterschaft für die Nation“

    Ich finde es erstaunlich, dass Werte ökonomischen Handelns, die damals dem „guten, christlichen Patriarchen“ (Familienvater, Unternehmer ..) zugeordnet werden nun als „weibliche Werte“ auftauchen.

    Skrupelloses und verantwortungsloses „nach mir die Sintflut“-Wirtschaften war zu Zeiten Freuds ziemlich verpönt. So verpönt, dass man dies „den Juden“ zuschrieb.

  3. @sarahblogging

    „Eine massive Abwertung des weiblichen Genitals. Wie auch die Arbeit selbst eine ziemliche Abwertung alles weiblich konnotierten ist.“

    Das würde ich auch so sehen. Eigentlich eine ziemlich sexistische Schrift. Und die hat sie dann zum Feminismus gebracht, was ja schon wieder was lustiges hat.

    “ Das zeigt meiner Ansicht nach das grösste Problem des Gleichheitsfeminismus in aller Deutlichkeit. Alles weiblich definierte ist per se schlecht. Alles männlich konnotierte gut und Frauen haben sich wie Männer zu verhalten, um mit diesen Gleichberechtigt zu sein.“

    Das kommt zumindest bei Beauvoir so sehr deutlich raus. Nach ihrer Einschätzung sollten die jungen Frauen eher männlicher werden.
    Bei Butler würde ich das nicht mehr unbedingt so sehen.

    „Ich glaube, die wenigsten Gleichheitsfeministinnen sind sich bewusst, dass die Grundidee, Gender sei in seiner Gesamtheit eine Frage der sozialisierung direkt von den Psychoanalytikern stammen,“

    Wobei sich ja sowohl Beauvoir als auch diverse andere und auch Butler durchaus auf Freud berufen. Ich habe mich gerade mal an einem sehr faul zusammenkopierten Überblick dazu versucht:
    https://allesevolution.wordpress.com/2011/03/16/grundlagen-des-feminismus/

    „die an der freudschen Tradition festhalten, Frauen als psychisch verkrüpellte Männer darzustellen, die mangels Phallus, diesem Zauberstab, den sich doch alle Menschen wünschen müssen, niemals richtig „ausreifen“ und in einem kindlichen Status stecken bleiben.“

    Es werden ja über andere Philosophen zumindest Abgrenzungen zu Freud versucht. Wobei ich auch Freud in dieser Hinsicht nicht für sehr überzeugend halte. Der Phallus ist nun auch nicht so wunderbar.

    „Meine Sicht der Dinge wird eher durch diese Damen vertreten:“

    Ich werde versuchen es mir heute Abend mal anzuschauen.

    „Auf die inhaltlichen Ideen zu Trans* brauche ich nicht weiter einzigehen, ich habe selten so viel Unsinn gelesen.“

    In der Tat. Ich zweifele allerdings nicht daran, dass sie ordentlich gearbeitet hat und die Ideen gut zusammengefasst hat. Sie sind nur leider vollkommen falsch. Ich vermute in der ganzen Arbeit kommen Testosteron Rezeptoren nicht vor.

    „Aber es geht nunmal nicht anders. Wenn man Gleichheitsfeminismus mit sozialisiertem Gender (das dann eben auch IMMER die Geschlechtsidentität mitmeint) propagiert, können die eigenen Aussagen transsexueller Menschen nicht angenommen werden, da diese der Philosopie direkt entgegenstehen. Und dieses Erklärungsvakuum wird dann mit allerhand lustigen Theorien gefüllt“

    Die dann meiner Meinung nach auch nicht wirklich zu Ende gedacht oder gedanklich überprüft werden. Dass die Thesen oben nicht schlüssig sind lässt sich ja eigentlich recht gut darlegen. Und das man darauf Schlußfolgerungen aufbauen kann, die bizarr sind ebenfalls.

    „Psychoanalytiker und Feministen arbeiten da Hand in Hand.“

    Ja, da gibt es eine interessante Allianz.

