Promi-Stalker sind größtenteils weiblich

Wenn sozialer Status die männliche Attraktivität mehr erhöht als die weibliche, dann müssten prominente Personen häufiger weibliche Stalker haben, da diese dann durch den Status mehr verführt werden. Die weiblichen Stalkingopfer müssten hingegen im Schnitt jung und hübsch sein, aber nicht unbedingt berühmt.

Und so ist es auch:

Several years ago, Martin Brüne conducted a study to explore sex differences in erotomania. Specifically, he theorized that sex-specific evolutionary-based mating preferences should be evident in the manifestations of erotomania. In order to test his ideas, he analyzed 246 global cases of erotomania and coded the cases on a wide range of variables including the incidence of male and female sufferers, and the characteristics of the sufferers and their targets (e.g., their age, social status, physical attractiveness, etc.). Here are some of the key statistically significant findings:

  1. An overwhelming majority of sufferers were women (69.1%).
  2. For female erotomaniacs, their „love“ targets were older than them whereas for male erotomaniacs theirs were younger than them.
  3. Female erotomaniacs were much more likely to have a „love“ target of high social status.
  4. Male erotomaniacs were much more likely to have „love“ targets who were sexually attractive.

In other words, many of the universal mating preferences that have been uncovered in countless cultures around the world (e.g., the differential import of social status and beauty for men and women when evaluating prospective mates) manifest themselves in exactly the same way when it comes to this psychiatric disorder. This perhaps explains why there aren’t too many middle-aged women who have an obsessive love for Justin Bieber and why Betty White need not worry about younger male stalkers!

Das passt gut zu anderen Studien, nach denen Männer körperliche Schönheit und Frauen sozialen Status attraktiv finden und es deckt sich mit der Sexual Strategies Theory (SST).

Ursache für die Bessenheit dürfte im wesentlichen ein niedriger Serotoninspiegel sein:  Status bzw. Attraktivität führen zu einem sexuellen Interesse, der niedriger Serotoninspiegel zu der sich daraus entwickelnden Bessenheit.

14 Gedanken zu “Promi-Stalker sind größtenteils weiblich

  1. @ Christian

    Wobei ich vermute, dass das Verhältnis männlicher zu weiblichen Stalking-Opfern näher bei 50/50 als bei 70/30 liegen dürfte, denn männliche Stalkingopfer haben eine viel höhere Empfindlichkeitsschwelle/Hemmschwelle, etwas als gefährlich wahrzunehmen bzw. sich als hilfsbedürftig zu outen, indem sie z.B. die Polizei informieren.

    Hier wirken die gleichen psychischen Mechanismen wie im Falle „Häusliche Gewalt“, wo die viel größere Hemmung der Männer darüber zu reden für eine Verzerrung der Hellfeldzahlen führt (Frauen zeigen viel häufiger und bereitwilliger an als Männer).

    Es ist ja oft so, dass pathologisches Verhalten bei Männern und Frauen nichts weiter ist als das Überschießen/Übersteuern natürlichen Verhaltens.

    Was ja in der Unterschiedlichkeit des Stalkingverhaltens von Männern und Frauen sehr gut zum Ausdruck kommt.

    Weshalb man aufpassen muss, dass man, geleitet von dem Wunsch, das pathologische Verhalten zu bekämpfen, nicht selbst „überschießt“ und das ihm zugrundeliegende natürliche Verhalten gleich mit zu beseitigen versucht.

    Eine Tendenz, die, wie mir scheint, gerade bei der Behandlung von Jungen in der gegenwärtigen Kindergarten-und Schulpädagogik zum Tragen kommt zum Schaden der Jungen, denen man ihr natürliches Verhaltensrepertoire beschneidet, es negativ konnotiert („OH, Gottogott, ein zukünftiger gewalttätiger Patriarch und Frauenunterdrücker. Da muss man schärfstens einschreiten und das unterbinden!“).

    Ein wesentlicher Faktor bei der ungerechten Behandlung, die Jungen in der heutigen Schule erfahren.

