Frauen: Zufriedenheit mit der Arbeit

Eine Studie untersuchte die Zufriedenheit der Geschlechter mit der Arbeit:

By most objective standards, women’s jobs are worse than men’s, yet women report higher levels of job satisfaction than do men. This paper uses a recent large-scale British survey to document the extent of this gender differential for eight measures of job satisfaction and to evaluate the proposition that identical men and women in identical jobs should be equally satisfied. Neither the different jobs that men and women do, their different work values, nor sample selection account for the gender satisfaction differential. The paper’s proposed explanation appeals to the notion of relative well-being, especially relative to workers‘ expectations. An identical man and woman with the same jobs and expectations would indeed report identical job satisfaction, but women’s expectations are argued to be lower than men’s. This hypothesis is supported by the finding that the gender satisfaction differential disappears for the young, the higher-educated, professionals and those in male-dominated workplaces, for all of whom there is less likely to be a gender difference in job expectations.

Quelle: „Job satisfaction and gender: Why are women so happy at work?“ aus Labour Economics, Volume 4, Issue 4, December 1997, Seiten 341-372

Frauen sind also im wesentlichen zufriedener mit der Arbeit, weil ihre Erwartungen geringer sind. Könnte darauf zurückzuführen sein, dass Frauen auch weniger in der Verantwortung stehen, evtl. befördert zu werden und mehr Geld zu verdienen.

2 Gedanken zu “Frauen: Zufriedenheit mit der Arbeit

  1. Hier eine Studie von Prof. Catherine Hakim (Soziologin, LSE) zu Präferenzen bei der Erwerbsarbeit und Partnerwahl von Männern und Frauen.

    Artikel über die Studie

    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1343899/Gender-equality-myth-Women-want-rich-husbands-careers.html?ito=feeds-newsxml

    Prof. Hakim stellte nach Auswertung von Daten aus Großbritannien und Spanien fest, dass heute mehr Frauen nach oben heiraten, also Männer, die mehr verdienen und besser ausgebildet sind als sie selbst, als in den 40’er Jahren nach dem II. Weltkrieg (damals 20 %, heute 38 %).

    Laut Hakim lassen sich ähnliche Entwicklungen in den anderen europäischen Staaten, den USA und Australien feststellen.

    Sie schlussfolgert daher, dass die Dominanz der Männer in Toppositionen nicht mit Diskriminierung zu erklären sei, sondern durch unterschiedliche Präferenzen bei Männern und Frauen.

    Die Behauptung, die meisten Frauen strebten finanzielle Unabhängigkkeit an, sei ein Mythos, so Hakim.
    Viele Frauen seien auch nicht mehr ganz ehrlich, selbst gegenüber ihren Partnern.
    Weil es politisch so unkorrekt geworden sei, zuzugeben, dass man nichts dagegen habe, »nur« Hausfrau zu sein.

    FeministInnen verbreiteten Mythen, um ihre Agenda zu stützen, Mythen, die auf irrigen Annahmen fußten.
    Die Forschung der letzten Jahre habe gezeigt, dass die meisten Annahmen der letzten Jahrzehnte rund um Geschlechtergleichstellung falsch gewesen seien.

    Entgegen feministischer Behauptungen sei es in Wahrheit so, dass Männer und Frauen unterschiedliche Lebensentwürfe verfolgten und umsetzten.

    Politiker sollten daher keine Gleichverteilung der Geschlechter in den verschiedenen Berufsfeldern erwarten.

    Frauen hätten mittlerweile sogar mehr Freiheiten/Wahlmöglichkeiten als Männer.

    Feministische Mythen, die Hakim aufführt, mit denen Politik gemacht wird

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/8237354/Five-feminist-myths-from-the-gender-equality-debate.html

    Dwnload der Studie

    http://www.cps.org.uk/cps_catalog/Feminist_Myths_and_Magic_Medicine.html

  2. @Roslin

    Ja, das sieht alles sehr interessant aus. Ich hatte es auch schon mal in einen Beitragsentwurf angefangen, aber es ist gleichzeitig sehr umfangreich, dass macht es etwas schwieriger.

    Erstaunlich, dass Frau Hakim den Feminismus so deutlich auf die Hörner nimmt.

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