Friseurinnen, Sex und NLP

Gerade war ich beim Friseur und mir fiel die Wortwahl der (neuen) Friseurin auf:

Sie begann mit:

„Was machen wir beide denn Schönes zusammen?“

Was einen gewissen sexuellen Unterton hat.

Weiter ging es mit:

„Dann zieh mal die Brille aus“

Was ein „Absetzen“ gegen ein sexuelleres Wort austauscht.

Friseurbesuche haben eh immer etwas sexuelles. Es gibt nicht viele Berufe, bei denen man Leute in angezogenen Zustand so viel berührt.

Das Waschen der Haare durch ein hübsche Friseurinnen ist denke ich für viele Pupertierende eines der ersten sexuellen Erlebnisse mit einer Frau. Ich finde es heute noch erotisch. Das warme Wasser auf der Kopfhaut, die massierenden Bewegungen der Hände. Dazu das Bild einer schönen Frau.

Auch das Haareschneiden selbst führt zu häufigen Körperkontakt. Friseurinnen lehnen sich an einen um besser schneiden zu können, ihr Becken oder ihr Bauch  berührt den Arm an der Lehne, ihr Bein berührt das eigene Bein, es gibt neben den Händen diverse Gelegenheiten, so sich eine schöne Frau an einen drückt oder aber ihr Busen kurz vor den Augen schwebt, während sie die Haare auf die richtige Länge bringt.

Diese eh schon sexuelle Situation durch entsprechende Worte noch zu betonen kann die Verbindung  für den Kunden noch deutlicher machen und eine bessere Verbindung zwischen Sex und Friseurbesuch, gerade auf die Friseurin bezogen, hervorrufen. Was natürlich die Kundenzahl erhöhen kann.

Ich frage mich gerade, ob männliche Friseure bei weiblichen Kunden auch so viel Körperkontakt herstellen oder eher darauf bedacht sind, diesen zu vermeiden. Wenn ich das nächste Mal auf einen Haarschnitt warte, werde ich mal versuchen darauf zu achten.

32 Gedanken zu “Friseurinnen, Sex und NLP

  1. @ Christian

    Bei mir war es der erste erotisch angehauchte Kontakt mit einer erwachsenen Frau.
    Es ist ja nicht nur die Berührung durch einen Frauenkörper, seine Weichheit, seine Wärme, sondern vor allem der Duft.

    Sehr verwirrend war das für mich und zunächst gar nicht angenehm, wenn man noch rot wird und sehr schüchtern ist.

  2. Zu mir als Frau haben sowohl Friseusen als auch Friseure immer normalen Abstand gehalten (abgesehen natürlich von Händen auf dem Kopf und nahe dem Ohr etc.). Aber vielleicht fand ich die Situation auch immer eher befremdlich, weil die ja mit meinen Haaren hätten „Unsinn“ anstellen können, der mir dann hinterher nicht gefällt. 😉

    • Ah, danke, das ist interessant. Körperkontakt bei Männern und Frauen ist auch denke ich etwas ganz anderes. Als Mann berührt man eine Frau eh nicht einfach so in einem professionellen Umfeld, wobei ich vermutet hätte, dass die Friseurinnen da durchaus auch eher Kontakt herstellen. Unter Frauen ist Körperkontakt ja zumindest „erlaubter“ als unter Männern.

      Vielleicht ist es auch eine Sache der Körpergröße?

      Wie meinst du das mit dem „befremdlich“ bzw. mit dem „Unsinn“ anstellen? Meinst du, dass bei dir diese sexuelle Spannung nicht besteht, weil du dich zu sehr auf den Haarschnitt konzentrierst?

      • Ja, ich passe sehr genau auf, was mit meinen Haaren gemacht wird und habe auch selten Lust auf Smalltalk/“Geflirte“ – vielleicht ergibt sich daher einfach keinerlei Spannung.

      • @Paula

        Interessant wäre, inwieweit sich sich trotzdem bei Schneiden an dich lehnen, ein gewisser Körperkontakt zustande kommt. Das muss ja das Blickfeld nicht beeinträchtigen.
        Es ist ja gar nicht so, dass ich immer viel Smalltalk mache oder mit ihnen flirte. Mitunter will man ja einfach nur seine Haare geschnitten haben. Dennoch ist häufig ein gewisser Körperkontakt vorhanden und da interessiert mich einfach mal der Geschlechterunterschied. Zumal es dir als bisexuelle mit einem gewissen Zug zu Frauen ja vielleicht auch ähnliche Gefühle vermitteln würde, wie einem Mann.

  3. @ Christian,

    kann es vielleicht auch sein, dass du in deine Friseurbesuche ein bisschen viel reininterpretierst? Logisch kommt es zu einem gewissen Körperkontakt, und logisch sind die Mitarbeiter freundlich zu dir, schließlich wollen sie dich als zahlenden Kunden behalten. Ich halte die sexuellen Interpretationen der verbalen und nonverbalen Kommunikation für übertrieben.

