Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 19. Juni 2011

Kastration und ihre Folgen

Die Kastration hat interessante Folgen:

Eine Kastration ist in jedem Fall ein schwerwiegender Eingriff mit weitreichenden Folgen für Menschen oder Tiere, sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes.

In allen Fällen (bei beiden Geschlechtern) führt die Kastration zu Unfruchtbarkeit.

Am schwerwiegendsten ist der Eingriff, wenn er vor der Pubertät vorgenommen wurde. Die Folgen bei einem Knaben sind beispielsweise:

  • geringes Wachstum des Kehlkopfs und daher das Ausbleiben des Stimmbruchs. Eine hohe Fistelstimme bzw. Singstimme bleiben dadurch erhalten, die Sprechstimme gleicht etwa der eines hohen Tenors (Kastratenstimme)
  • ausbleibende Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale und fehlender Gestaltswechsel vom Jüngling zum Mann
  • Hochwuchs und Störungen der Verknöcherung, daher längere Extremitäten und „eunuchoider“ Körperbau
  • Ausbleiben der männlichen Körperbehaarung, sowie zarte, blasse Haut (wie die eines Kindes)
  • Antriebsarmut, Muskelschwäche und rasche Ermüdbarkeit
  • Ausbleiben des Sexualverlangens (Geschlechtstriebes) und der Potenz
  • starke Neigung zu Fettleibigkeit, insbesondere mit Fettansatz an den Hüften, Oberschenkeln und Gesäß,
  • dadurch ein „verweiblichtes“ und „matronenhaftes“ Aussehen
  • Verzögerungen der psycho-sexuellen Entwicklung, psychische Auffälligkeiten und Depressionen, teilweise auch psycho-soziale Schwierigkeiten, Diskriminierung und Entwurzelung, sowie geringes gesellschaftliches Ansehen

Bei Kastration im Erwachsenenalter bleiben diese Wirkungen aus, aber es kann kommen zu

  • Antriebsarmut
  • einer Veränderung der Behaarung
  • Abnahme der Libido (Geschlechtstrieb) oder sogar Impotenz
  • tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderungen, einer gesteigerten vegetativen Labilität und Depressionen
  • Osteoporose
  • möglicherweise Fettleibigkeit mit Stoffwechselstörungen, Entgleisungen des Fettstoffwechsels, des Zuckerstoffwechsels und folgender Zuckerkrankheit sowie arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

Die Kastration von Frauen (Ovariektomie) durch operative oder radiologische Ausschaltung der Eierstöcke beziehungsweise ihrer Funktion wirkt sich genauso stark aus, allerdings mit anderer Ausprägung.

Möglicherweise erwünschte Folgen einer Kastration sind:

  • die Libido lässt nach
  • die Aggressionsbereitschaft verringert sich
  • durch die Reduzierung der männlichen Sexualhormone besteht weniger Gefahr von Prostatakarzinomen (Prostatakrebs)
Da die Folgen einer Kastration insbesondere in den fehlenden Hormonen liegen zeigt sich auch hier, dass die sozialen Theorien ihre Schwächen haben. Die Libido läßt bei Mann und Frau nach, was an dem fehlenden Testosteron liegt. Akzeptiert man dies ist es schwer auch gleichzeitig davon auszugehen, dass Männer und Frauen einen gleichartigen Sexualtrieb haben, da auch der Testosteronspiegel von Männern und Frauen vollkommen verschieden ist.
Aus der gleichen Quelle auch die Angaben zur chemischen Kastration:
Die Hormonproduktion kann auch durch Arzneistoffe („chemische Kastration“, beispielsweise durch das antiandrogen wirksame Cyproteronacetat) umkehrbar unterdrückt werden.
Antiandrogene zerstören den Sexualtrieb. Weil das Testosteron nicht mehr wirken kann. Auch dies macht wieder deutlich, dass ein Unterschied zwischen Frauen und Männern aufgrund des unterschiedlichen Testosteronspiegels bestehen muss.

