Ein paar weibliche Tipps zu Frauen, Pickup und Beziehungen

Auf dem Blog „Venus küsst armor“ gab es Tipps zu Pickup und Beziehungen aus Frauensicht.

Die Tipps waren wie folgt:

  • Sicherheit und bedingungslose Liebe:
  • Frauen wollen normalerweise einen verständnisvollen, liebevollen Mann an ihrer Seite, einen, der sie achtet und respektiert – sie wollen nicht wie Dreck behandelt werden, sondern sie wollen gut behandelt werden!

    Aber sie wollen einen MANN, zu dem sie aufschauen können. Und wie soll frau zu einem Mann aufschauen, der es ihr so leicht macht, sich unterbuttern zu lassen, der so ein Verhalten einfach hinnimmt

  • Komplimente und Liebesschwüre

    Auch wenn wir ständig nach Komplimenten lechzen und euch jede Menge Vorlagen geben, Komplimente anzubringen: macht es nicht zu oft, sondern „überhört“ diese Vorlagen, am besten, gar nicht darauf eingehen. Macht stattdessen selten Komplimente oder Liebeserklärungen, aber wenn, dann unerwartet und möglichst originell und vor allem glaubwürdig.
  • Drohungen

    Ich kenne Männer, die es nicht nötig haben, eine Drohung auszusprechen, da die Frau von vornherein weiß, wie weit sie gehen darf, und dies ist natürlich die beste Voraussetzung. Sollte es aber tatsächlich zu einer Drohung kommen (müssen), dann muss der Mann sie auch unter allen Umständen einhalten – selbst dann, wenn dadurch die Beziehung in die Brüche geht.

Ich finde es ganz lesenswert. Gerade das Abstumpfen von Komplimenten und kleinen Gaben habe ich auch schon beobachtet.

93 Gedanken zu “Ein paar weibliche Tipps zu Frauen, Pickup und Beziehungen

  1. *Und wie soll frau zu einem Mann aufschauen, der es ihr so leicht macht, sich unterbuttern zu lassen, der so ein Verhalten einfach hinnimmt*

    Viel interessanter ist ja die Frage, warum Frauen das machen.
    Und was gilt als Drama? Ist es unnötig, oder hat er sich scheiße verhalten?
    Ist ja manchmal (oft) so, dass Männer, die berechtigterweise zurechtgestaucht werden, das dann auf die PMS-Schiene schieben. Hab ich mehr als einmal erlebt.

    *Oder: wenn er mich bei so einem Benehmen einfach auf den nächsten Tisch geworfen und durchgevögelt hätte *

    Hmja, super Konfliktlösungsstrategie.

    Auch schön, wie sie erzählt dass ihr jetziger Männe Scheiße gebaut hat, und er sie toben lässt und später abhaut, so dass sie sich Vorwürfe macht, ihn damit konfrontiert zu haben. Was war das denn, Majestätsbeleidigung, oder warum war der Herr so empört? Meine Fresse!

    Auch die Klamotte mit den Drohungen: Hallo? Wie alt sind die denn, 15? Wie gesagt, schön dass Frauen immer noch der Meinung sind, dass es unwichtig und unnötig ist, wenn sie ihre Meinung (auch mal lautstark) vertreten. Daddykomplex lässt grüßen. Ich werds auch nie wieder tun!

    Und ihr Fazit ist ja, dass Männer sich selbst ruhig wichtiger sein sollen als die Freundin. Frag mich ob sie das umgekehrt auch so sieht.

    Mit den Komplimenten und Liebesschwüren hat sie allerdings recht, da kommt es auf Qualität und nicht auf Quantität an.

    • „Ist ja manchmal (oft) so, dass Männer, die berechtigterweise zurechtgestaucht werden, das dann auf die PMS-Schiene schieben. Hab ich mehr als einmal erlebt. “

      Völlig richtig, sowas ist nicht auf die PMS – Schiene zu schieben, sondern auf einen ziemlich kaputten Charakter.

      Sofort vor die Tür setzen oder schnellstens das Weite suchen. Wer meint, er oder sie könne „berechtigterweise“ seinen Partner „zusammenstauchen“ – und das obendrein so, dass andere es mitkriegen – ist meistens eine hoffnungslos gestörte Persönlichkeit.

      Das ist wohl das, was mit „Drohung“ gemeint ist: Das konsequente Setzen von Grenzen, das eigentlich jedem dringend zu empfehlen ist.

      • @Maren:

        Ich wiederhole mich mal:

        „Wer meint, er oder sie könne „berechtigterweise“ seinen Partner „zusammenstauchen“ – und das obendrein so, dass andere es mitkriegen..“

        Es tut mir ja leid für die glorreiche Frauenpauer, aber das Zusammenstauchen seines Partners, insbesondere vor anderen, fällt nun mal wie kaum etwas anderes unter die Definition psychischer Gewalt.

        Dafür gibt es keine Berechtigung.

        Seine Wut zum Ausdruck zu bringen ist erstmal was anderes, das kann ein sozial kompetenter Mensch im allgemeinen ohne dabei den anderen „zurechtzustauchen“.

      • Na jetzt legen sie meine Worte aber auf die Goldwaage.

        Natürlich, ich meinte schlimmste verbale Beleidigungen, gepaart mit Ungerechtigkeit und am besten noch mehrere Peitschenhiebe.

        Schön wenn man nur versteht, was man verstehen will.

    • „Viel interessanter ist ja die Frage, warum Frauen das machen.“

      Weil Status attraktiv ist. Ich glaube ich habe das schon mal am Rande in einem Beitrag erwähnt 😉

      „Und was gilt als Drama? Ist es unnötig, oder hat er sich scheiße verhalten?“

      Klar gibt es auch „berechtigtes Drama“. Aber eben auch punkte, die einen aufregen und die dann in einem übertriebenen Drama geltend gemacht werden.

      „Ist ja manchmal (oft) so, dass Männer, die berechtigterweise zurechtgestaucht werden, das dann auf die PMS-Schiene schieben. Hab ich mehr als einmal erlebt.““

      Es geht ja hier gar nicht darum, wer recht hat. Ihr Tipps an die Jungs ist eher, dass man um der Beziehung willen stark sein soll, weil schwäche Männer nicht attraktiv sind und schwach sein zudem das Drama verschärft.

      „Hmja, super Konfliktlösungsstrategie.“

      Auf alle Fälle.

      „Auch schön, wie sie erzählt dass ihr jetziger Männe Scheiße gebaut hat, und er sie toben lässt und später abhaut, so dass sie sich Vorwürfe macht, ihn damit konfrontiert zu haben. Was war das denn, Majestätsbeleidigung, oder warum war der Herr so empört? Meine Fresse!“

      Nein, es geht um die Art, wie sie es gemacht hat. Er hat quasi verlangt, dass sie auch wenn er scheiße gebaut hat noch eine gewisse „Streitkultur“ einhält und fand ihre Art ihn zu kritisieren wohl (obwohl er unrecht hatte) respektlos. Quasi ein „Ich habe mist gemacht, aber deswegen hast du kein Recht mich so respektlos zu behandeln. Ich dachte, dass du ein besserer Mensch bist, der sich nicht so vergisst“. Es ist eben wieder ein Statusding.

      „Auch die Klamotte mit den Drohungen: Hallo? Wie alt sind die denn, 15?“

      Es sind ja ihre Tipps an Männer. Und da rät sie zu Konsequenz. Es geht eben etwas in die Richtung dieses Tipps:
      https://allesevolution.wordpress.com/2011/02/20/machtspiele-in-der-beziehung/
      Wenn man nur blufft und der andere merkt es hat man das Machtspiel eben verloren.

      „Und ihr Fazit ist ja, dass Männer sich selbst ruhig wichtiger sein sollen als die Freundin. Frag mich ob sie das umgekehrt auch so sieht.“

      Das schließt sich ja nicht aus. Ich denke es ist kein schlechter Rat. Bei Männern noch eher als bei Frauen, weil „sie aufs Podest stellen“ und für wichtiger halten als einen selbst eben Statusabzug geben kann. Ich würde allerdings sagen, dass man es in einer (längeren) Beziehung auch ruhiger angehen lassen kann. Sich selbst wichtig zu nehmen ist aber dennoch nicht schlecht.

      „Mit den Komplimenten und Liebesschwüren hat sie allerdings recht, da kommt es auf Qualität und nicht auf Quantität an.“

      Was sind denn qualitativ hochwertige Komplimente oder Liebesschwüre?

      Und natürlich die Frage:
      Was wären denn deine Tipps an Männer?

      • Was sind denn qualitativ hochwertige Komplimente oder Liebesschwüre?

        Ich kenne zum Beispiel Paare, die sagen sich zum Abschied beim telefonieren immer „Ich liebe dich“, das klingt dann wie Guten Appetit oder so. Das ist eher ein Negativbeispiel. Es sollte dann schon etwas sein, wo man sich dann auch gern zurückerinnert, etwas besonderes. Aber da kann man keine Ratschläge geben, das ist zu individuell.