  4. Ich sag dir ganz offen. Ein Unternehmen, das von einem UnternehmER alter Schule aufgebaut wurde, in dem würde ich gerne arbeiten. Das ist aber heutzutage nur noch eine romantische Vorstellung, die längst vom Diktat der Zahlen verdrängt wurde.

    • ..da stimme ich zu. Es scheint sie nur noch vereinzelt im Mittelstand und im Handwerk zu geben.

      Nur unterliegen doch Unternehmerinnen dem gleichen Diktat der Zahlen? Sicher, nach der Finanzkrise sind viele Anleger vorsichtiger geworden, und werden bei traumhaften Kapitalrenditen mittlerweile mißtrauisch.

      Insofern könnte ich mir vorstellen, dass eine „weibliche Investmentbank“ durchaus erfolgreich ist / sein wird.

      Mich stört daran nur, dass „Männlichkeit“ als Sündenbock dafür herhalten muss, dass männliche und weibliche Anleger vor der Finanzkrise immer nur den größten Renditen gierig hinterhergehechelt haben.

      • Deswegen sage ich ja, das man vornehmlich mal das Zinseszinsproblem angehen sollte. Aber woran scheitert das denn? Doch letzlich an Ängsten, die aktuelle Spielwiese kaputt zu machen, die wenigstens die Illusion bietet, zum ganz grossen Gewinner werden zu können. Sie scheitert an maskulinromantischen Vorstellungen die dem instinktiven Balzverhalten entspringen.

      • Wieso meine Theorien? Weder bin ich die Person, die auf das Problem gestossen ist, noch die Person, die einen Lösungsvorschlag erbracht hat. Andere befassen sich intensiver damit. Aber die Grundlagen sind da und machen Sinn.

        Die Ideen, wie das ganze Umzusetzen sind, sind verschieden (und nicht meine)
        Vom Aufbau von regionalen Wirtschaftskreisläufen mit umlaufgesicherten Regionalgeldern bis hin zur Hoffnung, das beim nächsten Währungscrash ein entsprechendes System etabliert wird, statt das man den selben Schwachsinn mit Haltbarkeitsdatum wieder einführt, wie schon mehrfach geschehen.

        Ein vollständiges Konzept auszuarbeiten, dürfte nicht möglich sein, ohne das Menschen daran mitarbeiten, die auch die Macht haben, es umzusetzen. Dass die Grasswurzelversuche wie der Chiemgauer eines Tages zu einer Verdrängung führen können, glaube ich jetzt mangels kritischer Masse weniger.

      • @Bad Hair Day

        Dazu hatte ich ja schon mal was gesagt:
        https://allesevolution.wordpress.com/2011/02/21/spenglers-universelles-gesetz-der-geschlechterparitat/#comment-6689

        Meiner Meinung nach erfordert die Vorstellung ein System abschaffen zu wollen zunächst eine Vorstellung, durch was man es ersetzen will. Sonst verschlechtert man die Lage letztendlich nur.

        Aber das ist ja auch nicht das Thema dieses Beitrages.

        Schade eigentlich, dass hier niemand vorbeikommt und die Darlegungen verteidigt. Ich würde ja gerne der Autorin des Kommentars eine Mitteilung zukommen lassen, aber der Kommentar war ja quasi anonym. Und ich bezweifele, dass die Mädchenmannschaft eine Nachricht für mich weiterleitet.

      • > Mich stört daran nur, dass „Männlichkeit“ als Sündenbock dafür herhalten muss, dass männliche und weibliche Anleger vor der Finanzkrise immer nur den größten Renditen gierig hinterhergehechelt haben.

