Alphamänner und Game im Film (Roissy)

In Vorbereitung einer eigenen hoffentlich bald fertigen Filmbesprechung hier ein paar Besprechungen von großartigen Szenen in Filmen von Roissy

Roissy erläutert anhand kurzer Szenen, wie in den jeweiligen Filmen Anziehung zwischen den Charakteren aufgebaut wird. Die Filme folgen dabei den Erkenntnissen, die in Game und Pickup aufgebaut worden sind, obwohl die Filme größtenteils älter sind als die Bewegung. Wer sich mit der Materie beschäftigt hat, der versteht zumindest nach der Analyse, warum die Figuren glaubwürdig wirken und das die alten Konzepte von Männlichkeit, die damals noch wesentlich deutlicher ausgelebt werden durften so anziehend wirken.

Als Gegenbeispiel die wunderbare Besprechung der romantischen Szenen in den Starwars-Prequels von Redlettermedia. Im Vergleich erkennt man, dass die Lovestory einfach nicht greift, weil die Charaktere nicht glaubwürdig sind. (alle Teile der Besprechung im Überblick bei den Filmfreunden)

Interessieren würde mich natürlich eine Besprechung der oberen Szenen aus feministischer Sicht. Da zu erwarten ist, dass diese vielen Konzepten aus dem Bereich Game eher kritisch gegenüberstehen würde es mich interessieren, wie sie die Anziehungskraft der Figuren begründen.

9 Gedanken zu “Alphamänner und Game im Film (Roissy)

  1. Feministinnen stehen deshalb den Konzepten kritisch gegenüber, weil sie in allem eine Fremdbestimmung der Frau sehen wollen.

    Es wird also nicht diskutiert, sondern es steht von vornherein fest.

    Was andere Frauen empfinden, zählt nicht, solange es ihrer Ideologie widerspricht.

    Der Feminismus ist also in großen Teilen frauenfeindlich und konstruiert die Fremdbestimmung, die er braucht.

    Ich verwende die Formulierung „der Feminismus“, aber das darf man nicht, weil es gibt ja ganz viele.

    Einen Durchschnittsfeminismus gibt es nicht. Es ist total illegitim, von „dem Feminismus“ zu sprechen. Das meinen gewisse Leute ernst, wenn sie merken, daß Kritik berechtigt ist oder entlarvend.

    Es gibt etliche Topoi, die immer wieder kehren und immer gleich sind.

    Das sind wirklich „Argumente“, die gewisse Leute auch hier im Blog bringen. Man konterkariert ein Argument, indem man einfach behauptet, man treffe den Feminismus gar nicht oder würde unzulässig verallgemeinern. Kann ja sein. Der Nachweis dafür wird natürlich nicht erbracht.

    Es ist für mich immer wieder beklemmend, solche Argumentationsstrukturen zu sehen, die einen reinen Abwehrcharakter haben.

    Wenn man dies Argumentationsstrukturen hinterfragt, kommt keine Antwort, keine Begründung.

    Nur Ausweichen und relativistisches Blabla.

    Mich wundert ein bißchen, Christian, daß Du so ernsthaft offensichtlich an eine echte Dialogfähigkeit von Feministinnen und Gender-Theoretikern glaubst.

    Das ist zwar ehrenwert und aus didaktischen Gründen durchaus lehrreich. Da sich diese Leute ja gnadenlos entlarven und vorführen.

    Also mich wundert es einfach, weil die Realität doch eine eindeutige Sprache spricht.

    Nebenbei, kannst Du mal erklären, was mit Game gemeint ist und DHV und den anderen Begriffen?

    Es geht vermutlich um Frauen rumkriegen und so. Wie menschenverachtend, Frauen zum Objekt machen. Böse, böse.

    Davon kann uns nur der Feminismus erlösen. Dies zeigt schon, daß 95% der Frauen restlos begeistert sind vom Feminismus.

    Ich denke, das „Flirtverhalten“ ist intuitiv in uns evolutionsbiologisch-komplementär angelegt, so daß man eigentlich nur seinem Instinkt folgen muß.

    Stimmt gar nicht, weil das ist ja „kulturell“ bedingt. Wir werden extrem fremdbestimmt. Total. Wie genau? Weiß ich nicht, aber auf jeden Fall extrem fremdbestimmt. Weil eigentlich wollen sich doch Frauen und Männer genau andersherum verhalten.

