Mögen Frauen Arschlöcher?

Hier eine kurze Darstellung, was an einem Typ, der ein Arschloch ist, für Frauen interessant ist.

 

Ich denke, da ist durchaus einiges richtig. Das Arschloch hat viele Charaktereigenschaften, die auf Frauen interessant wirken. Es ist also nicht der „Arschlochfaktor“ per se, der Frauen ansieht, sondern die damit mitunter verbundenen Eigenschaften wie Selbstvertrauen, eine Persönlichkeit haben und keine Angst davor zu haben sich darzustellen.

Gleichzeitig spielen hierneben auch noch andere Faktoren eine Rolle. Arroganz beispielsweise kann Status transportieren. Mindert man dies durch Humor ab, dann wirkt diese Arroganz nicht negativ. (vgl. Cocky & Funny von David de Angelo).

Zudem hat auch der unnahbare Kerl, dem es egal ist, wie er aufgenommen wird, sondern der einfach ist, wie er ist, eine gewisse Anziehungskraft auf Frauen. Um es mit Roissy zu sagen:

Women cannot resist the aloof and indifferent man.

Und auch diese Gleichgültigkeit kann anziehend wirken, solange ansonsten eine starke Persönlichkeit und die oben dargestellten Punkte vorhanden sind. Es bedient die „preapproved by women“-Schiene.

38 Gedanken zu “Mögen Frauen Arschlöcher?

  1. Nein aber sie haben eins 😀 Mann war der mies… *lol*

    Ich find die Kategorie ja auch mal schlimm. Meistens werden Konkurrenten (vor allem erfolgreiche) als A*** bezeichnet. Dem zufolge steht „Arschloch“ ja eher für durchsetzungsfähig, mutig und selbstbewusst und im schlimmsten Falle für rücksichtslos, kaltblütig und hinterhältig. Also nur weil einer erfolgreich bei Frauen ist ist und man diese Person nicht mag ist es noch lange kein Arschloch. Wenn man sich dominieren lässt bzw. unterlegen ist dann muss man halt besser werden, hilft nix auf die „Arschlöcher“ dieser Welt zu schimpfen.

  2. „Meistens werden Konkurrenten (vor allem erfolgreiche) als A*** bezeichnet.“

    Oder Exfreunde. Bei denen sich dann später „herausstellte“, dass sie Arschlöcher sind.
    Auch ein gewisser Frauenverbrauch kann einen schnell in diese Kategorie bringen.

    „Wenn man sich dominieren lässt bzw. unterlegen ist dann muss man halt besser werden,“

    ich denke, dass die kritische Hinterfragung dessen, was die jeweilige Frau eigentlich an dem Mann anspricht, vielen Frauen helfen würde, da eine bessere Partnerwahl hinzulegen.
    Ähnlich wie bei Männern, die für Tits ’n‘ Ass ja auch gerne Verhalten dulden, dass sie eigentlich nicht hinnehmen sollten (das Gegenstück ist dann wohl das „Biest“ oder die „Zicke“?)

    • Ja in der Kategorie landet man ganz generell gerne wenn man viel Einfluss/Erfolg hat. Ein Mann mit viel sexueller Macht und viel Frauen ist dann auf einmal ein „Arschloch“, da kann er noch so freundlich sein. Die Dichotomie „Netter Kerl/Arschloch“ ist in der Hinsicht auch ein wenig ungeschickt. Da wär eventuell „schwach/stark“, „unterwürfig/dominant“ oder „unsicher/selbstsicher“ gscheiter. Auch wenns ne oft ungeliebte Tatsache is aber es ist beim Menschen nicht viel anders als bei andere Primaten oder vielen Säugetieren.

  3. Na ja, mir fiel schon zu Ende der Mittelstufe im Gymnasium auf, dass die Arschlöcher der Klasse mit den hübschesten Mädchen gingen und nie lange ohne Freundin waren im Gegensatz zu den zurückhaltenden, nachdenklichen Jungs, die so waren, wie Feministinnen Männer (angeblich!!!) gerne hätten.

    Denn auch Feministinnen gehen eher ungern mit den Männern in’s Bett, die tatsächlich so sind, wie sie Männer (angeblich!!!) gerne hätten.

    Ja, im Schnitt sind Arschlöcher bei Frauen erstaunlich erfolgreich.

    So erstaunlich isses aber auch wieder nicht.

    Denn ein Arschloch bringt eben Eigenschaften mit, die die Frau „hoffen“ lassen, dass in Kombination damit ihre eigenen Gene via Nachkommen mit „Arschlocheigenschaften“ besonders weite Verbreitung finden.