        Es ist ja völlig Abstrahiert. Es ist ja nicht so, dass Männer und/oder Frauen ständig als Investoren beim CEO Rendite einfordern. Die Leute legen Ihr Geld an, auf dem Sparbuch, dem Tagegeldkonto, dem Aktienfond oder der Lebensversicherung. Der Verkäufer dieser Finanzdienstleistungen erzählt ihnen, wie ihr Geld für sie Arbeiten wird. Also ich hatte schon 5 stellige Beträge in meinem Geldbeutel, aber beim Arbeiten (oder zwecks Fortpflanzung beim Kopulieren) hab ich noch keinen Geldschein gesehen. Geld arbeitet nicht, Kreditnehmer tun es. Ich will nicht sagen, dass Kredite per se eine schlechte Sache sind, aber jeder Kredit will auch bezahlt sein, und dazu müssen mehreinnahmen herein kommen. Und nicht nur für diesen Kredit. Die Kredite anderer Parteien müssen gleich mitbedient werden. Die Kredite, die der Staat aufgenommen hat, bei den Steuern, die Kredite, die die Zulieferer Aufgenommen haben… und und und.

        Es muss ein Vielfaches dessen eingenommen werden, was der tatsächliche Aufwandt wäre und das gibt man dann gerade an den nächsten in der Kette weiter.

        Das sind keine Männer oder Frauen mehr, dieser Renditezwang ist völlig Anonym, völlig entmenschlicht und völlig Wertfrei.

      • Aber was die vergangene Finanzkrise angeht, so sehe ich das wirklich so, dass hier eine Zockermentalität (Alle wissen, dass es krachen muss, aber ich hol mir noch meinen Anteil, wird schon noch reichen) die in typisch maskulinem Verhalten ihren Ursprung hat.

        Mein persönliches Anliegen ist aber nicht, ein Geschlecht über das andere zu stellen, sondern einen Weg zu finden, die speziellen Vorteile jeder typisch maskulinen und femininen Arbeitsweise zu vereinen.

        Da gehört es für beide Geschlechter dazu, die jeweiligen eigenen und die Schwächen und Stärken anzuerkennen – und die der anderen. Und davon abgesehen auch bitte noch das Individuum, das nicht zwangsläufig in jedem Aspekt zu einem Ende hin polarisiert ist 😉

      • „Das sind keine Männer oder Frauen mehr, dieser Renditezwang ist völlig Anonym, völlig entmenschlicht und völlig Wertfrei.“

        ..dann verstehe ich nicht, was eine weibliche Investmentbank mit einer Unternehmensphilosophie der „weiblichen Werte“ daran auch nur im Geringsten ändern könnte.

        „Geld arbeitet nicht, Kreditnehmer tun es.“

        Ja, wer sich einen SUV auf Kredit kauft, der Arbeitet. Bei den größeren Krediten sieht es wiederum nicht so einfach aus.

        Arbeiten tun überwiegend Arbeitnehmer, wobei aber Unternehmer oft auch arbeiten.

        Überhaupt nicht arbeiten tun vor Allem betuchte weibliche Rentiers.

        Aber diejenigen, die arbeiten arbeiten vor Allem für Geld, und Geld ist nichts anderes als Kredit.

        „Ich will nicht sagen, dass Kredite per se eine schlechte Sache sind, aber jeder Kredit will auch bezahlt sein, und dazu müssen mehreinnahmen herein kommen.“

        ..ja. Entweder durch Wachstum oder durch Umverteilung. Wenn die Wirtschaft nicht wächst, dann müsse

      • >..dann verstehe ich nicht, was eine weibliche Investmentbank mit einer Unternehmensphilosophie der „weiblichen Werte“ daran auch nur im Geringsten ändern könnte

        Einen Ausbruch aus dieser Anonymität. Natürlich ist eine Investmentbank im bestehenden Geldsystem automatisch Mittäter. Aber ich denke die Bevorzugung von Sichereren und nachhaltigeren Investitionen bringt zumindest Kunden vorteile.