        *Und natürlich die Frage:
        Was wären denn deine Tipps an Männer?*

        Patentlösungen gibbet nicht, wie gesagt, jedes Paar ist unterschiedlich, und jeder Mensch in diesem Paar dann auch noch.
        Seid nett zueinander, versucht über Probleme zu reden, und nie im Streit zu Bett gehen.
        Das scheint ganz gut zu funktionieren 🙂

      • „Ich kenne zum Beispiel Paare, die sagen sich zum Abschied beim telefonieren immer „Ich liebe dich“, das klingt dann wie Guten Appetit oder so. Das ist eher ein Negativbeispiel.“

        Habe ich auch mal gemacht. Ist irgendwie ganz nett, aber auch eine ziemliche Entwertung des Satzes. Es ist eben eine Art Abschiedsfloskel

        „Es sollte dann schon etwas sein, wo man sich dann auch gern zurückerinnert, etwas besonderes. Aber da kann man keine Ratschläge geben, das ist zu individuell.“

        Man kann wohl kaum verhindern, dass es irgendwann selbstverständlich wird, dass man ein „ich liebe dich“ hört. Aber eine Inflation ist wohl auch nicht der richtige Weg. Außerdem ist ein „Ich weiß“ auch nur begrenzte Male die richtige Antwort, wenn der andere es sagt.

        „Seid nett zueinander, versucht über Probleme zu reden, und nie im Streit zu Bett gehen.“

        Klingt doch nach guten Tipps. Nur etwas schwieriger im Detail 😉

  2. @ Maren,

    ich stimme dir voll und ganz zu. Der Artikel ist nur einer mehr, der Frauen wieder mal sagt, wie sie sich möglichst pflegeleicht in einer Beziehung zu verhalten haben: Vergiß ehrliche Kommunikation und Offenheit. Vermeide Konflikte. Sag nicht, wenn dir was stinkt. Lass dir einfach alles gefallen und halt die Schnauze.
    Mein Fazit: Nein danke. Wenn irgendein Idiot meint, solche Machtspielchen mit mir spielen zu müssen, darf er sich gern verpissen. Denn ICH bin mir dann auch wichtiger als er.

    • ..frag‘ doch mal Thunderstorm, was ihr Ex so macht. Vielleicht würdet ihr gut zusammenpassen.

      Aber DER Idiot weicht wohl wiederum den sakralen Konflikten durch penetrante Konfluation permanent aus.

      Taugen halt alle nix, die Männer..

    • „Der Artikel ist nur einer mehr, der Frauen wieder mal sagt, wie sie sich möglichst pflegeleicht in einer Beziehung zu verhalten haben:“

      Er sagt insbesondere Männern wie sie sich zu verhalten haben. Schließlich sind es ja Tipps für Männer.

      „Vergiß ehrliche Kommunikation und Offenheit. Vermeide Konflikte. Sag nicht, wenn dir was stinkt. Lass dir einfach alles gefallen und halt die Schnauze.“

      Das würde ich nicht sagen. Sie rät eigentlich Männern dazu, übermäßiges Drama von Frauen nicht hinzunehmen. Kommunikation und Offenheit in „Nicht Drama Form“ kritisiert sie ja gar nicht.

      „Wenn irgendein Idiot meint, solche Machtspielchen mit mir spielen zu müssen, darf er sich gern verpissen. Denn ICH bin mir dann auch wichtiger als er.“

      Genau das sagt sie im Endeffekt ja auch. Weibliches Drama – ist das keine Form des Machtspiels?

      Und natürlich die Frage:
      Was wären denn deine Tipps an Männer?

      • „Das würde ich nicht sagen. Sie rät eigentlich Männern dazu, übermäßiges Drama von Frauen nicht hinzunehmen.“

        Und die Definiton für „übermäßiges Drama“ bestimmt wer? Vielleicht hat er sich wirklich völlig unakzeptabel wie ein Arschloch benommen und sie hat DAS eben nicht hingenommen? Wie unverschämt von ihr…

        „Genau das sagt sie im Endeffekt ja auch. Weibliches Drama – ist das keine Form des Machtspiels?“

        Hä? Wenn ich mir keine blöden Machtspielchen gefallen lasse, ist das weibliches Drama? Alles klar….

        „Was wären denn deine Tipps an Männer?“

        Wie käme ich denn dazu, irgendwelche Pauschaltipps an andere zu verteilen? Außer vielleicht der: manche Männer sollten sich von dem Gedanken entfernen, dass sie der Nabel der Welt sind, um den sich alle Frauen drehen. Ich habe weitere Artikel in dem Blog gelesen, der ist einfach nur widerlich und sexistisch. Nix gegen ein gesundes Ego, aber das ist ekelhaftes PU-Gequatsche.

      • „Und die Definiton für „übermäßiges Drama“ bestimmt wer? Vielleicht hat er sich wirklich völlig unakzeptabel wie ein Arschloch benommen“

        Wer bestimmt denn die Definition von „völlig unakzeptabel wie ein Arschloch“?

        Aha.

        Oder bestimmt das dann Sisterhood United, LTD?

      • @Onyx

        „Und die Definiton für „übermäßiges Drama“ bestimmt wer?“

        Natürlich jeder für sich selbst. Wenn sie meint, dass mehr Drama erforderlich ist, dann ist es eben an ihr für ihre Position einzustehen oder die Beziehung zu beenden

        „Vielleicht hat er sich wirklich völlig unakzeptabel wie ein Arschloch benommen und sie hat DAS eben nicht hingenommen? Wie unverschämt von ihr…“

        Das mag ja sein. Aber wenn sie meint, dass auf eine Weise kommunizieren zu müssen, die für ihn nicht akzeptabel ist, soll er das dann hinnehmen?

        Die Frage hier ist ja eigentlich ein andere:
        Reduziert es Drama, wenn man der Frau deutlich macht, dass man ein bestimmtes Verhalten nicht hinnimmt und fördert dieses einfordern eines gewissen Respekts selbst wenn man sich falsch verhalten hat die Beziehung?

        „Hä? Wenn ich mir keine blöden Machtspielchen gefallen lasse, ist das weibliches Drama? Alles klar….“

        Es geht nicht um die Reaktion an sich oder ein hinnehmen eines Verhaltens sondern um die Art wie man sich streitet. Du wirst sicherlich zugestehen, dass man das auf eine sachliche, emotionale oder auch eine vollkommen überzogene Art machen kann oder nicht.
        Vielleicht ein Beispiel, dass für dich leichter zu verstehen ist.
        Die Frau macht etwas vollkommen falsch. Der Mann reagiert mit…
        a) einem Gespräch wie es dazu kommen konnte und einer Abklärung wie und ob sie die Beziehung fortsetzen.
        b) er macht seinem Ärger Luft, aber er achtet dabei gewisse Grenzen
        c) er beleidigt sie, rastet vollkommen aus, droht ihr Gewalt an
        Darf man dann gegen Reaktion c sein ohne damit die Optionen a und b abzulehnen?
        Warum soll dann nicht auch ein Mann ein bestimmtes Level an Drama ablehnen dürften.

        „“Ich habe weitere Artikel in dem Blog gelesen, der ist einfach nur widerlich und sexistisch. Nix gegen ein gesundes Ego, aber das ist ekelhaftes PU-Gequatsche.“

        Klar, ist ja auch ein Pickup-Blog.
        Dazu hatte ich ja auch schon was geschrieben:
        https://allesevolution.wordpress.com/2010/09/21/pickup-ist-unehrlich-und-entwurdigend-fur-frauen/

      • „Natürlich jeder für sich selbst. Wenn sie meint, dass mehr Drama erforderlich ist, dann ist es eben an ihr für ihre Position einzustehen oder die Beziehung zu beenden“

        Wäre in meinen Augen auch sinnvoller gewesen.

        „Das mag ja sein. Aber wenn sie meint, dass auf eine Weise kommunizieren zu müssen, die für ihn nicht akzeptabel ist, soll er das dann hinnehmen? “

        Nein, er muß auch nichts hinnehmen, was nicht akzeptabel ist. Auch er kann kommunizieren und fragen, wo eigentlich ihr Problem liegt, wenn sie in seinen Augen nur überflüssiges Drama veranstaltet.

        „Die Frage hier ist ja eigentlich ein andere:
        Reduziert es Drama, wenn man der Frau deutlich macht, dass man ein bestimmtes Verhalten nicht hinnimmt und fördert dieses einfordern eines gewissen Respekts selbst wenn man sich falsch verhalten hat die Beziehung?“

        Mich stört, dass hier zwar wunderschön moralisierend von Respekt geredet wird, aber keiner fragt sich, wo denn der Respekt des Mannes war, als er den „Scheiß gebaut“ hat“. Wir wissen ja leider nicht, worum es genau ging in dem Streit, aber alle hier wissen genau, dass die Frau sich danach daneben und respektlos benommen hat. Verwechselt man hier vielleicht Ursache und Wirkung?

      • „Nein, er muß auch nichts hinnehmen, was nicht akzeptabel ist. Auch er kann kommunizieren und fragen, wo eigentlich ihr Problem liegt, wenn sie in seinen Augen nur überflüssiges Drama veranstaltet.“

        Und das ist ja letztendlich auch der Tipp. Was dann wieder deine Kritik daran etwas entwertet.

        „Mich stört, dass hier zwar wunderschön moralisierend von Respekt geredet wird, aber keiner fragt sich, wo denn der Respekt des Mannes war, als er den „Scheiß gebaut“ hat““

        In einem Ratschlag, in dem es darum geht, wie man mit Drama von Frauen umgeht, ist das eben nicht das Thema. Allerdings steht dort ja auch, dass er es eingesehen hat und zu dem Fehler gestanden hat. Deswegen auch mehr hingenommen hat. Bis sie eben die für ihn wesentlichen Grenzen verletzt hat.

