15 Gedanken zu “Gleichberechtigung und Oralsex

  1. Ich finde es ziemlich bescheuert, sry wenn ich das so sage.

    Ich denke Gleichberechtigung in der Gesellschaft und Sexualpraktiken sollte man nicht verwechseln -.-

    man kann devoten oralverkehr lieben und muss das nciht mit einer „gesellschaftlichen unterdrückuing“ verwechseln.
    Nach den ersten paar Zeilen habe ich nicht weiter gelesen und habe das Interesse verloren.

    Es gehtr nicht in mein Hirn rein, wie man Sexualpraktiken mit Politik und Menschenrechten verwechseln kann.
    Ich meine- das eine ist das RL; das andere ist einfach nur SEX, manche haben halt lust devot zu sein, manche eher weniger, manche haben komplexe und merkwürdigerweise keine lust am sex- ich kann mir schon denken wieso -.-

    Fazit: War klar das der verfasser ein Mann ist, er sollte sich gekonnt einen blasen lassen und dann noch einmal zur Feder greifen 😛

    • Ich glaube auch, dass sexuelles Begehren gesellschaftlich relevant ist.

      Wer sexuell gerne dominiert wird, die Führung/Verantwortung dem Partner überlässt, wird gesellschaftlich auch nicht so unbedingt danach streben, selbst zu dominieren/zu führen.

      Wenn es mehr Frauen als Männer gibt, die sich lieber einem dominanteren Partner hingeben als selbst zu dominieren – und ich denke, das ist der Fall – wird sich dies auch in der Rollenverteilung in Politik und Gesellschaft widerspiegeln.

      Sexuelles Begehren legt unsere Tiefenschichten bloß, die auch unser bewussteres Verhalten steuernd beeinflussen.

      Der Mensch ist ja eine Einheit, lässt sich nicht aufspalten in Sexus und Ratio.

      • Halte ich für einen Trugschluß. Ich halte das Gegenteil für wahrscheinlicher, realistischer und gesünder. Kaum ein Mensch hält es lange aus, in jeder Lebenslage den Ton anzugeben, Führung und Verantwortung zu übernehmen. Menschen, die das im alltäglichen Leben bzw im Beruf tun müssen, neigen eher dazu, im privaten Rahmen diese Rolle abzugeben, um abzuschalten und zu entspannen. Jeder Mensch braucht mal die Möglichkeit, sich fallenzulassen. Männer, die glauben, dass sie ständig und in jeder Hinsicht ihren Mann stehen müssen, setzen sich entweder selbst unter Druck, haben Komplexe oder belügen sich selbst.

  2. Aus einer genetischen Sicht muss Sex eine Rolle spielen, denn nur über erfolgreiche Fortpflanzung kann genetisches Material weiter gegeben werden.

    Dawkins spricht ja in „das egoistische Gen“ davon, dass unsere Körper nur Vehikel sind, die den Genen helfen zu überleben und sich fortzupflanzen. Es wäre merkwürdig, wenn sich dies in den Vehikeln nicht auch niederschlägt.

  3. @Onyx

    Ich denke du hast eine andere Vorstellung von Dominanz. Es muss aber nach meiner Meinung nach nicht um Unterwerfung gehen.

    Hier ein Beispieldialog:

    Sie: Was machen wir heute abend?
    Er: Ich weiß nicht, was möchtest du denn machen?
    Sie: Ich weiß auch nicht, was meinst du denn?
    [ad finitum]

    vs.

    Sie: Was machen wir denn heute abend?
    Er: Ich habe einen Plan. Wir haben beide noch nichts gegessen und unten an der Ecke hat ein neuer Italiener aufgemacht, der sieht gut aus. Danach ist ein Konzert im So und so.
    Sie: Italienisch hatte ich schon zum Mittagessen…
    Er: Gut. Dann gehen wir zu dem Inder beim Sonstwasplatz. Den hat mir ein Kollege empfohlen.

    Vs
    Sie: Was machen wir heute?
    Er: Ich habe einen wunderbaren Plan für heute Abend. Lass dich überraschen! Zieh schicke, aber bequeme Schuhe an!

    Mit welchem dieser Männer würdest du lieber weggehen?