        Es war nicht lange vor der Subprime Kriese, da vermeldete man die Ergebnisse einer Studie (ich glaube aus Berkley), das der Testosteronspiegel in direktem Zusammenhang mit den Gewinnen bei Investmentbankern stehen, da diese Risikofreudiger seien. Welche Ironie 🙂

      • „Das sind keine Männer oder Frauen mehr, dieser Renditezwang ist völlig Anonym, völlig entmenschlicht und völlig Wertfrei.“

        Ja. Dann verstehe ich aber nicht, was eine weibliche Investmentbank mit einer Unternehmensphilosophie der „weiblichen Werte“ daran auch nur im Geringsten ändern könnte, jenseits von (Kapital-)Marketingaspekten.

  5. „Sie scheitert an maskulinromantischen Vorstellungen die dem instinktiven Balzverhalten entspringen.“

    Die Analyse scheint mir aber arg anachronistisch.

    „Maskulinromantisch“ wären wohl eher z.B. Ideale von Naturburschen oder tapferen Idianern (Winnetou! Der „Edle Wilde“ ist zwar älter, aber so richtig verbeitet hat sich das erst in der Romantik)

    Es gibt wohl kaum etwas stereotyp unromantisches wie den Kapitalakkumulierer – Dieses Bild ist ein starkes kulturelles Erbe der Romantik.

    ..iss ein kleines bisschen älter als die Romantik, der Zinseszins.

    • Maskulinromantisch wird es für mich eben auch bei „The winner takes it all“ „Wettbewerb ist gut, ich werde auf jeden Fall auf der Gewinnerseite sein.“ (Selbstüberschätzung als Teil des instinktiven Balzverhaltens)

      Im Gegensatz zu Christian bin ich keine Anhängerin der Evolutionspsychologie, zumindest wie sie derzeit praktiziert wird. Diese Instinkte sind viel älter und finden sich auch bei unseren nächsten Verwandten. Da sind sie allerdings nicht so massiv kulturell institutionalisiert.

      • ..okay, dann hast du einen ganz anderen Begriff von Romantik.

        „Selbstüberschätzung als Teil des instinktiven Balzverhaltens“

        Die Brücke vom instinktiven Balzverhalten zur Geldwirtschaft mit Zinseszins ist mir dann doch zu weit geschlagen.

        Natürlich wollen Männer imponieren, aber die Instinkte geben nicht vor dass Druckerschwärze auf Zellstoff dafür eine Bedeutung hat.

        Die konkrete Bedeutung gibt immer der Konsens der Gesellschaft vor, und die wiederum besteht aus Männern und Frauen. Da müsstest du also schon die Subjekte in deine Analyse einbeziehen, die das Target des Imponierens sind.

      • @Bad Hair Day

        „Im Gegensatz zu Christian bin ich keine Anhängerin der Evolutionspsychologie, zumindest wie sie derzeit praktiziert wird.“

        Welche Gedanken dort lehnst du denn ab?

        „Diese Instinkte sind viel älter und finden sich auch bei unseren nächsten Verwandten. Da sind sie allerdings nicht so massiv kulturell institutionalisiert.“

        Älter als die Evolution können sie ja nicht sein. Sofern man davon ausgeht, dass die Evolution den Menschen „geschaffen“ hat, muss die Evolution auch die Instinkte, unser gesamtes Gehirn und alle Unterschiede zwischen Mann und Frau geschaffen haben

  6. „“Deswegen sage ich ja, das man vornehmlich mal das Zinseszinsproblem angehen sollte…“

    Deshalb ist die Eindimensionalität der Genderisten der Sexismus in Reinkultur. Ein Wirtschaftssystem, dass auf Profitmaximierung beruht, interessiert sich nicht für Penisse und Vaginas und all das, was nicht als männlich oder weiblich eingeordnet werden kann. Die Liberale, besser der Wirtschaftsliberale ist liberal, weil fär ihn die Geschlechterfrage völlig irrelevant ist. Ihre Liberalität ist Indifferenz. Diese Indifferenz verträgt sich sehr gut mit dem Gleichheitsfeminismus.

