Was Frauen antörnt IX

Aus der Einleitung des Buches „Just Fuck me

„You’re the Man… Act Like One!“ Look, I know you’re not a mind reader, so I’m going to be blunt… The majority of women like to be fucked. And I mean really fucked. Yes, the media has lied to you. Sure, there are some women that want to lay on their backs, look into your eyes, and gently rock back and forth, but most of us want you to channel the power of the Sun through your penis and give us a good, solid pounding. Act like you want it, for God’s sake!

20 Gedanken zu “Was Frauen antörnt IX

  1. Zitier Dir doch die Welt zurecht. So einfach ist das alles nicht erklärt. Nicht „männlich sein“ ist sexy, sondern „authentisch sein“! Ein Mann, der es in der Öffentlichkeit nicht einmal hinbekommt einem in die Augen zu schauen, dann aber im Bett aufgrund seines Triebs plötzlich zum Alpha-Tier mutiert, ist ne Lachnummer…

  2. Ein Mann, der einem in der Öffentlichkeit nicht in die Augen gucken kann wäre ja auch nicht männlich. und deswegen eben nicht antörnend, sondern eine Lachnummer.
    Zum männlich sein gehört insofern auch dazu, dass es authentisch ist und nicht nur eine vorgespielte Männlichkeit.
    Insofern verstärkt das eher meine These

  3. Und was wäre jetzt wenn man authentisch schüchtern wäre? Ist es dann anziehender wenn er im Bett auch zurückhaltend ist? Also ich kann mir schon vorstellen das es ab einer gewissen Diskrepanz lächerlich erscheint aber es ist durchaus plausibel das Menschen in der Öffentlichkeit anders reagieren als privat.

    Authentisch schwach zu sein hab ich selten als sexy bewertet erlebt. Außerdem ist es sehr müßig von Authentizität zu sprechen. Ein Trickbetrüger ist auch authentisch genauso wie ein Schauspieler. Die Echtheit und Originalität eines Menschen genauso fließend und konstruiert. Um Himmels willen es gibt Seminare in denen einem antrainiert wird authentisch zu „erscheinen“ 😀

  4. @G
    Natürlich kann es ab einer gewissen Diskrepanz lächerlich wirken. Aber so schwer ist es auch nicht im Bett etwas dominant zu sein. Zur Not macht man es eben ausdrücklich als kleines Rollenspiel. Ich denke, dass es in dem Buch darum geht klarzustellen, dass Frauen das überhaupt wollen. Viele Männer sind denke ich gerade nicht dominant, weil sie wie die Autorin anspricht aufgrund von Liebesfilmen eher davon ausgehen, dass Frauen alle Kuschelsex wollen.

    Ich teile die Einschätzung der Autorin, dass es die meisten Frauen (natürlich nicht alle und zu jeder Zeit) durchaus etwas rauher, männlicher mögen.

    Wie sind da eure Erfahrungen?

  5. Jedem seinen Spass, aber meine Erfahrung ist, dass man ein wesentlich glücklicherer Mann wird, wenn man die überbordenden Wünsche der Frauen nicht mehr ernst nimmt.

    Ist sicherlich nicht jedermanns Ding, aber wollte das nur so mal kurz erwähnt haben.

  6. @Manifold

    Ich denke da haben wir zwei verschiedene Ansichten oder Frames, durch die wir das Geschehen beobachten.

    Du siehst Wünsche der Frauen als Forderungen und überlegst dir, ob sie berechtigt sind und du sie erfüllen willst.

    Ich sehe die Wünsche nicht als Forderungen, sondern als Wissen über Frauen, dass mir hilft gemeinsam guten Sex zu haben. Wünsche einer Person zu kennen ist gut für mich, weil es mir mehr Möglichkeiten gibt (natürlich kann man dann entscheiden, ob man sie umsetzt).

