Frauen bewerten sexuellen Druck an ihren fruchtbaren Tagen als stärker

Eine interessante Studie überprüft, inwieweit Frauen Verhalten von Männern, die Sex wollen an ihren fruchtbaren Tagen anders bewerten als an ihren unfruchtbaren Tagen (via):

Ancestral women would have suffered higher costs if they were raped or sexually coerced during the fertile phase of their reproductive cycle. Accordingly, selection pressures should have made women more sensitive to cues of male sexual coerciveness near ovulation. Normally ovulating women watched videotaped interviews of men trying to attract another woman and then rated each man’s probable sexual coerciveness. Women nearing ovulation rated men as more coercive relative to women in the non-fertile phase. Moreover, fertile women’s judgments of men’s coerciveness were better predicted by an aggregate of women’s responses than were judgments of non-fertile women, suggesting that women are more attuned to salient cues of potential coerciveness during the fertile phase of the cycle, and thus, may be less error-prone. Because these findings are unlikely to be explained by general-purpose learning mechanisms, they suggest that women may possess specially designed perceptual counter-strategies that guard against male sexual coercion.

Die Frauen bewerteten also an ihren fruchtbaren Tagen das Verhalten als zwingender als an ihren nichtfruchtbaren Tagen und die Frauen an ihren fruchtbaren Tagen sagten auch das Verhalten anderer Frauen  besser voraus.

Da die meisten Frauen sich ihrer fruchtbaren Tage nicht bewusst sind ist hier eigentlich nur eine biologische Erklärung ersichtlich. Wie man dies mit einer gesellschaftlichen Erklärung verbinden will, würde ich nicht sehen. Insbesondere da die anderen Charaktereigenschaften gleich bewertet wurden.

Dies lässt darauf schließen, dass gewisse Programme laufen, die solche Vorgänge steuern, die aber den Frauen nicht bewusst. Was in der Nature vs. Nurture Debatte ja als Beispiel ganz interessant ist.

23 Gedanken zu “Frauen bewerten sexuellen Druck an ihren fruchtbaren Tagen als stärker

    • Ich protestiere hiermit vorsorglich gegen die Andeutung, es sei etwas negatives, ein Nerd zu sein. Vor dem Hintergrund, daß es deutlich mehr männliche als weibliche Nerds gibt, ist diese Darstellung doch auch nur eine weitere Abwertung einer eher männlichen Eigenschaft, nämlich sich ganz in ein Thema vertiefen zu können.

      Bombe 20

      • @ Bombe

        Besser Nerd als Lila-Pudel.
        Da ja oft gefragt wird, was ein Lila-Pudel ist, hier die Aufklärung:

        http://www.myvideo.de/watch/1188388/Pudel_Dressur

        Ganz süße Tierchen.

        Und so folgsam.

        Ich hab‘ den Köter übrigens nicht zu Propagandazwecken eingefärbt.

        Der ist naturblond.
        Oder es liegt am Bühnenlicht.

        Zur Verzweiflung können einen allerdings nerdige Lila-Pudel bringen.

      • @Bombe20

        Ja, ich glaube sogar Nerds sind typisch männlich. Simon Baron-Cohen sagt da ja glaube ich etwas ähnliches.
        Zu nerdig hat aber auch tatsächlich den Nachteil, dass das soziale Gespür erheblich leiden kann. Wobei das auch wieder abwertend ist: Untereinander kommen Nerds ja gut zurecht, nur bei Nichtnerds werden sie als komisch wahrgenommen.

      • @Roslin

        Ich finde den lila Pudel Begriff auch nicht den glücklichsten. Insbesondere wenn er vorschnell gebraucht wird.
        Im englischen gibt es die Bezeichnung „Manginas“ für den gleichen Zweck. Ist aber die Frage ob man sich mit solchen Begriffen nicht mehr verbaut als man wirklich an Deutlichkeit gewinnt

  1. @ Christian

    Ich muss Dir auch meine Anerkennung aussprechen.

    Was Du in dieses Blog an Zeit inverstierst, ist erstaunlich.

    Wie schaffst Du das?

    Berufstätig sein, Karriere machen, Vorgesetzte schwängern (Tschulligung, ich staune doch bloß :)), das ist ein enormes Pensum.

    Ich bräche darüber zusammen.

  2. @ Christian

    Man verbaut sich nur bei jenen etwas, die ihrerseits keine Mühe haben, „traditonelle“ Männlichkeit in einer Art und Weise zu diffamieren, wie ich mir das mit traditioneller Weiblichkeit nie erlaubte.

