Testosteron, Soziales Verhalten und Fairness

Eine interessante Studie zur Wirkung von Testosteron:

Both biosociological and psychological models, as well as animal research, suggest that testosterone has a key role in social interactions. Evidence from animal studies in rodents shows that testosterone causes aggressive behaviour towards conspecifics. Folk wisdom generalizes and adapts these findingsto humans, suggesting that testosterone induces antisocial, egoistic, or even aggressive human behaviours. However, many researchers have questioned this folk hypothesis, arguing that testosterone is primarily involved in status-related behaviours in challenging social interactions, but causal evidence that discriminates between these views is sparse. Here we show that the sublingual administration of a single dose of testosterone in women causes a substantial increase in fair bargaining behaviour, thereby reducing bargaining conflicts and increasing the efficiency of social interactions. However, subjects who believed that they received testosterone—regardless of whether they actually received it or not—behaved much more unfairly than those who believed that they were treated with placebo. Thus, the folk hypothesis seems to generate a strong negative association between subjects’ beliefs and the fairness of their offers, even though testosterone administration actually causes a substantial increase in the frequency of fair bargaining offers in our experiment.

Testosteron führt also im menschlichen Bereich dazu, dass insbesondere auf einen gerechten Austausch geachtet wird und bestimmte Regeln der Fairness eingehalten werden.

Ich vermute, dass der Effekt insbesondere aufgetreten ist, um intrasexuelle Aggression, also Aggression unter Männern, zurückzuschrauben. Männliche Aggression wurde häufig durch solche Regeln im Saum gehalten. Beispiele sind Ehrenkodexe bei Duellen, fairer Kampf etc. Testosteron mag zwar mit mehr Neigung zum Wettbewerb in Verbindung stehen, aber es schärft auch das Statusbewußtsein und das Hierarchiebewußtsein, was ebenfalls der Konfliktkontrolle gilt.

51 Gedanken zu “Testosteron, Soziales Verhalten und Fairness

    • Zumal ich nicht verstehe, immer noch nicht, was ein losgelöstes Denken von aller Binärität bedeuten soll. Den Blick von Nirgendwo gibt es einfach nicht.

      • Sich von Binarität zu lösen bei Betrachtung biologischer Systeme macht Sinn, wo es eben oft kein Entweder-Oder, kein Alles oder Nichts gibt, sondern nur ein Mehr oder Weniger oft verknüpft mit einem Sowohl-als-auch.

        Aber was BHD macht, ist sich ins gefühlte Nirgendwo verkrümeln, um die eigenen Vorstellungen jeder kritischen Überprüfung zu entziehen.

        Man soll ihr doch bitte schön glauben und das bei vielen unplauiblen Annahmen/Behauptungen, die allzu deutlich Wunschdenken transportieren.

      • @Roslin

        „Aber was BHD macht, ist sich ins gefühlte Nirgendwo verkrümeln, um die eigenen Vorstellungen jeder kritischen Überprüfung zu entziehen.“

        Greifbare Positionen gibt sie in einigen Diskussionspunkten wenige. Und wenn man diese widerlegt geht ihre Meinung dennoch unbeschadet aus dem Ganzen hervor. Das ist in der Tat etwas anstrengend in der Diskussion

  1. „“Testosteron führt also im menschlichen Bereich dazu, dass insbesondere auf einen gerechten Austausch geachtet wird und bestimmte Regeln der Fairness eingehalten werden.““

    Weiblichkeit als Mangelerscheinung. Wenn ich mir feministische Politik als weiblich geprägte Politik vor Augen führe, insbesondere in ihrer masslosen Anspruchshaltung, dann bin ich geneigt, diese Studie als sehr plausibel einzustufen.

  2. Nur um es zu explizieren.
    Die haben Frauen Testosteron einmalig sublingual verabreicht und dann getestet, in wie weit das tatsächliche Vorhandensein von Testosteron mit den erwarteten Verhaltensweisen seiner Wirkung überein stimmt. Weil ja das angenommene Verhalten tendenziell aggressiver etc. blabla ist.