    Sie müssen sich sogar andersherum verhalten, weil das liegt in ihrer „Kultur“. Das ist die Wahrheit und bedeutet erst richtige Freiheit.

    Und die erlangen wir nur mit der Gender-Theorie!

    Sie wird uns erlösen!

  2. Das Problem des Feminismus ist, dass dort neue Theorien nur akzeptiert werden, wenn das Ziel, zu dem der Feminismus kommt, gefällt.
    Deswegen werden biologische Ansätze größtenteils ignoriert. Die Fremdbestimmungstheorie gibt mehr Möglichkeiten Ziele zu erreichen und ist daher aus dieser Sicht besser.

    „Nebenbei, kannst Du mal erklären, was mit Game gemeint ist und DHV und den anderen Begriffen?“

    Game ist ein Oberbegriff für Verführung, wobei es dabei gerade um die hierzu nötigen Schritte geht. Pickup ist eigentlich nur eine Fachsprache, mit der man bestimmte Vorgehensweisen und Phasen unter bestimmte Begrifflichkeiten bringt um so darüber reden zu können.
    DHV ist eine Vorgehensweise dabei. Die Abkürzung steht für „Demonstration of higher Value“. Es geht dabei darum den anderen davon zu überzeugen, dass man einen hohen Wert als Partner hat damit dieser sich zu einem hingezogen fühlt. DHVs sind zB hier dargestellt.

  3. Feministinnen haben durch Quotenforderungen alle Parteien, den öffentlichen Dienst und fast sämtliche Medien im Griff und sogar das Grundgesetz mit Gender-mainstreaming verseucht.

    Warum sollten sie die Karten neu mischen lassen, wenn sie 4 Asse auf der Hand haben?

    Genau diese großkotzige Feministinnen-Überlegenheit lässt diese Damen ja nicht einmal zuhören wenn es um Jungsbenachteiligung zB in der Schule geht.
    Und eine Abi-Quote von 40 Prozent für Jungs wird hämisch sogar bejubelt.

    Sexismus a la Feministin.

  4. @ Christian:

    Ich kann diese Frage nur für mich selbst beantworten und muss ehrlich sagen, dass, seitdem ich die weibliche Arroganz in Sachen Männerfragen hautnah miterlebt habe, meine Bereitschaft zuzuhören arg gelitten hat.

    Längerfristig sehe ich die Zukunft der Männerrechtsbewegung darin, möglichst viele Männer eine kritische Einstellung gegenüber dem Feminismus zu vermitteln.

    Denn mit den Frauen über ihre eigenen Privilegien und Vorteile zu diskutieren, bringt meiner Erfahrung nach nichts bis gar nichts.

    http://sonsofperseus.blogspot.com/2010/02/weibliche-meinungen-zur-wehrpflicht.html

  5. @Manifold
    Siehst du, du verlangst etwas von ihnen, was du selbst nicht bereit bist zu geben. Woher nimmst du dir dieses Recht? Weil deine Auffassung „richtig“ ist und dein Kampf „gerecht?“. Das sagen üblicherweise beide Seiten in einem Krieg.

    Eine kritische Einstellung haben viele Männer. Sie brauchen meiner Meinung nach eher Argumente als Stimmung und insbesondere brauchen sie „Hoffähigkeit“. Solange Männerrechtler als Spinner, Versager und Pöbler abgestempelt werden können, die nur mit Beleidigungen um sich werfen und zu einem Dialog nicht fähig sind wird diese Hoffähigkeit nicht erreicht werden.

    Das alles habe ich aber auch schon mehrmals ausgeführt. Es würde mich freuen, wenn wir diese Diskussion verlassen würden und jeweils zu den Themen der einzelnen Beiträge zurückkehren würden.

    Vielleicht können wir uns einfach darauf einigen, dass du eine andere Einstellung zur Diskussion mit Feministen hast, dies aber mein Blog ist und du daher so höflich bist, in Kommentaren auf diesem möglichst sachlich zu bleiben, mit Argumenten zum Thema zu arbeiten und Diskussionen zuzulassen.

  6. Pingback: Game im Film: Han Solo und Leia « Alles Evolution

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