    Genauso wie für Frauen Männlichkeit anziehend ist, ist es für Männer denke ich erregend, das Gefühl zu haben, dass die Frau starke Lust empfindet. Biologisch ist dies sehr sinnvoll, denn der Orgasmus einer Frau erhöht zum einen die Chancen einer Befruchtung und zum anderen wird Oxytocin, also ein Bindungshormon ausgeschüttet.
    Es dürfte auch der Grund dafür sein, dass in Pornos die Lust der Frau sehr stark dargestellt wird, während die Lust der Männer eher zurückhaltend gezeigt wird. Vielleicht ist es auch der Grund dafür, dass Frauen allgemein eher lauter sind als Männer bzw. eher einen Orgasmus vorspielen.

    Wer weiß, was Frauen wollen, belohnt sich meiner Meinung nach daher als Mann eher selbst.
    Ich jedenfalls liebe es wenn eine Frau dieses „Wow, das war gut“-Gesicht nach dem Sex hat.

    Hier schlägt man meiner Meinung nach sogar zwei Fliegen mit einer Klappe, denn die meisten Männer mögen ebenfalls etwas härteren Sex und fühlen sich gerne männlich.

    Win-Win also.

  7. Hmm Ich stimm Manifold da durchaus zu wenn er sagt die Wünsche der Frauen nicht mehr ernst zu nehmen. Ich persönlich hab genug davon mich für weibliche Interessen und Paarungsvorzüge instrumentalisiern zu lassen. Andererseits bin ich da momentan eher experimentell unterwegs, d.h. was geht bei der und was bei der ohne ein emotionales Investment.

    Ich hatt auch schon Frauen die waren so unsicher/unerfahren und sind dagelegen wie ein Brett. Da harten Sex bringen und sie kriegt nen Herzinfarkt 😀 Zu Wissen was Frauen wollen oder auch wollen können ist ein Instrument. Darüber Bescheid zu wissen kann hilfreich sein aber sich dafür zu prostituieren ist für mich nicht erstrebenswert.

  8. @G

    Wie gesagt, es ist eine andere Betrachtungsweise. Natürlich sollte man immer überlegen was man mag, aber ich sehe es nicht als prostituieren, wenn ich Wünsche erfülle. Insbesondere, da ich ja im Gegenzug ebenfalls Wünsche äußere. Und gerade bei härteren Sex ist es recht einfach eigene Wünsche umzusetzen.

    Nichts ist schlimmer als eine Frau, die daliegt wie ein Brett. Da ist dann sicherlich am Anfang etwas Vertrauensbildung besser als gleich sonst was zu machen. Natürlich gibt es auch Frauen, die das nicht mögen. Aber im Schnitt sollte man sich denke ich mehr trauen und wird häufig überrascht feststellen, dass Frauen dann nicht entsetzt sind, sondern es gut finden.

  9. hi, grundsätzlich hab ich die Erfahrung gemacht, dass entspannte Männer, die ein gutes Verhältnis zu sich selbst haben, meist mit Respekt, Wärme, Lockerheit und Humor auf eine Frau treffen, während die, die ein Selbstbewusstseinsproblem hatten, ziemlich angespannt waren und der Sex war ziemlich fantasielos/automatisch. Es glich eigentlich eher einem projekt nach dem motto ‚wie werd ich am schnellsten und möglichst ohne sie überhaupt anschauen zu müssen meinen samen los‘ bzw. war eigentlich eher masturbation mit versehentlich einem gegenüber. das war ziemlich klemmig. ich denke auch nicht, dass die autorin so etwas meint.
    ausserdem ist die aussage dieser frau viel zu pauschal. generell für ein vergewaltigungsartiges hirn-raus-vögeln zu sprechen, egal wie es dem gegenüber dabei geht, muss doch hier hoffentlich nicht diskutiert werden. für mich spricht sie jedenfalls damit nicht mit. unter gutem sex verstehe ich, dass man austariert zwischen den anderen anheizen und sich selbst nehmen, was man möchte. beides eben. und der vorteil ist, wenn man sich kennt und mag, dass sich die sache entwickeln kann…