    Ich bin radikaler Anhänger des Do, ut des, auch gegenüber Frauen, auch gegenüber FeministInnen, hier übersetzt in: „Wie es aus dem Wald herausschallt, so schallt es hinein.“

    Viele Männer haben lange Zeit den diffamierenden, empiriefreien Ansatz dieser Ideologie ertragen, schweigend, beschämt, gedmütigt.

    Da finde ich meine Verwendung des Lila-Pudel-Begriffes ausgesprochen human, angesichts dieser Vorgeschichte, geprägt von einseitiger Verblendung, feministischer Selbstgerechtigkeit und Selbstüberhebung.

    • „Ich bin radikaler Anhänger des Do, ut des, auch gegenüber Frauen, auch gegenüber FeministInnen, hier übersetzt in: „Wie es aus dem Wald herausschallt, so schallt es hinein.““

      Das ich da eine „Abrüstungsstrategie“ für sinnvoller halte habe ich ja schon häufiger vertreten. Warum auch nicht, letztendlich gibt es auf biologischer Seite die wesentlich besseren Argumente. Das kommt beim Schreien wesentlich weniger raus.

      „Viele Männer haben lange Zeit den diffamierenden, empiriefreien Ansatz dieser Ideologie ertragen, schweigend, beschämt, gedmütigt.“

      Ich bin immer wieder verwundert, dass du auf der einen Seite beständig eine Opferhaltung des Feminismus anprangerst, sie aber auf der anderen Seite mit solchen Sätzen für die Männerbewegung selbst in Anspruch nimmst. Versuch den Satz mal aktiv zu formulieren und den eigenen Anteil bewusst zu machen. Männer haben das Thema einfach ignoriert und sich um andere Probleme gekümmert. Sie haben angenommen, dass sie das Problem nicht betrifft (und damit ja auch häufig recht, in einer funktionierenden Beziehung und/oder Ehe ist (theoretischer) Feminismus meist kein Problem, ebenso wenig im Beruf etc. Selbst die meisten Scheidungen können durchaus auf fairer Basis abgewickelt werden. Natürlich gibt es Fälle, bei denen nach wie vor einiges schiefläuft. Aber vieles unserer Diskussion spielt sich doch in einem Elfenbeinturm ab.

      Mit dem Lila Pudel Begriff ist eine schnelle Abwertung verbunden. Ein Feindbild. Ein Zustimmen aus blinden Gehorsam, wie ein dressierter Hund. Interessanter ist doch, warum die Leute diese Auffassung vertreten. Das ist ja nicht nur Anbiederung, sondern eben ein Gedankengebäude, mit dem man sich auseinandersetzen sollte und das eben auch eine gewisse Verführungskraft hat, weil es intern viele Gefühle der Leute erklären kann (wenn auch teilweise mit einer Scheinlogik meiner Meinung nach). Wenn man sieht, wie zB Mütter hart arbeiten um ihre Kinder durchzubringen, dann hinterlässt das eben spuren. Wenn man merkt, dass Rollenklischees nicht auf einen zutreffen, dann bieten gleichheitsfeministische Gedanken eben ein Befreiungsgefühl. („Ich habe es geschafft meine Rolle abzuschütteln, die die Gesellschaft konstruiert, warum schaffen es andere nicht auch und sind normal wie ich“)

      Die Männerbewegung muss Leuten in einer ähnlichen Lage oder mit ähnlichen Gefühlen eben eine bessere Alternative bieten. Sowohl von der logischen Seite als auch von der gefühlsbetonten Seite her.

      Da finde ich meine Verwendung des Lila-Pudel-Begriffes ausgesprochen human, angesichts dieser Vorgeschichte, geprägt von einseitiger Verblendung, feministischer Selbstgerechtigkeit und Selbstüberhebung.

      • @ Christian

        *Ich bin immer wieder verwundert, dass du auf der einen Seite beständig eine Opferhaltung des Feminismus anprangerst, sie aber auf der anderen Seite mit solchen Sätzen für die Männerbewegung selbst in Anspruch nimmst.*

        Ich nehme sie für Männer nicht in Anspruch, erwarte nicht, dass Feministinnen Reparatioinen an Männer leisten, die zum Opfer der feministischen Ideologie werden.