      • Ich möcht mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, wenn ich darf.

        Ich hatte mit so 18 einen Freund, der sich permanent kacke verhalten hat.
        Er hat mich versetzt, respektlos behandelt, immer wieder enttäuscht, ist überhaupt nicht darauf eingegangen, was ich möchte, etc.

        Da ich ja ein gutes Frauchen und eigentlich treu wie Gold bin (:D), hab ich natürlich versucht, das auszudiskutieren, auf dass ihm mal klar wird, wie weh mir das tut und er sich ändert.

        Er hat es immer, IMMER so hingekriegt, das Gespräch so hinzubiegen, dass ich hinterher die Schuldige war, so nach dem Motto: „Was regst du dich eigentlich so auf, DU hast doch…!“

        Wenn ich dann den Schlußstrich gezogen hab (passierte mehrmals) hat er dann immer das gesamte Register gezogen, ich ändere mich, weinen, ich bin so traurig, bla bla.

        Es war immer wieder dasselbe.

        Fühle mich grad unangenehm daran erinnert, so „Sanktionen“ wie 3 Tage nicht melden, bloß weil man berechtigterweise stinkwütend geworden ist, sind da auch vorgekommen.

        Also redet bitte nicht von Drama

      • @Maren

        „Ich möcht mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, wenn ich darf.“

        Immer, nur zu!

        „Da ich ja ein gutes Frauchen und eigentlich treu wie Gold bin (:D), hab ich natürlich versucht, das auszudiskutieren, auf dass ihm mal klar wird, wie weh mir das tut und er sich ändert.“

        Was hat dich denn so lange bei ihm gehalten?

        „Fühle mich grad unangenehm daran erinnert, so „Sanktionen“ wie 3 Tage nicht melden, bloß weil man berechtigterweise stinkwütend geworden ist, sind da auch vorgekommen.“

        Allerdings hätte der Tipp an ihn hier ja auch gelautet, nicht weich zu werden und Änderungen anzukündigen. Sondern ein Mann zu sein, zu dem die Frau aufblicken kann, nicht einer der jammert.

        „Also redet bitte nicht von Drama“

        Das es Männer gibt, die ebenfalls Drama machen entwertet die Aussage ja nicht, dass Frauen häufiger als Männer Drama machen.

      • *Was hat dich denn so lange bei ihm gehalten?*

        I was a fool in love…

        *Sondern ein Mann zu sein, zu dem die Frau aufblicken kann, nicht einer der jammert. *

        Da hast du mich falsch verstanden, gejammert hat er nicht. Und diese Sanktionen waren meist der Grund warum ich mir dann mal wieder gedacht hab: Ok, nun reichts echt!

        *Das es Männer gibt, die ebenfalls Drama machen entwertet die Aussage ja nicht, dass Frauen häufiger als Männer Drama machen.*

        Auch das wollte ich gar nicht sagen. Ich war schon diejenige, die Drama gemacht hat, wenn man so will.
        Nur hat er mein „Drama“, also mein Anliegen immer entwertet und kleingemacht, und sich wahrscheinlich genauso im Recht gefühlt, wie der Typ im Text.

      • ..naja, der Tüüp im Text hat aber gerade nicht das Gespräch in die Richtung gebogen, dass sie schuld ist.

        Er hat vielmehr seinen Fehler eingesehen, und hat sich das Drama auch eine zeitlang reingezogen – weil er offenbar nachempfinden konnte dass sie wütend war.

        Die „Sanktion“ kann man auch so sehen: Als er gemerkt hat, dass sie darauf herumreitet hat er ihr und sich eben Gelegenheit gegeben, Abstand zu gewinnen und die Beziehung jeder für sich alleine zu überdenken.

        Ein paar tage Sendepause sind oft für beide Seiten hilfreich, wenn ein Streit nicht enden will.

      • @ Christian

        „In einem Ratschlag, in dem es darum geht, wie man mit Drama von Frauen umgeht, ist das eben nicht das Thema.“

        Ich finde das aber durchaus interessant. Man kann nicht von beiderseitigem Respekt reden, und dann die eine Seite dabei ausklammern. Wirkt unglaubwürdig.

      • ..wie du von Respekt für die Frau sprechen kannst, wenn du ihre eigene persönliche Wahrnehmung des Streites („Ich genoss es, voll und ganz im Recht zu sein und ihn leiden zu lassen..“) partout nicht gelten lässt, ist mir einigermaßen schleierhaft.

        Eine arme, vom Patriarchat gehirngewaschene dumme Tussi?

        Ich finde deine offenbar vorurteilsbedingte Ignoranz auch ihr gegenüber einigermaßen arrogant.

      • „..wie du von Respekt für die Frau sprechen kannst, wenn du ihre eigene persönliche Wahrnehmung des Streites („Ich genoss es, voll und ganz im Recht zu sein und ihn leiden zu lassen..“) partout nicht gelten lässt, ist mir einigermaßen schleierhaft.“

        Es ist die Reaktion auf sein vorangehendes Fehlverhalten, das wir wie gesagt nicht kennen. Vielleicht hat er die Lektion ja auch mal gebraucht? Mir ist schleierhaft, warum die Respektlosigkeit des Mannes hier nicht das geringste Thema zu sein scheint. Es wird permanent ausgewichen auf die bösen Schandtaten der Frau, die darauf reagiert hat.

        „Ich finde deine offenbar vorurteilsbedingte Ignoranz auch ihr gegenüber einigermaßen arrogant.“

        Es wird mir schwerfallen, damit leben zu können 😦

      • @Onyx

        „Es ist die Reaktion auf sein vorangehendes Fehlverhalten, das wir wie gesagt nicht kennen.“

        Du willst also ein „Er hätte sich auch besser verhalten können.“? Was soll man den dazu sagen, wenn man den Fall nicht kennt.

        „Vielleicht hat er die Lektion ja auch mal gebraucht? Mir ist schleierhaft, warum die Respektlosigkeit des Mannes hier nicht das geringste Thema zu sein scheint.“

        Welche Respektlosigkeit denn genau? Die bei der eigentlichen Tat, zu der wir nichts wissen und bei der er eingestanden hat, es falsch gemacht zu haben oder ist es in deinen Augen Respektlos nicht jede beliebige „Lektion“ in jeder Form hinzunehmen?
        Ich hatte dazu ja eigentlich bereits ein Beispiel gebracht: Wäre es respektlos in meinem Beispiel C, wenn sie diese Form der „Lektion“ nicht hinnimmt?

        „Es wird permanent ausgewichen auf die bösen Schandtaten der Frau, die darauf reagiert hat.“

        Es sind VERHALTENSTIPPS FÜR MÄNNER IM UMGANG MIT (ZUVIEL) DRAMA BEI FRAUEN. Das er sich vorher falsch verhalten hat ist einfach unstrittig gestellt. Was soll man also dazu sagen?
        Wenn ein Mann seine Frau verprügelt, wenn sie etwas falsch gemacht hat, sollte man dann darüber reden, was sie falsch gemacht hat? Ich denke Nein, denn es ist ohne Relevanz.

      • @onyx:
        „Es ist die Reaktion auf sein vorangehendes Fehlverhalten, das wir wie gesagt nicht kennen. Vielleicht hat er die Lektion ja auch mal gebraucht? Mir ist schleierhaft, warum die Respektlosigkeit des Mannes hier nicht das geringste Thema zu sein scheint. Es wird permanent ausgewichen auf die bösen Schandtaten der Frau, die darauf reagiert hat.“

        Du bist auf meinen Punkt nicht eingegangen: Sie hat selbst gesagt, dass ihre Reaktion nicht mehr angemessen war.

        Du weißt nicht einmal, was sein Fehlverhalten überhaupt war. Gleichwohl wertest du es als Respektlos. Du stellst nicht nur selbst ihre eigene Einschätzung, derzufolge sie überreagiert hat, in Frage, sondern kritisierst obendrein noch dass wir das nicht gleichfalls tun und nicht deiner aus der Luft gegriffenen Wertung als Respektlosigkeit folgen.

        Ich bin sprachlos.

      • „Was soll man den dazu sagen, wenn man den Fall nicht kennt.“

        Das ist das Problem des ganzen Artikels. Es gibt ein Problem, dessen Ursachen nicht eindeutig erklärt sind, aber jetzt wird die Reaktion auf diese Ursache angeprangert und es soll ausführlich an den Symptomen und an Lösungsvorschlägen herumgedoktort werden. Wie soll das funktionieren, wenn die genaue Ursache unbekannt ist?

        „Wenn ein Mann seine Frau verprügelt, wenn sie etwas falsch gemacht hat, sollte man dann darüber reden, was sie falsch gemacht hat?“

        Dieser Vergleich ist ein schlechter Scherz und das weißt du hoffentlich auch.

      • „Das ist das Problem des ganzen Artikels.“

        Nein, dass ist das Problem einer Konzentration auf ein bestimmtes Thema.

        „Wie soll das funktionieren, wenn die genaue Ursache unbekannt ist?“

        Weil die Ursache egal ist, wenn es nur darum geht übertriebene Mittel abzulehnen: Siehe das Extrembeispiel der Schläge.