    • Vielleicht, es fiel mir eben hier auf, weil ich „was machen wir beide denn schönes zusammen?“ nicht als typische Frage verstehe, wie man die Haare geschnitten bekommen möchte. Es beschwört eher andere Bilder herauf, gerade von einer jungen, durchaus attraktiven Frau. Aber das mag für Männer auch etwas anderes sein.

      Ich könnte mir allerdings auch gut einen feministischen Artikel vorstellen, wo er die gleichen Sätze sagt, sie beim Schneiden berührt und das ganze unter der Überschrift „Sexuelle Belästigung“. Da würden denke ich viele einen sexuellen Unterton gleich bejahen.

      Ich meine das übrigens gar nicht negativ. Ich fand es einfach eine interessante Technik, zumal sie auch ansonsten bemüht war einen auf diverse Bonusprogramme hinzuweisen, einschließlich Friseurnewsletter. Insofern glaube ich auch nicht an eine Sonderbehandlung, sondern einfach nur an ein Programm, bei dem sie gemerkt hat, dass es bei Männern gut ankommt.

      Wie ist es denn bei dir? Berühren dich Friseure bzw. Friseurinnen?

      • „Vielleicht, es viel mir eben hier auf, weil ich „was machen wir beide denn schönes zusammen?“ nicht als typische Frage verstehe, wie man die Haare geschnitten bekommen möchte. Es beschwört eher andere Bilder herauf, gerade von einer jungen, durchaus attraktiven Frau. Aber das mag für Männer auch etwas anderes sein. “

        Die Standardfrage „wie hätten wir es denn gern?“ kann man mit ein bisschen Phantasie auch anders auffassen, als sie gemeint ist. Trotzdem kommt keiner, der sich einfach nur die Haare schneiden lassen will, auf die Idee, da etwas sexuelles reinzudeuten.
        Kann natürlich sein, dass die Dame dich wirklich attraktiv fand und besonders charmant sein wollte, weiß ich ja nicht. Aber einen Allgemeinplatz würde ich daraus nicht basteln.

        „Ich könnte mir allerdings auch gut einen feministischen Artikel vorstellen, wo er die gleichen Sätze sagt, sie beim Schneiden berührt und das ganze unter der Überschrift „Sexuelle Belästigung“. Da würden denke ich viele einen sexuellen Unterton gleich bejahen.“

        Spekulation.

        „Insofern glaube ich auch nicht an eine Sonderbehandlung, sondern einfach nur an ein Programm, bei dem sie gemerkt hat, dass es bei Männern gut ankommt.“

        Ist es denn bei dir angekommen? Großzügig Trinkgeld gegeben, Newsletter bestellt und schon den nächsten Termin ausgemacht? Genau das ist nämlich der Sinn dahinter, nichts anderes.

        „Wie ist es denn bei dir? Berühren dich Friseure bzw. Friseurinnen?“

        Natürlich werde ich auch berührt. Aber ich habe noch nie eine sexuelle Komponente wahrgenommen. Ich mag es nicht, so lange den Kopf stillhalten zu müssen, und bin froh, wenn es vorbei ist.

  4. @Onyx

    „Die Standardfrage „wie hätten wir es denn gern?“ kann man mit ein bisschen Phantasie auch anders auffassen, als sie gemeint ist.“

    Klar. Mit viel Phantasie kann ich alles anders auffassen. Aber meiner Meinung nach benötigt die hier verwendete Frage etwas weniger Phantasie.

    „Trotzdem kommt keiner, der sich einfach nur die Haare schneiden lassen will, auf die Idee, da etwas sexuelles reinzudeuten.“

    Weil man die Frage geradeheraus aufs Haare schneiden hin beantworten kann. „ich hätte gerne einen Haarschnitt, nciht zu kurz, aber die Ohren frei“ meinetwegen oder „Ich hätte gerne die Spitzen etwas kürzer“.
    Wenn man die andere Frage beantwortet kommt man sich etwas doof vor: „Ich sitze hier auf dem Stuhl und du schneidest mir die Haare, und zwar wie folgt…“.

    „Kann natürlich sein, dass die Dame dich wirklich attraktiv fand und besonders charmant sein wollte, weiß ich ja nicht.“

    Das war natürlich so 😉
    Wie ich aber im Kommentar davor bereits schrieb führe ich es gar nicht auf meine sexuelle Anziehungskraft zurück, sondern auf einen Einleitungssatz, der sich bei Männern bewährt hat. In jedem Beruf legt man sich ja seine Standardsätze zurecht, die man dann ohne nachzudenken verwenden kann.

    „Spekulation.“

    Wir können es ja mal bei der Mädchenmannschaft am Selbermachsonntag ausprobieren. Die werden ja hier nicht alle mitlesen.

