Steinzeitmensch und moderner Mensch

Evolutionsbiologie wird gerne entgegengehalten, dass man ja nicht wisse, inwieweit der damalige Mensch so war wie der heutige Mensch.

Argumente hierfür liefert allerdings die Out of Africa Theorie, die heute für den Ursprung des Menschens als wesentlich angesehen wird.

Die Steinzeit dauerte etwa von 2,5 Millionen Jahren vor Christus bis ca. 8.000 Jahre vor Christus. Innerhalb eines Großteils dieses Zeitraums lebte der moderne Mensch nach der heute gängigen Theorie in Afrika (und war demzufolge schwarzer Hautfarbe). Ackerbau entwickelte der Mensch etwa in der Jungsteinzeit, also ca. 11.000 v Chr..

Vor ca. 70.000  wanderte eine kleine Gruppe aus Afrika aus in den Nahen Osten, von da aus ging es vor ca. 50.000 Jahren nach Asien, in Australien kam der Mensch vor etwa 40.000 Jahren an, auch Europa wurde vor 40.000 Jahren besiedelt. Bei Amerika reichen die Schätzungen von 30.000 bis 14.000 Jahren.

Da die Gruppen danach keinen wesentlichen Kontakt zurück nach Afrika hatten wie die genetischen Analysen zeigen, würden danach entstandene evolutionäre Vorgänge jeweils nur die lokalen Gruppen und ihre Abstammungslinien betreffen. Wenn also der Mensch sich hiernach genetisch erheblich verändert hätte, dann wären diese Änderungen entweder in Afrika geblieben oder nicht in Afrika festellbar.

Wer also meint, dass in diesen Zeiträumen erhebliche Veränderungen (also abgesehen von leichteren Veränderungen der Hautfarbe, Gesichtsform, Hormonspiegel) aufgetreten sind, der muss gleichzeitig davon ausgehen, dass erheblichere Unterschiede zwischen den menschlichen Bevölkerungsgruppen bestehen.

Eine andere Möglichkeit wäre nur eine konvergente Evolution.

Dies macht deutlich, dass unsere Gene, sofern man nicht von einer konvergenten Evolution ausgeht, für die sich keine genetischen Hinweise finden lassen, noch aus einer Zeit stammen als es keinen Ackerbau, sondern eben eine Jäger und Sammler Kultur gab.

Caster Semenya und die anderen Läuferinnen

Ich hatte hier in einem Bericht über Caster Semenya geschrieben, dass man bei der Entscheidung, sie in der Frauenkategorie starten zu lassen, nicht nur die Political Correctness, sondern auch die Interessen der anderen Läuferinnen beachten muss. Diese haben sich jetzt, nachdem Caster Semenya wieder als Frau starten darf, geäußert:

„It’s obviously a human rights issue but human rights affect everyone in the race, not just one person,“ Simpson told the Telegraph. „The rest of the field just gets ignored. No way is it a personal issue but it’s a debate about what is right and fair for everyone. It’s a really tough subject and a lot of people are very careful about what they say. You have to be.

(…)

Even if she is a female, she’s on the very fringe of the normal athlete female biological composition from what I understand of hormone testing. So, from that perspective, most of us just feel that we are literally running against a man.“

Sicher, wenn man die Wirkung von Testosteron als Dopingmittel nicht kennt oder ignoriert, weil Frauen und Männer gleich sind, dann versteht man die Sorge der anderen Starterinnen nicht. Aber jede Sportlerin im Spitzenbereich dürfte sich bereits mit der Wirkung von Steroiden und Testosteron auseinander gesetzt haben.

Im Spitzensport kann man sich nicht erlauben zu glauben, dass Männer und Frauen in dieser Hinsicht gleich sind.

Ich kann verstehen, dass die Läuferinnen die Situation nicht gerecht finden.

Was Frauen antörnt IX

Aus der Einleitung des Buches „Just Fuck me

„You’re the Man… Act Like One!“ Look, I know you’re not a mind reader, so I’m going to be blunt… The majority of women like to be fucked. And I mean really fucked. Yes, the media has lied to you. Sure, there are some women that want to lay on their backs, look into your eyes, and gently rock back and forth, but most of us want you to channel the power of the Sun through your penis and give us a good, solid pounding. Act like you want it, for God’s sake!