        „Dieser Vergleich ist ein schlechter Scherz und das weißt du hoffentlich auch.“

        Es ist ein Extrembeispiel um dir bewusst zu machen, dass man nicht darüber reden muss, was jemand genau gesagt hat, wenn es nur darum geht, mit Reaktionen darauf umzugehen, die man selbst IN JEDEM FALL als ungemessen, unabhängig von der Tat, ansieht. Dafür gibt sie Tipps.

      • „Weil die Ursache egal ist, wenn es nur darum geht übertriebene Mittel abzulehnen:“

        Ich finde nicht dass die Ursachen egal sind. Was hat er denn verbrochen? Hat er den Müll nicht rausgebracht, den Geburtstag der Schwiegermutter vergessen? Sie betrogen? Sie geschlagen? Das sind doch Dinge, die unterschiedlich bewertet werden müssen. Für manche Frauen ist es schon ein unverzeihliches Schweineverhalten, wenn er mal keine Lust zum spülen hat und manche werden ständig verprügelt und suchen dann noch die Schuld bei sich und überlegen, ob sie nicht „dramatisch übertreiben“ wenn sie danach ihrem Partner tagelang Vorwürfe machen.

      • ..und selbstverständlich war hier sein Fehlverhalten Thema.

        Er hat zumindest in meinen Augen sich sozial kompetent verhalten, hat die Verantwortung für sein Fehlverhalten übernommen und sich auch eine Zeitlang mit ihrer Wut beschäftigt.

        Dass das für deinen Geschmack, ohne irgendeine Kenntnis des Fehlverhaltens, zuwenig ist haben wir ja mitbekommen. Er hätte sich wohl eine Demütigung („Lektion“ nennst du das ja) gefallen lassen müssen.

        Deshalb ja auch der Vorwurf eines Ressentimentes an dich.

      • @Onyx

        Ich schrieb:
        „Weil die Ursache egal ist, wenn es nur darum geht übertriebene Mittel abzulehnen:““

        Wenn man also, wie hier im Text, vorgegeben bekommt, dass das Mittel übertrieben ist, dann ist es egal, was die Ursache ist. Weil es nur um die Reaktion auf das bereits als übertrieben erkannte Mittel geht, unabhängig davon, warum es übertrieben ist.

        Es ist eigentlich eine recht einfache Differenzierung.

        Aber ich erkläre es dir gerne noch mal an einem anderen Beispiel:
        Bei der Frage „Stell dir vor du hast 6 Äpfel, wie verteilst du sie an 3 Personen“ ist die Anzahl der Äpfel vorgegeben. Es ist unerheblich, warum man 6 Äpfel hat und ob dies nur aufgrund der Ausbeutung der Bauern durch die Marktwirtschaft erfolgt. Weil der Sachverhalt hier bereits die Anzahl, beziehungsweise im Original die Wertigkeit als unangemessen, vorgibt.

      • „Für manche Frauen ist es schon ein unverzeihliches Schweineverhalten, wenn er mal keine Lust zum spülen hat und manche werden ständig verprügelt und suchen dann noch die Schuld bei sich und überlegen, ob sie nicht „dramatisch übertreiben“ wenn sie danach ihrem Partner tagelang Vorwürfe machen.“

        Und weil man es nicht weiß, muss man das letzere vermuten.

        in dubio contra vir, und eine entlastende Aussage der Frau ist eher gerade ein Indiz für eine Täterschaft.

      • „Du weißt nicht einmal, was sein Fehlverhalten überhaupt war. Gleichwohl wertest du es als Respektlos.“

        Das war Absicht, und schön, dass es auffällt. Ihr wird auch Respektlosigkeit vorgehalten, obwohl wir auch ihr konkretes Verhalten nicht kennen. Es wird nur von Drama und Übertreibung geredet, aber was war genau los? Keiner weiß das.

        „Du stellst nicht nur selbst ihre eigene Einschätzung, derzufolge sie überreagiert hat, in Frage,“

        Ich stelle nichts in Frage, ich würde nur gern konkretere Informationen haben. Mir ist das alles zu wischi waschi.

        „sondern kritisierst obendrein noch dass wir das nicht gleichfalls tun und nicht deiner aus der Luft gegriffenen Wertung als Respektlosigkeit folgen.“

        Hier ist alles aus der Luft gegriffen, weil es zu wenig Fakten gibt. Da beschreibt eine Frau irgendeine Situation, aber alles was sie sagt ist, ‚er hat sich Scheiße benommen und ich hab überreagiert und wollte insgeheim, dass er mal so richtig auf den Tisch haut, und als er es endlich getan hat, hab ich gelitten wie ein Hund und geschworen, nie wieder so frech zu sein‘
        Entschuldigung, was soll man damit anfangen? Worüber soll man da zielführend diskutieren? Über zu wenig Respekt? Über zu viel Drama? Bringt nix, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Darüber, wie man mit hysterischen Frauen am besten umgeht? Was Frauen wollen? Das endet nur in unzulässigen Verallgemeinerungen.

    • „I was a fool in love…“

      Wenn man jetzt meiner Theorie folgt, dass Liebe auch nur eine Reaktion auf unterbewußte biologische Prozesse aus Bindungshormonen und der Wertung von Attraktivitätsmerkmalen ist, dann könnte man damit natürlich die „Frauen stehen auf Arschlöcher“ Theorie stützen. Auch wenn sich diese nur in einem „Verdammt, warum liebe ich ihn eigentlich?“ äußert (es sind ja unbewußte Vorgänge).

      „Da hast du mich falsch verstanden, gejammert hat er nicht.“

      Ich hatte es auf deine Angaben „dann immer das gesamte Register gezogen, ich ändere mich, weinen, ich bin so traurig, bla bla.“ bezogen, die etwas nach jammern klingen. Also eher tiefe Traurigkeit und das zur Schau stellen „echter Gefühle und tiefer Verbundenheit“?

      „Und diese Sanktionen waren meist der Grund warum ich mir dann mal wieder gedacht hab: Ok, nun reichts echt!“

      Also eine Art Push & Pull, bei dem er den Push-Part etwas übertrieben hat?

      „Nur hat er mein „Drama“, also mein Anliegen immer entwertet und kleingemacht, und sich wahrscheinlich genauso im Recht gefühlt, wie der Typ im Text.“

      Hat ja anscheinend auch geholfen? (wenn man davon ausgeht, dass er ansonsten sein verhalten nicht ändern wollte/konnte)

      • *Hat ja anscheinend auch geholfen? (wenn man davon ausgeht, dass er ansonsten sein verhalten nicht ändern wollte/konnte)*

        Nun ja, ich hab ihn nach etwa einem Jahr Brainfuck mit jemandem betrogen, der ganz schlicht und einfach nett zu mir war.
        Obwohl ich direkt am nächsten Tag reinen Tisch gemacht hab, war ich natürlich von da an die Schlampe. So kanns halt gehen.

        *Auch wenn sich diese nur in einem „Verdammt, warum liebe ich ihn eigentlich?“ äußert (es sind ja unbewußte Vorgänge).*

        Nö, mir war irgendwann klar, dass ich ihn überhaupt nicht mehr geliebt hab, sondern nur noch an den Gedanken gewöhnt war ihn zu lieben.
        Ausserdem waren wir vorher lange sehr gut befreundet, as hat auch noch was ausgemacht.

  3. Was mir auffällt:

    „scheiße, zurechtgestaucht, Männe, Fresse, Schnauze, Idiot, verpissen“

    Ist das die Sprache empauerter Frauen?

    „Mit den Komplimenten und Liebesschwüren hat sie allerdings recht, da kommt es auf Qualität und nicht auf Quantität an.“

    Soll sich ein Mann dieser Qualität anpassen?

    Nur eine Frage.

    • „Ist das die Sprache empauerter Frauen?“

      Was soll das? Gerade ihr Maskulisten erhebt euch als tabubrechende non-pc-Experten, die sich einen Scheiß um Anstand und Ettikette scheren, und jetzt willst du dich empören? Gehts noch?

      • @ Onyx

        * jetzt willst du dich empören? Gehts noch?*

        Wo liest Du denn da Empörung?

        Ich stelle fest und frage nach.

        Und erhalte eine Antwort, in Form und Inhalt, die mch nicht empört.

        Weil sie mich nicht überrascht.

      • Liebe Onyx,

        kannst Du mir mal erklären, woran Du festmachst, daß wir Maskulisten sind? Das würde mich mal interessieren.

        Wieso argumentierst Du eigentlich so primitiv und abwehrgesteuert?

        Wo sind hier Ausfälligkeiten zu beobachten außer vielleicht von mir?

        Was würde solch eine Sprache an der Berechtigung der Kritik von Roslin ändern?

        Also noch mal: Warum argumentierst Du so primitiv, holdes Weib?

        Und noch mal: Warum sind „wir“ Maskulisten?

    • @onyx:

      „Gerade ihr Maskulisten erhebt euch als tabubrechende non-pc-Experten, die sich einen Scheiß um Anstand und Ettikette scheren, und jetzt willst du dich empören? Gehts noch?“

      Achso und weils andere machen ists für dich auch ok oder ist das nur eine Ausrede?

      • @ Galloway,

        tut mir leid wenn ich jetzt lachen muß. Im normalen Miteinander ist das natürlich richtig, aber leider haben mich gerade Maskulisten eines anderen belehrt. Ich verfolge solche Diskussionen nicht erst seit gestern. Warum soll ich Menschen mit ausgesuchter Höflichkeit begegnen, die nur Häme und Spott übrig haben? Seh ich nicht ein.

