Libido und Geschlecht: Zur Wirkung von Testosteron etc. beim Sex

Bei der Mädchenmannschaft findet sich ein Artikel zu der Lust von Frauen und siehe da, sie mögen Sex.

Es wird dann darauf eingegangen, dass es immer noch das Bild des sexhungrigen und nimmersatten Mannes und einer zu erobernden und treuergebenden Frau gibt.

Der Artikel sagt allerdings nichts zu den biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau beim Sex. Wie häufig im Feminismus wird auf biologisches nicht eingegangen.

Daher hier etwas zu der Biologie des Sexes:

Bei allen Säugetieren, insbesondere auch bei Affen und Menschenaffen und damit auch beim Menschen ist die reine, körperliche Lust, die Libido, um so stärker ausgeprägt um so mehr Testosteron die jeweilige Spezies produziert.

Bonobos haben im Verhältnis zur Körpergröße sehr große Hoden und demnach auch den ganzen Tag Sex.

Gorillas hingegen haben im Verhältnis relativ kleine Hoden und demnach sehr wenig Sex.

Menschenmänner haben relativ durchschnittliche Menschenaffenhoden und daher im Verhältnis zu Bonobos wenig, im Verhältnis zu Gorillas relativ viel Lust auf Sex.

Soweit, so unstreitig in der Biologie.

Frauen haben keine Hoden. Aber sie produzieren auch Testosteron, über die Eierstöcke und die Nebennierenrinde. Allerdings reichen die dortigen Produktionskapazitäten nicht an die Produktionskapazitäten der Hoden heran, so dass Frauen je nach Lebensabschnitt 5 bis 11 mal weniger Testosteron im Körper haben. Daraus folgt, dass ihre Libido kleiner ist.

Aber die animalische Lust, die Testosteron herbeiführt, ist natürlich nicht das einzige, was Sex interessant macht. Es spielen viele Faktoren hinein, die aber auch zu einer anderen Motivation für Sex und damit auch für eine andere Betrachtungsweise des Sexes sprechen.

Es heißt auch nicht, dass Frauen nicht auch genauso viel Sex wollen, aber für sie sind dabei vielleicht nicht so stark die Befriedigungen der animalischen Lust im Vordergrund sondern sie genießen eher die Ausschüttung von Hormonen wie dem „Kuschelhormon“ Oxytocin, sowie einer Reihe von Endorphinen wie Serotonin und Dopamin. Daraus entstehen dann ganz andere Erwartungen an Sex, die sich in den jeweiligen Wünschen niederschlagen. Die meisten Frauen davon zu überzeugen, Sex nach den Vorstellungen der Männer zu haben, macht wenig Sinn, weil für sie der biologische Reiz am puren Sex dabei, nämlich die Stillung animalischer Lust, wesentlich geringer ist. Natürlich könnten sich Frauen frei dafür entscheiden, die Chance ist aber höher dass die meisten Frauen diesen Lebensweg nicht wählen sondern sich für einen anderen, zB Sex in einer Partnerschaft entscheiden, weil dieser ihnen aufgrund ihres körperlichen Unterschiede „logischer“ erscheint.

Dieser Hormoncocktail und dessen Wirkung passt auch hervorragend zum gegenwärtigen Stand der Dinge. Frauen wollen weit weniger Sex mit unbekannten und One-Night-Stands als Männer. Sex muss eher einen Beziehungscharakter haben als bei Männern (was auch bei einem Fuck-Buddy der Fall ist). Männer haben dagegen ein stärkeres Interesse an Sex als reiner Triebbefriedigung, was zu einem Markt für Sex ohne Beziehung mit Männern als Kunden führt. Hier könnte auch die Wurzel dazu liegen, warum der Feminismus so gegen die Darstellung von Frauen als „Sexobjekte“ ist. Dies ergibt bei einer durch Testosteron gespeisten Lust, die wesentlich mehr auf Sex an sich ausgerichtet ist, wesentlich mehr Sinn als bei der klassisch weiblichen Sexualität.

Natürlich haben auch Frauen Lust auf Sex im Sinne der Libido. Der Körper produziert ja ebenfalls Testosteron. Aber eben weniger als Männer. Und natürlich wirken die oben bei den Frauen genannten Hormone auch auf Männer, die daher auch insoweit ein Interesse an Sex haben. Aber die Abläufe sind eben bei Mann und Frau sehr verschieden, was auch in verschiedenen Vorstellungen von Sex resultiert.