    Solange das Prinzip gewahrt bleibt, spielt es keine Rolle, ob im Verwaltungsrat Männer oder Frauen dominieren. Es ist genau diese Kackscheisse einer Antja Schrupp und Konsorten, welche das Matriarchat als Heilserwartung beschwören und die Kritik am bestehenden System auf einen Verteilkampf männlicher und weiblicher Hamster reduzieren. Das nervt!. Nützliche Idiot(Innen) des Systems. Teile und herrsche.

    Wir brauchen Jakobiner, keine Genderistenkacke und ihre Kategorienverirrungen.

    Penis, Vagina? Entlang welcher Kategorien bilden sich Interessen?

  7. @ BHD

    Zu dem Rosin-Vortrag (den anderen hab‘ ich mir noch nicht angetan):

    Empauerment durch Milchmädchenrechnung und Nichtverstehen/Negieren grundlegender sexueller Dynamik gibt ihrem Vortrag den Haut Gout des Seminars eines windigen Motivationstrainers bzw. einer Kaffeefahrtveranstaltung für’s jüngere Publikum.

    Sie rechnet z.B. den Trend der letzten 40 Jahre einfach hoch für die nächsten Jahrzehnte.

    In diesen letzten Jahrzehnten haben alle westlichen Staaten eine Frauenversorger-und Privilegierungsökonomie aufgebaut (Hochfahren der Konsumption in einem überbordenden Sozialstaat, der immer mehr gegenleistungslos umverteilt, Aufbau eines vor allem weiblich (über-)besetzten ÖD), die nur mit Schulden finanzierbar war und aufrechtzuerhalten ist.

    Diese Ökonomie gelangt an ihr Ende.

    Weil der eher männliche Sektor, in dem das Geld für die ganze Frauenversorgung und Privilegierung verdient wird, nicht weiter belastbar ist und mittlerweile selbst zusammenkracht, dank schärferer und härterer Konkurrenz, etwa durch China.

    Wenn das Fundament zerbricht, können die darüber liegenden Stockwerke des Beschäftigungsaufbaus für Frauen mit Arbeitsplätzen, die ihr Geld nicht selbst verdienen müssen, sondern durch Zwangskontributionen im männlichen Sektor „erwirtschaften“ (Sozialabgaben, Steuern) nicht in der Höhe bleiben, die sie erreicht haben, geschweige denn weiter aufgebaut werden.

    Sie werden bald ebenfalls zusammenkrachen, weil schlicht kein Geld mehr da ist, um sie zu finanzieren, weil die Steuereinnahmen wegbrechen, die Motivation v.a. der Männer wegbricht, denen immer weniger vom im konkurrenzbetonten Sektor der Wirtschaft Erarbeiteten, bleibt, der sein Geld auf dem Markt verdienen muss, weil ein immer größerer Teil in der Umverteilungsmaschine „Sozialstaat“ verschwindet, der bisher vor allem von den Männern nahm und zu den Frauen hin umverteilte.

    Bei den Männern ist aber nicht mehr viel zu holen, weil ein femizentrisches Bildungssystem, ideologisch und personell feminisiert wie der ganze Staat westlicher, moderner Prägung, immer mehr männliche Bildungsverlierer produziert, die selbst, statt Nettoeinzahler zu werden, Transferleistungsempfänger werden müssten.

    Natürlich wird für die dann nichts mehr da sein.
    Denn an den Krippen steht ja schon die holde Weiblichkeit und frisst die Scheunen leer.

    Das wird noch lustig, was uns da an Verteilungskämpfen in’s Haus steht.

    Auch wird, dank der hypergamen Instinkte der Frau, die größere Zahl gut ausgebildeter Frauen im Vergleich zu gut ausgebildeten Männern, mitnichten, wie Rosin annimmt, zu ihrer Empauerung führen.

    Das Gegenteil ist bereits jetzt der Fall, fiel sogar dem Flaggschiff des liberalen US-Feminismus, der NY-Times auf.