  2. Mir konnte immer noch niemand schlüssig erklären, wie sich die heutige Schulpädagogik von der von vor 20 Jahren unterscheidet. Meines Wissens nach ist auch der Frauenanteil an Schulen (ausgenommen Grundschulen) nicht übermässig hoch, ich kenne niemanden, der nicht mindestens soviele Lehrer wie Lehrerinnen hatte. Allerdings hatten so gut wie alle Männer durch die Bank eine Grundschullehrerin. Da aus den Meisten was geworden ist,aus anderen aber nicht, kann es ja nicht der gemeinsame Nenner sein, die ersten Schuljahre eine weibliche Bezugsperson gehabt zu haben.

    Was das Grundschul“problem“ betrifft: Es hindert niemand Männer daran, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen. Und solange die männliche Welt vor diesem Berufszweig zurückscheut, hat sie auch nicht das Recht, sich über „Überweiblichung“ zu beklagen. Was wären auch die Alternativen, in Anbetracht der herrschenden Schulpflicht

    • @Maren

      „Mir konnte immer noch niemand schlüssig erklären, wie sich die heutige Schulpädagogik von der von vor 20 Jahren unterscheidet.“

      Es muss sich ja gar nicht unterscheiden um für Jungs schlecht zu sein. Wobei 20 Jahre sicherlich auch ein noch gar nicht so lange zurückliegender Zeitraum ist. Wenn man einfach feststellt, dass heute viele Jungen Probleme in der Schule haben (was denke ich unabhängig von der ideologischen Ausrichtung durchaus als Meinung geteilt wird) dann muss man sich eben Gedanken dazu machen, woran das liegt.
      Da kommt von der einen Seite gerne der Einwand, dass die Mädchen eben aufgeholt haben, von den Fesseln der Gesellschaft befreit nunmehr sogar besser sind als die Männer, also endlich zeigen können, was in ihnen steckt.
      Und von der anderen Seite eben der Vorhalt, dass das ja nur umgekehrter Sexismus ist: Wenn man aufschreit, wenn Mädchen schlechter sind und dann Förderungsmaßnahmen verlangt, dann kann man sich, wenn die Jungen dann schlechter werden, nicht zurücklehnen und sagen, das jetzt alles okay ist.
      Eine These ist eben, dass Jungen an das Lernen in der Schule körperlich schlechter angepasst sind. Sie haben beispielsweise aufgrund verschiedener Hormone und Körper einen anderen Bewegungsdrang, werden schneller unruhig, wenn sie lange Zeit sitzen, interessieren sich mehr dafür, warum sie etwas lernen müssen und können sich weniger konzentrieren, wenn sie den Sinn dahinter nicht sehen. Mädchen hingegen kommt der Unterricht eher entgegen, weil sie einen schwächeren Bewegungsdrang haben und „angepasster“ sind, sie lernen auch besser auswendig als jungen aufgrund eines besseren Gedächtnisses und lassen sich nicht so schnell ablenken. Susan Pinker schreibt dazu einiges in „The Sexual Paradox“.

      „Meines Wissens nach ist auch der Frauenanteil an Schulen (ausgenommen Grundschulen) nicht übermässig hoch, ich kenne niemanden, der nicht mindestens soviele Lehrer wie Lehrerinnen hatte. Allerdings hatten so gut wie alle Männer durch die Bank eine Grundschullehrerin. Da aus den Meisten was geworden ist,aus anderen aber nicht, kann es ja nicht der gemeinsame Nenner sein, die ersten Schuljahre eine weibliche Bezugsperson gehabt zu haben.“

      Da bin ich mir auch nicht so sicher. Ich denke es kommt eher auf die Unterrichtsmethode an als auf das reine Geschlecht des Lehrers.

      „Was das Grundschul“problem“ betrifft: Es hindert niemand Männer daran, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen. Und solange die männliche Welt vor diesem Berufszweig zurückscheut, hat sie auch nicht das Recht, sich über „Überweiblichung“ zu beklagen.“

      Stimmt schon. Da sind „wir“ selbst schuld. So schlecht bezahlt ist ein Grundschullehrer ja auch wieder nicht. Ich denke auch durchaus, dass da was versucht wird von den Schulen und man da als männlicher Lehrer gerne genommen wird.
      (nur am Rande, weil es so verführerisch ist: Kann man das Argument, dass ein Geschlecht sich nicht beschweren kann, in einem Berufsbild nicht vertreten zu sein, auch auf die Fächer bzw. auf Führungspositionen übertragen? Immerhin können Frauen ja auch wählen, was sie studieren wollen. Noch mal aus dem Wikipediabeitrag zu Pinker (link oben): „Etwa 60 % der berufstätigen Frauen, konstatiert Susan Pinker, lehnen Beförderungen ab oder nehmen einen schlechter bezahlten Job an, um ausgefüllter leben zu können“)