Das Ende des Sex revisited

Ich hatte „Sex revisited“ von Heinz-Jürgen Voss bereits hier kurz angesprochen. Es ist Feminismus mit Biologie vermischt, aber auf die zu erwartende Art.

Der Autor vertritt die These, dass das Geschlecht eines Menschen in der Biologie eher eine reine Zufälligkeit ist und das es keine Geschlechter mehr gibt, weil die  die Geschlechtsorgane beim Menschen vielfältig gestaltet sind und daher eine Zuordnung zum Geschlecht eigentlich sinnlos ist.

Ich führe gegenwärtig diverse Diskussionen mit ihm:

  • Hier konnte mir Heinz noch nicht erklären, warum zwar nur Menschen mit funktionierenden Geschlechtsorganen Gene weitergeben können aber dennoch die Geschlechtsorgane und ihre Funktion keine hohe Priorität bei der Entwicklung des Menschen gehabt haben sollen
  • Hier führt Heinz an, dass es keine sexuelle Selektion gibt (weil er sonst auch Probleme mit der Queer Theorie und seinen Thesen hätte). Auch auf die Frage, wie es ohne stabilisierende eingespeicherte Attraktivitätsmerkmale dazu kommt, dass sich die Menschheit nicht wesentlich weiter auseinander entwickelt hat wird offen gelassen (wenn Schönheit eine kulturelle Sache ist dann würden sich die jeweilig in der Kultur als schön empfundenen Merkmale im dortigen Genpool verbreiten (denn die schönen hätten, da sie kulturell begehrter sind mehr Nachwuchs) und es würde damit mehr Unterschiede geben als bei einem biologisch geregelten Schönheitsideal, dass darauf abstellt, dass eine bestimmte Eigenschaft abgespeichert wird, weil sie mehr Nachwuchs mit höheren Fortpflanzungsfähigkeiten produziert)
  • in dieser Diskussion geht es wieder darum, dass Genitalien vielfältig sind. Heinz möchte aber die folgenden Fragen nicht beantworten: Bei ca. wieviel Prozent der Menschen liegt deiner Auffassung nach eine so deutliche Abweichung bei den Genitalien vor, dass die Grenzen zwischen Mann und Frau verwischt werden? Bei ca. wieviel Prozent ist die Einordnung in die beiden Geschlechter anhand der Genitalien hingegen kein Problem? Das würde nämlich meiner Ansicht nach dazu führen, dass er die Zahl von ca 2% Intersexuellen bestätigen müsste, was sich nicht gut mit seiner These verträgt, dass Geschlechtsorgane vollkommen individuell sind und daher „das Ende des Sex da ist“.
    Zudem scheint Heinz auch die in der Wissenschaft vertretene Auffassung leugnen zu wollen, dass die Hormone ganz wesentlich sind für die Geschlechtszuordnung und insbesondere Testosteron hier bei der Entwicklung des Mannes eine erhebliche Rolle spielt (inbesondere auch bei der „Programmierung des Gehirns“, indem er darauf abstellt, dass „während etwa 2/3 der Schwangerschaft der größte Teil der Testosteronausschüttung des Embryos durch mütterliche Hormone angeregt wird und die Anregung unabhängig vom Geschlecht des Embryos erfolgt.“ Allerdings beginnt schon ab der achten Schwangerschaftswoche im Körper des männlichen Fötus die Produktion von Testosteron. Ab diesem Zeitpunkt ist der Testostonspigel bei männlichen Föten höher als bei weiblichen Föten und erreicht bis zum Zeitpunkt der Geburt den Testosteronwert eines 12-jähriger Jungen. Ein paar Monate später sinkt der Testosteronspiegel um etwa 80 Prozent ab und pendelt sich während der Kleinkindphase auf diesem niedrigen Niveau ein. Mit etwa vier Jahren verdoppelt sich dann der Testosteronspiegel wieder. Richtig ist, dass noch was von der Mutter hinzukommt um den Körper des Kindes zu entlasten, aber ein männlicher Fötus ist pränatal einer wesentlich höheren Testosterondosis ausgesetzt. Wozu der Körper des Jungen in dieser Phase Testosteron produzieren sollte, wenn er es nicht braucht, was ja bei dem Mädchen der Fall wäre, würde mich interessieren, blieb aber auch unbeantwortet
  • Eine weitere Diskussion gab es im „Streit-Wert-Blog„. Leider hat die Redaktion meinen letzten Kommentar nicht freigeschaltet, da es die Diskussion zu sehr ausfranzen würde. Es sind aber im wesentlichen die gleichen Argumente wie in den Diskussionen davor. Hier versteht Heninz nicht, dass es für die Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht darauf ankommt, dass beide Geschlechter hart gearbeitet haben und schon gar nicht auf das 19. Jahrhundert, sondern dass sie in verschiedenen Bereichen gearbeitet haben und daher eine Optimierung für diese Bereiche eingetreten sind.
  • Beim Mädchenblog wurde dann Heinz Buch vorgestellt. Auch dort musste er sich nicht nur von mir sondern auch von anderen Kommentatoren vorhalten lassen, dass seine Sicht mit dem sonstigen Verständnis in der Biologie nicht kompatibel ist. Neue These ist das „Zweigeschlechtlichkeit im Tierreich nicht universell ist“ (welche Tiere mit etwas höherem Entwicklungsgrad pflanzen sich denn nicht zweigeschlechtlich fort?) und das Gorillas wohl wegen ihre Zweigeschlechtlichkeit aussterben (und ich dachte es liegt daran, dass sie sehr große Tiere sind, ihr Lebensraum stark eingeschränkt ist und sie stark bewildert werden). Außerdem wird deutlich, dass er den Vorteil von Sex, nämlich den Genpool, nicht verstanden hat, indem er meint, dass es für eine Art ausreicht, wenn etwa 2% Fortpflanzungsfähig sind (das sich die dann erst einmal finden müssten würde bereits dazu führen, dass die Art ausstirbt, er verwechselt denke ich, dass eine Art das Aussterben von 98% überleben kann, wenn die restlichen 2 Prozent alle Fortpflanzungsfähig ist, was als sog. Bottleneck durchaus vorkommt).