    Es ist da ja von bitterster Ironie, wie attaktiv gerade Serienkiller, die Frauen reihenweise ermorden, für gar nicht wenige Frauen sind.
    Selbst dann noch, wenn sie als Serienkiller kenntlich wurden und im Knast sitzen.

    Sie bekommen reihenweise Liebesbriefe im Gegensatz zum vergleichsweise harmlosen, genauso prominenten Großbetrüger/Hochstapler.

    • Beeindruckend ist eher das die feministischen Kundgebungen diesbezüglich so lange geglaubt wurden. Das war wohl wieder so eine Sturm und Drang Phase in der Gesellschaft in der irgendwelchen romantischen Wunschphantasien nachgelaufen wurde. Ich glaub es wird wieder Mal Zeit für etwas Ratio und aufklärerische Bemühungen oder vielleicht ein zurück zur Natur… 😀 Ne die war nie weg, nur weggeleugnet *lol*

      Der Feminismus hat ja im Grunde etwas für Männer getan. Und zwar aufgezeigt wie man(n) es nicht macht 🙂

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  12. was ich nicht verstehe:
    1.) wieso wissen manche Männer angeblich immer besser was Frauen wollen, als Frauen selbst?

    (oder haben die einfach zu viele Frauen kennengelernt die behaupten was Männer wollen?)

    (nur ne Frage aufgrund der Kommentare, nicht dem Blogeintrag selbst)

    2.) Könnte es sein, dass Männer sich immer an den hübschesten Frauen orientieren? Ist Pick up in manchen Ausführungen nicht, dass man als „weniger beliebter“ Mann an die“beliebtesten Frauen“ rankommt?

    Könnte es nicht sein, dass die erhöhte Frustration dieser Männer nicht genau daran liegt, dass sie Frauen haben wollen die nicht in ihrer Liga spielen? Deren sozialverhalten sie nicht verstehen. Oder auch die Frauen prozentuall vielleicht eher dazu neigen gewisses unterwürfiges Verhalten auszunutzen?

    Womit ich nicht diese Frauen in Schutz nehmen möchte. Aber es gibt ja auch das männliche Gegenstück: Männer die Frauen die Sterne vom Himmel runterlügen und deren Naivität ausnützen.
    Woher kommen denn die Bitch-shields sonst? Nicht alleine weil man irgend ne Auswahl hat als Frau (ahahaha) sondern auch, weil man ebenso nicht ausgenommen werden will wie eine Weihnachtsgans.

    Klar, so ein Verhalten führt bei manchen zu frustriertem Männerhass, ebenso wie manche Schreiber hier einen regelrechten Frauenhass an den Tag legen, wärend sie ihr geknicktes Selbstbewusstsein wiederherstellen wollen durch Dominanz und Machogehabe, was sie für „Alpha“ halten.
    Für mich ist ein Macho ein Möchtegernalpha, denn im gegensatz dazu hat (meiner Meinung nach) ein Alpha auch soziale Kompetenzen und Führungsqualitäten. Wärend ein Macho nur Macht aber keine Verantwortung will.
    (Ich mein, es liegt auf der Hand: ein Alpha ist jemand, der eine soziale Gruppe führen kann. Nicht unbedingt eine Armee)

    Ich glaube ganz ehrlich, dass viele aus Frust und geknicktem Selbstbewusstsein sich durch ihre Emotionen zu sehr einnehmen lassen und deshalb lieber pauschalisieren statt differenzieren.
    Und weil man die Lösung für Probleme nicht kennt greift man nach einem Strohhalm, dessen Wirkung man zwar wunderbar schlüssig begründen kann, aber dennoch nicht unbedingt der (gesammten!) Realität entspricht.

    Wobei ich dieses Verhalten nichtmal kritisieren kann, ist menschlich und unter beiden Geschlechtern weit verbreitet.

    Aber ich bin der Meinung dass man sich durch so eine herablassende Pauschalisierung jegliche Chancen auch verbauen kann, weil man dadurch ne ziemliche Mauer baut. (Meine Mauern versuche ich grad auch abzubauen)

    Fakt ist: Manches was ich hier im Blog in den Kommentaren lesen kann wirkt auf mich sehr unattraktiv.
    (Aber wer weiß, vielleicht beruht das auch auf Gegenseitigkeit)

  13. @ unkraut

    Fakt ist, dass du dich zu wichtig nimmst. ansonsten würdest du nicht noch das Statement anführen, was du so attraktiv findest….

    Na und, dann findest du es halt nicht attraktiv….sollen wir uns jetzt für dich verändern (rhetorische Frage – und du kennst bestimmt die Antwort)….