  3. @ Maren

    Es wachsen heute sehr viel mehr Jungen auch ohne Väter auf als vor 20 Jahren.
    Es kann passieren, dass ein Junge die ersten 10-12 Lebensjahre verbringt, ohne mit einem erwachsenen Mann in seinem näheren Umfeld in Berührung zu kommen, nicht im Kindergarten, nicht in der Grundschule, nicht bei der alleinerziehenden Mutter, vielleicht dann in seinem ersten Sportverein oder, wenn er Glück hat, dann auf dem Gymnasium, wobei Jungen bei gleicher Leistung seltener eine Gymnasialempfehlung und schlechter benotet werden. als Mädchen.

    Hinzu kommt die Veränderung des zeitgeistigen Klimas, die sich flächendeckend ausbreitende Misandrie, die dazu führt, das Jungenverhalten zunehmend weniger toleriert wird (80 % der ritalinsierten Kinder sind Jungen).

    Warum so wenige Lehrer?

    Weil es heute riskant ist, sich als Mann mit Kindern zu beschäftigen.
    Folge der Misandrie und der erfogreichen Dämonisierung des Männlichen gelten heute Männer ja fast schon als geborene Frauenschläger und Kinderschänder, denen man (bzw. frau) nur mit höchstem Misstrauen gegenübertreten kann.

    Der Vorwurf, ungebührlichen Verhaltens gegenüber Kindern ist da bei Mobbingattacken, wie sie in allen Arbeitsbereichen unter kollegen vorkommen, ein tödliches Mittel der Wahl und da für Männer die Unschuldsvermutung nicht nur im Falle von häuslicher Gewalt sondern auch im Falle von Vergewaltigung und Kindesmissbrauches in weiten Teilen abgeschafft ist, muss der Erzieher/Lehrer seine Unschuld beweisen.

    Gelingt ihm das nicht zweifelsfrei, ist er beruflich und oft auch persönlich ruiniert.

    Selbst wenn es ihm gelingt, muss er oft seine bisherige Arbeitsstelle verlassen, weil ja immer etwas hängen bleibt.

    Dieser Artikel beschreibt die Verhältnisse in Kanada, die sich aber nicht sehr von denen hierzulande unterscheiden. Die gesamte westliche ivilisation marschiert ja wesentlich im Gleichschritt, hin zu wachsendrer Misandrie und Verherrlichung von Weiblichkeit.

    Laut einer kanadischen Studie leben alle männlichen Grundschullehrer in ständiger Angst, bereits 13 % wurden schon einmal im Laufe ihrer Berufslaufbahn falsch beschuldigt.

    Wir leben in einer Gesellschaft, in der immer wieder Väter, die ihr Kind auf dem Spielplatz fotografieren, von der alarmierten Polizei überprüft werden, in der ein unbefangener Umgang von Kindern mit Männer sehr erschwert ist.

    Ich durfte mit meinem Vater zusammen in der Badewanne planschen.
    Wieviele Väter werden das heute noch riskieren?

    Bekommt der Mann eine Erektion, sieht das die Mutter, ist bei der Ehescheidung der Vorwurf des Kindesmissbrauches auf dem Richtertisch, so sicher wie früher das Amen in der Kirche.

    Jungen brauchen Konfrontation, ein Interview mit Prof. Allan Guggenbühl

    http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,693970,00.html

    Die ausführliche Besprechung eines Buches von Guggenbühl, in dem vieles von dem angesprochen wird, was sich ändern müsste, um die Schule zu einem jungenfreundlicheren Biotop zu machen: „Kleine Machos in der Krise“

    http://www.socialnet.de/rezensionen/4655.php

    Das Buch selbst kann ich auch nur jedem empfehlen, der Jungen erziehen will, sei es als Vater oder Mutter, Erzieher oder Lehrer.