    „Ist es denn bei dir angekommen? Großzügig Trinkgeld gegeben, Newsletter bestellt und schon den nächsten Termin ausgemacht? Genau das ist nämlich der Sinn dahinter, nichts anderes.“

    Schrieb ich ja. Ich habe ein paar Informationszettel mitgenommen, aber Newsletter und neuen Termin abgelehnt. Aber sie war schon ganz gut. Auch der niedliche Blick mit großen Augen von unten herauf war gut eingesetzt bei der Frage, ob sie nicht meine Emailadresse und Telefonnummer doch in den Computer eintragen könnte. Ich bin sicher, dass sie damit durchaus einen gewissen Erfolg hat.

    „Natürlich werde ich auch berührt. Aber ich habe noch nie eine sexuelle Komponente wahrgenommen. Ich mag es nicht, so lange den Kopf stillhalten zu müssen, und bin froh, wenn es vorbei ist.“

    Ich glaube viele Männer verbinden mit einer Berührung durch eine gut aussehende Frau sofort etwas sexuelles. Wir sind da eben etwas leichter erregbar oder auf Gedanken zu bringen, dank mehr Testosteron.

    • „Wenn man die andere Frage beantwortet kommt man sich etwas doof vor: „Ich sitze hier auf dem Stuhl und du schneidest mir die Haare, und zwar wie folgt…“.“

      Naja, wenn man etwas schüchtern, oder auf eine gewisse charmante Direktheit nicht gefasst ist, oder sie einfach unangenehm findet, vielleicht. Man kann aber auch genauso charmant drauf einsteigen und damit die Situation auflockern.

      „Das war natürlich so“

      Natürlich.

      „Wir können es ja mal bei der Mädchenmannschaft am Selbermachsonntag ausprobieren. Die werden ja hier nicht alle mitlesen. “

      Jo, können wir. Wäre sicher interessant zu wissen, ob sich Frauen beim Friseur schon mal sexuell belästigt gefühlt haben. Halte ich allerdings schon aus dem Grund für unwahrscheinlich, da männliche Friseure nicht selten homosexuell sind. Und selbst, wenn nicht, haben Friseure in der Regel ein Verhalten, das Frauen mögen. Sie geben Schönheitstips, sie hören zu, sie sind einfühlsam. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen sich von so einem Mann, der ihnen mit geschickten Händen sanft die Kopfhaut massiert, belästigt fühlen. Aber wer weiß…

      „Wir sind da eben etwas leichter erregbar oder auf Gedanken zu bringen, dank mehr Testosteron.“

      Frauen sind auch keine asexuellen Wesen. Strahlende Augen, harmonisch geformte Augenbrauen, ein sinnlich geformter Mund, ein nettes Lächeln, gepflegte Hände, kräftige Oberame und ein knackiger Hintern sind mir auch einen zweiten Blick wert. Wenn aus dem hübschen Mund auch noch witzige, charmante und keine dummen Sprüche rauskommen, umso besser.

      • @Onyx

        „Man kann aber auch genauso charmant drauf einsteigen und damit die Situation auflockern.“

        Klar, man kann antworten „ich dachte Tischtennis spielen, wo ist der Tisch? Keiner da? Na gut, dann muss es wohl Haareschneiden sein“. Das ist recht asexuell. Aber flirten kann es dennoch sein.
        Würdest du es denn so als Frau zu einem Mann sagen, den du nicht kennst?

        „Jo, können wir.“

        Gut, dann stell du doch mal was ein. Wie wäre es mit dem Text:

        „War neulich beim Friseur. Der junge Friseur dort begrüßte mich mit „Was machen wir beide denn schönes zusammen?“ Ich fand, dass das einen sexuellen Unterton hatte, sagte aber nur, dass ich einfach nur die Haare geschnitten bekommen möchte. Daraufhin sagte er „Dann zieh mal deine Brille aus“. Fand ich auch etwas sexuell. Beim Schneiden hat er dann mehrmals sein Bein gegen meins gedrückt, wohl um vorne besser an mein Haar zu kommen (er war relativ klein). Und auch als er seitlich geschnitten hat, habe ich erst seinen Bauch und dann später auch die Gürtelschnalle seitlich an meinem Arm gefühlt. Er hat sich quasi gegen mich gelehnt. Das alles kam mir etwas sexuell vor auch wenn da noch der Friseurumhang und die Kleidung dazwischen war, ich meine andere Friseure berühren einen ja beim Schneiden auch nicht. Übertreibe ich oder ging das zu weit und ich hätte was sagen sollen?“

        „Wäre sicher interessant zu wissen, ob sich Frauen beim Friseur schon mal sexuell belästigt gefühlt haben. Halte ich allerdings schon aus dem Grund für unwahrscheinlich, da männliche Friseure nicht selten homosexuell sind.“

        Heteronormativität! So etwas kannst du doch nicht einfach nur unterstellen, weil er einen sonst weiblich besetzten Beruf ausübt!
        Aber ernsthaft: Ja, wenn man die Vermutung hat, die bei Friseuren ja durchaus auch häufiger zuzutreffen scheint, dann hat es sicherlich einen anderen Kontext.