Antworten

  1. Und Gott sprach zum Mann, ich muss dich kastrieren. Warum, schrie der Mann entsetzt? Weil du sonst mit deinem Größenwahn meine Schöpfung zerstörst. Deine Schöpfung? Ich habe dich doch erfunden. Schrie der Mann in seinem angstzerfressenen Wahnsinn. Du hast viele Götter erfunden, durch die Kastration wirst du sie wieder los. Erwidert Gott lachend.

    Im nächsten Augenblick rast ein Kugelblitz dem Mann zwischen die Beine und kastriert ihn. Jetzt hast du die Menschheit zum Aussterben verurteilt, du idiotischer Gott, du. Schrie der sich vor Schmerzen krümmende Mann. Zum Aussterben? Dich braucht die Menschheit nicht zum Überleben. Früh genug wird es Frauen geben, die sich selbst befruchten können. Sagt Gott, mit plötzlich zweifellos weiblich klingender Stimme und verschwindet obendrein mit glockenhellem Lachen. :D

    • Ach wie lieblich. Ist die Geschichte aus dem Nachlass von Valerie Solanas?
      Würde der gute terminator so etwas schreiben, würde Christian es editieren, aber die liebe lutschia darf das.

    • Lucia,

      schön, dass du immer wieder so offen das historisch-geistige Fundament darlegst, auf das der meiste Feminismus aufgebaut ist.

      Es ist jedoch tatsächlich älter, es baut nahtlos auf das im US-Bürgerkrieg entstandene Bild der Vergewaltigung der weißen Unschuld (=Südstaaten) durch den schwarzen Mann auf, auf die aufgrund von rigiden gesellschaftlichen Konventionen in der Pubertät steckengebliebene viktorianische Angst vor der phantasierten Triebhaftigkeit und dem Riesenpenis des schwarzen Mannes.

      Auf die Angst, die die allnächtlichen Träume der viktorianischen Bürgersdame auslös(t)en, in denen man eben nicht stundenlang vorher Rotwein trinkt. Mit Kastrationsphantasien vermengt wurde/wird die Pornografie dieser keuschen Damen gesellschaftsfähig.

      Lucia, wie wär’s denn als Nächstes, mit umgedichteten SS-Witzen à la Alice Schwarzer? Dann würde die spezifisch Deutsche Adaption sichtbar..

      • @ NIck

        Ich glaube, Nick, das ist älter, reicht tiefer als nur bis in’s 19 Jhdt.

        Kastrationsphantasien sind Ausdruck genuinen Männerhasses, der so alt sein dürfte wie der genuine Frauenhass.

        Der Frauenhass vieler Männer ist in seinem Alter nur leichter bestimmbar, weil schrifltiche Überlieferung, in der er sich aussprechen konnte, vor allem männliche, schriftliche Überlieferung ist.

        Der Männerhass vieler Frauen, ihre Angstlust, projiziert auf schwarze Männer (oder auch südländische Männer, “maurische” Männer z.B., dafür braucht’s keine Farbigen), “erscheint” erst im 19.Jhddt. weil erst ab da in die schriftliche Überlieferung eintretend.

        Da ich sowohl den Frauenhass vieler Männer wie den Männerhass vieler Frauen, der sich im Feminismus konkretisiert, der ja heute ganz wesentlich eine weibliche Kastrations-und Rachephantasie ist, eine politisch-ideologische “Entmannungsstrategie”, gestützt vom Selbsthass vieler Männer (dem auch ein weiblicher Selbsthass korrespondiert, der manchmal der Frauenverachtung vieler Männer begeistert zustimmt) für anthropologische Konstanten halte, bin ich nicht so optimistisch wie Du, der dessen Entstehung im 19.Jhdt. verortet.

        Von dort hat er vielleicht noch Kleid und Kostüm, aber das ist älter, viel älter.

      • Alexander,

        wo manifestiert sich denn diese “feministische” Kastrationsphantasie?

      • @Roslin:

        ..für anthropologische Konstanten halte, bin ich nicht so optimistisch wie Du, der dessen Entstehung im 19.Jhdt. verortet.