      • Naja du verallgemeinerst hier ja schon sehr stark und redest von „den Maskulisten“ und „den Männern“. Von Zweiterem fühl ich mich angesprochen, von Ersterem nur begrenzt. Also wie soll man dir jetzt gegenübertreten wenn man schon mit allem in einen Topf geschmissen wurde? Wenn nicht mal die eigene Meinung wahrgenommen wird? Du redest von Diskussionen und offener Kommunkation, bist aber gleichzeitig nicht bereit zu differenzieren. Für mich besteht da ein Widerspruch.

      • „Naja du verallgemeinerst hier ja schon sehr stark und redest von „den Maskulisten“ und „den Männern“. “

        Wo rede ich von „den Männern“? Ich meine natürlich alles nur „im Schnitt“… So wie es hier bezüglich Frauen auch üblich ist. Aber das stört keinen. Es stört immer erst dann, wenn es einen selbst betrifft, ich weiß.

        „Also wie soll man dir jetzt gegenübertreten wenn man schon mit allem in einen Topf geschmissen wurde?“

        Ja, frag ich mich bei meinen Diskussionspartnern auch oft.

        „Wenn nicht mal die eigene Meinung wahrgenommen wird? Du redest von Diskussionen und offener Kommunkation, bist aber gleichzeitig nicht bereit zu differenzieren.“

        Ach komm, nicht die Leier. Ich pflege meinem Gegenüber so entgegenzutreten, wie man mir entgegen tritt, zumindest versuche ich das, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist. Und wenn es immer heißt „die Frauen“, und dann mit „im Schnitt“ relativiert wird, nehme ich mir das gleiche Recht raus, und rechtfertige es auch genauso: mit meinen Erfahrungen.

      • @onyx:

        Also für deine eigenen Handlungen sind hpts. deine Gegenübers verantwortlich? Also weil ein gewisser Prozentsatz von Leuten das macht, machst du es auch? Was ist denn das für eine Grundlage?

        Du kannst doch nicht ein Handeln bei Anderen kritisieren das du selber ausführst? Was soll denn das sein außer Heuchelei? Glaubst du denn so kommt jemals jemand von seinem Zaun runter und es lässt sich vernünftig reden?

        Also muss ich und der Rest der männlichen Leser hier für deine Erfahrungen mit Männern büßen? Wie schauts denn mal mit der Eigenverantwortung aus?? Wer hat diese Männer den gewählt und in sein Leben gelassen?

      • Tut mir leid, das ist mir jetzt wirklich zu blöd. Ich lasse mir nicht einreden, ich wäre an meinen schlechten Erfahrungen mit Maskulisten selbst schuld. „Gewählt“ habe ich da ganz sicher niemanden. Also heb dir diese Predigt für jemand anderen auf. Dreh am besten die Vorzeichen um und halte das jemandem unter die Nase, der es nicht lassen kann, sich hetzerisch und polemisch über Frauen auszulassen. Gibts auch genug. Bei mir bist du da falsch.

      • Naja die Menschen die man in sein Leben lässt sucht man sich in der Regel schon aus. Ich gehe nicht davon aus das du zu deinen Partnern gezwungen wurdest.

        Zudem laufen „Maskulisten“ auch nicht in Scharen unausweichlich in der Welt herum. Die die sich so nennen sind imo eine Minderheit. Also wo ist da keine Wahlfreiheit. Du liest und schreibst auf diesem Blog ja auch freiwillig. Oder nötigt dich irgendwer dazu?

      • „Ich gehe nicht davon aus das du zu deinen Partnern gezwungen wurdest.“

        Mein Privatleben lassen wir hier mal schön raus. Das ist hier kein Thema.

        „Du liest und schreibst auf diesem Blog ja auch freiwillig. Oder nötigt dich irgendwer dazu?“

        Keineswegs. Aber ich stelle bestimmte Dinge fest und benenne sie, so wie ich sie wahrnehme. Dazu nötigt mich keiner, aber verbieten lass ich mir das auch nicht.

      • Ok aber der Punkt der Sache bleibt das du dich freiwillig mit Maskulisten und deren Gedankengut befasst.

        Zudem ist es ja auch nicht nett die Meinung anderer als „Lügen“, „Gefasel“ und „Unterstellungen“ zu bezeichnen. Also gerade der Ton den du Maskulisten vorwirfst. Dein Blog scheint ja da von diesen Vorwürfen auch nicht frei zu sein. Ist das deshalb weil es Maskulisten auch machen oder hab ich mich dir gegenüber schonmal so verhalten? Oder ist das deshalb weil ich in deinen Augen Maskulist bin? Das würde aber widerum die Frage aufwerfen warum du dann überhaupt zurückschreibst und sogar einen eigenen Blogeintrag verfasst? Also bin ich jetzt Maskulist? Gut das ich es jetzt auch weiß 😀

      • „Ok aber der Punkt der Sache bleibt das du dich freiwillig mit Maskulisten und deren Gedankengut befasst. “

        Soll das ein Vorwurf sein?

        „Zudem ist es ja auch nicht nett die Meinung anderer als „Lügen“, „Gefasel“ und „Unterstellungen“ zu bezeichnen. “

        Es ist nicht meine Aufgabe, nett zu sein. Und wenn mir Dinge nachgesagt werden, die nicht stimmen, dann sind es eben Unterstellungen und Lügen.

        „Also gerade der Ton den du Maskulisten vorwirfst.“

        Nochmal. Ich werfe Maskulisten was ganz anderes vor. Und der Ton, mit dem da „diskutiert“, mit dem meinen zu vergleichen, ist ein Witz, ehrlich.

        „Dein Blog scheint ja da von diesen Vorwürfen auch nicht frei zu sein“

        Ich analysiere meine Erfahrungen. Ist das ein Problem für dich?

        „Ist das deshalb weil es Maskulisten auch machen “

        Was machen Maskulisten auch? Ein bisschen unsachlich werden, ungeduldig und auch mal sauer? Ja, so kann man das auch sehen…

        „Oder ist das deshalb weil ich in deinen Augen Maskulist bin? Das würde aber widerum die Frage aufwerfen warum du dann überhaupt zurückschreibst und sogar einen eigenen Blogeintrag verfasst?“

        Warum soll ich nicht zurückschreiben und selbst Texte dazu schreben? Soll ich still sein und alles so stehen lassen? Mir meine Meinung verkneifen? Das hätten radikale Maskulisten und Antifeministen gerne. Frauen mit unbequemer Meinung mundtot machen. Zählst du dich dazu? Dann muß ich dich enttäuschen, den Gefallen werd ich dir nicht tun.

      • @Onyx

        Bau doch einfach mal etwas Feindbild ab. Dann wird sich zumindest in diesem Blog einiges entspannen.

        „Soll ich still sein und alles so stehen lassen? Mir meine Meinung verkneifen? (…) Frauen mit unbequemer Meinung mundtot machen. Zählst du dich dazu? Dann muß ich dich enttäuschen, den Gefallen werd ich dir nicht tun.“

        Ich für meinen Teil wäre schon glücklich, wenn du den Unterschied zwischen sachlichen Kommentaren und solchen mit Verallgemeinerungen und Vorhaltungen erkennen würdest. Das man das letzere nicht will, bedeutet ja nicht, dass man Äußerungen an sich von Frauen nicht will, sondern nur, dass man eben das erstere will. Auch Kritik kann man sachlich äußern. Das ist dann nicht „mundtot“ machen.

        „Das hätten radikale Maskulisten und Antifeministen gerne.“

        Da hat sich ja immerhin schon ein „radikal“ eingefunden. Sehr schön! 🙂

      • @onyx:

        „Es ist nicht meine Aufgabe, nett zu sein. Und wenn mir Dinge nachgesagt werden, die nicht stimmen, dann sind es eben Unterstellungen und Lügen.“

        Welche Dinge wurden dir hier in diesem Thread, von mir, unterstellt? Wo hab ich eine Feststellung dir bzgl. gemacht?

        Deine Meinung ist nicht das Problem aber dein Sarkasmus, dein abwertender und aggressiver Sprachgebrauch ist entbehrlich. Der Inhalt ist nicht das Problem sondern das „wie“.

      • @ Christian, Galloway

        Ich habe kein Feindbild, mir geht nur manches ziemlich auf den Senkel. Wenn man das hier nicht offen und klar sagen darf, wenn selbst Sarkasmus unerwünscht ist, bin ich wohl falsch hier.

      • @onyx

        „Wenn man das hier nicht offen und klar sagen darf, wenn selbst Sarkasmus unerwünscht ist, bin ich wohl falsch hier.“

        Du verwechselst immer noch das Einfordern eines höflichen Tons mit einem Redeverbot. Lies dir vielleicht einfach noch mal in Ruhe die Kommentare durch.
        Ich habe nichts gegen Sarkasmus, aber auch dieser kann eben übertrieben sein oder nicht. Zumal geschriebenes den Nachteil hat, dass man den Unterton nicht heraushört.