        „Frauen sind auch keine asexuellen Wesen. Strahlende Augen, harmonisch geformte Augenbrauen, ein sinnlich geformter Mund, ein nettes Lächeln, gepflegte Hände, kräftige Oberame und ein knackiger Hintern sind mir auch einen zweiten Blick wert. Wenn aus dem hübschen Mund auch noch witzige, charmante und keine dummen Sprüche rauskommen, umso besser.“

        Und wenn ein solcher Kerl dein Friseur sein würde und du seinen Körper beim Schneiden leicht gegen dich gelehnt fühlst, denkst du dann an Sex?

  5. „Klar, man kann antworten „ich dachte Tischtennis spielen, wo ist der Tisch? Keiner da? Na gut, dann muss es wohl Haareschneiden sein“. Das ist recht asexuell. Aber flirten kann es dennoch sein.
    Würdest du es denn so als Frau zu einem Mann sagen, den du nicht kennst?“

    Wenn er mir sympatisch ist, und ich in dem Moment schlagfertig genug bin, warum nicht? Kann ein netter witziger Auftakt in ein nettes witziges Gespräch sein.

    „Gut, dann stell du doch mal was ein. Wie wäre es mit dem Text:“

    Ohne deine schriftstellerischen Fähigkeiten in Abrede stellen zu wollen, ist das für mich zu unglaubwürdig und irgendwie zu naiv. Ich werde da sicher keine fiktiven Storys als meine Erfahrung verkaufen. Warum stellst du nicht deinen Beitrag dort ein und fragst ob es das mit umgekehrten Vorzeichen auch gibt?

    „Heteronormativität! So etwas kannst du doch nicht einfach nur unterstellen, weil er einen sonst weiblich besetzten Beruf ausübt!
    Aber ernsthaft: Ja, wenn man die Vermutung hat, die bei Friseuren ja durchaus auch häufiger zuzutreffen scheint, dann hat es sicherlich einen anderen Kontext. “

    Ich schrieb ja, auch wenn sie nicht schwul sind, haben sie Eigenschaften und Fähigkeiten, die Frauen oft mögen.

    „Und wenn ein solcher Kerl dein Friseur sein würde und du seinen Körper beim Schneiden leicht gegen dich gelehnt fühlst, denkst du dann an Sex?“

    Weiß ich nicht. So einen Prachtkerl von Friseur hatte ich leider noch nicht. Möglich, dass ich die Nähe durchaus genießen würde. Aber ich wäre eher nicht so naiv, das als persönliche sexuelle Anmache zu werten.

  6. @Onyx

    „Wenn er mir sympatisch ist, und ich in dem Moment schlagfertig genug bin, warum nicht? Kann ein netter witziger Auftakt in ein nettes witziges Gespräch sein.“

    Eben, wenn er dir sympathisch ist, du also mehr willst.

    „Ich werde da sicher keine fiktiven Storys als meine Erfahrung verkaufen.“

    Kannst es ja unter falschen Namen machen.

    „Warum stellst du nicht deinen Beitrag dort ein und fragst ob es das mit umgekehrten Vorzeichen auch gibt?“

    Zwei Gründe:
    1. Es soll ja gerade ohne umdenken die Gegensituation überprüft werden.
    2. ich bin bei der Mädchenmannschaft gesperrt. Sie fanden meine Beiträg wohl zu biologisch.

    „Weiß ich nicht. So einen Prachtkerl von Friseur hatte ich leider noch nicht. Möglich, dass ich die Nähe durchaus genießen würde.“

    Ich denke, dass die allermeisten heterosexuellen Männer bei dem weiblichen Äquivalent deines Prachtkerls an Sex denken würden.

    „Aber ich wäre eher nicht so naiv, das als persönliche sexuelle Anmache zu werten.“

    Hatte ich dazu nicht schon dreimal was geschrieben?

    • „Eben, wenn er dir sympathisch ist, du also mehr willst.“

      Wie bitte? Sympathie ist doch nicht gleichbedeutend mit mehr wollen.

      „Kannst es ja unter falschen Namen machen.“

      Nein, das erst recht nicht.

      „Zwei Gründe:
      1. Es soll ja gerade ohne umdenken die Gegensituation überprüft werden.“

      Dann kann man die Situation auch theoretisch beschreiben ohne sich auf Erfahrungen zu berufen.

      „Hatte ich dazu nicht schon dreimal was geschrieben?“

      Ja, ich wiederhole mich auch gern. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll. Ich denke einfach, es ist ein Unterschied, ob man nur eine Person als attraktiv und anziehend registriert, ohne sich weiter was dabei zu denken, oder ob man eine eigentlich alltägliche und harmlose Situation (z.B. Haare schneiden) versexualisiert, weil die betreffende Person attraktiv ist und alle Handlungsabläufe mit Körperkontakt überinterpretiert werden. Oder verstehe ich dich nur falsch?