    Wie sehr Misandrie und Frauenverherrlichung das Zeitgeistklima prägen wird sogar im Jugendbuch an Jungen herangetragen, dazu ein STERN-Artikel (2 S.)

    http://www.stern.de/kultur/buecher/kinder-und-jugendliteratur-keine-chance-fuer-kerle-599696.html

    Kein Wunder, dass sie durch diesen Schrott nicht zum Lesen zu animieren sind.
    Wer lässt sich schon gerne ständig demütigen?

    Also suchen sie ihr Heil bei den ungebrochenen, unhinterfragten „Männern“ im Computerspiel und lernen so doch nur eine Karikatur von Männlichkeit kennen.

    Was bleibt ihnen denn übrig?

    • @ Maren

      *Belege?“

      Der Fairness halber: ich hoffe, Du wirst Deine Aussagen in Zukunft auch belegen, nicht einfach drauflos behaupten.

      Die jüngste umfangreiche Studie ist diese hier vom Aktionsrat Bildung, 2009

      Klicke, um auf Geschlechterdifferenzen_im_Bildungssystem__Jahresgutachten_2009.pdf zuzugreifen

      Dazu ein Bericht des SPIEGEL: „Geschlechter-Studie: Schulen benachteiligen Jungen massiv“

      http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html

      Zitat:

      *“Beim Übergang auf das Gymnasium müssen Jungen eine deutlich höhere Leistung erbringen. Der Weg in die Berufsausbildung ist für Jungen erschwert“, kritisierte Lenzen. „Von allen Schulabgängern ohne Abschluss sind 62 Prozent Jungen.“ Bei den Abiturienten seien die Mädchen wiederum klar in der Mehrheit. Die einstige „Bildungsbenachteiligung des katholischen Arbeitermädchens vom Lande wurde durch neue Bildungsverlierer abgelöst: die Jungen“, sagte Lenzen.

      Damit bestätigt der Aktionsrat Bildung ein Ergebnis, zu dem auch eine Untersuchung des Bundesbildungsministeriums vor gut einem Jahr gekommen war. Tenor: In der Grundschule sehen sich Jungen einer weiblichen Übermacht an Lehrkräften gegenüber – und werden von den Lehrerinnen häufig benachteiligt. Der Hallenser Bildungsforscher Jürgen Budde kam in dem Bericht zu dem Schluss, dass Jungen in allen Fächern bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten kriegen als ihre Mitschülerinnen. Selbst wenn sie die gleichen Noten haben wie Mädchen, empfehlen die Lehrer ihnen seltener das Gymnasium. Kurzum, Jungs werden bei gleicher Leistung schlechter behandelt.*

      *Da sind dann viele Rektoren vom alten Schlag.*

      Die Gymnasialempfehlungen wie auch die Noten werden von Lehrern gegeben, d.h. vor allem von Lehererinnen.
      Da sind dann wohl viele vom neuen, feministischen Schlag, formatiert von einer „Wissenschaft“, die von feministischen Prämissen ausgeht wie sonst wohl nur noch Gender Studies, nämlich der gegenwärtigen Pädagogik?

      Die Zahl der ideologischen Feministinnen ist unter Lehrerinnen ja auch nicht hoch, aber das, was sie im Studium lernen, ist tief von feministischen Männlichkeitskonstruktionen geprägt.

      Und: Bei den von dieser Pädagogik ausgebildeten Lehrern geht’s den Jungs auch nicht besser. Das sind sehr häufig lila Pudel, darauf versessen, aus den Jungen „neue“ Männer zu machen, Männer, wie sie selber sind: Nangina-Men.

      *Wenn dein Kind eine schlimme Mandelentzündung hat, gibst du ihm dann keine Antibiotika? Ritalin wird nicht bei „jungentypischem Verhalten“ verschrieben, sondern bei ADS/ADHS. *

      Eine Mandelentzündung ist leicht zu diagnostizieren und die eingesetzten Antibiotika lange erprobt und in ihren Nebenwirkungen gut erforscht.

      Das gilt weder für ADHS noch für Ritalin, dessen Moekülstruktur dem Kokain erschreckend ähnelt.

      Was dessen Langzeitapplikation bei KINDERN mit sich entwickelnden Gehirnen auslöst, ist noch nicht abschätzbar.

      ADHS ist eine Modediagnose, deren Häufigkeit in den letzten 10 Jahren explodierte, so dass man von einer grassierenden Epidemie ausgehen müsste.

      ODER, die Werbung der Pharmaindustrie wirkt.