        Dass es immer ein gewisses “Grundrauschen” an Geschlechterhass gab, gibt und immer geben wird denke ich auch.

        Es ist nur die Frage, inwieweit Geschlechterhass zum allgemeinen Kulturgut wird, und damit die Selbstreflexion (wohl ebenfalls eine, wenn auch schwächer ausgeprägte, antropologische Konstante) systematisch ausgeschaltet wird. Warum soll man sich Gedanken über seine Unzufriedenheit machen, wenn doch die Kultur so schöne, allgemein akzeptierte Interpretationsmuster liefert, und den Sündenbock gleich mit dazu?

        Das ist das Problem das entsteht, wenn die krassesten Geschlechterhasser an die Universitäten berufen werden, und das akademische Bild dessen, was Geschlecht ist bestimmen. Deren Weltbilder werden damit zu dem, was Allgemeinheit und Politik als “Wahr” erachten.

        Geschlechterhassern gelingt ein solcher Einfluß besonders gut, wenn sie auf unterschwellig noch Vorhandenes, aber noch nicht überwundenes Gedankengut anknüpfen. Der US-Feminismus knüpfte an viktorianische Tradionen an, die eigentlich schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts passé waren. Er deutete sie so um, dass die Zahllosen von der sexuellen Revolution zutiefst verunsicherten darin eine geistige Heimat finden konnten. Feminismus schien eine “tiefe Wahrheit” entdeckt zu haben, wobei aber die “Tiefe” eben nur tiefsitzende Tradition bedeutete.

        So gesehen war/ist dieser Feminismus zutiefst reaktionär. Er ist der eigentliche Backlash, dem auf die Entwicklung der 1960er (z.B.: Familienplanung, weibliche Berufstätigkeit, Bildung für Massen) nichts anderes einfiel als z.B. die MacKinnonsche Dämonisierungs- und Objektifizierungssexuallehre des “Patriarchates”. Die klammheimliche Sehnsucht nach der vermeintlich heilen Welt der Sitte und des Anstandes des 19. Jahrhunderts, als eine feine keusche Dame noch hoch angesehen war.

        Sogenannte “Sex-Positive”-Feministinnen können auch zumeist nicht anders, sie möchten wiederum nicht mit der vorherrschenden Tradition des Feminismus brechen.

      • @Julia:
        wo manifestiert sich denn diese „feministische“ Kastrationsphantasie?
        Das stellt selbst der/die ProfeministIn Connell fest.

        Der Soziologe Joachim Kersten:

        Die ganze Malaise der Männlichkeit und der Welt ist in der Sicht dieser sozialen Bewegungen phallisch bedingt. Deshalb müsse der Phallus »Männlichkeit« rausgerissen werden, um das Üble im Keim zu bekämpfen.“

        Unsere Lucia bewegt sich also völlig innerhalb etablierter feministischer Tradition.

      • @ Julia

        Hast Du den Abschnitt aus Lucias Blog überlesen, in denen Lucia in glühend Worten malt, wie der Qualm von Tonnen abgeschnittener Hoden, die verbrannt würden, den Luftverkehr behindern würden, so dass man sie wohl an Haie verfüttern müsse, was man diesen Tieren aber auch nicht zumuten könne, denn wer wolle solche Scheiße schon fressen?

        Lies Solanas, Mary Daly und Sally Miller Gearhart (bei denen Entmannungsfantasien – Reduktion des Männeranteiles auf “kontrollierbare” 10 %, auch in feministischer Science Fiction als positive Utopie zu finden).

        Oder das hier (mit Kommentaren!), von einer deutschen Akademikerin:

        http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/meiler-und-keiler-abschalten-fukushima-dsk-und-was-zu-tun-ist.

        Das sind nur Konzentrationsspitzen eines Giftes, das in milderer Dosierung überall feststellbar ist, sich etwa daran zeigt, dass normales Jungenverhalten pathologisiert wird, dass Beispiele extrem dysfunktionaler Männlichkeit als Belege einer verborgenen, allen Männern inhärenten, nur mühsam zurückgedämmten Norm gelten (“Alle Männer sind Vergewaltiger”, Heterosexueller Geschlechtsverkehr ist immer Vergewaltigung usw.).