      • „Wie bitte? Sympathie ist doch nicht gleichbedeutend mit mehr wollen“

        Jedenfalls scheinen wir ja überein zu kommen, dass es eine ungewöhnliche Formulierung ist.

        „Ich denke einfach, es ist ein Unterschied, ob man nur eine Person als attraktiv und anziehend registriert, ohne sich weiter was dabei zu denken, oder ob man eine eigentlich alltägliche und harmlose Situation (z.B. Haare schneiden) versexualisiert, weil die betreffende Person attraktiv ist und alle Handlungsabläufe mit Körperkontakt überinterpretiert werden. Oder verstehe ich dich nur falsch?“

        Ich wollte eigentlich den Gedanken diskutieren, ob sie hier vergleichsweise harmlose Sexualisierungen geschäftlich einsetzt um dem Haareschneiden einen gewissen unterschwelligen sexuellen Touch (in einer leichten Form) zu geben, um so eine gewisse Kundenbindung zu erreichen.

  7. „Ich wollte eigentlich den Gedanken diskutieren, ob sie hier vergleichsweise harmlose Sexualisierungen geschäftlich einsetzt um dem Haareschneiden einen gewissen unterschwelligen sexuellen Touch (in einer leichten Form) zu geben, um so eine gewisse Kundenbindung zu erreichen.“

    Das hab ich schon verstanden. Und ich wollte diskutieren, ob hier nicht freundlicher charmanter Kundenservice überbewertet wird, weil die betreffende Person attraktiv ist.

    • @Onyx

      Freundlich und charmant schließt ja nicht aus, dass sie dazu auch gewisse Andeutungen nutzt. Ich denke, dass die Frage von Männern schon irgendwo auf eine gewisse Weise registriert wird und wenn es nur ein kurzes Flackern ist.

      @Galloway

      Da liegt genau das Problem. Aber ich denke auch man muss es gar nicht unbedingt fix zuordnen, auch im Graubereich kann es ja seine Wirksamkeit zeigen.

      • Nein, das schließt es nicht aus, aber es bedingt eben auch nicht einander. Ich meine nach wie vor, dass hier einfach Dinge fehlinterpretiert werden. Hast du ja eben auch gezeigt mit deiner Aussage, dass Sympathie bedeuten würde, man würde gleich sonstwas wollen. Das hieße ja, dass man zu Männern am besten nie freundlich und charmant sein darf, wenn man vermeiden will, dass sie glauben, man wäre sexuell interessiert oder würde irgendeinen Zweck verfolgen. Eine grauenhafte Vorstellung. Denkst du das bei den Frauen, die hier schreiben und freundlich zu dir sind, auch?

        @ Galloway

        Man könnte es vielleicht nüchterner und klarer sehen, wenn man mal die Testosteronbrille absetzt und auch mal den Gedanken annimmt, dass manche Menschen einfach mal nett sind, ohne sexuelle Hintergedanken.

  8. @onyx: Natürlich kann man die schlechtere von 2 Alternativen auch in Betracht ziehen. Schlechter ist hier natürlich eine rein subjektive Wertung. Ich werd lieber begehrt und nett behandelt als nur nett behandelt. In einer derart ambivalenten Situation such ich mir einfach die angenehmere Alternative aus. Das kann man auch als positive Erwartungshaltung auf Basis eines positiven Selbstbildes sehen. 😉 Vermutlich suchst du dir selber auch lieber Interpretationen aus die dir persönlich mehr zusagen.

    In einer derartigen Situation kommen ja noch andere Faktoren hinzu. Es gibt ja sehr markante Unterschiede zwischen dem höflich, freundlichen und zuvorkommenden Verhalten einer älteren Friseurin und dem lebhaften, körperkontaktreichen Verhalten eines jungen Mädels. Ich glaub meistens kann mans sehr gut einschätzen.

    Die erotische Komponente ist durch das Überschreiten und Überschreitenlassen von Körpergrenzen kaum zu vermeiden.

    • „Ich werd lieber begehrt und nett behandelt als nur nett behandelt. In einer derart ambivalenten Situation such ich mir einfach die angenehmere Alternative aus. Das kann man auch als positive Erwartungshaltung auf Basis eines positiven Selbstbildes sehen.“

      Oder als Träumerei oder Narzissmus. Ich halte es da lieber mit Realismus.

      „Die erotische Komponente ist durch das Überschreiten und Überschreitenlassen von Körpergrenzen kaum zu vermeiden.“

      Berufsbedinger Körperkontakt ist kaum ein deutliches Indiz für eine erotische Komponente. Oder denkst du das beim Arzt auch, wenn er dich rektal untersucht? Oder denkst du, eine Pflegerin findet es erotisch, einem alten Mann das Genitalteil zu waschen? Körperkontakt ist unvermeidbar, und sie müssen nett sein. Das ist ihr Job. Alles weitere ist reine Phantasie oder Wunschdenken.