    „Jeder Mensch braucht mal die Möglichkeit, sich fallenzulassen. Männer, die glauben, dass sie ständig und in jeder Hinsicht ihren Mann stehen müssen, setzen sich entweder selbst unter Druck, haben Komplexe oder belügen sich selbst.“

    Klar soll es auch gefühlsbetone, vertraute Momente geben. Die Mischung macht es!

    • „Mit welchem dieser Männer würdest du lieber weggehen?“

      Jedenfalls nicht mit einem, der mir sagt, was ich tragen soll. Das entscheide ich schon lieber selbst. Bestenfalls überlegen wir gemeinsam, was angemessen ist. Ja ich weiß, bin ne ganz pöööse Emanze, die sich nix sagen lässt…

  4. @Onyx

    Jedenfalls nicht mit dem ersten, obwohl er dir die Entscheidung überlässt oder? Ob du den zweiten oder dritten magst ist eine Frage des Geschmacks bzw. auf Seiten des Mannes eine Frage der Kalibrierung. Für viele Frauen ist die Schuhfrage entscheidend, weil sie beim weggehen hohe Schuhe tragen, die aber nicht für weitere Strecken geeignet sind. Wenn du eh bequeme Schuhe trägst, dann bringt das wenig.
    Aber einer Frau zu sagen, was sie tragen soll, wirkt bei den meisten gar nicht so schlecht. Selbst wenn sie es nicht macht hat man einen Punkt, an dem man sich scherzhaft reiben kann. Man würde es natürlich mit einem Grinsen sagen. Eine Frau, die interessiert ist, wird, wenn sie dagegen ist, eher einen Spruch machen, dass sie sich nichts vorschreiben lässt, aber auch mit einem Grinsen. Und wenn sie in die Luft geht wegen einer so kleinen Bemerkung weiß man, dass sie nicht sehr interessiert ist (und keinen Humor hat).

    Es kann ja durchaus etwas hin und her gehen, solange der Ton entspannt bleibt.
    Er: Zieh schicke, aber bequeme Schuhe an!
    Sie: Soso, der Herr Macho fängt schon mit den Vorschriften an, danke, ich habe mich bisher auch selbst angezogen!
    Er: Da sorgt man sich um dein Wohlbefinden und wie wird es einem gedankt! Gut, dann zieh an, was du möchtest, aber hinterher nicht jammern!
    Sie: Was machen wir denn?
    Er: So neugierig! Die Neugier ist der Katze Tod!
    Sie: Nun sag schon!
    Er: Vertrau mir einfach! Ich verspreche du wirst Spaß haben!
    Sie: Ich weiß halt gerne was mich erwartet
    Er: Etwas wozu man schicke, aber bequeme Schuhe braucht. Ich dachte du bist jemand, der spontan und abenteuerlustig ist und Sachen auch einfach mal mitmacht, wie sie kommen. Brauchst du immer einen Plan?
    (und so weiter)

    • „Jedenfalls nicht mit dem ersten, obwohl er dir die Entscheidung überlässt oder? Ob du den zweiten oder dritten magst ist eine Frage des Geschmacks“

      Das ist nur deine Interpretation. Zu den ersten beiden habe ich gar nichts gesagt. Lediglich den 3. habe ich ziemlich deutlich abgelehnt. Vielleicht fände ich gerade den ersten am interessantesten, weil er mir die Wahl lässt? Die Idee kommt dir nicht?

      Und dazu:
      „Für viele Frauen…bla…wirkt bei den meisten…bla…“ habe ich mich schon so oft geäußert, ohne dass offenbar irgendwas angekommen ist. Schade, aber sei es drum.

    • Was soll ich denn zu dem sagen? Was willst du hören? Das ist ne fiktive Situation. Aber einer, der mich zumindest nach meinen Wünschen fragt, ist mir von vornherein allemal sympatischer als einer, der Vorschriften machen will.

  5. Du gehst auch vom Hundersten ins Tausendste…

    Eben war noch die Frage nach dem ersten, jetzt wieder der zweite, was genau willst du eigentlich wissen? Ich habe doch bereits Stellung bezogen.

    Und sorry, was für Hollywood gelten mag oder nicht, interessiert mich für mein reales Leben nicht bis gar nicht. Das Leben spielt nicht in Hollywood.

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