Werbewirkung, Hirnströme und Rollenklischees

In einem Bericht in der Süddeutschen geht es darum, wie unser Gehirn Werbung wahrnimmt. Eine Firma versucht dabei Werbung anhand von Hirnströmen zu optimieren:

(…) Das Hirn des Zuschauers stuft die an dieser Stelle gesendeten Signale als besonders relevant ein. Im Neuromarketing spricht man von einem „Push-Moment“. Folge: Die entsprechende Botschaft wird besser gespeichert.

Detailliert betrachtet, spielt sich das Engagement im präfrontalen Kortex ab, einem Hirnareal – auch Stirnlappen genannt -, in dem Signale aus der Außenwelt mit bereits gespeicherten Gedächtnisinhalten und emotionalen Bewertungen abgeglichen werden. „Das Engagement korreliert stark mit dem Memory Encoding, und Memory Encoding zeigt, ob Botschaften ins Langzeitgedächtnis übernommen werden“, erklärt Barbara Evans, Geschäftsleiterin von Neuro Impact, den Hintergrund im Oberstübchen.

Das dürfte der Grund sein, warum wir Marken so mögen. Unser Gehirn verbindet sie durch die Werbung mit bestimmten Botschaften, weil wir auf diese Art Informationen ablegen. Das ist zu beeinflussen, im Ganzen aber wahrscheinlich ein effektives System.

Ich finde daher die weitere Erkenntnis des Artikels auch nicht sehr überraschend.

Überraschend klingt zudem die Erkenntnis, dass beide Geschlechter positiv auf männliche und weibliche Klischees reagieren.

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