        Er zeigt sich in der gar nicht mal klammheimlichen Freude feministischer Autoren, wenn Forscher fälschlicherweise glaubten, feststellen zu können, das Y-Chromosom dgeneriere so schnell, dass es in längstens 100000 Jahren verschwunden sei, in der zynischen Weise, in der mokierend-mokant über Gesundheitsprobleme der Männer geschrieben wird, z.B. hier:

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28591080.html

        Eine Krankheit namens Mann, im führenden deutschen Nachrichtenmagazin.
        Der Mann ist kein mal krenker, mal gesunder Mensch, nein, er IST die Krankheit.
        Die Welt kann nur gesunden, wenn die Krankheit beseitigt wird.

        Kann sich irgendjamand vorstellen, dass in einem großen deutschen Massenmedium ein Artikel geschrieben werden könnte, so misogyn wie dieser misandrisch mit der Schlagzeile “Eine Krankheit namens Frau”?

        Er zeigt sich darin, dass männliches Extrem-und Ausreißer verhalten
        als Belege genommen werden für eine insgesamt dysfunktionale
        Männlichkeit, die sich grundlegend ändern müsse, natürlich nach feministischen Vorgaben oder eben besser gleich ganz verschwinden.

        Er zeigt sich in Talkshowtiteln wie “Wozu brauchen wir noch Männer” (Quergefragt, SWR 3, 2007)

        Wer ist hier “WIR”?

        Wer redet hier von “WIR”?

        Kann sich irgendjemand eine Talkshow vorstellen unter dem Titel “Brauchen wir noch Frauen?”

        Wer wäre dann das “WIR”?

        Feministisch befeuerter Männerhass ist so alltäglich – selbstverständlich geworden, dass er schon gar nicht mehr auffällt.

        Er ist Teil der Alltagskultur, der Werbung, der Fernsehunterhaltung.

        Der Mann ist nicht per se Mensch, sondern nur wenn er brauchbar ist für das “WIR”, wenn er nützlich ist.

        Sonst ist er überflüssig für das “WIR”.

      • Diese Aussage ist doch in dieser Absolutheit genau der gleiche nicht ernstzunehmende Unfug wie die Wurzel allen Übels beim Feminismus zu suchen.

      • @ Julia
        PS
        Auch schön, terminator hat mich mit einer Bemerkung daran erinnert:: Die BESTEN Männerwitze aus der führenden feministischen Zeitschrift Deutschlands:

        http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2005/januarfebruar-2005/die-besten-maennerwitze-aus-emma/

        Wie gesagt: Das sind die besten, laut Meinung der Leserschaft/Redaktion.
        Da will mann die schlechten gar nicht erst hören.

        Sage mir, worüber du lachst und ich sage Dir, wes Geistes Kind du bist.

      • PPS:

        Das PS bezieht sich auf einen längere Antwort von mir auf Julias Frage zu feministschen “Männer-/Männlichkeitsbeseitigungs-/Kastrationsphantasien”, der noch auf Freischaltung (wg. Verlinkungen) wartet.

        Das nur zum Verständnis des “PS”.

      • @ Nick

        Ja, Raewyn Connell ist das schlagendste Beispiel für männlichen Selbsthass, der sich so oft mit feministischem Männerhass verbündet, ein leibhaftiges Beispiel, ließ sich doch Frau Connell noch nach 60 Männerjahren kastrieren.

      • Diese Aussage ist doch in dieser Absolutheit genau der gleiche nicht ernstzunehmende Unfug wie die Wurzel allen Übels beim Feminismus zu suchen.

        Wer spricht von Absolutheit?

        Die Aussage “Die ganze Malaise der Deutschen und der Welt ist in der Sicht des Nationalsozialismus jüdisch bedingt. Deshalb müsse das Übel “Judentum” an der Wurzel angepackt werden”

        ..ist ja auch nicht deshalb falsch, weil dem einen oder anderen Nationalsozialisten die nationalsozialistische Politik zu weit ging. Für die Betrachtung einer Ideologie ist entscheidend, was vorherrschend bzw. dominant war/ist.