Ärgerlich daran ist, dass das Buch anscheinend gut läuft, die erste Auflage ist jedenfalls nach Heinz Informationen ausverkauft. Es wird also wahrscheinlich in den Kanon der Gender Studies eingebunden sein und dort bei Studien angeführt werden.

Was Frauen antörnt VIII

Vom Nutzer „Wintersun“ in einem Forum

Ich finde dominantere Männer auch anziehender und ich mag es auch, wenn der Mann mal die Führung übernimmt und ich ihm einfach nur folgen brauche. Ich muss einen Mann auch irgendwo bewundern können und zu ihm auf blicken. Aber gedemütigt möchte ich nicht werden. Ich möchte einen netten Mann der eine so natürliche Autorität hat, dass er garnicht demütigen und herrschen muss, weil man ihm auch so folgen möchte und darauf vertraut, dass er Recht hat.

Natürliche Dominanz und Anführerschaft. Ich denke, dass ist das was einen Alphamann ausmacht. Keine Unterdrückung, sondern Autorität ohne Druck.

Fremdgehen und Höhe des Einkommens der Partner

In der Daily Mail ist ein Bericht darüber, wie das Einkommen sich auf das Fremdgehen des Partners auswirkt. (via Arne Hoffmann)

Die Kurzfassung:

  • Arbeitet die Frau Vollzeit, während der Mann die Kinder betreut betrügt er sie 5 x häufiger als im Durchschnitt
  • Wenn der Mann sehr viel mehr verdient als die Frau betrügt er sie häufiger als im Durchschnitt
  • Die Männer, die etwa 1/3 mehr verdienten als die Frauen gingen am wenigsten fremd.
  • Die Frauen, die komplett von ihrem Mann ausgehalten wurden gingen 75% weniger fremd als die Frauen, die mehr als der Mann oder alles zum Haushaltseinkommen beitrugen
  • Insgesamt gaben allerdings auch nur 3,8% der Männer und 1,4% der Frauen überhaupt zu untreu gewesen zu sein.

Wie immer bei solchen Studien liegt der Teufel wahrscheinlich im Detail. Die Fremdgehquote ist relativ niedrig und die Frage ist ob die Leute ehrlich waren oder ob sie zumindest innerhalb der Gruppen gleichbleibend unehrlich waren.