  10. @alva
    Eine sehr traurige Einstellung zu Sex wenn man schnell fertig werden will. Ich stimme vollkommen zu, dass die Autorin so etwas nicht vor Augen gehabt haben wird. Ich verstehe „Act like you want it, for God’s sake!“ auch nicht als Aufforderung sich gegen seinen Willen zu verhalten, sondern ruhig mal selbstbewußt Sex zu haben ohne sich in Antizipierung des vermuteten weiblichen Willens auf Kuschelsex zurückzuhalten. Weil eben viele Frauen nicht zwangsläufig Kuschelsex wollen sondern ein Klaps auf den Allerwertesten beim Doggy Style im richtigen Kontext gut aufgenommen wird.
    Ich meine Dominanz auch nicht in dem Sinne, dass man sie quasi vergewaltigt, sondern das man führt, verlangt, aktiv ist und Selbstbewußtsein ausstrahlt. Das man zu seiner Lust steht. Die positiven Aspekte eines dominanten Auftretens eben.
    Entspannt sein, ein gutes Verhältnis zu sich selbst haben, Respekt, Wärme, Lockerheit und Humor sind natürlich auch wichtig. Aber das widerspricht sich ja auch nicht.

  11. Christian, auch wenn du nicht müde wirst, zu behaupten, „die Frauen wollen das meistens so“, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass derartige Pauschalisierungen keineswegs glaubwürdig sind. Es mögen deine Erfahrungen sein, andere haben da andere. Und wenn ich dann noch lese, dass du Männer regelrecht dazu aufrufst, sich ebenso zu verhalten, bestärkt das meine Überzeugung, wenn ich auf solche Männer treffen sollte (glücklicherweise kommt das kaum vor), denen klipp und klar mitzuteilen, dass sie auf dem Holzweg sind. Es gibt einfach nicht „die Frauen“, die es „so wollen“. Außer, sie hängen irgendeinem Fetisch nach, ohne den sie nicht können. In aller Regel aber ist das Sexualleben bunter und vielfältiger als einfach nur rein-raus bis der Arzt kommt. Und diese Vielfältigkeit zu erkennen, wozu auch gehört, das geben-und-nehmen-Prinzip von gutem Sex zu berücksichtigen, zeichnet einen guten Lover aus, nicht etwa nur presslufthammerartiges Rumgehoppel.

  12. @Onyx
    Ich habe ja auch nicht behauptet, dass alle Frauen gleich sind. Natürlich sollte man testen, was die jeweilige Frau mag, das ist bei Menschen immer so. Das steht ja sogar in dem Ausgangszitat.

    Es gibt ja zB auch Frauen, die keinen Oralsex bei sich mögen. Dennoch halte ich die Aussage nicht für falsch, dass gut gemachter Oralsex einer der besten Wege ist eine Frau zum Orgasmus zu bringen.

    Aber was spricht dagegen es mal auszuprobieren? Wenn sie es nicht mag, dann wird man es ja an ihren Reaktionen merken und kann immer noch auf ruhigeren Sex umschalten. Und auch Sex, bei dem es etwas härter zugeht, kann ein geben und nehmen sein und nicht nur aus „rein raus“ bestehen.
    Auch wenn es nicht „die Frauen“ gibt, die es so und so wollen gibt es Sachen, die beliebter sind und solche, die nicht so beliebt sind.

    Wie würdest du denn das Verhältnis bei den Frauen sehen? Mögen Frauen im Bett (und wir reden ja gerade nur über das Bett) eher „männliche“ Männer oder nicht?