      Was ich für sehr viel wahrscheinlicher halte.

      Jungen zu erziehen ist anstrengender als das Erziehen von Mädchen, denn Jungen sind aggressiver, lauter, schwerer lenkbar, bewegungsaktiver, unruhiger als Mädchen, im Schnitt.

      Warum wohl werden Hengste und Stiere kastriert?

      Vor allem Alleinerzieherinnen und Lehrerinnen sind mit anstrengenden Jungen oft überfordert.
      Da hat dann die Lehrerin gelesen, dass es da ein völlig harmloses Medikament gibt und bei der nächsten Besprechung mit der Mutter wg. ihres lästigen Sohnes legt man der Guten nahe, sich doch einmal beim Arzt zu erkundigen, wie ihrem Sohn zu helfen sei.

      Die Mutter, vielleicht hat sie den Vater entsorgt oder der hat sich selbst vom Acker gemacht, weiß auch nicht mehr, wie sie Beruf und Sohn-Erziehung händeln soll, ist heilfroh, dass es da eine einfache Lösung gibt, die ihr nicht mehr Engagement abverlangt, geht zum Hausarzt und lässt den deutlich spüren, was sie erwartet.

      Sie ist eine gute Kundin, die man nicht verlieren will und schon ist der Rezeptblock gezückt – der Arzt weiß ja auch von den „Pharmareferenten“, die ihn aufsuchen, wie harmlos das Mittel ist.

      Und wieder bekommt ein Junge mehr Ritalin, das ihn fitmacht für die feminisierte Schule einer femizentrischen Gesellschaft, die das Wohlergehen von Mädchen/Frauen gegenüber dem von Jungen/Männern prioriesiert.

      *Das Leben ist halt kein Bergbauernhof, …*

      Ein Hinweis, den ich gerne an jene Damen weitergebe, die sich mittels Quotensänften die Ochsentour ersparen möchten, denn sie haben ja feministischerseits gelernt, das eine Pauer-Wumme alles haben kann und vermeint, die Ochsentour sei für sie diskriminierend.

      *Beschäftige dich mal mit Kinder-und Jugendpsychiatrie.*

      Ein Ratschlag, den ich gerne an Dich weiterreiche.

  4. „wobei Jungen bei gleicher Leistung seltener eine Gymnasialempfehlung und schlechter benotet werden. als Mädchen.“

    Belege? Ausserdem denke ich, dass es weniger das Geschlecht ist, sondern eher die Tatsache, dass er Kind einer Alleinerziehenden ist. Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter darauf hingewiesen worden ist, trotz Empfehlungen ihre Kinder (2 Mädchen,1 Junge) auf Real- oder Gesamtschulen zu schicken. Das sei „erfahrungsgemäß besser“. Da sind dann viele Rektoren noch vom alten Schlag.

    „das Jungenverhalten zunehmend weniger toleriert wird (80 % der ritalinsierten Kinder sind Jungen).“
    Wenn dein Kind eine schlimme Mandelentzündung hat, gibst du ihm dann keine Antibiotika? Ritalin wird nicht bei „jungentypischem Verhalten“ verschrieben, sondern bei ADS/ADHS. Und viele Eltern, aber auch Kinder, sind unheimlich froh, wenn die Medikation anschlägt, weil sie endlich wieder mit sich und ihren Pflichten im Leben klarkommen. Das Leben ist halt kein Bergbauernhof, und dass man die Kinder, die an dieser Krankheit leiden, nur genug auslasten muss mit körperlicher Aktivität, ist ein Ammenmärchen. Für viele Eltern ist Ritalin der letzte Ausweg, wenn das dann nicht verschrieben wird, weil man das Kind nicht „unter Drogen“ setzen will, ist da oft die Verzweiflung groß, und das Kind hat keine Chance mehr.
    Beschäftige dich mal mit Kinder-und Jugendpsychiatrie.

  5. „“Was das Grundschul“problem“ betrifft: Es hindert niemand Männer daran, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen.““

    Was den geringen geringen Anteil Frauen in den DAX-Vorständen und den MINT-Studienfächern betrifft: Es hindert niemand Frauen daran, diese wichtigen Tätigkeiten zu übernehmen.