      • „Oder als Träumerei oder Narzissmus. Ich halte es da lieber mit Realismus.“

        Realismus bedient sich halt auch nur der Wahrnehmung und ist daher subjektiv.

        „Berufsbedinger Körperkontakt ist kaum ein deutliches Indiz für eine erotische Komponente.“

        Naja eine erotische Komponente muss ja nicht groß sein. Es ist oft nicht mehr als eine Möglichkeit, ein Gedanke, muss nicht einmal angenehm sein. Würdest du es also absolut ausschließen können das der Besuch beim Frauenarzt keine derartige Komponente hätte? Ich vermute nicht.

        Ich habe in meinem Freundeskreis eine Krankenpflegerin die mir berichtet hat wie einige der alten Männer und Frauen durchaus sexuelle Regungen bei der Wäsche hatten. Von erotisch anziehend ist da ja nicht die Rede aber die menschliche Natur ist schwer zu leugnen 🙂

      • „Berufsbedinger Körperkontakt ist kaum ein deutliches Indiz für eine erotische Komponente.“

        Es kann aber zumindest beim Empfänger eine erotische Komponente haben und der Berufsträger kann sich dessen bewusst sein. Dann ist die Frage, ob die erotische Komponente für den Empfänger von dem Berufsträger gefördert wird.

        „Oder denkst du das beim Arzt auch, wenn er dich rektal untersucht?“

        Da ist zum einen der Körperkontakt nicht zu vermeiden und zum anderen würde ich auch dann eine erotische oder zumindest sexuelle Komponente bejahen, wenn die Ärztin dazu noch mal ein paar Sprüche und passende Blicke macht.

        „Oder denkst du, eine Pflegerin findet es erotisch, einem alten Mann das Genitalteil zu waschen?“

        Meinst du die junge Pflegerin wundert sich, wenn er vielleicht einen steifen bekommt, selbst wenn ihm das peinlich ist?

        „Körperkontakt ist unvermeidbar, und sie müssen nett sein. Das ist ihr Job. Alles weitere ist reine Phantasie oder Wunschdenken.“

        Es ist eben die Frage, ob Körperkontakt bei einer Friseurin unvermeidbar ist. Paula berichtet ja zB von einem normalen Abstand.
        Vielleicht mal anders gefragt:

        Unabhängig von der obigen Situation: Kannst du dir vorstellen, dass eine Friseurin bei ihren männlichen Kunden leichte sexuelle Signale einsetzt um die Kundenbindung zu erhöhen?

  9. @ Galloway

    „Würdest du es also absolut ausschließen können das der Besuch beim Frauenarzt keine derartige Komponente hätte? Ich vermute nicht. “

    Arztbesuche halte ich für generell gänzlich unerotisch. Die sterile Atmosphäre einer Praxis sowie die eigenen Umstände, warum man überhaupt hingeht, tragen ihren Teil dazu bei.

    „Ich habe in meinem Freundeskreis eine Krankenpflegerin die mir berichtet hat wie einige der alten Männer und Frauen durchaus sexuelle Regungen bei der Wäsche hatten. Von erotisch anziehend ist da ja nicht die Rede aber die menschliche Natur ist schwer zu leugnen “

    Die alten Menschen mögen da sexuelle Empfindungen haben. Die empfangen Signale und deuten sie falsch (bzw ihr Körper reagiert zwangsläufig drauf, dafür können sie nichts). Aber nicht die Pflegerin. Die macht nur ihren Job. In Christians Beispiel war es das genau das gleiche Prinzip. Er war auch der Empfänger vermeintlich sexueller Signale. Das kann aber von der Motivation, die der aktive Part hat, meilenweit abweichen.

    • „Arztbesuche halte ich für generell gänzlich unerotisch. Die sterile Atmosphäre einer Praxis sowie die eigenen Umstände, warum man überhaupt hingeht, tragen ihren Teil dazu bei.“

      Vermutlich verstehst du aber auch unter Erotik etwas anderes. Es hört sich eher nach einer geplanten, beabsichtigten Sache an. Ich denke da kann unterbewusst vieles stattfinden. Vielleicht ist der Begriff „Sexualität“ deutlicher. Auch wenn es für dich ganz sachlich und professionel ist so hat es scheinbar doch für viele Frauen eine sexuelle Komponente wenn sie sich in ihrem Genitalbereich berühren lassen.

      „Die alten Menschen mögen da sexuelle Empfindungen haben. Die empfangen Signale und deuten sie falsch (bzw ihr Körper reagiert zwangsläufig drauf, dafür können sie nichts).“

      Ich glaube das dies nicht nur auf die alten Leute zutrifft. Ich habe meine Bekannte nicht auf ihre eigenen Empfindungen dabei befragt aber ich halte es nicht für unmöglich das dabei der Gedanke an Sexualität kommt auch wenn ein älterer Körper vielleicht weniger ästhetisch sein mag. Aber ein Gedanke reicht ja aus um eine sexuelle Komponente reinzubringen. Ich halte eher deinen Ansatz der totalen Professionalität und Distanz für unrealistisch.