        Sie haben sich ja selbst dazu machen lassen.
        SIE SIND DAFÜR VERANTWORTLICH, dass sie, schuldbewusst gemacht durch feministische Geschichts-und Gegenwartsklitterungen, auf diese SELBSTVERSCHULDET hereinfallend (der Mensch hat die Pflicht, sich seines Verstandes zu bedienen, tut er’s nicht, obwohl er einen hat > selber schuld!) eine femizentrische Politik zulassen/betreiben, die das Wohlergehen von Mädchen/Frauen gegenüber dem von Jungen/Männer priorisiert.

        Das ärgert mich, das werfe ich Männern vor, nehme es aber nicht „in Anspruch“, trage es nicht vor Männern her wie eine verehrungswürdige Monstranz.

        Männer sind egoistisch, Frauen sind egoistisch.
        Ein gewisses Maß an Egoismus ist überlebensdienlich, überlebensnotwendig.
        Das werfe ich weder Männern noch Frauen vor.
        Egoismus ist zutiefst menschlich, selbst der Heilige Framziskus ist nicht frei davon.
        Er befriedigt seine Selbstsucht nur dadurch, ein selbstloser Mensch zu sein, weil sein Selbst darin Befriedigung, Selbstbestätigung erfährt.

        Der Feminismus ist nun die Ideologie, die den weiblichen Egoismus heilig spricht, befreit, gegenüber dem männlichen Egoismus um Vorherrschaft ringt.

        Wenn Männer blauäugig das nicht erkennen, sind sie selbst schuld, unterliegen im Wettkampf der Egoismen zu Recht, werden zu Recht in wachsendem Maße diskriminiert.

        Sie müssen sich wehren.

        Wenn sie’s nicht tun, nun denn: ihre Verantwortung.

        * in einer funktionierenden Beziehung und/oder Ehe ist (theoretischer) Feminismus meist kein Problem,*

        Sicher ist Feminismus kein Problem in einer funktionierenden Beziehung.
        Er wird es erst dann, wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert und ein Mann erkennen muss, dass sich in einem feministisch-femizentrischen Staat eben dieser Staat auch noch mit der dyfunktionalsten Frau verbündet, weil sie Frau und er Mann ist.

        Heute sind Frauen dank feministischer Lobbyarbeit vor ihren Liebesirrtümern viel besser geschützt als Männer vor den ihren.

        Heute kann eine Frau einem Mann glaubwürdig drohen: „Wenn Du in der Partnerschaft nicht funktionierst, wie ich es will, dann lasse ich Dich aus der Wohnung werfen (Falschbeschuldigung reicht – Gewaltschutzgesetz ist so nur für Frauen nutzbar, einem Mann glaubte man eh nicht). lasse mich scheiden, entfremde Dir die Kinder (dürfen nur Frauen straflos) und Du wirst mir das Ganze finazieren.“

        Selbe Methode am Arbeitsplatz.
        Natürlich missbrauchen nur wenige Frauen die Macht, die das misandrische Zeitgeistklima ihnen schafft.

        Aber sie könnten es, wenn sie nur wollten.
        Das vergiftet das Klima, verhindert Gleichberechtigung.

        Und immer, wenn man Menschen unbalancierte Macht erhalten, gibt es auch Menschen, die sie missbrauchen, die innewohnenden Möglichkeiten nutzen.

        Wie wenig sie hier gleichberechtigt sind, merken Männer erst, wenn es zu spät ist, wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert.

        Sie sollten einige der populären, bestsellenden Scheidungsratgeber für Frauen lesen.

        Vorher.

        *Mit dem Lila Pudel Begriff ist eine schnelle Abwertung verbunden. Ein Feindbild.*

        Für mich ist Feminismus eine männerfeindliche Ideologie, eine prinzipiell männerfeindliche Ideologie, die von männerfeindlichen Prämissen ausgeht und so auch immer zu männerfeindlichen Schlussfolgerungen kommen muss: Garbage in, garbage out, ohne Rücksicht auf Empirie, reine Interpretation.

        Sie ist Feind, dient dem weiblichen Egoismus.
        Egoismus stoppt man nicht, indem man an Vernunft, Einsicht, Gerechtigkeitsgefühl etc. appelliert.

        Sondern nur, indem man einen Gegenegoismus organisiert, an dem sich der andere Egoismus stößt, schmerzhaft stößt und so zu Verhandlungen gezwungen wird.