    Erkenntnis:
    Testosteronzugabe bei Frauen führt zu einem signifikanten erhöhten Auftreten eines eher fairen Verhandlungsverhaltens.

    Das sagt also nichts evidentes darüber aus, dass oder ob Männer wegen prinzipiell höherem Testosteronspiegel jetzt fairer interagieren als Frauen oder nicht.
    Es spricht in meinen Augen eher für Christians These, dass Frauen in Führungspositionen (welcher Gruppe auch immer) einen höheren Testosteronspiegel als die Normgruppe der Geschlechtsgenossinnen haben könnte. Denn zumindest aus den unzähligen Gremiensitzungen, die ich bisher erlebt habe, kann ich sagen, dass tendenziell die Frauen Wert auf Fairness gelegt haben, während Männer eher zu einem Verhalten tendierten, dass ich als Klüngelei, „Strategie“ oder „ich will aber“ bezeichnen würde.

    • @Khaos.Kind

      „Das sagt also nichts evidentes darüber aus, dass oder ob Männer wegen prinzipiell höherem Testosteronspiegel jetzt fairer interagieren als Frauen oder nicht.“

      Es lässt zumindest die Vermutung zu. Den ansonsten unterscheiden sich die Wirkungen von Testosteron bei Mann und Frau ja auch nicht. Es macht bei beiden Lust, es hat bei beiden eine anabole und androgenisierende Wirkung.

      „dass tendenziell die Frauen Wert auf Fairness gelegt haben, während Männer eher zu einem Verhalten tendierten, dass ich als Klüngelei, „Strategie“ oder „ich will aber“ bezeichnen würde.“

      Es ist hier natürlich eine ideale Situation, weil man bei einem solchen Spiel Fairness leicht bestimmen kann. Das ist im tatsächlichen Leben anders. Da ist schwerer zu bestimmen, was man nun eigentlich haben will und was es wert ist. Gerade in Gremiensitzungen kann es sein, dass echte Gegenwerte ja nicht nicht zu bestimmen sind.
      Aber ich stimme dir zu: Hier sollte dringend ein Test mit Männern durchgeführt werden. Der Abstract ist ja vom Januar des letzten Jahres, aber ich habe leider noch nichts über weitere Tests gefunden.

      Es spricht in meinen Augen eher für Christians These, dass Frauen in Führungspositionen (welcher Gruppe auch immer) einen höheren Testosteronspiegel als die Normgruppe der Geschlechtsgenossinnen haben könnte. Denn zumindest aus den unzähligen Gremiensitzungen, die ich bisher erlebt habe, kann ich sagen, dass tendenziell die Frauen Wert auf Fairness gelegt haben, während Männer eher zu einem Verhalten tendierten, dass ich als Klüngelei, „Strategie“ oder „ich will aber“ bezeichnen würde.

      • „Den ansonsten unterscheiden sich die Wirkungen von Testosteron bei Mann und Frau ja auch nicht.“

        Das stimmt nicht. Frauen mit mehr Testosteron erzielen bei räumlichen IQ-Testungen in der Regel bessere Ergebnisse, als Frauen mit weniger und Männer mit niedrigerem Testosteronspiegel ebenfalls bessere, als Männer mit höherem – ungeachtet der Tatsache, dass normalerweise jeder Mann einen bis zu 20fach höheren Standardtestosteronwert besitzt als Frauen.