  10. @ Galloway

    „Auch wenn es für dich ganz sachlich und professionel ist so hat es scheinbar doch für viele Frauen eine sexuelle Komponente wenn sie sich in ihrem Genitalbereich berühren lassen.“

    Woraus schließt du das? Du denkst ernsthaft, dass Frauen an Erotik und Sex denken, wenn sie sich gynäkologisch untersuchen lassen?

    „Ich halte eher deinen Ansatz der totalen Professionalität und Distanz für unrealistisch.“

    Dann hast du offenbar von der Situation des Berufes keine Ahnung. Glaub mir, wenn es zum beruflichen Alltag gehört, andere Menschen an Intimstellen zu berühren, spielt Sexualität zumindest für den Ausführenden kaum bis gar keine Rolle. Andernfalls hat er seinen Beruf verfehlt. Ich weiß nicht, woher du die Annahme nimmst, dass in so einer Situation Erotik und Sexualität eine Rolle spielen könnte. Zu viele schlechte Pornos gesehen?

    @ Christian

    „Die Leute sind sich zumindest bewußt, dass sie etwas machen, was für den anderen eine sexuelle Färbung hat.“

    Aber nicht, was eigene Empfindungen betrifft.

    • „Woraus schließt du das? Du denkst ernsthaft, dass Frauen an Erotik und Sex denken, wenn sie sich gynäkologisch untersuchen lassen?“

      Ich denke das es einige gibt die das tun.

      „Dann hast du offenbar von der Situation des Berufes keine Ahnung. Glaub mir, wenn es zum beruflichen Alltag gehört, andere Menschen an Intimstellen zu berühren, spielt Sexualität zumindest für den Ausführenden kaum bis gar keine Rolle. Andernfalls hat er seinen Beruf verfehlt. Ich weiß nicht, woher du die Annahme nimmst, dass in so einer Situation Erotik und Sexualität eine Rolle spielen könnte. Zu viele schlechte Pornos gesehen?“

      Ich denke das es gute Frauenärzte gibt denen das schon einmal passiert ist. Da es aber ein Tabuthema ist wird es schwer herauszufinden sein. Du kannst ja mal Fraumfee aus dem folgenden Link fragen, wie die das sieht:

      http://forum.gofeminin.de/forum/couple2/__f6771_couple2-Sex-mit-dem-Frauenarzt.html#66623

      Scheinbar gibts schon mindestens eine Frau die das nicht so distanziert sieht. Dir ist klar das für die Überprüfung von Existenzaussagen nur einen positiven Fall geben muss um die These zu bestätigen?

  11. „Ich denke das es gute Frauenärzte gibt denen das schon einmal passiert ist.“

    Du denkst es, aber du weißt es nicht. Deswegen kannst du auch nur spekulieren. Es mag Ärzte geben, die sexuelle Empfindungen haben, aber dann tun sie gut daran, sich davon nichts anmerken zu lassen, oder besser gleich den Beruf wechseln. Sonst sind es eben keine guten Ärzte.

    „Scheinbar gibts schon mindestens eine Frau die das nicht so distanziert sieht. Dir ist klar das für die Überprüfung von Existenzaussagen nur einen positiven Fall geben muss um die These zu bestätigen?“

    Ach Gottchen, ein Foreneintrag soll mir jetzt das Gegenteil beweisen. Das ändert nichts an der Norm. Wer sagt dir, dass das kein erfundenes Märchen ist? Ich lebe in der Realität. Und die wimmelt nicht von geilen Krankenschwestern, die mit Patienten vögeln und Frauenärzten, die beim Anblick einer zu untersuchenden Vagina in Wallung geraten.

    • Ja aber wenn sie diese Empfindungen haben dann spricht das doch für eine sexuelle Komponente, auch wenn diese aus professionellen Gründen geleugnet werden muss. Zudem frage ich mich warum dann manche Frauen männliche Ärzte bevorzugen und andere weibliche Ärzte wenn dieser Faktor überhaupt keine Rolle spielt. Das mit den „guten Ärzten“ is übrigens eine Tautologie. Ich bezog mich auf fachlich gute Ärzte die mit eventuellen sexuellen Gefühlen gut umgehen können.

