Was Frauen abtörnt III

Aus dem Beitrag „Undateable“ von Lemmonex

They all say “I am just your average guy”.  I don’t want average and I do not want to date someone who so easily bows down to the alter of average.  God knows no one is truly special, we are never as unique as we think we are, but please try.  Give me something, anything.  And you hipsters who name bands I have never heard of or who tell tales of spending summers in Nepal washing the feet of the elderly? You are just as average, just as boring.  An average guy takes off his khakis, fucks me missionary, drives me to the Olive Garden in his Ford Focus and sends me red roses the next day.

P.S: Lemmonex hat ihren Blog leider im Januar eingestellt. Aber ein wenig in den Archiven stöbern lohnt sich auf alle Fälle.

9 Gedanken zu “Was Frauen abtörnt III

  1. War sie etwa in Nepal? Hat sie ein eigenes Auto? Kann sie dieses „nicht-Durchschnittliche“ auch selbst bieten?

    Wohl kaum.

    Als ob sie als Frau nicht das grösste Symbol von Mittelmass und Durchschnitt ist.

    Es gibt Gründe, warum immer mehr Männer solchen Frauen aus dem Weg gehen.

    Denn Frauen scheinen eine erstaunliche Arroganz und Anmassung in jenen jungen Jahren zu entwickeln, in denen der Partnermarkt sich zu ihren Gunsten verhält.

  2. @Manifold
    Es geht nicht darum durchschnittlich zu sein, sondern sich so darzustellen. Was ist daran positiv, sich so zu vermarkten. Es geht um die Assoziationen, die sie mit normal verbindet, und die sind eben nicht positiv. Es geht auch darum, dass das normale heute auch etwas ungewöhnlicher sein kann, eben weil man einen Ausflug nach Nepal mit dortigen Füßewaschen von einem Hipster nicht ungewöhnlich findet (es mag beitragen, dass das Waschen der Füße eines alten Mannes kein zu positives Bild im sexuellen Sinne ist und jemandem die Füße zu waschen Unterordnung signalisiert).

    Es geht darum nicht zu berechenbar zu sein sondern etwas Raum zum rätseln zu geben. Einen Mann nicht genau einordnen zu können ist eben für viele Frauen anregend.
    Man sollte es meiner Meinung nach eher als Marketing Tipp sehen. Und da ist es meiner Meinung nach sehr zutreffend. Erzähl nicht, was an dir normal ist, sondern was an dir besonders ist. Sei ein wenig überraschend. Erwecke die Assoziation, dass das Leben oder zumindest die Nacht mit dir etwas sein wird, was etwas besonderes ist.
    Was ist daran ein schlechter Rat?

  3. @Manifold

    Es ist ein guter Rat unabhängig von der Frau. Die allermeisten Frauen finden es besser, wenn man sich nicht als normal und langweilig sondern als etwas besonderes darstellt.

    Woraus folgerst du denn, dass sie normal ist oder sich so darstellt?

  4. @Manifold

    Gerade wenn man nicht viel bieten kann, wird das durch viel Fordern kompensiert…

    @Chrisitan

    Die Darstellung average guy könnte man ja auch schon dadurch brechen, indem man am nächsten Tag keine Rosen schickt… Das Interessante ist nicht an das Positive geknüpft…

  5. @Novalis

    Es geht nicht darum, dass sie Rosen will. Sondern wofür diese stehen und was sie nach solchen Aussagen mit ihm verbindet.
    Und das ist langweiliger Sex und die Erwartung ihr Blumen schenken zu müssen um sie für ihn zu gewinnen (weil eine Beziehung und Sex mit ihm nicht gut genug ist).
    Ein interessanterer Mann würde die Assoziation wecken, dass sie etwas spannenderes als formell Essen gehen am ersten Date machen, es aufregenden Sex gibt und er genug Selbstvertrauen hat um sich danach nicht durch ein Geschenk abzusichern. Welcher Mann klingt in deiner Vorstellung besser aus Sicht einer Frau? Und welche Vorstellung sollte man demnach bei ihr hervorrufen, damit sie den „aufregenden Sex“ auch erleben will und nicht denkt, dass es eh langweilig wird und sie sich die Erfahrung auch sparen kann?

    Eine Reise nach Nepal ist nichts schlechtes. Es kommt nur darauf an, wie man sie darstellt. Erzähl von den Leuten, die du kennengelernt hast und wie ihr etwas ungewöhnliches gemacht habt. Wie ihr unbedingt etwas machen wolltet, obwohl es etwas verrückt war, und sei es nur Campen im Freien in den Bergen. Irgend etwas, was positivere männlichere Bilder hervorruft als das Waschen der Füße von alten Männern.