    Und ja, für mich beruht es auch auf Gegenseitigkeit. Man sollte sich nicht ständig selber unterdrücken und ja und amen zu allem sagen, damit irgendein Idealist (gemeint bist du) zufrieden ist…

  14. @Tit4toe:
    Dann sag ja und amen zu Pick-up, und verhalte dich idealistisch im Sinne von Pick-up.

    Ich dachte bei Pick-up geht es auch darum, sich so zu verändern um attraktiver zu sein. Und da nicht alle menschen gleich sind darf man durchaus seine subjektive Meinung dazu nennen. Nicht jeder hat die gleichen Ziele was pick-up angeht.

    Ich frag mich eher, warum möglichst viele Frauen sich ändern sollen nur damit Pick-up auch bei möglichst vielen Frauen funktioniert?

    Aber letztenendes ists mir ziemlich egal was du tust und ob du dich für dich oder für andere änderst.

    Nur weiß ich nicht warum du ein Problem mit freier Meinungsäußerung hast? Ich halte meinen Beitrag für vorsichtig und deutlich subjektiv formuliert, nicht für „ich nehm mich selbst zu wichtig und ihr alle habt jetzt ja und amen zu sagen“.

    Übrigends auch ein wunderbares Beispiel für nicht geglückte Kommunikation. (und wie immer: wo mindestens zwei menschen involviert sind, haben auch beide ihren Teil dazu beigetragen.)

    Aber ich weiß schon….Diskutieren/Differenzieren ist out, polarisieren ist in. Alles jenseits von 2 klar umgrenzten Polen existiert nicht, oder muss zwangsläufig passend gemacht werden.

    Wie gesagt: mach was du willst

    • Aber ich bin der Meinung dass man sich durch so eine herablassende Pauschalisierung jegliche Chancen auch verbauen kann, weil man dadurch ne ziemliche Mauer baut.

      Schon klar:

      „ebenso wie manche Schreiber hier einen regelrechten Frauenhass an den Tag legen, wärend sie ihr geknicktes Selbstbewusstsein wiederherstellen wollen durch Dominanz und Machogehabe, was sie für “Alpha” halten.“

      ..ist natürlich eine im höchsten Maße differenzierende Abstraktion, und selbsverständlich keine herablassende Pauschalisierung 😀

  15. Es ist differenziert, weil ich nicht sagen „alle schreiber“ sondern das nur auf manche aussagen beziehe.

    Zudem: Attraktivität hat für mich nichts mit sexueller Bewertung zu tun.
    Um jemanden sexuell attraktiv zu finden gehört noch ein bisschen mehr.
    Wenn du willst darfst du das Wort „attraktiv“ gerne durch „sympathisch“ ersetzen, vielleicht wird es dann deutlicher was ich meine.

    Zudem ist das, was ich gemacht habe, nix anderes als das was ich zuhauf in Pick-up-Foren les.

    Ja, ich geb zu, ich habe von gewissen texten hier auf gewisse Charaktereigenschaften der Autoren geschlossen und dadurch vermute ich, dass diese Personen für mich nicht attraktiv wären. (Und für viele Frauen, die ähnlich ticken wie ich auch nicht.)
    Naja, vielleicht bin sowohl ich als auch mir ähnliche Frauen auch nicht das, was ihr euch unter einer attraktiven Frau vorstellt. Das heißt dass meine Tipps für euch eh nicht gelten.

    Ich weiß nicht, natürlich ist es nicht schön kritisiert zu werden. Aber dass man nicht bei allen Menschen beliebt sein kann ist dir schon klar?
    (dass ich mir hier keine freunde mache auch nicht. Ich neig aber auch zu häufig dazu subjektive Meinungen zu sehr an mich ran zu lassen, das muss ich mir auch noch abtrainieren)

    • Es ist differenziert, weil ich nicht sagen “alle schreiber” sondern das nur auf manche aussagen beziehe.

      Du meinst, es sei eine simple Frage der Wortwahl?

      Na dann:

      Viele der hier immer wieder auflaufenden Frauen sind doch nur ob ihrer schwindenden jugendlichen Attraktivität sexuell zutiefst frustriert, und sie versuchen diese tiefe narzisstische Kränkung durch herablassende Psychologisierungen von vermeintlichen Selbsbewußtseinsdefiziten, die sie bei sexuell erfolgreichen Männern als wesenhaft implizieren, unter Berufung auf das vorherrschende feministischen Stereotyp des „Machos“, zu kompensieren.

      Fakt ist: Auf mich wirkt das sehr unattraktiv. Sie verbauen sich die letzten Chancen, die sie vielleicht bei mir noch hätten.“

      😀

      Wenn du willst darfst du das Wort “attraktiv” gerne durch “sympathisch” ersetzen..

      Es hat aber auch niemand nach deiner Sympathiebewertung gefragt.

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