Die Aussagen sind allerdings wie immer nur im Schnitt richtig. Es gibt Frauen mit sehr viel Lust auf Sex und Männer mit sehr wenig Lust auf Sex. Das kann auch mit der Gehirnentwicklung und dem individuellen Hormonspiegel zusammenhängen oder damit, dass andere Aspekte wie etwa die Selbstbestätigung über Sex oder die Manipulation über Sex mit hineinspielen.

Es würde auch verwundern, wenn Frauen genauso viel Interesse an Sex mit beliebigen Sexpartnern hätten. Schließlich konnten Frauen über den Zeitraum ihrer Evolution nicht viel dagegen machen, dass sie durch Sex schwanger wurden. Angesichts der hohen Kosten einer Schwangerschaft schon allein aufgrund deren Dauer für eine Frau musste sie wählerischer sein als der Mann, für den der Minimalenergieaufwand die Kosten des Sex an sich sein konnten. Eine Darlegung dazu findet sich in jedem Buch über die Evolution Menschen, zB auch bei Dawkins „Das egoistische Gen„.

Das heißt nicht, dass Frauen treu sein mussten. In Spermwars wird anschaulich dargestellt, dass Treue beim Menschen nicht biologisch festgelegt ist. Es kann sich biologisch lohnen einen Versorger zu haben, der glaubt, dass er der Vater des Kindes ist und einen Erzeuger, der die besten Gene zur Verfügung stellt. Dort wird auch dargelegt, welche biologischen Prinzipien bei Mann und Frau in diesem Zusammenhang arbeiten. Von „Kampfspermien“, die nur dazu da sind, Spermien anderer Männer den Weg zu versperren bis hin zu der Frage, welchen Geruch Frauen bei Männern in den verschiedenen Zyklen ihrer Tage interessant finden (es sind wenig überraschend an den fruchtbaren Tagen „Alphamänner“ an den anderen eher Versorgermänner).

Noch kurz zu der Statistik im Einzelnen:

  • 93% der Befragten finden, dass Sexfantasien erregend sind

Klar, wer das nicht sagen würde, der wäre auch sehr merkwürdig. Mir machen eher die 7% sorgen.

  • 91% der Befragten haben kein schlechtes Gewissen beim Masturbieren

Was nichts über die Häufigkeit aussagt und damit nichts über die Libido.

  • 90% der Befragten machen gerne den ersten Schritt

„Den ersten Schritt machen“ bedeutet bei Frauen allerdings nicht viel. Es geht meist außerhalb von Beziehungen nur um „Indicators of Interest“ (IOI), also einen etwas längeren Blick oder auch nur um ein in die Nähe von ihm stellen, damit er einen anspricht.

  • 88% der Befragten sind leicht sexuell zu erregen

Was auch nichts darüber sagt, wie stark ihre Libido ist oder was sie als „leicht zu erregen“ ansehen. Ein Mann genügt meist ein etwas tieferer Ausschnitt.

  • 82% der Befragten genießen es bis zum Orgasmus zu masturbieren

Warum auch vorher aufhören? Aber wie häufig geschieht dies ins besondere im Verhältnis zu Männern?

  • 70% der Befragten berühren sich beim Sex gerne selbst

Sagt auch wenig aus.

  • 58% der Befragten mögen Sexspielzeuge

Erscheint mir bei einer so generellen Aussage auch kein hoher Wert

  • 55% der Befragten benutzen Sexspielzeuge mit ihren Partner_innen

Erscheint mir auch recht hoch als Zahl, aber die Frage ist wohl, was schon als Sexspielzeug zählt. Der Umschnalldildo oder schon der Schal, mit dem man ein paar leichte Fesselspiele macht. Allerdings wurde die Seite ja auch bei sexpositiven Frauen durchgeführt, über deren Verhältnis an den Gesamtfrauen findet sich allerdings wenig. Klar, wenn man die Umfrage auf der Seite eines Online-Dildoshops startet überrascht das Ergebnis wenig.

  • 42% der Befragten haben einen fuck buddy

Wird wohl auch an der Auswahl liegen. Interessant wäre, wie viele Frauen bzw. Männer gerne einen hätten. Ich denke mal die Prozentzahl wäre bei Männern deutlich höher als bei Frauen.

  • 32% der Befragten haben einen regelmäßigen Sexpartner oder eine Sexpartnerin, mit dem oder der sie keine Beziehung führen

Ein regelmäßiger Sexpartner passt ja durchaus ins oben genannte Bild. Es ist eben kein Fremder, auch wenn er den Beziehungsstatus nicht erreicht.

  • 27% der Befragten haben ein oder zweimal die Woche Sex

Die Frage, die interessant wäre ist, wie oft sie gerne Sex hätten. Ein bis zweimal die Woche ist für eine Beziehung nicht so viel, für Singles hingegen schon.