  6. Eigentlich weiss sie nicht, was sie will, oder. Also ist schon mal der erste Fehler, darüber auch nur einen Moment lang nachzudenken.
    Sie klingt etwas frustriert, das könnte Stress und Negativität bedeuten. Man muss sich überlegen, ob sie es wert ist, sie da rauszuholen(Wenn sie es wäre, wär sie nicht frustriert).

    Andererseits war meine Taktik immer: „Erzähl der Frau nicht, was an dir besonders ist, erzähl ihr, was an ihr besonders ist.“ Das war meistens recht erfolgreich.

    Auf keinen Fall sollte man versuchen, sich interessant zu machen, die Grenze zu lächerlich ist leicht überschritten. Du musst nur immer den Eindruck erwecken, als ob du es nicht nötig hast. Das funktioniert am besten, wenn du es tatsächlich nicht nötig hast. Das ist so ähnlich, als würdest du mit jemandem handelst und das, worum du da handelst, eigentlich gar nicht wollen. Der Händler hat so nicht die geringste Chance und du bekommst den besten Preis.

    Sieh gut aus, komme entspannt rüber und behandele sie freundlich aber desinteressiert, dann macht sie den Rest und wenn nicht, dann macht es eben eine andere. Jedenfalls brauchst du nicht mehr allzu viel zu tun, es läuft von allein.
    Und wenn du mal die Gelegenheit hast, an eine wirkliche Top Frau zu kommen, sag einfach mal nein. Das schult die Unabhängigkeit.

    Wenn du zum Spielen keine Lust hast, mach eben MGTOW. Nur mach dir über Frauen keine Illusionen und nimm sie nicht zu wichtig.

  7. @Salvatore

    Klar, gutes Aussehen erzeugt sexuelle Anziehung, Desinteresse spricht dafür, dass du wählerisch bist (spricht für hohen Status) und genug Frauen in deinem Leben hast um andere abzulehnen (presselected by women). Ihr zu sagen, was du an ihr gut findest kann sowohl sie qualifizieren (indem sie deine Erwartungen erfüllen will) als auch Komfort erzeugen. Eine hübsche Frau abzulehnen ist eine gute Übung für das Inner Game. Damit bist du dann eben gerade nicht mehr normal und baust Status und sexuelle Anziehung auf. Um es mal in der Pickupsprache zu sagen.

    Ich glaube sie will eigentlich etwas ganz typisches: Einen Bad Boy, der ihr treu ist. Wenn man ihren Blog liest, dann sieht man natürlich, dass sie einiges an Problemen hat: Früher Übergewicht mit heutiger leichter Jojotendenz, dabei begeisterte Köchin, dann Women Studies studiert, das alleine reicht schon für ein merkwürdiges Verhältnis zum eigenen Körper und zu Männern. Ich mag (oder mochte, da er ja nicht mehr fortgeführt wird) ihren Blog, weil sie einfach einen witzigen Schreibstil hat und auch selbstkritisch genug ist um über ihre Fehler zu schreiben.

    In dem Artikel schreibt sie, dass sie keine Hunde mag. Das hätte ich nicht hervorgehoben. Aber der obige Absatz scheint mir recht typisch zu sein für Frauen an sich. Und es ist gleichzeitig ein typischer Fehler von Männern sich als normal darzustellen. Ich denke es liegt daran, dass bei uns sexuelle Anziehung hauptsächlich über das Aussehen der Frau aufgebaut wird. Wenn uns eine Frau sagen würde, dass sie „eine normale Frau ist“ würden wir wahrscheinlich sagen „Bestens, sie erwartet nichts besonderes, ich muss mich nicht beweisen, sie macht normale Dinge, das gibt entspannte Abende ohne Drama, mit Sex und danach etwas Fernsehen! Jackpot“ Bei Frauen entsteht sexuelle Anziehung auch über das Aussehen, aber das Verhalten spielt eine größere Rolle als bei Männern. „Normal“ hat für sie eine andere Bedeutung als für uns, weil sie Status und Anführereigenschaften erregen. Eine Frau sollte das Date ja auch nicht damit eröffnen, dass sie einem ihre Cellulitis zeigt.

    Sich selbst interessant zu machen kann falsch und unauthentisch wirken. Und das wirkt (aus nachvollziehbaren Gründen) auch abtörnend. Dennoch bedeutet das nicht, dass man seine schlechten Seiten betonen muss.

    Ich meine in der Interview-Reihe von David DeAngelo wurde es mal ungefähr so formuliert: Wichtig ist es man selbst zu sein. Aber man sollte auch vorher dafür sorgen, dass man selbst etwas ist. Man sollte dafür sorgen, dass man die beste Version von sich selbst ist, die man sein kann.

    Und dann sollte es eigentlich nicht mehr erforderlich sein einer Frau zu sagen, dass man ein ganz durchschnittlicher, normaler Typ ist.