      „Ach Gottchen, ein Foreneintrag soll mir jetzt das Gegenteil beweisen. Das ändert nichts an der Norm. Wer sagt dir, dass das kein erfundenes Märchen ist? Ich lebe in der Realität. Und die wimmelt nicht von geilen Krankenschwestern, die mit Patienten vögeln und Frauenärzten, die beim Anblick einer zu untersuchenden Vagina in Wallung geraten.“

      Nö nicht das Gegenteil sondern nur das es diese Fälle geben kann. Ich denke mal du schätzt die Subtilität dieser Gefühle falsch ein. Sexualität inkludiert vor allem auch Vertrauen, Intimität und Körperkontakt und das nicht nur im genitalen Bereich. Da gehts nicht um irgendwelche orgastischen, pornographischen Phantasien sondern nur darum das man mit einem anderen Menschen in Beziehung tritt und dabei oft ambivalente Kommunikationskanäle verwendet werden. Da ist der aktúelle Verkehr meilenweit entfernt. Ein Lächeln, ein Blick eine gewisses Vertrauen und sich aufgehoben Fühlen, ein Flirt oder einfach eine ganz subtile Mimik. Mehr braucht es nicht um eine sexuelle Komponente reinzubringen und das auch oft in ganz professionellen Beziehungen. Machtgefälle in einer beruflichen Situation sind da nur ein Beispiel wo sexuelle Spannungen zum tragen kommen können. Meine Definition von Sexualität beschränkt sich nicht nur auf den Akt selber sondern ist da etwas weitreichender (z.B. der Flirt als Teil des menschlichen Balzverhaltens). Wikipedia scheint mir da auch Recht zu geben:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Sexualit%C3%A4t_des_Menschen#Menschliche_Sexualit.C3.A4t

      Es ist daher aus meiner Sicht unrealistisch in professionellen Beziehungen ein absolutes Fehlen dieser Anteile zu postulieren und ein Auftreten dieser Regungen mit einem beruflichen Versagen zu assoziieren. Ich würde eher sagen das es zutiefst menschlich ist diese Gefühle zu haben und nur dann unprofessionell wenn man diesen Gefühlen, je nach beruflichem Standpunkt, nachgibt. Für einen Frauenarzt wäre dies aus professionellen Gründen sehr unvorteilhaft.

      • „Ja aber wenn sie diese Empfindungen haben dann spricht das doch für eine sexuelle Komponente, auch wenn diese aus professionellen Gründen geleugnet werden muss.“

        Diese eventuelle sexuelle Komponente ist aber dann einseitig, bzw hat nichts mit einem Flirt oder so zu tun, sondern begründet sich dann lediglich auf unwillkürliche körperliche Reaktionen. Der Arzt wird doch wohl kaum mit seiner Patientin flirten, wenn diese in dieser eh schon sehr schambehafteten unangenehmen Situation der gyn. Untersuchung ist. Jeder gute Arzt vermeidet in dieser Situation jegliche sexuelle Anspielung, sondern geht zwar einfühlsam, aber rein fachlich und professionell vor.

        „Zudem frage ich mich warum dann manche Frauen männliche Ärzte bevorzugen“

        Kann ich dir sagen. Das hat nichts mit einer erotischen oder sonsteiner Komponente zu tun. Es gibt Ärztinnen, die mit Frauen, sagen wir, ruppiger umgehen. Ärzte sind oft etwas feinfühliger. Ich habe diese Erfahrung selbst schon gemacht.

        „Meine Definition von Sexualität beschränkt sich nicht nur auf den Akt selber“

        Meine auch nicht. Eine sexuelle Komponente kann sehr schnell entstehen, wie du sagst. Und es kann auch verdammt schnell unangenehm werden. Wenn ich zum Arzt gehe, erwarte ich eine professionelle Behandlung und keinen Flirt. Wenn ich das Gefühl hätte, der Arzt hat andere Gedanken im Kopf als meine Gesundheit, wenn ich halbnackt vor ihm stehe, würde ich da nicht mehr hingehen. Und umgekehrt, wenn ich einen alten Patienten versorge, und merke, dass das bei dem sexuelle Gefühle auslöst (ist schon vorgekommen, alte Menschen sind auch nur Menschen), dann reagiere ich da gar nicht drauf, beende meine Arbeit und sehe zu, dass ich den dann in Ruhe lasse. Manchen ist das nämlich selbst peinlich, und die sexuelle Komponente, die da ensteht, ist keinesfalls gewollt, geschweige denn beidseitig. Auf gar keinen Fall würde ich die Situation dann noch begünstigen.

        „Es ist daher aus meiner Sicht unrealistisch in professionellen Beziehungen ein absolutes Fehlen dieser Anteile zu postulieren und ein Auftreten dieser Regungen mit einem beruflichen Versagen zu assoziieren.“

        Das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, dass er seinen Beruf verfehlt hat, wenn er einer verfänglichen Situation nachgeben würde.

  12. „Es mag Ärzte geben, die sexuelle Empfindungen haben, aber dann tun sie gut daran, sich davon nichts anmerken zu lassen, oder besser gleich den Beruf wechseln. Sonst sind es eben keine guten Ärzte.“

    Ja, sofern keine eindeutigen Signale von ihr kommen würde ein Frauenarzt, der zuviel Gefühle zeigt, sicherlich schnell seine Patienten los sein. Aber das heißt ja nicht, dass er keine hat.
    Deine Argumentation klingt etwas nach“No true Scotsman“.

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