      • @Skeptiker

        „Frauen mit mehr Testosteron erzielen bei räumlichen IQ-Testungen in der Regel bessere Ergebnisse, als Frauen mit weniger“

        So weit würde ich zustimmen

        “ und Männer mit niedrigerem Testosteronspiegel ebenfalls bessere, als Männer mit höherem – ungeachtet der Tatsache, dass normalerweise jeder Mann einen bis zu 20fach höheren Standardtestosteronwert besitzt als Frauen.“

        So wie ich die Studien im Ohr habe steigt die Fähigkeit im räumlichen Denken zunächst mit dem Testosteronspiegel an, auch bei Männern, ab einem sehr hohem Wert fällt es aber wieder ab. Ich vermute wenn man Frauen diesen sehr hohen Wert reinknallen würde, dann würde auch bei den Frauen die Fähigkeit zum räumlichen Denken abnehmen

    • @Christian
      Es lässt zumindest die Vermutung zu.
      Darum schrieb ich „keine evidente Aussage“.

      Dahingehend hat skeptiker schon Recht, dass die Hormonlevel von Männern und Frauen auch bei gleicher Höhe unterschiedliche Auswirkungen haben können. Was sich im größeren Blickwinkel wieder relativieren kann.
      (ob dir das gefällt, ist jetzt die Frage, denn das heißt, dass die Geschlechter doch gleich sind *g*)

      Es ist hier natürlich eine ideale Situation, weil man bei einem solchen Spiel Fairness leicht bestimmen kann. Das ist im tatsächlichen Leben anders.
      Natürlich gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze von fair/gerecht. Wäre interessant zu wissen, welchen die für die Studie herangezogen haben.

      • @ Khaos.Kind
        Na ja, dieser Schluss ist dahingehend nicht naheliegend. Man muss doch festhalten, dass der Grundlevel an Testosteron bei Männern um ein zigfaches höher ist als bei Frauen. Sogesehen wird es diesbezüglich keinen Angleich geben.

        @ Christian
        „Bei Frauen scheint ein höheres Testosteronniveau mit besseren Leistungen in Raumvorstellungsaufgaben einher zu gehen, bei Männern ein niedrigeres“ Rost, 194.

        Literatur u.a.:
        – Nyborg, H.: Spatial ability in men and women: Review and theory. Advances in Behavior Research and Therapy, 5, 89-140.
        – Geschwind, N. & Galabruda, A.: Cerbral lateralization. biologial mechanisms, associations, and pathology, Cambridge, Ma, USA: MIT Press.
        – McKeever, W. F. & Deyo, R. A.: Testosterone, dihydrotestosterone, and spatial task perfomances of males. Bulletin of the Psychonomic Society, 28, 305-308.

      • @ Christian
        Einige Studien für deinen Artikel über Testosteron:

        The relationship between testosterone next term and aggression: a meta-analysis

        http://tinyurl.com/62k9f88

        Testosterone release and social context: When it occurs and why

        http://tinyurl.com/5s2pzsq

        Testosterone is positively associated with risk taking in the Iowa Gambling Task

        http://tinyurl.com/66bfbe5

        Relating testosterone levels and free play social behavior in male ande female preschool children

        http://tinyurl.com/5t6j3oe

        Relationship status and testosterone in North American heterosexual and non-heterosexual men and women: Cross-selection and longitudinal data

        http://tinyurl.com/66buked

        1000e Studien abfragbar unter sciencedirect.com

  3. „“Nicht Mangelerscheinung, nur anders. Sie haben zB den Vorteil im Schnitt wesentlich besser in Empathie zu sein““

    Diese „Erkenntnisse“ sind zweifelhaft, um es mal moderat auszudrücken. Ich schlage hier mal eine alternative Erklärung für die festgestellten Unterschiede vor:

    Empathie und Fürsorge sind weiblich konnotiert. Die Testergebnisse widerspiegeln lediglich die eigene, vorurteilsbehaftete Wahrnehmung der Testauswerter. Es wird festgestellt, dass Frauen, wenig überraschend, weiblicher wirken als Männer. Da Empathie weiblich konnotiert ist, schneiden Frauen besser ab. Klassischer Fall von Projektion.

