Sperma macht glücklich

Ein interessanter Bericht über die „Zusatzstoffe“ im menschlichen Samen, den ich sehr interessant finde:

An ode to the many evolved virtues of human semen

Now, medical professionals have known for a very long time that the vagina is an ideal route for drug delivery. The reason for this is that the vagina is surrounded by an impressive vascular network. Arteries, blood vessels, and lymphatic vessels abound, and—unlike some other routes of drug administration—chemicals that are absorbed through the vaginal walls have an almost direct line to the body’s peripheral circulation system. So it makes infinite sense, argue Gallup and Burch, that like any artificially-derived chemical substance inserted into the vagina via medical pessary, semen might also have certain chemical properties that tweak female biology. It turns out that this insight, so obvious as to be all but invisible, has been a theoretical gold mine for this hawkeyed pair of adaptation-minded thinkers. But before we jump into their rich vat of seminal theory, let’s have a quick look at some of the key ingredients of human semen. In fact, semen has a very complicated chemical profile, containing over 50 different compounds (including hormones, neurotransmitters, endorphins and immunosupressants) each with a special function and occurring in different concentrations within the seminal plasma. Perhaps the most striking of these compounds is the bundle of mood-enhancing chemicals in semen. There is good in this goo. Such anxiolytic chemicals include, but are by no means limited to, cortisol (known to increase affection), estrone (which elevates mood), prolactin (a natural antidepressant), oxytocin (also elevates mood), thyrotropin-releasing hormone (another antidepressant), melatonin (a sleep-inducing agent) and even serotonin (perhaps the most well-known antidepressant neurotransmitter).

In weiteren Test stellte sich dann auch tatsächlich heraus, dass Frauen, die Sex ohne Kondom haben, weniger Depressionen haben.

Das Beeinflussen der Frau über das Sperma zeigt den „Kampf der Geschlechter“ auf biologischer Seite. Da eh Flüssigkeiten in den Körper der Frau müssen, um die Spermien zu übergeben, ist es naheliegend durch ein paar Zusatzstoffe die eigenen Chancen zu erhöhen, dass die Frau dem Mann gegenüber positiv eingestellt ist, wenn auch nur im geringen Maße (sie wird ja mit den Zusatzstoffen nicht überschwemmt). Die Hormone sind aufgrund der gleichen menschlichen Chemie beim Mann eh alle vorhanden, die Evolution musste sie quasi nur noch in den Samen bekommen. Die Kosten sind minimal, insbesondere, wenn man bedenkt, dass mit jedem Sex die Fortpflanzungswahrscheinlichkeit steigt und eine Bindungswirkung über das Oxytocin hinzukommt.

Interessant ist auch, dass der Artikel dann noch auf Schwule und ungeschützten Analsex eingeht. In einer Befragung hatten Schwule , die dies praktizieren, angegeben, dass sie sich dadurch dem Partner verbundener fühlen. Die damalige Studie ging dann auf die gesellschaftlich hervorgerufene Bedeutung der Übergabe von Sperma als Symbol ein und wie man dies in der AIDS-Bekämpfung berücksichtigen sollte. Auf die biologische Betrachtung, die meiner Meinung nach die Erfahrungen der Schwulen wesentlich besser erklärt, kam man nicht.

Ein Gedanke zu “Sperma macht glücklich

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