  8. Könnte dieses „füße Waschen in Nepal“ nicht auch „social proof“ bedeuten?
    Also jemand, der nicht blos als reines Ego durch die Welt geht, sondern zeigt „hey, nicht nur ich bin mir wichtig, mir geht es auch um das wohl anderer. Ich werde nicht blos missionarisch ficken und das wars, weil es mir nicht nur um meine eigene sexuelle Befriedigung geht, sondern weil mir auch das Wohl anderer, und auch meiner Freundin, am Herzen liegt. Mir sind andere eben nicht egal“

    Ich mein, zugegeben: wenn eine Frau primär nichts dauerhaftes sucht und ganz locker sein will, dann scheint es ihr egal zu sein ob sie sowohl im Bett als auch in der Beziehung sich selbst einbringen darf. Wenn es nicht passt sucht sie sich einfach einen anderen.
    Und dann gibts sicher die, die mit ihrem Partner gerne spielerisch kämpfen wollen, statt einfach so akzeptiert zu werden. Die möchten dann sicher nicht einen der sie einfach so akzeptiert. Die haben das Gefühl, nur wenn etwas harte Arbeit und Entbehrung bedeutet, ist es wirklich gut.

    Dagegen find ichs wieder scheiße, wenn man tatsächlich am Anfang „kämpft“, harte Arbeit oder Entbehrung in etwas hinein steckt, aber am Ende merkt dass alles nur Show war. (Okay, zugegeben: die eigenen Erwartungen steigen, wenn man um etwas kämpft. Wenn man dann mehr reinsteckt als rauskommt fühlt man sich immer verarscht. Das hat nichts mit dem Wert desjenigen oder der Sache zu tun, sondern einziig und alleine mit dem eigenen Anspruch an Wert, den ich auf denjenigen projiziere.)

    Wenn man flirten usw als „Verhandlung“ betrachtet, dann ist auch klar warum viele sich so aufblasen um sich interessant darzustellen, aber mit der Zeit die Maske dann fällt und man merkt, dass man nicht „gekauft hat, was umworben wurde“.
    Der andere Effekt des Aufblasens ist, dass man dann selbst hinterfragt „kann ich ihm eigentlich genügen?“. Das kann sein dass man sich als Frau dann zurück zieht, weil man tatsächlich glaubt was da einer erzählt. Ohne darauf zu achten, dass derjenige einfach nur beschönigt, was vielleicht garnicht so spektakulär war, oder seltene Eigenschaften von sich „betont“, wärend das reguläre Verhalten nicht erwähnt wird.
    Was bringt es mir, wenn z.B. jemand betont wie toll er ist, und was er nicht alles erlebt hat, wärend er sich X verhält, er aber nur 2 mal im Jahr sich X verhält. Dann ist er die meiste Zeit Y.
    Das ist als würde man eine Tütensuppe verkauft kriegen mit dem Zusatz „mit den besten Zutaten“, wärend der Hauptgeschmacksträger Glutamatartig ist und prozentual die Suppe zum größten Teil aus Maltodextrin/Füllmittel besteht.

    Hinterher wird niemand begeistert sein.
    Dummerweise gewöhnt man sich an die Versprechungen und deswegen steigen auch die Erwartungen vieler Frauen ins unermessliche.
    Weil sie, wenn sie noch unerfahren sind (ja,…das Zenit ihrer Schönheit…) noch auf jedes BLABLA reinfallen und das ernst nehmen.
    Erst später kommt die Einsicht, aber nicht immer damit zusammen hängend auch tiefgreifende Änderungen an den Bedürfnissen.

    Genau genommen schadet das permanente hochpokern den Männern doch selbst. Und hinterher wird gemeckert dass die Frauen zu hohe Erwartungen haben. Wer hat sie ihnen denn eingepflanzt?

    Damit geht es mir nicht um Anschuldigungen sondern einfach darum mal zu hinterfragen, welchen langfristigen Folgen gewisses Verhalten hat. Die meisten sind ja zufrieden wenn sie mit kurzfristigen schnellen Methoden an ihr Ziel kommen. Warum also Gedanken auf „Nachhaltigkeit“ verschwenden?
    Die meisten Dinge haben ständige Wechselwirkungen, das ist als würde man auf einem Ast sitzen und daran sägen, weil man JETZT unbedingt Holz braucht.

    Die meisten Menschen verhalten sich so, spart Energie. Und solange genug Äste nachwachsen auf die man sich setzen kann, braucht man ja auch nichts ändern. Nur irgendwann sind keine freien Äste mehr da, und dann wird gemeckert dass alle „guten“ Äste weg sind.

    Und dann gibt es noch die, die sich nicht wie die Axt im Walde verhalten, sowohl unter Männern und unter Frauen, die brauchen dann kein Pick-Up/keinen Feminismus/kein sonstwas um sich gegenseitig gegenüber sozialverträglich und selbstverträglich zu verhalten.

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