    „“Die Analytische Psychologie nach Carl Gustav Jung versteht unter Projektion zum einen das Zuschreiben von in der eigenen Psyche angelegten Archetypen an Personen oder Objekte außerhalb des Ichs. Es werden beschrieben:

    * Die Projektion des Mutterarchetyps auf die persönliche Mutter bzw. andere Frauen. „“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29

  4. @ Peter Bosshard

    Empathie wurde ja in diesen Versuchen gar nicht bestimmt, sondern die Fairness von z.B. Gewinnteilungsangeboten gegenüber Mitspielenden, da gibt es nichts zu projizieren, das kann man messen.

    Zudem die Selbsteinschätzung, die die Wirkung eines Vorurteiles auf die Selbstwahrnhemung dieser Frauen nachwies (wobei es mich nicht wunderte, wiederholte man den Versuch mit Männern, wenn die Männer ihre Wahrnehmung wesentlich weniger von dem Vorurteil „Testosteron macht egoistisch-unfair“ bestimmen ließen. Das mag allerdings auch bloß ein Vorurteil meinerseits sein).

    Meine persönliche Erfahrung mit weiblicher Empathiefähigkeit: Sie scheint gekoppelt an persönliche Beziehung/Bekanntschaft.
    Gegenüber einem fremden Mann scheint die weibliche Empathiefähigkeit vor allem Selbstempathiefähigkeit zu sein, die genau an den Zehenspitzen des vor ihr stehenden Mannes endet.

    Vielleicht verfälscht da die Laborsituation die Realität in der freien Wildbahn.

    Aber Frauen mit Testosteron zu dopen, das fände ich eine hervorragende Idee.

    Sie würden dann vielleicht nicht nur fairer, weniger „selbstempathisch“ (um kein schlimmeres Wort zu gebrauchen), sie würden mich z.B. nach Langzeitanwendung auch weniger ablenken in Gremiensitzungen.

    Zumindest die hübschen unter ihnen tun das.

    Das Problem wäre dann ja mit Sicherheit gelöst.

    • @ Peter Bosshard
      Da habe ich letztens etwas gelesen, dass weibliche, britische Abgeordnete, ich glaube im Unterhaus, teilweise „testosterongedopt“ gewesen sein sollen, um sich besser durchsetzen zu können. Falls ich den Artikel finde, setze ich den Link – ich glaube es war im „NewStatesman“.

      Schon gefunden:
      http://www.newstatesman.com/200307070011

      • @skeptiker

        Fein.

        Gibt’s Fotos von den Damen?

        Nicht, dass die sich noch wundern, warum Männer Angst vor starken Frauen haben.

        Ich hatte ja immer Angst vor russischen Hammerwerferinnen.

    • > Empathiefähigkeit vor allem Selbstempathiefähigkeit zu sein, die genau an den Zehenspitzen des vor ihr stehenden Mannes endet.

      Empathie ist das Erkennen und Nachvollziehen von Emotionen. Nicht das „Nett sein“, oder „auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen“ für das sie es vielleicht halten.

      • Hi BHD,
        „Empathie ist das Erkennen und Nachvollziehen von Emotionen.“

        Sehe ich anders. Ein Sozio- oder Psychopath kann durchaus Emotionen anderer Menschen erkennen und auch nachvollziehen, jedoch nicht emotional sondern rational.

        Wenn Sie allerdings unter nachvollziehen auch eine emotionale Komponente miteinbeziehen, dann ok.

      • > Wie, man kann die Gefühle anderer nachvollziehen und trotzdem ignorieren?

        Schon aus purem Selbstschutz. Hast du schon mal mit Borderlinern zu tun gehabt? Wenn ich eine sehr feine Nase habe, schnüffle ich dann automatisch gerne an Fäkalien?

        > Sehe ich anders. Ein Sozio- oder Psychopath kann durchaus Emotionen anderer Menschen erkennen und auch nachvollziehen, jedoch nicht emotional sondern rational.

        Für Asperger gibt es sogar Kurse. Das „emotional“ würde ich aber gegen Instinktiv eintauschen.