  13. hi
    warum muss es immer auf das gleiche hinauslaufen? -der mann führt die frau, ist dominant bis agressiv usw.
    ich hatte wahnsinnig guten harten sex mit männern, die dominat und führend waren. Natürlich törnt selbstbewußtsein an, aber warum soll es nur in eine Richtung funktionieren?
    Es ist durchaus möglich die Rollen zu tauschen und der Frau die dominaz zu überlassen. Dabei kann der Mann sich ja auch mal ganz anders fallen- und gehenlassen.
    ich hatte sex bei dem ich dem mann den arsch versohlt habe, sex bei dem ich quasi „geführt“ habe und die kontrolle hatte. es war für beide spannend und antörnend.
    Genauso spannend kann es sein sich beim sex mit dem dominanten part abzuwechseln.
    Was mich nervt ist die festgelegte rollenverteilung.
    warum denn?
    Ein Mann kann es genauso genießen sich hinzugeben wie eine frau, und es ist doch für frauen genauso erstrebenswert und erregend, fordernd und kontrollierend zu sein.
    Dominanz und selbstbewußtsein törnt die meisten menschen an, ich sehe da keinen großen unterschied zwischen frauen und männern.
    das männliche dominanzverhalten ist nur normaler, warum auch immer -ist wieder eine ganz andere diskussion.

    nur um missverständnisse vorzubeugen, ich rede nicht von klassischem s/m, so etwas habe ich noch nie gemacht und habe da auch keinerlei ambitionen.

  14. „Dominanz und selbstbewußtsein törnt die meisten menschen an, ich sehe da keinen großen unterschied zwischen frauen und männern“

    Ich sehe da schon deutliche Unterschiede. Vergleiche einfach einmal als sexy wahrgenommene Filmrollen. Aber vielleicht habe ich da die falschen Bilder vor Augen. Ich würde mich über ein Beispiel einer Frau, die gerade aufgrund ihres dominanten Auftretens sexy wirkt und eines Mannes, der dies nicht tut und damit anziehend wirkt freuen, dann kann man vielleicht anhand dieses Beispiels besser herausarbeiten, was wir eigentlich meinen.
    Eine andere Sache ist, dass wir mitunter meinen, dass das was wir selbst anziehend beim anderen Geschlecht finden auch anziehend für das andere Geschlecht ist.

  15. Danke für deine Antwort. Aber ich denke, dass gerade bei diesen diese These nicht stimmt.

    Carrie wird nicht dadurch sexier, dass sie dominant ist. Sie ist ja eh schon wesentlich sexier als Doug, rein körperlich gesehen.

    Cuddy sieht ebenfalls gut aus.
    Lara Croft ist sexy wegen einem guten Körper und (wer es mag) der Lippen, Angelina wäre auch in einer weichen Rolle sexy

    Roseanne zB ist unabhängig von ihrer Art nicht sexy.

  16. @ Christian
    „Wie würdest du denn das Verhältnis bei den Frauen sehen? Mögen Frauen im Bett (und wir reden ja gerade nur über das Bett) eher „männliche“ Männer oder nicht?“

    Ich glaube, du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte. Woher soll ich denn wissen, was alle Frauen mögen? Ich verwehre mich gegen Pauschalisierungen also maße ich mir das auch nicht an. Und nur weil einer vielleicht 100 Frauen hatte (oder zumindest damit prahlt), kann er vielleicht für sich eine persönliche Tendenz feststellen, aber deswegen noch lange nicht für die Allgemeinheit sprechen.

  17. @onyx

    Ich sage nicht, dass alle Frauen es mögen, nur eine Mehrzahl. Das ist meine Erfahrung und nicht nur meine. Es ist eine Erfahrung, die im Pickup-Bereich umfassend gemacht wurde. Und nicht nur da. Schau dir die Darstellung von sexy Männern in Filmen an und zeig mir einen, der nicht klassische Aspekte der Männlichkeit verkörpert. Vielleicht stört hier aber auch nur die Trennung in „Attraction“ und „Komfort“, die im Pickup gemacht wurde und für mich eine der wesentlichen Erkenntnisse in diesem Bereich ist. Komfortmaterial wird dir wahrscheinlich wesentlich besser gefallen.

    Sperrst du dich allgemein gegen Einschätzungen, dass Frauen etwas mehr mögen als Männer bzw andersrum? Dann lehnst du ja letztendlich jeden Beziehungsratgeber per se ab.
    Oder findest du nur diese Einschätzung nicht gut? Dann machst du es dir durch den Verweis, dass du Verallgemeinerungen nicht magst etwas einfach.

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