    Die rarer werdenden statushohen und darum attraktiven jungen Männer werden im Preis steigen auf dem Partnermarkt, Frauen stehen Schlange auf ihren Fußmatten, ihr im Vergleich dazu „Überangebot“ macht sie billig.

    Diese Männer werden die Terms of Committment bestimmen können, denn die Frau, die sich darauf nicht einlässt, wird raach und schmerzlos durch die nächste in der Warteschlange ersetzbar sein.

    Genau das läuft bereits jetzt auf US-Campussen, auf denen Männer manchmal nur noch 1/3 der Studenten stellen (2/3 Frauen).

    Wir gehen also einer neuen „Haremsgesellschaft“ mächtiger Männer, einer „Gorillagesellschaft“, die von Silberrücken beherrscht wird, entgegen, mit serieller Monogamie vor allem statushoher Männer und dauerhafter Partnerlosigkeit vor allem gut ausgebildeter Frauen, die zudem auch in den nächsten Jahren in wachsendem Maße arbeitslos werden, weil der ÖD zunehmend unfinanzierbar wird.

    Das Ganze auf der soliden Grundlage einer wachsenden, chancenlosen, deklassierten vor allem männlichen Unterschicht, die mangels Geld immer weniger ruhigzustellen sein wird mittels sozialer Wohltaten.

    Es wird nicht lange dauern und potentielle Alpha-Männer werden wieder beschließen, Politiker zu werden und diese Männer anzuführen, um das femizentrische System auseinanderzunehmen.

    Ob die von links oder von rechts kommen, das ist noch offen, vielleicht treten sie auch aus religiösem Hintergrund hervor, in 50 Jahren vielleicht aus dem Islam, dessen Anhängerschaft dann in Euroa eine kritische Masse erreicht haben wird (dank Demographie und Zuwanderung).

    Die nächsten Jahrzehnte versprechen sehr unruhig, sehr instabil zu werden.

    Die Zeiten der frauenversorgenden öffentlichen Wohlfahrtsökonomie gehen zu Ende.

  8. @ Peter Bosshard

    *Wir brauchen Jakobiner, keine Genderistenkacke und ihre Kategorienverirrungen.*

    Ob wir die brauchen, glaube ich eher weniger.

    Aber bekommen werden wir sie.

    Nur ob sie von links oder rechts oder aus religiösen Bewegungen heraus auf die Bühne hüpfen, das ist noch offen.

    Ich setze eher auf rechte, religiöse, denn das linke Jakobinertum hat seine historische Niederlage im ausgehenden 20. Jhdt. noch nicht verkraftet.

  9. ..den Vortrag von Rosin kann man sich wirklich nicht antun.

    Ich habe selten jemand auf so eine abstruse Art völlig unvergleichbare Zahlen gegenüberstellen sehen. So soll die künftige Elite sein?

    Da paart sich eine völlige analytische inkompetenz mit der sozialen Inkompetenz eines ziemlich kaputten Egos, das um jeden Preis den Kick braucht zur künftigen Überlegenheitsrasse zu gehören.

    Ihre Kinder tun mir leid.

  10. @BHD:

    „Einen Ausbruch aus dieser Anonymität.“

    Aha, also haben Investmentbankerinnen die Möglichkeit, das ganze Witschaftsystem von Grund auf umzukrempeln.

    „Natürlich ist eine Investmentbank im bestehenden Geldsystem automatisch Mittäter. Aber ich denke die Bevorzugung von Sichereren und nachhaltigeren Investitionen bringt zumindest Kunden vorteile.“

    Ja, wie gesagt, solange die Kunden diese Präferenz haben. Nach einer Krise haben natürlich viele Kunden diese Präferenz. Wo ist aber dein Punkt?

    Denkst du, die Kunden hatten bisher nicht die Möglichkeit, sicher und nachhaltig zu investieren? Geht der Kunde einer Investmentbank etwa wie Lieschen Müller zur Sparkasse, und nimmt einfach das was ihm gerade vorgesetzt wird?