      • Dann hat es für Asperger aber keine Gültigkeit mehr. Denn instinktiv ist da wenig zu machen mit Empathie. Als erwachsener Mensche Empathie zu lernen, ohne sich in andere Menschen hineinfühlen zu können – das müssen Sie mir noch erklären, wie das funktionieren soll.

        Empathie ist für mich viel mehr die Fähigkeit, Bereitschaft sich in andere Menschen einzufühlen. Sogesehen ist ein Asperger nicht empathisch, sondern hat ev. gelernt, bestimmte Muster zu lesen um dann „konform“ zu handeln.

      • Emphatie und Mitgefühl solltest du besser trennen:

        Ein Narisst hat zum Beispiel durchaus eine Instinktive Erkennung von Emotionen, aber kein Mitgefühl.

        Ein Asperger-Betroffener Mensch hat dagegen keine instinktive Erkennung von Emotionen, aner Mitgefühl

        Und wie gesagt. Mitgefühl äussert sich nicht Automatisch darin, dass man für alles und jeden Verständnis zeigt.

      • Ein Narzist wäre imho ja dann auch nicht empathisch, somit spricht das nicht gegen meine Aussage, auch nicht der Asperger.

        „Und wie gesagt. Mitgefühl äussert sich nicht Automatisch darin, dass man für alles und jeden Verständnis zeigt.“

        Ich glaube das geht eher in Richtung Khaos.Kind

      • Es ist immer ungünstig, wenn ein Begriff für zwei Eigentschaften gleichzeitig benutzt wird, die Getrennt von einander auftreten können.

        Man kann irgendwie nicht Pauschal sagen, ein Narzisst hätte keine Empathie.

      • Wenn ein Narzist, nach Ihrer Aussage, kein Mitgefühl hat, hat er nach meiner Aussage eben keine Empathie. Hätte er Mitgefühl, wäre er imho empathisch.

      • Aber das Problem zeigt sich meiner Ansicht nach in ihrer erstgenannten Schlussfolgerung:

        > Ein Sozio- oder Psychopath kann durchaus Emotionen anderer Menschen erkennen und auch nachvollziehen, jedoch nicht emotional sondern rational.

        Es übersieht die instinktive, eben nicht rationale Komponente im Erkennen von Emotionen. Und ganz Rational ist die Verarbeitung bei den genannten beiden Gruppen dann auch nicht. Es wird nur emotional anders verarbeitet.

      • Ihre Grundaussage:
        „Empathie ist das Erkennen und Nachvollziehen von Emotionen.“

        Da instinktives Verhalten nicht rationales Verhalten ist. Empathie für Sie aber, laut Ihrer Grundaussage implizit nicht aus instinktivem Verhalten besteht, kann instinktives Verhalten nicht gegen meine Aussage ins Feld geführt werden, ohne Ihre Grundaussage zu negieren.

      • > Empathie für Sie aber, laut Ihrer Grundaussage implizit nicht aus instinktivem Verhalten besteht

        Was? Das ist doch Unsinn. Ist das nun ein Missverständnis oder beabsichtige Denunzierung?

        Meine Aussage war:
        Empathie besteht aus zwei Teilen: Erkennen von Gefühlen und Mitgefühl, das im Normalfall beides Instinktiv ist.

        Uneins waren wir uns darin, bei wem welche Teile nun instinktiv oder rational (erlernt) sind.

      • Ihre Grundaussage war:
        „Empathie ist das Erkennen und Nachvollziehen von Emotionen.“ 1:07

        Wenn direkte Zitierung eine Denunziation für Sie ist, ok, dann müssen Sie halt den Rechtsweg beschreiten. Also heute BHD ;(

      • > dann müssen Sie halt den Rechtsweg beschreiten

        Die Taktik feiger Männer.

        > „Empathie ist das Erkennen und Nachvollziehen von Emotionen.“

        Und die spätere vertiefte Ausführung ist wertlos. Also Denunzation.