      • Christian, dein Engagement für einen ruhigen Ton ist ja ehrenwert, aber ich werde nicht auch noch extra höflich mit jemandem reden, der mir nur abwertend und spöttisch entgegenkommt.
        Desweiteren bitte ich dann darum, dass du deine Forderungen auch konsequent durchziehst. Es gibt hier mehrere unsachliche Kommentare im Strang, auch welche, die sich gegen meine Person richten. Nicht dass ich da empfindlich wäre, ich kann auch entsprechend antworten, aber wenn das nicht gestattet ist, dann wäre es fair, nicht nur mich zurechtzuweisen.

      • @Onyx

        Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht höflich zu antworten. Meiner Meinung nach wirkt das nicht unbedingt schwächer.

        Zur Kommentarpolitik: Ich halte es so, dass jemand, der in den Wald recht aggressiv hineinruft auch etwas mehr abkönnen muss.
        Aber ich erinnere gerne hiermit noch einmal alle an einen sachlichen Diskussionston.

      • „Ich halte es so, dass jemand, der in den Wald recht aggressiv hineinruft auch etwas mehr abkönnen muss.“

        Hälst du mich für aggressiv? Ich war angepisst, weil ich der Meinung bin, für etwas zurechtgewiesen zu werden, was erstens in meinen Augen noch harmlos ist und ich zweitens nicht verursacht, sondern lediglich reagiert habe.
        Ich kann einiges ab, aber wie gesagt, wenn man dann auch noch still und höflich bleiben muß, wird es einseitig und unfair.

      • @Onyx

        Bei dir klang halt bereits im ersten Kommentar ein „Frauen werden mal wieder mundtot gemacht“ an und Gegenargumente wurden eher abgebügelt als wirklich beachtet. Es wirkte insofern – zumindest auf mich – schon recht aggressiv.

        Aber da haben wir wohl verschiedene Ansichten. Du wirst es als berechtigten Hinweis sehen, ich eben nicht.

        „wenn man dann auch noch still und höflich bleiben muß, wird es einseitig und unfair.“

        Da ist es schon wieder: Still musst du nicht sein. Es sei denn du meinst damit, dass du nicht schreien solltest.
        Sachlichkeit, Höflichkeit und das Recht sich zu äußern stehen sich nicht konträr gegenüber. Es gewinnt gerade beim geschriebenen nicht der, der „am lautesten schreibt“.

    • „Soll sich ein Mann dieser Qualität anpassen?“

      *lol*

      Ach Roslin, nun kommen Sie doch nicht mit Kant, wenn es um Jahrtausende Unterdrückung geht..

      • @ Nick

        *Ach Roslin, nun kommen Sie doch nicht mit Kant, wenn es um Jahrtausende Unterdrückung geht..*

        Glauben Sie, Feministinnen lesen Kant?

        Doch wohl nur, um zu lernen, was für ein misogyner Arsch der war, der Kant.

        Früher war das für mich einfach mit der Misogynie so vieler hochkultivierter, höchstintelligenter Männer durch die Jahrtausende.

        Es war erschreckend, erschreckend für mein Geschlecht.

        Seit ich mich durch’s feministische Unterholz wühle – so lange ist das noch nicht her – wird es auf andere Art erschreckend.

        Dann denke ich manchmal, sie hatten Recht.

        Wenn ich meine Tippse nicht hätte.

      • „Doch wohl nur, um zu lernen, was für ein misogyner Arsch der war, der Kant.“

        Dead white males eben.

        Muss man nicht lesen, wenn man die sakralen Emotionen auch mit so revolutionären Kraftsprüchen wie „verpissen“ artikulieren kann, und meint deshalb der Gipfel eines langen historischen Herionenkampfes zu sein.

      • „Es war erschreckend, erschreckend für mein Geschlecht.“

        Viele sind nicht alle, und auch ein helles Huhn findet nicht immer nur Körner.

        „Dann denke ich manchmal, sie hatten Recht.“

        feministisches Unterholz != Frauen

  4. „Ich hatte einen wirklich sehr guten Grund, sauer auf ihn zu sein, er sah es selber absolut ein, dass er -auf gut deutsch gesagt- „Scheiße gebaut“ hatte. “

    ..klingt nicht gerade nach jemand, der sich in seiner Majestät beleidigt fühlt.

    Wenn jemand einsieht, „scheiße gebaut“ zu haben, dann sollte eigentlich unter sich respektierenden Erwachsenen gut sein (es sei denn, es handelt sich um „wiederholungstäter“ oder man kann das einfach nicht verzeihen)

    Mit dem „Einsehen“ präsentiert man schließlich offen eine ziemliche Schwäche. Gegenseitiger Respekt würde dann eigentlich zumindest einen anderen Ton verlangen, oder, wenn die Wut partout nicht verschwinden will, ein vorläufiges Ende der Auseinandersetzung. Es ist schließlich alles gesagt.

    Das weitere Drama oder Nachtreten ist bedenklich respekt- oder eben würdelos, was er ja auch klar mitgeteilt hat.

    Gut gemacht..

    • @Nick
      „Gegenseitiger Respekt würde dann eigentlich zumindest einen anderen Ton verlangen, oder, wenn die Wut partout nicht verschwinden will, ein vorläufiges Ende der Auseinandersetzung. Es ist schließlich alles gesagt. Das weitere Drama oder Nachtreten ist bedenklich respekt- oder eben würdelos, was er ja auch klar mitgeteilt hat.“

      Genau das ist denke ich gemeint! Einen respektvollen Ton, kein Drama. Und da muss man eben seine Grenzen deutlich machen und zeigen, was man nicht hinnimmt.

      • @Christian: Ich verstehe auch nicht, warum die hier vertretene Weiblichkeit offenbar meint ihm stünde das nicht zu, und bei der Frau eine Selbstunterdrückung wittert.

  5. Pingback: Und täglich grüßt das Murmeltier… « Gedankensalat…

  6. @onyx:
    „Das war Absicht, und schön, dass es auffällt. Ihr wird auch Respektlosigkeit vorgehalten, obwohl wir auch ihr konkretes Verhalten nicht kennen. Es wird nur von Drama und Übertreibung geredet, aber was war genau los? Keiner weiß das.“

    Wenn sie sagt, sie habe überzogen dann glaube ich das erstmal. Es ist auch egal was los war, es geht um Grenzen setzen. Damit haben viele Männer, durch eine verkorkste „kavallier“-Erziehung, ziemliche Probleme.

    Ich verstehe sehr gut, dass sie einen Partner haben will der seine Grenzen setzt, das geht mir genauso.

    Zumindest ich habe ihr gar nichts vorgehalten, ich bewundere Menschen, die die Stärke haben sich zu ihren Schwächen zu bekennen.

    Ich wiederhole mich mal:

    „Wenn jemand einsieht, „scheiße gebaut“ zu haben, dann sollte eigentlich unter sich respektierenden Erwachsenen gut sein..“

    Das ist ein Idealzustand. In welcher Beziehung gibt es 100% gegenseitigen Respekt, in allen Situationen?

    „(es sei denn, es handelt sich um „wiederholungstäter“ oder man kann das einfach nicht verzeihen)“

    ..also gibt es durchaus auch Situationen, in denen so ein Verhalten angemessen oder verständlich sein kann.

    „.. Gegenseitiger Respekt würde dann eigentlich zumindest einen anderen Ton verlangen ..“

    Ja, eigentlich. Wenn es denn immer so schön funktionieren würde..

    „..oder, wenn die Wut partout nicht verschwinden will, ein vorläufiges Ende der Auseinandersetzung.“

    Es kann also sein, das die (verständliche!) Wut einer Seite nicht abklingen will, dann ist es eigentlich besser, das Gespräch vorläufig zu beenden. Der andere hat seine Schwäche eingeräumt – das sollte man imho versuchen zu respektieren, wenn man das in der Situation kann.

    „Das weitere Drama oder Nachtreten ist bedenklich respekt- oder eben würdelos, was er ja auch klar mitgeteilt hat.“

    Nachtreten und „Lektion erteilen“ ist nun mal demütigend und respektlos, wenn jemand gerade die Verantwortung für seinen Fehler übernommen hat. Aber wie gesagt, 100% Respekt ist ein Idealzustand.

    Das ist dann der Punkt, an dem man seinem Partner eine Grenze setzen muss. Nobody’s perfect, deshalb ist es ja gerade so wichtig dass beide Seiten das können.

    Deine Kritik der einseitigen Parteinahme trotz Unkenntnis kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich zitiere mal onyx:

    „..Vergiß ehrliche Kommunikation und Offenheit. Vermeide Konflikte. Sag nicht, wenn dir was stinkt. Lass dir einfach alles gefallen und halt die Schnauze.

    Wenn irgendein Idiot meint, solche Machtspielchen mit mir spielen zu müssen, darf er sich gern verpissen. Denn ICH bin mir dann auch wichtiger als er.“

    (oder Maren:
    „Was war das denn, Majestätsbeleidigung, oder warum war der Herr so empört? Meine Fresse!)

    Also für mich stellt sich das eher so dar, dass ihr beide als allererste über den Tüüp oder Idiot ziemlich abgelästert habt, ihm die Berechtigung so zu reagieren abgesprochen habt. Da war es auch nicht soo wichtig zu wissen was sich wirklich zugetragen hat.

    Aber das war wohl auch Absicht, und nun freust du dich dass es uns auffällt, nicht wahr? 🙂

    • *Ich verstehe sehr gut, dass sie einen Partner haben will der seine Grenzen setzt, das geht mir genauso.*

      Natürlich, dagegen sag ich ja auch gar nichts.