        Wenn ein Egoismus dagegen sich unwidersprochen ausbreiten kann, er keinen Widerstand erfährt, haben EgoistInnen keinen Anreiz, die Interessen anderer zu berücksichtigen, sie werden fressen, so lange es geht, denn mit dem Fressen wächst nicht die Sättigung, sondern nur der Appetit.

        Das ist bei Männern so und bei Frauen nicht anders.

        Ich halte es deshalb für sinnlos, mit FeministInnen in der Erwartungshaltung zu diskutieren, sie durch Vernunftargumente, Appelle an Ethos, Gerechtigkeitsempfinden und dergleichen, überzeugen zu können.

        Nur ein männlicher „Gegenegoismus“ wird den weiblichen eindämmen.
        Umgekehrt ist es nicht anders.
        Kraft wird durch Gegenkraft in Balance gehalten, ein evolutionäres Prinzip, das Monokultur verhindert, Vielfalt garantiert.

        Darum diskutiere ich: UM MÄNNERN ETWAS KLAR ZU MACHEN, nicht FeministInnen.

        Die Hoffnung habe ich nicht.

        Ich werfe Frauen dabei nicht vor, dass sie ihren Egoismus mit ihnen adäquaten Mitteln promovieren.

        Ich werfe Männern vor, dass sie es nicht in gleichem Maße tun, Frauen blauäugig hierin nicht ernst nehmen, von Frauenseite hinnehmen, was, in gleicher Weise getan, gesagt, Männer von Männern nie hinnähmen.

        Ich bin für Gleichberechtigung.

        Denn erst dann kann unter Gleichberechtigten ein Interessenabgleich der Egoismen stattfinden, ein gerechtes Do-ut-des-Verfahren einsetzen, das jedes Paar, das zusammenleben will, umsetzen muss, um je individuell die Bedingungen ihres Zusammenlebens zu bestimmen, je anch Maßgabe der eigenen Verliebtheit, Fähigkeiten, Neigungen etc.

        Der Feminismus sorgt dafür, dass Männer immer ungleichberchtigter werden, Frauen immer bevorrechtigter.

        Das lässt sich nicht mit Vernunftappellen stoppen, nur mit Widerstand.

        Traurig, aber wahr.
        Die überlickbaren Jahrtausende menschlicher Geschichte verkünden diese unschöne Wahrheit.

  3. „“Ich finde den lila Pudel Begriff auch nicht den glücklichsten.““

    @Christian

    Lies mal das das „grüne Männermanifest“. Solch devot-anbiedernde Männlichkeit, die sich im genannten Manifest artikuliert verdient nur Spott und Häme. Lila Pudel passt schon. Pawlowsche Hündchen, die konditioniert wurden, alles was von feministischer Seite kommt, zu beklatschen. Unemanzipierte Männer, die ihr altbackenes Verständnis des Geschlechterverhältnisses – Männer als Beschützer und Versorger der Frauen, sei es ideell, sei es materiell – in die Postmoderne transformierten.
    Sowas wie das grüne Mamifest kommt dabei raus, wenn sich Blödmänner für die geistige Avantgarde halten.

    Spott und Häme kann durchaus angemessen sein.

    • @Peter Bosshard

      Wollte ich auch schon immer mal besprechen, aber gerade lange Artikel kosten halt sehr viel Zeit.
      Ich finde es wird der Sache nicht gerecht, dass als Konditionierungseffekt abzutun. Es steckt ja ein gewisser Wunsch nach einer besseren Gesellschaft dahinter, die sie hierüber zu erreichen gedenken. Eben eine Loslösung von der Leistungsgesellschaft, die Möglichkeit für Männer andere Rollen als die klassischen Männerrollen einzunehmen. Als Hindernis dazu sehen sie eben die klassische Männlichkeit, womit sie eben Anhänger der Sozialisierungsthesen sind.

      Besser als Häme und Spott ist da deutlich zu machen, dass auf dem Weg zu der von ihnen angestrebten Gesellschaft bestimmte Hindernisse bestehen, unter anderem auch die Auswahlkriterien von Frauen, die Lust am Wettbewerb, marktwirtschaftliche Regelungen und bestimmte verschiedene Fähigkeiten der Geschlechter, die dazu führen, dass eine gewisse Verteilung zu erwarten ist.