    Die Diagnose von ADHS ist problematisch, da die Symptome völlig normale Erscheinungen im Vorschulalter sind. ADHS ist in den meisten Fällen ein pädagogisches Problem. Der Bewegungsdrang und die daraus resultierende Unruhe des Jungen wird, unterstützt durch die feministische Pathologisierung alles Männlichen, als krankhaft klassifiziert.

    Das, was als psychische Krankheit oder krankhafte Verhaltensauffälligkeit klassifiziert wird ist grösstenteils lediglich gesellschaftliche Konvention. So wie in einer fundamentalreligiösen Gesellschaft Homosexualität als krankhafte Veranlagung, als krankhafte Abweichung von der Norm wahrgenommen wird, so gilt in einem feministisch geprägten Schulwesen die als männlich wahrgenommene Abweichung von der Norm des „angepasst braven Mädchen“ als krankhaft und wird medikamentös behandelt.

    Es ist geradezu ein Merkmal feministischer Ignoranz und Borniertheit, dass alles, was in ihrem eigenen kleinen Universum als störend empfunden wird, ruhiggestellt werden muss. Sei es im feministischen Forum, wo ungenehme Ansichten permanent gelöscht werden, sei es im gesellschaftspolitischen Diskurs, wo Kritiker unterdrückt und mittels Diffamierung zum Schweigen gebracht, d.h ruhiggestellt werden.

    Im feministischen Universum sind etwa 80 % aller Männer krank und bedürfen der medikamentösen Behandlung.

    Typische Krankheitsbilder des Männlichen sind u.a:

    – heteronormatives Aggressionssyndrom
    – phallozentrische Hyperaktivität
    – hegemoniale Interaktion

    nebst vielen anderen Krankheitsbildern des typisch Männlichen – gemäss feministischer Klassifizierung psychischer Verhaltensauffälligkeiten

  6. Pingback: ADHS / Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und Jungen « Alles Evolution

  7. Du gehst also davon aus, dass es ganz allein Vorurteile und schlechtere Behandlung von Jungen sind, wenn einem Kind einer Alleinerziehenden/eines Alleinerziehenden keine Gymnasialempfehlung gegeben wird?
    Abgesehen davon, dass ein Lehrer seine Empfehlungen in Klassenkonferenzen darlegen muss, da gestehst du ihnen glaub ich mehr Macht zu als sie haben.

    Es ist doch aber so, dass Alleinerziehende selbst in den einschlägigen Foren abgewertet werden („die hat ihren Kerl entsorgt/dem ist die Frau weggelaufen“) gerne mit dem Zusatz, dass ein Kind IN JEDEM FALL beide Elternteile braucht, um sich ideal zu entwickeln, d.h. die Anforderungen des Gymnasiums zu schaffen. Dito ist es so, dass bei Alleinerziehenden zwangsläufig ein großer Teil der Zeit und des Geldes in Erwerbstätigkeit und daraus resultierend Kinderbetreuung fliessen.
    Das ist sowohl bei männlichen als auch weiblichen Kindern so, das kann bedeuten, dass bei Problemen weder die Zeit, dem Kind bei Hausaufgaben zu helfen, noch die Mittel, Nachhilfe zu organisieren vorhanden sind.

    Und du meinst tatsächlich, es ist dann allein eine Abwertung von Jungen?

    • „Du gehst also davon aus, dass es ganz allein Vorurteile und schlechtere Behandlung von Jungen sind, wenn einem Kind einer Alleinerziehenden/eines Alleinerziehenden keine Gymnasialempfehlung gegeben wird?“

      Die Frage ist ja, wie verallgemeinerungsfähig dieser Einzelfall ist. Ein Statistik, nach er Kinder von Alleinerziehenden häufiger trotz Empfehlung fürs Gymnasium zu einer anderen Schulform geraten wird hast du ja nicht.

      „Abgesehen davon, dass ein Lehrer seine Empfehlungen in Klassenkonferenzen darlegen muss, da gestehst du ihnen glaub ich mehr Macht zu als sie haben.“

      Wenn gleiche Leistungen schlechter benotet werden, wie es die zitierte Studie darlegt, dann kann er das ja einfach begründen, eben mit den schlechteren Noten. Es bewertet ja nur ein Lehrer die Arbeit.