Die Gruppe umfasste 18-28jährige, die mindestens ein Jahr zusammen und verheiratet waren.

Nehmen wir mal an, dass die Zahlen richtig sind, dann würde mir folgendes dazu einfallen:

  • Männer, die den Haushalt führen, erleiden zunächst einen Abzug im gesellschaftlichen Status, da von Männern erwartet wird einen Job zu haben. Aber zum einen könnte hieraus ein besonderer Druck entstehen die eigene Attraktivität nachzuweisen, was eben durch die Eroberung anderer Frauen erreicht werden kann. Es wäre ein Mechanismus vergleichbar dem Napoleonkomplex.
    Zudem kann ein solcher „Berufsmalus“ im persönlichen Kontakt und gerade wenn es nur um Sex geht, zB weil beide verheiratet sind durch Game schnell wieder ausgeglichen werden.
    Hinzu kommt, dass er zwangsläufig auf sehr viele Frauen treffen wird, wenn er die Kinder betreut. Bei Krabbelgruppen, Kindergeburtstagen sonstigen Gelegenheiten, wird der Frauenanteil sehr hoch sein. Hier als einer der wenigen Männer männlich zu wirken und über die Ehe und die Gruppe  sexuelle Anziehung aufzubauen wäre gar nicht so schwer. Hinzukommt, dass der Umgang mit dem Kind viele Positive Aspekte darstellen kann. Das Hausmanndarsein ermöglichst zudem eine wesentlich freie Zeit und Ortseinteilung als ein Bürojob
  • Das ein Mann, der sehr viel mehr verdient seine Frau betrügt dürfte mit Status und den sich daraus ergebenen Möglichkeiten zusammen hängen.
  • Frauen, die überhaupt nicht arbeiten, sind vielleicht in heutiger Zeit auch eher konservativ. Das macht die Hemmschwelle für einen Zeitensprung höher (oder die Hemmschwelle es zuzugeben). Vielleicht gestehen sie ihrem Mann auch einen höheren Status zu, was ihn attraktiver macht?
  • Verdient der Mann 1/3 mehr scheint es am besten zu laufen. Vielleicht ist dies ein gutes Gleichgewicht. Vielleicht ist man in diesem Bereich auch am unehrlichsten.

Interessant wäre es, wenn sie ältere Paare hinzugenommen hätten und die Daten noch durch Lügendetektoren, Abstammungstest der Kinder etc. etwas erhärtet hätten. So scheinen mir die Zahlen sehr niedrig für belastbare Aussagen. Gerade bei 3,8 Prozent kann die Variation wenn die Gruppe relativ klein war an Zufällen hängen. Verwendet wurden wohl die Daten einer größeren Erhebung mit langen Interviews.

Schöpfung vs. Evolution

Bei der Frage wie das Universum und insbesondere das Leben und damit auch der Mensch entstanden ist gibt es im wesentlichen den theologischen Ansatz, also die Schöpfung durch einen oder mehrere Götter und den naturwissenschaftlichen Ansatz, also eine Entstehung nach den Grundlagen der Physik und der Evolutionstheorie.

Ein Blog, der „Alles Evolution“ heißt, ist geradezu verpflichtet auf dieses Thema zumindest kurz einzugehen, da die Einwände gegen die Evolutionstheorie (abgesehen von der Queer Theorie und dem Feminismus, wo es aber mehr ein Ignorieren ist) hauptsächlich aus dem theologischen Bereich kommen. Danach geht es aber gewohnt mit dem Geschlechterkampf weiter.

Meiner Meinung nach kann die Physik und die Evolutionstheorie die Welt und ihre Entstehung recht gut erklären. Die Erklärungen benötigen keinen Gott und kommen ohne ihn aus. Die Gegenthesen hingegen werfen Probleme auf, die nur mit Kunstgriffen zu lösen sind für die kein Beweis besteht.