      Nur geht es auch immer um die Art und Weise, WIE jemand seine Grenzen setzt.

      Was er sagt klingt in meinen Ohren wie früher das: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht von dir“ meiner Mutter, wenn ich die Schule geschwänzt hab.

      Und dass er nicht sowas sagt wie: „Ich glaube du musst dich erstmal beruhigen, kannst dich ja melden wenns soweit ist.“, oder „Ja ich hab scheiße gebaut, es tut mir leid, aber deswegen musst du mich nicht so beschimpfen.“ , sondern fast kommentarlos abhaut, und sie 3 Tage zappeln lässt, ohne dass sie weiß, was mit ihnen ist, find ich fast schon grausam.
      So kann man nämlich auch ganz wunderbar den Spieß umdrehen, und steht anstatt als der welcher sich kacke verhalten hat als der da, bei dem man sich entschuldigen muß.
      Das ist unfassbar manipulativ, vor allem, wenn man bedenkt, dass ein Partner ja eigentlich niemand ist, dem man zu Willen sein muß (gilt für beide Seiten).
      Es sollte beiden daran gelegen sein, die Beziehung aufrecht zu erhalten, weil man sich für besondere Eigenschaften und -heiten liebt und schätzt.

      Wenn man kommuniziert, dass man den Anderen nicht sooo wichtig nimmt, und eigentlich ja auch andere Frauen haben kann (wie das im PU ja öfter mal propagiert wird), ist das so als würde man ihm sagen „Hey, ich bin nur wegen deiner Brüste/deinem Penis mit dir zusammen, das krieg ich auch woanders“.

      Mal ganz davon abgesehen, WARUM sie so austickt, es kann ja genauso gut sein, dass sie auch ein gebranntes Kind ist, bzw. er RICHTIG und wiederholt scheiße gebaut hat.
      Aber darauf wird nicht eingegangen, ist ja auch egal.

      Ansonsten würde ich so ein Verhalten (grundloses, manipulatives Zusammenscheißen) nur Borderline-Persönlichkeiten zusprechen.

      Und: So leid es mir tut, ich glaube Thunderstorm ist ein Mann 🙂

      • @Maren:

        „Was er sagt klingt in meinen Ohren wie früher das: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht von dir“ meiner Mutter, wenn ich die Schule geschwänzt hab. “

        Wörtwortlich genommen besagt natürlich:

        „und bisher dachte ich immer, unter Deiner [Würde] auch“

        das Gleiche wie:

        „ich musste mich der Täuschung entledigen, sowas sei unter Deiner würde“

        und somit folglich:

        „ich bin Enttäuscht, dass auch Du das jetzt nicht unter Deiner Würde findest“

        Es gibt aber imho einen erheblichen Unterschied zwischen (mal an eine heranwachsende Schwänzerin gerichtet):

        „Ich bin sehr, sehr enttäuscht von dir, weil du die Schule geschwänzt hast“

        und

        „Deine Schwänzerei mache ich nicht mit! Ich dachte bisher, du hast das alleine im Griff“

        Ersteres ist der Ausdruck eines Pseudogefühls, verfolgt also die Absicht, durch das Erzeugen von Schuldgefühlen zu sanktionieren.

        Zweiteres würde ich schlicht als das Setzen einer Grenze betrachten, verbunden mit einem Appell an die Eigenverantwortung. Die Zweite Variante finde ich der Heranwachsenden gegenüber respektvoller.

        Sie wird mich vielleicht für die anschließend verhängte Taschengeldkürzung verfluchen, aber ich lasse ihr gerade dazu den emotionalen Raum. Sie kann auch ihrem Ärger durch Türknallen Luft machen.

        Wenn sich beide Gemüter abgekühlt haben kann man ja noch (ein wenig!) nachverhandeln..

        Soweit zu Heranwachsenden, für die man ja noch verantwortlich ist.

        Unter Erwachsenen ist das natürlich anders, aber das Grundprinzip bleibt das Gleiche. Das ist imho der Unterschied zwischen Streit und Drama.

        Und dass er nicht sowas sagt wie: „Ich glaube du musst dich erstmal beruhigen, kannst dich ja melden wenns soweit ist.

        Da hast du natürlich recht, das wäre angemessener gewesen. Ich vermute aber, er hat den Fehler gemacht seine Grenze – aufgrund seiner Schuldgefühle – zu spät gesetzt zu haben. Nämlich erst dann, als er reichlich „aufgeladen“ war.

        Das ist das Problem: Es ist sehr schwer Grenzen zu setzen, wenn man sich gerade Schuldig fühlt. Deshalb ist ja gerade das „Nachtreten“ so fragwürdig.

        sondern fast kommentarlos abhaut, und sie 3 Tage zappeln lässt, ohne dass sie weiß, was mit ihnen ist, find ich fast schon grausam.

        Wir wissen nicht, was ihn dazu bewegt hat. Es kann ja durchaus ebenfalls Drama bzw. Erpressung gewesen sein. Dann wäre es wiederum an ihr gewesen, eine Grenze zu setzen.

        Vielleich war er aber auch „pappensatt“ und hatte erstmal nicht die geringste Lust, mit ihr auch nur ein Wort zu wechseln. Das hätte er ihr natürlich besser mitteilen sollen.

        Mal ganz davon abgesehen, WARUM sie so austickt, es kann ja genauso gut sein, dass sie auch ein gebranntes Kind ist, bzw. er RICHTIG und wiederholt scheiße gebaut hat.
        Aber darauf wird nicht eingegangen, ist ja auch egal.

        Mal ganz abgesehen davon, dass ich genau diese beiden Fälle ausdrücklich in Betracht gezogen habe, könnte man ja auch grundsätzlich mal das, was der Diskussionspartner artikuliert hat zur Kenntnis nehmen. Ich bin Enttäuscht!

        Aber ist ja auch egal. *drama*

  7. @ Nick

    „Wenn sie sagt, sie habe überzogen dann glaube ich das erstmal.“

    Auf mich wirkt das alles sehr subjektiv und spekulativ, weil Begriffe wie Drama, Übertreibung, nachtreten oder Demütigung hier nicht näher definiert sind. Man könnte hier so viele „es könnte ja auch sein, dass….“-Sätze einbauen, um irgendwelche plausiblen Erklärungen zu finden.

    „„Wenn jemand einsieht, „scheiße gebaut“ zu haben, dann sollte eigentlich unter sich respektierenden Erwachsenen gut sein..““

    Es gibt auch „gebaute Scheiße“, die ist so groß, dass es mit einem einfachen Einsehen auch nicht wieder gut gemacht ist.

    „..also gibt es durchaus auch Situationen, in denen so ein Verhalten angemessen oder verständlich sein kann.“

    Ja, durchaus.

    „„Das weitere Drama oder Nachtreten ist bedenklich respekt- oder eben würdelos, was er ja auch klar mitgeteilt hat.““

    Auch nicht zwingend. Normalerweise ja, aber es gibt Menschen, die müssen regelrecht mit der Nase in ihre eigene Scheiße reingedrückt werden, um wirklich zu verstehen, was sie angerichtet haben.

    „Das ist dann der Punkt, an dem man seinem Partner eine Grenze setzen muss.“

    Was wäre deiner Meinung nach die angemessene Grenze für seine gebaute Scheiße, die sie ihm hätte zeigen müssen, gewesen? Kannst du das in deiner Unkenntnis weiterer Details sagen?

    @ Maren

    „So kann man nämlich auch ganz wunderbar den Spieß umdrehen, und steht anstatt als der welcher sich kacke verhalten hat als der da, bei dem man sich entschuldigen muß.“

    Danke, so was ähnliches wollte ich auch schreiben.
    Hat ja laut Artikel scheinbar auch geklappt: „glaubt mir: nie mehr wieder werde ich so einen Zirkus mit ihm veranstalten!“ Irgendeine Stellungnahme, was sie tun wird, wenn der nächste Scheiß kommt? Fehlanzeige.

    „Wenn man kommuniziert, dass man den Anderen nicht sooo wichtig nimmt, und eigentlich ja auch andere Frauen haben kann (wie das im PU ja öfter mal propagiert wird), ist das so als würde man ihm sagen „Hey, ich bin nur wegen deiner Brüste/deinem Penis mit dir zusammen, das krieg ich auch woanders“. “

    Für mich ist das emotionale Erpressung, die ich richtig mies und charakterlos finde und die auch gewaltig schief gehen kann. Es ist ein Unterschied, ob man selbstbewußt ist und vermittelt, dass man auch eigenständig und allein leben kann und auf einen Partner keineswegs angewiesen ist, oder ob man die Beliebigkeit und Austauschbarkeit des Partners betont, um seinen Willen zu bekommen.

    „Und: So leid es mir tut, ich glaube Thunderstorm ist ein Mann“

    Ach, war ich nicht die Einzige, die so einen Gedanken hatte. 😉 Ein zweiter Gedanke war, dass es sich entweder um eine hochgradig devote, unterwürfige, oder irgendwie emotional abhängige Frau handelt. Nach einer Frau, die selbstbewußt in einer gleichberechtigten Partnerschaft auf Augenhöhe lebt, klang das jedenfalls nicht. Aber das ist natürlich auch alles Spekulation. Aber in der Tat liest sich das eher wie ein männlicher feuchter Traum 😉 (oder war das jetzt etwa wieder zu unsachlich…? :-()

    • @onyx:

      „Es gibt auch „gebaute Scheiße“, die ist so groß, dass es mit einem einfachen Einsehen auch nicht wieder gut gemacht ist. “

      Kannst du eiegentlich lesen? Oder bist du so befangen, dass du nur extrem selektiv lesen kannst?