  8. @ Maren

    Die Kinder von Alleinerziehenden schneiden in allem Negativen besser ab als die Kinder von Zwei-Eltern-Familien: Selbsttötungsrate, psychische Probleme, Schulversagen, Frühschwangerschaften, Drogenkonsum, Ausreißertum, Kriminalität, QUER durch ALLE Einkommensschichten.

    D.h., die Kinder von wohlhabenden Alleinerziehenden sind besser dran als die armer Alleinerziehender, aber schlechter als die Kinder von Zwei-Eltern-Familien mit gleich hohem Pro-Kopf-Einkommen und sogar leicht schlechter (innerhalb gewisser Grenzen, Unterschied nicht zu groß) als die Kinder deutlich ärmerer Zwei-Eltern-Familien.

    Die Kinder armer Alleinerziehender sich am Schlechtesten dran, schlechter auch als die Kinder aus Zwei-Eltern-Familien mit gleich niedrigem Pro-Kopf-Einkommen, jeweils immer nur im Schnitt zu verstehen.

    Jungen reagieren auf das Fehlen des Vaters deutlich empfindlicher als Mädchen, aber auch Mädchen die ohne Vater aufwachsen, sind deutlich schlechter dran als Mädchen mit Vater.

    Und ja, Frauen sind häufig diejenigen, die selbst für ihren alleinerziehenden Status verantwortlich sind.

    Es ist ja kein Zufall, dass Frauen so sehr viel häufiger die Scheidung einreichen als Männer.

    Sie können als Kinderbesitzerinnen davon ausgehen, dass die Kinder bei ihnen bleiben, der Mann alle Leistungen erbringen muss, die er vorher erbrachte, sie aber das lästig gewordene Nutztier entsorgen können aus dem persönlichen Umfeld und dem IHRER Kinder.

    Seine sind es ja in den Augen vieler Frauen längst nicht im gleichen Maße.

    Und der femizentrische Staat hilft ihnen beim Väterentsorgen.

    Weshalb ich jungen Männer dringendst dazu rate, sich sehr genau zu überlegen, ob sie auf der Grundlage dieser eingeseiften, schiefen Ebene sich auf das Risiko Ehe und Vaterschaft noch einlassen sollen.

    Rutschen sie aus, stößt sie die Frau hinunter, landen sehr viele von ihnen ungebremst in der Obdachlosigkeit oder per Selbsttötung im Grab.

    80% der Obdachlosen sind Männer, viele durch Scheidungen dorthin geraten.
    80% der Selbsmörder sind Männer, viele im Gefolge von Scheidungsverfahren dazu geworden.

    Auch ein Phänomen, das feministischer Analyse weitgehend ausblendet oder im üblichen misandrischen Gestus interpretiert („Sie können nicht loslassen, verkraften den Machtverlust nicht, diese machtgeilen Männer, die ja nichts anderes im Sinn haben können, als Frauen zu unterjochen, zu kontrollieren, an IHRER SELBSTVERWIRKLICHUNG zu hinder).

  9. Die Frage ist ja, wie verallgemeinerungsfähig dieser Einzelfall ist. Ein Statistik, nach er Kinder von Alleinerziehenden häufiger trotz Empfehlung fürs Gymnasium zu einer anderen Schulform geraten wird hast du ja nicht.

    Diese Statistik wird es auch nicht geben, da der Status alleinerziehend ja angeblich nichts ist, wovon man sich nicht selbst freimachen kann. Heißt also, im Grunde sind die ja selber Schuld, können sich ja einen neuen Partner suchen, und zack, man ist nicht mehr alleinerziehend.

  10. „Diese Statistik wird es auch nicht geben, da der Status alleinerziehend ja angeblich nichts ist, wovon man sich nicht selbst freimachen kann.“

    Warum sollte es die nicht geben? Alleinerziehende kommen ja in genug Statistiken vor. Meinst du die Wissenschaft ist zu vorurteilsgeladen um so etwas durchzuführen?

    „Heißt also, im Grunde sind die ja selber Schuld, können sich ja einen neuen Partner suchen, und zack, man ist nicht mehr alleinerziehend.“

    ich denke da ist durchaus einiges an Sympathie vorhaben. „Alleinerziehende haben es schwer. Mit dem Kind ist es ja noch schwieriger für sie einen Partner zu finden. Sie opfert sich für ihre Kinder auf, sie kommt gar nicht mehr dazu wegzugehen“ Das finde ich keine ungewöhnlichen Aussagen.

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