36 Gedanken zu “Libido und Geschlecht: Zur Wirkung von Testosteron etc. beim Sex

  1. Frauen benützen Sex um etwas zu erreichen, zB. Unterhalt zu erpressen. Von Müttern beigebracht.

    Wenn sie dann lebenslange Alimentation erreicht haben legt sich ihr sexuelles Verlangen äußerst schnell Richtung „Weihnachten-ist-öfter!“

    😉

  2. @Biggel
    Sicher benutzen Frauen Sex um Sachen zu bekommen, genauso wie Männer Status benutzen um Sex zu bekommen.
    Da klingt in dem Kommentar einiges an Enttäuschung an. Ich empfehle „The Mystery Method“

    Klingt vom Untertitel her bescheuert, ist aber jeden Cent wert. Frauen wollen Sex. Aber ihre biologischen Systeme sind auf andere Attraktivitätsmerkmale ausgerichtet. Das kann einen als Mann schnell verwirren.

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  26. Ich halte es für sehr einfach, zu sagen, Frauen wollten weniger Sex als Männer da sie weniger Testosteron produzieren.
    Ich wollte immer mehr Sex als meine Partner.
    Ich würde eher sagen, dass derjenige, egal ob Mann oder Frau, weniger Sex will, der weniger Testosteron produziert.

    • Aussagen über Menschengruppen (Frauen wollen weniger Sex etc.) sind ja immer nur Aussagen über den SCHNITT, sind statistische Größen.

      Nicht jedes Mitglied einer Gruppe entspricht dem Durchschnitt der Gruppe. Viele weichen nach oben oder unten ab.

      So gibt es sicher etliche Frauen mit stärkeren sexuellen Bedürfnissen als etliche Männer, auch wenn es keine gesunden Frauen gibt mit mehr Testosteron als selbst sexuell schwach triebige, ansonsten aber gesunde Männer.

      Dazu liegen die Level zu weit auseinander.

      Bei sexuell kühlen Männern dürfte also nicht nur ein geringer Testosteronspiegel eine Rolle spielen, sondern andere Faktoren, von denen wir viele wahrscheinlich noch nicht einmal kennen, treten hinzu, um das Ergebnis „Triebstärke“ zu erzeugen.

      Gilt natürllich auch für den Sextrieb von Frauen.

      Testosteron ist nur ein Faktor, der viel erklärt , aber längst nicht alles.

      • Ich glaube dass Frauen einen höheren Sexualtrieb haben.

        Ich definiere Sexualtrieb als die erfüllte Motivation sich Fortzupflanzen.

        Erfüllte Motivation weil Motivationen nicht Messbar sind, vor allem nicht bei dem Geschlecht dass sich über den Mann definiert, dessen Motivationen für sich ausbeutet und manipuliert, bei dem histrionischen Geschlecht.

        Frauen sind Schauspielerinnen die Männern, der Gesellschaft etwas vorspielen um in dieser zu bestehen, denn sie sind darauf angewiesen als das Geschlecht auf das die Natur die Reproduktion ausgelagert hat.

        Feminismus ist doch auch so ein Schauspiel, nicht?

        So spielen sie Motivation und natürlich auch Demotivation vor, so wie sich die meisten reproduktiven Vorteile für sie ergeben.

        Zudem wird eine Motivation schon bei geringer Unerfülltheit als Mangel erfunden, Ergebnisse von Befragungen dazu ergeben deswegen wohl keinen linearen Zusammenhang mit dem Maß an Motivation.

        Zu dem kommt noch dass Frauen sich mehr in ihr „Schicksal“ fügen, weniger selbst aktiv werden, eher die passive Strategie, die weniger angreifbare und weniger offensichtliche Aktion bevorzugen.

        Wieso sollte man dann schließen sie zeigen direkter ihren Sexualtrieb?

        Frauen zeigen es viel Indirekter, passiver, als das histrionische Geschlecht.
        Ihre Welt dreht sich um die Vermarktung, Aufhübschung, um die Werbung für und den „Verkauf“ der eigenen Reproduktionsfähigkeit an Männer.

        Man vergleiche nur was Kosmetik, Mode u.ä. mit Frauen und mit Männern erwirtschaftet.

        Zudem kann man es auch körperlich betrachten.

        Frauen sind festgelegter auf Reproduktion, ihr Körper hat die tiefgreifenderen Kompromisse oder Optimierungen zum Zwecke der Reproduktion erfahren.

        Das Körpervolumen von Brüsten, Uterus und Vagina ist selbst im unbenutzten Zustand schon mehr als Hoden und Penis beim Mann.