Dabei ist zwischen verschiedenen Ansätzen zu unterscheiden:

  • Kurzzeit-Kreationisten: Hier wird anhand einer Rückrechnung anhand der Altersangaben der handelnden Personen in der Bibel das Alter der Erde bestimmt. Es müsste danach bei etwa 8.000 Jahren liegen.
    Dagegen spricht, dass viele  Prozesse innerhalb dieser Zeit nicht ablaufen könnten. Beispielsweise könnte uns das Licht entfernterer Sterne noch nicht erreicht haben (unsere Galaxie hat alleine schon eine Ausdehnung von ca. 100.000 Lichtjahren). Es wäre auch nicht genug Zeit vorhanden um schwerer Elemente in Sternen zu erzeugen oder für Fossilien um zu versteinern. Menschen müssten auf Dinosaurier gestoßen sein etc.
    Das Gegenargument ist, dass Gott das Universum eben so geschaffen hat, dass es aussieht als wäre es älter, inklusive des Lichts und halb verbrauchter Sterne und in der Erde vorhandener versteinerter Knochen. Dagegen kann man keine logischen Argumente vorbringen, es aber natürlich auch nicht beweisen.
  • Langzeit-Kreationisten: Hier wird die in den Naturwissenschaften berechnete Zeit angesetzt. Allerdings soll die Schöpfungsgeschichte ansonsten bezüglich der Schaffung der Arten durchaus zutreffen. Je nach Auffassung wird dann eine sog. Mikroevolution zugelassen (also etwa Wolf-Hund) aber die Grundarten sind alle von Gott geschaffen, ebenso wie der Mensch.
    Hiergegen ist einzuwenden, dass schon bei den Hunden deutlich wird, welchen Einfluss Evolution haben kann: Ein Pudel ist etwas anderes als ein Dobermann und hier haben wir einen relativ kurzen Zeitraum. Zudem kann man die Entwicklung zB auch genetisch und anhand rudimentärer Reste im Körper gut nachvollziehen. Der Wal und das Flusspferd haben zB genetisch recht viel miteinander zu tun. Bei der Giraffe zB geht ein Nerv vom Kopf um das Herz herum wieder den gesamten Hals hoch zum Stimmapparat. Das war beim Fisch noch der kürzeste Weg. Mit der langsamen Evolution des Halses ist dieser Weg immer unpraktischer geworden, aber Evolution kann eben kein Neudesign durchführen (Video zu Dawkins und diesem Nerv).
    Zudem wird hiergegen angeführt, dass nicht alle Tiere gleichzeitig gelebt haben. Dies wird meist mit neuen Schöpfungsakten erklärt, wobei diese allerdings in der Bibel nicht erwähnt sind.
  • Evolution als Werkzeug Gottes:  Schließlich gibt es noch die Auffassung, dass Gott die physikalischen Vorgänge und die biologischen Vorgänge nutzt und gestaltend eingreift, also den Zufall der Evolution ersetzt. Dieser Vorgang bestätigt im Prinzip alle Ergebnisse der Naturwissenschaft, mogelt allerdings noch einen göttlichen Willen hinein.
    Dieser allerdings stimmt dann gleichzeitig mit den Regeln der Evolution überein, so dass man ihn dann gerade nicht benötigt. Gott wird hier um so kleiner man die Vorgänge aufschlüsselt beliebig und vernachlässigbar.

Kurz möchte ich bei dieser Gelegenheit noch ein paar andere Argumente gegen Religion in den Ring werfen:

  • Die meisten Wunder sind heute durch wissenschaftlichen Fortschritt erklärbar
  • Religion kann nicht erklären, warum die eigene Religion wahr ist, die anderen Religionen hingegen falsch sind. Wenn sie darauf abstellt, dass Menschen falsche Religionen ohne übersinnliche Grundlage entwickelt haben (ich verweise hier kurz auf Römer, Ägypter und Azteken), dann machen sie deutlich, dass die Grundlage jeder Religion angreifbar ist und der Irrglaube und das Erschaffen eines Gottes oder mehrere Götter menschlich ist, was sie sich dann auch selbst vorhalten müssen.
  • Der Wunsch nach einem Gott ist leicht damit zu erklären, dass wir eine Erklärung für unsere Erlebnisse suchen und Übernatürliches lange die einzige Lösung war, wir Angst vor dem Tod haben und wir als Tiere, die auf ein Leben in einer Gruppenhierarchie ausgelegt sind die Idee eines über allen stehenden Alphawesens sehr naheliegend finden.