NASA und die Entstehung von Leben

Die NASA hat für heute eine Pressekonferenz angekündigt, in der es um das folgende gehen soll:

NASA will hold a news conference at 2 p.m. EST on Thursday, Dec. 2, to discuss an astrobiology finding that will impact the search for evidence of extraterrestrial life. Astrobiology is the study of the origin, evolution, distribution and future of life in the universe.

Glaubt man allen Gerüchten geht es darum, dass man auf der Erde Lebensformen auf Arsen-Basis gefunden hat.

Das Leben wäre dann, da dies einen vollkommen anderen Entwicklungsweg darstellt, mehr als einmal auf der Erde entstanden. Das wiederum macht es auch wahrscheinlicher, dass es anderweitig im Weltraum entstanden ist.

Es wird das folgende vermutet:

Multiple, reliable sources within the Astrobiology community tell me that NASA’s Astrobiology announcement tomorrow concerns Arsenic-based biochemistry and the implications for the origin of life on Earth, how it may have happened more than once on our planet, and the implications for life arising elsewhere in the universe.

Arsen-basiertes Leben bedeutet auch, dass ein Planet mit solchen Lebensformen vollkommen andere Verhältnisse aufweisen könnte.

Zudem wäre es auch interessant für Fragen der Evolution und der chemischen Evolution (siehe Kommentare).

Mal sehen, was die NASA tatsächlich mitteilt.

Nachtrag:

Es handelt sich um Lebensformen, die den sonst üblichen Phosphor durch Arsen ersetzen können. Also „nur“ ein evolutionärer Schritt, aber dennoch einer der deutlich macht, was möglich wäre und dass das Leben auch auf anderer Basis bestehen kann.

Bestrafen Frauen andere Frauen für beruflichen Erfolg?

Eine interessante Studie legt dar, dass Frauen andere Frauen im Job benachteiligen, um den Wettbewerb mit diesen Frauen herunterzuschrauben:

Two studies tested the hypothesis that females penalize women who succeed in male gender-typed jobs to salvage their own self-views regarding competence. The authors proposed that women are motivated to penalize successful women (i.e., characterize them as unlikable and interpersonally hostile) to minimize the self-evaluative consequences of social comparison with a highly successful female target. Results supported the hypothesis. Whereas both male and female participants penalized successful women, blocking this penalization reduced female—but not male—participants‘ self-ratings of competence (Study 1). Moreover, positive feedback provided to female participants about their potential to succeed (Study 2) weakened negative reactions to successful women without costs to subsequent self-ratings of competence. These results suggest that the interpersonal derogation of successful women by other women functions as a self-protective strategy against threatening upward social comparisons.

Quelle: „Motivated to Penalize: Women’s Strategic Rejection of Successful Women“ from Personality and Social Psychology Bulletin, Vol. 34, No. 2, 237-247 (2008)

Das würde gut zu diesen Betrachtungen über die Unterschiede im Umgang mit Wettbewerb zwischen Mann und Frau passen. Also weniger „Sisterhood“ als vielmehr Wahrung der eigenen Interessen.

Wie sagte schon Beauvoir:

„Die Frau mit Altruismus identifizieren heißt dem Mann absoluten Anspruch auf ihre Ergebenheit garantieren, heißt der Frau ein kategorisches Seinsollen aufzuzwingen“

Dagegen könnte man halten, dass Wettbewerb unter Frauen gerne einfach als Zickenkrieg abgewertet wird. Allerdings scheint hier nach der Studie ja tatsächlich keine faire Auseinandersetzung in der Sache vorzuliegen.