      • Ihr müsst das wohl so verstanden haben, das das „Angebot“ „Die Taktik feiger Männer“ ist.

        Was ich meine ist ganz klar, dass wegen einer Onlinediskussion klagen zu wollen, eine Taktik feiger Männer ist. Soweit ich weis, hat da hier niemand angedroht, also sehe ich auch nicht, wie ich jemanden Beleidigt habe.

        Vielleicht habe ich irgendwie anders eine Beleidigung ausgeführt? Indem ich skeptiker denunzation vorgeworfen habe?

  5. @ Khaos.Kind

    Meine Anmerkung bezog sich konkret auf Erfahrungen mit besonders „männlich“ auftretenden Business-Ladies.

    Von ihnen erwarte ich nicht, dass sie „nett“ sind, aber wissen, wie sie sich verahlten.

    Und wie sie wirken.

    Weder das eine noch das andere war der Fall.

    Diese Frauen spielten „männliches“ Verhalten wie es kein Mann (den ich erlebt habe) je gezeigt hat.

    John Wayne im Business-Kostüm.

    Was mir anzeigt, dass sie weder begriffen haben, wie Männer sich warum verhalten noch merken, wie sie in ihrem aufgesetzten Verhalten aktuell wirken, gerade auch auf Männer.

    Ich fürchte, das ist die Folge von solchen Seminaren: Arroganztraining für Frauen

    http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2011/rein-tuer-zu-setzen-6905

    • @Alexander Roslin
      Von ihnen erwarte ich nicht, dass sie „nett“ sind, aber wissen, wie sie sich verahlten.
      Und wie sie wirken.

      Ich wünschte, das wüssten mehr Menschen. Wirklich.
      Die wenigsten Menschen wissen das bzw. sind so reflektiert es entsprechend anzupassen.
      Schenk doch deinen Ladys mal das Buch Nice Girls don’t get the corner office
      Wobei schenken blöd wär, das kostet dich Geld (für Menschen, die du nicht magst). Dann gib ihnen mal den Tipp.
      Habs gelesen und fand es super. Und sofort musste ich es verleihen 😉 Wenn ich es wieder hab, schreib ich mal ne Rezension dazu.

      Worauf ich hinaus will:
      Viele Frauen denken, sie müssten „männliches“ Verhalten imitieren um erfolgreich zu sein. Das kann aber immer nur eine schlechte Kopie/Persiflage sein. Weil sie eben keine Männer sind/sein wollen.
      Die Kunst ist, eine eigene Form des Verhaltens zu finden. Nicht klischeebehaftet „weiblich“ aber auch nicht „männlich“. Davon handelt das Buch.

    • > Was mir anzeigt, dass sie weder begriffen haben, wie Männer sich warum verhalten noch merken, wie sie in ihrem aufgesetzten Verhalten aktuell wirken, gerade auch auf Männer.

      Weil man sie sich oder man ihnen Beigebracht hat, genau das zu ignorieren.

  6. @ Khaos.Kind

    *Viele Frauen denken, sie müssten „männliches“ Verhalten imitieren um erfolgreich zu sein. Das kann aber immer nur eine schlechte Kopie/Persiflage sein. Weil sie eben keine Männer sind/sein wollen.
    Die Kunst ist, eine eigene Form des Verhaltens zu finden. Nicht klischeebehaftet „weiblich“ aber auch nicht „männlich“. Davon handelt das Buch.*

    Das sehe ich ganz genauso.

    Um so mehr wundert es mich, dass man intelligenten Frauen solche Seminare verkaufen kann (580 € für einen Tag „Wie werde ich zum A*schloch?“).

    Bücher verschenke ich in solchen Fällen nur ungern.

    Aber ich lege diskret eine Pistole auf den Schreibtisch.

    Mit genau einer Patrone.

    PS:

    Natürlich eine Platzpatrone.

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