      Gleichzeitig wäre ihnen ja zuzustimmen, dass einige Geschlechterrollen zu eng gezogen werden und insbesondere zu sehr auf den Phänotyp abgestellt sind. Ein Weg, wie sie vielleicht ihre Ziele einer freieren Gesellschaft näher kommen ist dann eben das Wissen zu fördern, dass Mann und Frau zwar verschieden sind, aber diese Verschiedenheit nicht starr auf den Phänotyp ausgerichtet ist sondern es unproblematisch einen Mann geben kann, der eher weibliche Ziele verfolgt und das darauf eben in der Gesellschaft Rücksicht genommen werden muss. Gleichzeitig würde man damit auch anerkennen, dass „Mann sein“ nicht als Ganzes abgeschafft werden muss, sondern vielmehr für viele Männer auch der richtige Weg ist und viele positive Seiten hat.

      Sprich, wenn man nicht einfach „idiotischer Pudel“ schreit, sondern andere Wege und bestehende Fehler aufzeigt, dann kann das beide Seiten voranbringen.

  4. Der „Pudel“-Begriff hat seine eigentliche Bedeutung, die er wohl mal haben sollte, nämlich profeministische bzw antimaskulistische Männer als „keine richtigen Männer“ zu diffamieren, komplett verloren, da er inflationär verwendet wird. Es ist das Godwin’s Law der Antifeministen, für das ich nur noch ein gelangweiltes Gähnen übrig habe.

    • Und? Was meinst du damit bewiesen zu haben? Die Pudelkeule ist nun mal langweilig, weil bedeutungslos. Dass ich das hier erwähne, ändert nichts daran.

  5. @ Onyx

    *Und? Was meinst du damit bewiesen zu haben?*

    „Was trifft, trifft zu.“

    Sagte der brillante Karl Kraus.

    Recht hatte er.

    Nur was trifft, löst Reaktionen aus.

    Deine Reaktion dementiert die behauptete Langeweile.

    Was langweilt, fällt in’s Leere.

    • Das mit den getroffenen Hunden mußte ja auch noch kommen, weil ich meine Meinung zu dieser dummen Keule kundtue.

      Und wenn ich es nicht getan hätte, hieße es dann sicher, wer schweigt, stimmt zu. Immer so wie es passt.

      *gähn*

  6. „“Ich finde es wird der Sache nicht gerecht, dass als Konditionierungseffekt abzutun. Es steckt ja ein gewisser Wunsch nach einer besseren Gesellschaft dahinter, die sie hierüber zu erreichen gedenken. Eben eine Loslösung von der Leistungsgesellschaft, die Möglichkeit für Männer andere Rollen als die klassischen Männerrollen einzunehmen.““

    Die wollen ihren Opportunismus Männerrechtlern als progressive Männlichkeit andrehen. Nein, Christian, das sind opportunistische Schleimer. Mehr ist da nicht.

    Was die „grünen Männer“ anbelangt: Ich verachte sie. Wer sich, siehe Frauenstatut der Partei „die Grünen“, so ohne Not diskriminieren lässt, der hat einfach kein Rückgrat, ist einfach feige. Man sollte bedenken, dass Männer für die Freiheitsrechte, die wir ganz selbstverständlich geniessen, gestorben sind. Und die Grünuchen hatten nicht mal die Kraft, Stopp zu sagen.

    Die Grünuchen sind, was die Emanzipation des Mannes anbelangt, die Reaktionäre, so wie leider Männer der Linken allzu oft zur Reaktion zu zählen sind. Leider, weil ich selbst in vielen anderen politischen Fragen oft links stehe.

    • @Peter Bosshardt

      Ich teile die Ideen des grünen Männermanifests auch nicht. Es ist mir auch zu sehr eine Ablehnung des männlichen. Insoweit sind wir einig.

      Wenn man allerdings sieht, wie die Prognosen für die Grünen gerade ausssehen, dann könnte es nach neuen Wahlen bitter werden.
      Ich würde die Grünen noch für die feministischste Partei halte.

  7. @ Peter Bosshard

    *Die Grünuchen sind, was die Emanzipation des Mannes anbelangt, die Reaktionäre, so wie leider Männer der Linken allzu oft zur Reaktion zu zählen sind. Leider, weil ich selbst in vielen anderen politischen Fragen oft links stehe.*

    Obwohl ich Dir in der Sache zustimme (wenn ich es ja nicht bereits gewusst hätte, spätestens beim Lesen dieses „Manni-Festes“ hatte ich begriffen, was Fremdschämen bedeutet), doch noch ein Hinweis:

    DU SOLLST DER GRÜNUCHEN NICHT FLUCHEN!

  8. Pingback: Übersicht: Evolution, Evolutionäre Psychologie und Partnerwahl | Alles Evolution

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