        Bei dem Mann steigt das Volumen des Penis bei „Benutzung“ etwas, doch das Volumen des Uterus steigt bei Benutzung enorm, nimmt dieser doch 3000 gramm Nachwuchs auf. Brüste nehmen in der Schwangerschaft auch mehr an Volumen zu und eine Vagina muss einen Penis aufnehmen, hat also immer ein größeres Volumen.

        Genauso sieht man es daran dass Frauen sobald sie sich wie bei uns weniger reproduzieren zu einem Verlustgeschäft dass noch seinen Egoismus feiert werden.

        Sie können und wollen nicht die gleiche Leistung im Wirtschaftsleben die der Mann für eine Gesellschaft bringen muss erbringen und fordern eine Alimentierung für sich ein, konstruieren Berechtigungen dafür.

        Zudem weiss man dass sich in der Menschheitsgeschichte fast jede Frau aber nur die Hälfte der Männer reproduziert hat.

        Frauen haben einen größeren Sexualtrieb, Fortpflanzungstrieb.

        Was wir erleben sind Probleme weil Frauen diesen weniger Ausleben (können).

        Hier eine Bewusstheit und „Befreiung“ der Frau durch Fortschritte der einfachen Empfängnisverhütung zu rationalisieren verkennt dass der Mensch keinen total freien Willen im oft beschriebenen Sinn hat.

        Der Mensch tut nicht was er will, er tut was seine Gene wollen, er will dann was er tut, meistens, es sei denn er ist psychisch krank.

        Das Bewusstsein hinkt dem Unterbewusstsein hinterher, alle Handlungen gehen vom Unbewussten aus.

        Der Mensch ist nicht das gottgleiche, vernünftige Phantasiewesen als dass er sich manchmal sehen will sondern ein kompliziertes Tier, wohl das komplizierteste Tier auf dieser Welt.

        Er ist ergo auch „Opfer“ seiner Umstände, die „Umstände“ müssen ihm dazu nicht bewusst werden.

        Und Frauen sind viel mehr Opfer, wollen es oft ja sogar sein wie wir wissen.

        Vor allem ist das was dem Mensch als sein „Problem“ bewusst wird (Männer für Feministinnen) nicht unbedingt das wirkliche Problem, sondern viel mehr eine Rationalisierung die in einen gewissen Kontext gestellt plausibel ist.

        Dass diese Rationalisierung von Problemen nicht gut mit der Realität korreliert zeigt sich an der Dezimierung dieser Rationalisierungen.

        Das ist die „Freiheit des Willens“. Er hat die Freiheit mit allen möglichen Rationalisierungen dem übertriebenen Egoismus zu fröhnen, seinen krankhaften Narzissmus als Befreiung zu sehen und sich zu dezimieren.

        Borats Wort zum Sonntag.

        • sexualtrieb als motivation sich fortzupflanzen? nun, dann können frauen keinen größeren trieb haben. nehmen wir an, sie tuts einmal und wird schwanger, bäm, zweck erfüllt dann gibts min 9 monte keinen grund mehr sex zu haben. in den 9 monaten geht könnte ER aber noch 60x seinem trieb nachgehen um sich mehr und mehr forzupflanzen.. wer hat demnach noch gleich den größeren trieb?

          -Zudem weiss man dass sich in der Menschheitsgeschichte fast jede Frau aber nur die Hälfte der Männer reproduziert hat.
          dazu habe ich mal einen artikel gelesen, ging auch um affen. männchen sind überflüssig. in großen gruppen, kommt nicht jeder männliche affe zum stoß udn verbreitet damit seine gene nicht, aber jedes weibchen wird begattet, die männchen die sich nicht weiter vererbene, sterben natürlich aus. rein technisch gesehen, waren sie damit von vorne rein überflüssig. das einzige was sie taten, war arbeiten. um zur „gesellschaft“ was bei zu tragen. DAS liegt aber an den auswahl kriterien der weibchen, das eben NUR gute gene will. hätte sie einen größeren trieb, würde das ja bedeuten müssen, dass sie alles nehmen, was ihre vielfalt bieten könnte, tun sie aber nicht. wenn man das männchen lassen würde, würde es über jede drüber UM sich fortzupflanzen.

          mir leuchtet deine begründung einfach nicht ein, weil biologisch einfach mit unterschiedlichen maßstäben gerechnet werden muss. deine these könnte nur stimmen, wenn eine schwangerschaft stunden dauern würde

  27. ….das würde auch erklären, warum ich die längsten Beziehungen immer mit Männern hatte, die sehr soft und lieb sind 🙂

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