    „Es war nicht lange vor der Subprime Kriese, da vermeldete man die Ergebnisse einer Studie (ich glaube aus Berkley), das der Testosteronspiegel in direktem Zusammenhang mit den Gewinnen bei Investmentbankern stehen, da diese Risikofreudiger seien.“

    Die Subprime Krise auf Risikofreude zu reduzieren finde ich ziemlich reduktionistisch.

    Investmentbanker tun auch nur das, was ihre Kunden wünschen. Die Leitzinsen waren sehr niedrig, es gab eine schier unvorstellbare Kapitalmenge die nach rentableren Finanzprodukten drängte als z.B. Staatsanleihen. Was macht man in der schönen neuen weiblichen Dienstleistungsgesellschaft? Man dient den Kunden, versucht, ihre Wünsche zu erfüllen.

    Es waren nicht böse Zocker, sondern kühle, dienende Rechner die sich überlegt haben dass man irgendwie die teuren Kredite der Häuslebauer zu lukrativen Finanzprodukten bündeln müsse.

    Eine gewisse Blythe Masters hat bei der ganzen Finanzkrise eine ganz herausragende Rolle gespielt. Wohl eher keine testosterongesteuerte Zockerin.

    • > Die Subprime Krise auf Risikofreude zu reduzieren finde ich ziemlich reduktionistisch.

      Das die Blase existiert und irgendwann platzen wird, war lange davor bekannt. Etwas anders als „Zocken“ kann ich darin nicht erkennen.

      > Investmentbanker tun auch nur das, was ihre Kunden wünschen.

      Wären die Kunden aber selbst in der Lage das einzuschätzen, bräuchten sie die Investmentbanker nicht wirklich als Dienstleister.

      • @Bad Hair Day

        „Wären die Kunden aber selbst in der Lage das einzuschätzen, bräuchten sie die Investmentbanker nicht wirklich als Dienstleister.“

        Üblicherweise müssen die Kunden bei der Beratung angeben, welche Risikostufe sie wählen wollen. Wer jemandem, der eine sichere Altersvorsorge will hochspekulatives andreht, der wird sich überlicherweise Schadensersatzpflichtig machen.
        Die Beratung und die Wahl der Risikostufe muss soweit ich weiß sogar schriftlich festgehalten werden.

      • „Das die Blase existiert und irgendwann platzen wird, war lange davor bekannt. Etwas anders als „Zocken“ kann ich darin nicht erkennen.“

        ..nur, dass hypothekenbasierte Papiere eben als sehr sicher galten.

        „Wären die Kunden aber selbst in der Lage das einzuschätzen, bräuchten sie die Investmentbanker nicht wirklich als Dienstleister.“

        Hallo? Irgendwer muss ja Angebot und Nachfrage zusammenbringen.

        Deine Thesen sind ein dumpfer Biologismus, der nicht Ursachen analysiert sondern Sündenböcke sucht.

  11. @BHD:
    „Da gehört es für beide Geschlechter dazu, die jeweiligen eigenen und die Schwächen und Stärken anzuerkennen – und die der anderen. Und davon abgesehen auch bitte noch das Individuum, das nicht zwangsläufig in jedem Aspekt zu einem Ende hin polarisiert ist“

    ..dass du mit dem letzten Satz dem „Diversity/Zockerargument“ für weibliche Banker, Quoten etc. nachhaltig das Genick gebrochen hast – das ist dir schon klar?

    Oder meinst du die paar Frauen, die dann dort landen würden irgendwie den Schnitt abbilden?

    • Hallo Nick.

      Wenn du die den Beitrag nochmal ansiehst, ging es der Vortragenden auch weniger um Männer und Frauen, und ich bezweifle, das deren Investmentunternehmen nur Frauen anstellt. Sondern um die Aufnahme von femininen Werten und Prinzipien in den Unternehmensaufbau. Ganz interessant dazu:
      http://online.wsj.com/article/0,,SB112190164023291519,00.html

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