      „es sei denn, es handelt sich um „wiederholungstäter“ oder man kann das einfach nicht verzeihen

      onyx:

      Für mich ist das emotionale Erpressung, die ich richtig mies und charakterlos finde..

      ..da weißt du ja plötzlich ganz genau, wie das zu bewerten ist. Dein hin- und hergehopse ist ziemlich lustig: Immer dann, wenn es darum geht SEIN Verhalten zu bewerten ist alles eindeutig, und zwar gaanz mies.

      Wenn es darum geht, IHR Verhalten zu bewerten dann weiß man doch gar nix und alles ist doch Spekulation. Mehr Differenziertheit bitte! *lol*

      Ressentiment im fortgeschritten Stadium würde ich das mal nennen.

      Normalerweise ja, aber es gibt Menschen, die müssen regelrecht mit der Nase in ihre eigene Scheiße reingedrückt werden, um wirklich zu verstehen, was sie angerichtet haben.

      Aus dem Satz spricht ja der reinste Humanismus. Aber wer dein Ego kränkt, der hat’s ja offenbar verdient.

      • „Kannst du eiegentlich lesen? Oder bist du so befangen, dass du nur extrem selektiv lesen kannst?“

        Was hast du denn? Ich hab doch deiner Aussage damit nicht widersprochen.

        „..da weißt du ja plötzlich ganz genau, wie das zu bewerten ist. Dein hin- und hergehopse ist ziemlich lustig: Immer dann, wenn es darum geht SEIN Verhalten zu bewerten ist alles eindeutig, und zwar gaanz mies.“

        Entschuldige mal, wie würdest du das denn werten, wenn dir gesagt würde, dass du problemlos austauschbar bist, wenn du nicht parierst?

        Ansonsten, etwas mehr Sachlichkeit bitte…

      • „Entschuldige mal, wie würdest du das denn werten, wenn dir gesagt würde, dass du problemlos austauschbar bist, wenn du nicht parierst?“

        ..und das hat wer gesagt? Steht das im Text, oder hat das Maren gesagt.

        Spielen wir hier stille Post?

        „Ansonsten, etwas mehr Sachlichkeit bitte…“

        Du bist mir ehrlich gesagt langsam zu borniert.

      • „..und das hat wer gesagt? Steht das im Text, oder hat das Maren gesagt. “

        Steht im Text:

        ‚Macht ihr aber unmissverständlich klar, dass ihr euch selber doch noch ein bisschen wichtiger seid, als sie es ist und dass ihr emotional in der Lage seid, bei Bedarf recht schnell wieder eine andere Frau zu finden, mit der ihr Spaß haben könnt.‘

        „Du bist mir ehrlich gesagt langsam zu borniert.“

        Und du vergreifst dich etwas im Ton. Ist das die Sachlichkeit und Höflichkeit, die hier von anderen verlangt wird? Nett…

      • @Onyx

        Da steht eben nicht, dass sie austauschbar ist, wenn sie nicht pariert. Das ergibt sich aus dem Vorsatz:
        „Zeigt eurer Freundin, dass ihr sie liebt, seid da für sie, auch und gerade in schwierigen Zeiten.“

        Es wird nicht ein Parieren, sondern ein Respektieren eingefordert. Das ergibt sich durchaus aus dem Text und wurde hier ja auch schon mehrfach erläutert.

        Aber ich glaube die Diskussion wird wenig bringen. Meiner Meinung nach bist du zu fixiert darauf, den Text abzuwerten und ihn im Sinne einer Frauenunterdrückung durch den Mann, ein mundtot machen, auszulegen und auch nicht bereit zu einer anderen Interpretation des Textes. Die Diskussion wird sich daher immer im Kreis drehen.

      • „Und du vergreifst dich etwas im Ton. Ist das die Sachlichkeit und Höflichkeit, die hier von anderen verlangt wird? Nett…“

        Tut mir ja leid, aber ich kann dich einfach nicht mehr ernst nehmen.

        Ob solche in ihrer Offensichtlichkeit zum Himmel schreienden Strohmann-Argumente wie:

        Es gibt auch „gebaute Scheiße“, die ist so groß, dass es mit einem einfachen Einsehen auch nicht wieder gut gemacht ist.

        ..sachlich sind, sei mal dahingestellt.

        Steht im Text:

        Und noch so ein Onyx’sches Argument.

        Wo steht da was von Parieren?

        Wie lautet der letzte Satz vor deinem Zitat?

        Lässt sich der von dir unterschlagene Satz etwa mit „Beliebigkeit und Austauschbarkeit“ vereinbaren?

        Denkst du wir sind zu blöd zum lesen, oder kannst du partout nur selektiv das lesen, was in dein vorweggenommenes Negativbild passt?

        Es ist ja eine zeitlang amüsant, wenn du dann noch Differenziertheit und Textnähe forderst, aber so langsam wird das einfach ziemlich nervig.

        Sowas nennt man nun mal leider borniert.

      • „Da steht eben nicht, dass sie austauschbar ist, wenn sie nicht pariert. Das ergibt sich aus dem Vorsatz:
        „Zeigt eurer Freundin, dass ihr sie liebt, seid da für sie, auch und gerade in schwierigen Zeiten.““

        Nett geschrieben und sicher auch ehrenwert gemeint, aber, da steht auch eindeutig, dass man der Frau klarmachen soll, dass man „problemlos bei Bedarf mit einer anderen Spaß haben kann“. Das bedeutet sehr wohl Austauschbarkeit. Was ist das für eine lieblose Aussage? Was soll denn „der Bedarf“ sein? Wenn sie unpäßlich ist? Wenn sie zickt? Wenn sie „Drama“ macht? Für mich klingt das nicht nach Liebe, sondern Erpressung, oder auch nach Unsicherheit.

        „Es wird nicht ein Parieren, sondern ein Respektieren eingefordert. “

        Das Wort parieren wurde nicht benutzt, und ich hab es vielleicht etwas vorschnell interpretiert, aber letztlich wird es gerade bei unsicheren Frauen, die durch solche Aussagen vielleicht eingeschüchtert werden, darauf hinauslaufen.

        „Meiner Meinung nach bist du zu fixiert darauf, den Text abzuwerten“

        Weil er sich abwertend liest. Als wären Frauen kleine Kinder, die man auch so behandeln muß.

        „…im Sinne einer Frauenunterdrückung durch den Mann…“

        Wo hab ich was von Unterdrückung geschrieben?

        @ Nick
        ich lege keinen weiteren Wert mehr auf eine Diskussion mit dir, wenn du nur noch beleidigen kannst.

  8. @Maren:

    „Ansonsten würde ich so ein Verhalten (grundloses, manipulatives Zusammenscheißen) nur Borderline-Persönlichkeiten zusprechen.“

    Ich fürchte, da irrst du dich gewaltig. Wenn ein Mensch nie Grenzen gesetzt kriegt, dann neigt er dazu den anderen geradezu Herauszufordern, so lange zu provozieren bis er endlich die Emotionen wahrnehmen kann, die der andere ihm gegenüber hat.

    • *Wenn ein Mensch nie Grenzen gesetzt kriegt, dann neigt er dazu den anderen geradezu Herauszufordern, so lange zu provozieren bis er endlich die Emotionen wahrnehmen kann, die der andere ihm gegenüber hat.*

      Das mag für eine Eltern-Kind Beziehung gelten, aber wir reden hier über erwachsene Menschen.
      Da vermischt du glaub ich was. Wenn sie Emotionen provozieren möchte, liegt das doch nicht daran, dass ihr keine Grenzen gesetzt werden!
      Dann liegt dass eher daran, dass vom Partner keine Emotionen gezeigt/gelebt werden.

      • „Dann liegt dass eher daran, dass vom Partner keine Emotionen gezeigt/gelebt werden.“

        Natülich ist ER schuld, die Ärmste aber auch.

        Was sind denn Grenzen anders als letztendlich Emotionen? Wo ist der Widerspruch, ausser dass du das Gleiche euphemistisch ausdrückst?

        Auch Erwachsene testen Grenzen aus, tut mir leid, das gilt auch für Frauen.

      • „Also wenn du das nicht weißt, kann ich dir auch nicht helfen.“

        Du meinst: Die spezielle Deutsche Romantik?

        Alles, was sich in unserem Hirn abspielt – was wir wollen und nicht wollen, wie wir sind – beruht auf Emotionen, gerade auch das „böse“ rationale und egoistische.

        Das sollte eigentlich allgemeingut sein.

      • ..ein Mensch, der an seine Grenze gebracht wird lässt sehr viel von sich blicken, in jeder Hinsicht.

        Natürlich wollen auch Erwachsene sehen, was in dem anderen steckt.

  9. Aber nichts für Ungut, Maren:

    Und dass er nicht sowas sagt wie: „Ich glaube du musst dich erstmal beruhigen, kannst dich ja melden wenns soweit ist.

    ..ist eigentlich hier der beste Tipp für den Umgang mit Drama-Queens 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.