Frauen, Getränkeschnorrerei und Flirtverhalten

Bei Roissy findet sich eine Besprechung eines Artikels, in dem es darum geht, wie man als Frau am besten Getränke umsonst bekommt.

Die Ausgangsseite, eine Seite rund um das weibliche Campusleben, hat den Artikel inzwischen aus dem Netz genommen, aber viele Auszüge finden sich – einschließlich der Gegenmaßnahmen,bei Roissy.

Es zeigt mal wieder die Nützlichkeit des richtigen Umgangs mit Shittests und auch die weibliche Macht der Manipulation durch Sex bzw. dessen Inaussichtstellung. Alles sehr übereinstimmend mit der Sexual Strategies Theory.

Das Schöne ist, dass die Tipps auf recht einfache Grundmittel zurückgreifen: Körperliche Reize, Interesse zeigen, Schutzreflexe ansprechen etc.

Das Grundprinzip des Gegenmittels ist einfach:

Remember the fundamental law of gender relations: The road to victory is through penis in vagina. Flirting should lead to it, or it’s nothing but ego stroking for attention whores. And as any man who’s lived a day knows, buying drinks for girls is counterproductive to the goal of getting laid.

No woman in the world has slept with a guy because he bought her a drink, unless he had compensating alpha factors that nullified the betaness of buying the drink.

Wie immer recht hart ausgedrückt. Aber im Grundsatz ja auch nur die Aussage, dass man beachten sollte, was man eigentlich erreichen will und sich nicht ausbeuten lassen sollte. Gilt natürlich auch umgekehrt für Frauen

10 Gedanken zu “Frauen, Getränkeschnorrerei und Flirtverhalten

  1. Die Auffassung, man könne eine Frau beeindrucken indem man sie einlädt stammt offenbar aus einer Zeit, in der Auswärtsessen und -trinken für die meisten Menschen ein fast unbezahlbarer Luxus war.

  2. Für Romantik scheint kein Platz zu sein. Ich kopuliere, also bin ich. Ziemlich trostlos, diese emotionale Wüste, in der selbst zwischenmenschliche Beziehungen vollständig ökonomischen Prinzipien unterworfen sind.
    Als Fazit, salopp ausgedrückt: Alle Frauen sind Nutten (ausser Mutti) und alle Männer Freier (ausser Pappi).
    Es ist ein fundamentales gesellschaftliches Problem, dass zu viele Männer ihr Selbstwertgefühl primär an ihrer Akzeptanz und ihrem Erfolg bei Frauen messen.

    Hat noch keiner der Männer hier nach erfolgreicher Eroberung die „emotionale Leere“ gespürt ?

    • @Peter Bosshard

      Ja, kein sehr romantischer Text, das ist sicherlich richtig. Aber wenn es ums Getränkeabzocken geht, dann ist das ja kaum zu erwarten.

      Romantik ist ein interessantes Konzept. Ich denke es spielt insbesondere darein, dass man Gefühle zeigt, Verbundenheit, der Frau versichert, dass „die Bindungshormone ihre Arbeit tun“ (das sollte auf eine Valentinskarte 😉 Eine solche Bindung ist aber nicht unbedingt der Anfang einer Beziehung, auch wenn man dort „gesunde Gefühle“ präsentieren sollte.

      Natürlich kann Sex einfach nur so auch eine emotionale Leere erzeugen. Aber es liegt ja an jedem selbst, dann ernster zu werden und sich etwas festes zu suchen.

  3. @ Chrisitan

    *das sollte auf eine Valentinskarte*

    Ich nebele meine Valentinskarten immer mit Oxytocin ein.

    Blöd nur, dass man sich dabei immer auch selbst miteinnebelt.

  4. Pingback: Warum die Einstellung, dass Frauen einen nur ausnutzen wollen, einem nur schadet « Alles Evolution

  5. Pingback: Parasitismus und Symbiose | Alles Evolution

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