        Auch sucht gerade hier niemand die Wurzel des Männerhasses im Feminismus, vielmehr ist Feminismus der Katalysator, der Männerhass gesellschaftsfähig macht.

      • Was soll denn die Nazikeule schon wieder hier?

        Wie kommst du zu dem Glauben, dass die Aussage dieses Soziologen die vorherrschende/dominante Meinung ist?

      • @Roslin:

        Ja, Raewyn Connell ist das schlagendste Beispiel für männlichen Selbsthass..

        Der antiporn – Aktivist Connell sah in den 1980ern den geliebten Feminismus dem Untergange geweiht, sofern er sich nicht mit einem Deckmäntelchen der Differenzierung von Männlichkeit versah. Er lieferte das scheinbar differenzierende Konstrukt, das seinen Männerhass auch akademisch legitimierte. (Ganz scheinheilig tat sie dann 2005 so, als ob “hegemoniale Männlichkeit” niemals als Charakter gemeint war)

        Auch war er gleichzeitig Sozialist, weshalb ihm die Teilfreisprechung der “marginalisierten Männlichkeit” am Herzen lag.

      • Was heißt hier “Nazikeule”?

        Der Vergleich bezog sich auf die Analyse von Ideologien, und traf keinerlei Aussage über eine Nähe zum Nationalsozialismus. Man hätte auch Kommunismus, Protestantismus oder sonstwas einsetzen können.

        Eine “Nazikeule” hingegen ist ein Totschlagargument, das versucht die Position des Gegners unsachlich zu delegitimieren, indem eine nicht begründbare Nähe zum Nationalsozialismus hergestellt wird.

        (Feminismus ist vorherrschend zwar auch eine Sündenbockideologie, aber davon gibt es zuviele als dass man die Gleichung Feminismus=Nationalsozialismus aufmachen könnte.)

        Wie kommst du zu dem Glauben, dass die Aussage dieses Soziologen die vorherrschende/dominante Meinung ist?

        Das ist kein Glauben, das ist der Forschungsstand zum bis zur Jahrtausendwende vorherrschenden “cultural feminism”. Allerdings wird das tunlichst nicht allzu breitgetreten, da es der feministischen Mythenbildung schädlich ist.

      • In den Suedstaaten der USA wurden viele (schwarze) Maenner gelyncht, weil ihnen vorgeworfen wurde, sie haetten eine weisse Frau vergewaltigt. Wieviele dieser Anschuldigungen waren Falschbeschuldigungen, weil die Frau im Nachhinein nicht zugeben wollte, dass der Sex ein einvernehmlicher war? Wann werden uns die Genderstudies dazu Studien und belastbare Daten liefern? War nur eine rhetorische Frage.

      • @ Nick

        *Der Vergleich bezog sich auf die Analyse von Ideologien, und traf keinerlei Aussage über eine Nähe zum Nationalsozialismus. Man hätte auch Kommunismus, Protestantismus oder sonstwas einsetzen können.*

        Die Nazikeule wird vor allem von Linken und FeministInnen immer dann hervorgeholt, wenn es jemand wagt, sie daran zu erinnern, wie denkstrukturähnlich alle diese Sündenbockideologien doch sind, wie sehr sie DIESELBEN niederen Instinkte bei den AnhängerInnen bedienen, dieselben Tasten auf der Psychoklaviatur anschlagen, dieselben misstönenden Saiten der menschlichen Psyche zum Klingen bringen, wie sehr das doch alles in Resonanz schwingt.

        Gutmenschen reagieren sehr ungut, wenn man sie daran erinnert.
        Es verstört ihr gutes Selbstbild.

        Was dem Nazi sein, Jud ist der Feministin der Mann, dem Bolschweiken der Bourgeois, dem Faschisten der Bolschewik, dem katholischen Integralisten der Nichtkatholik , dem Maskulinisten die Feministin usw.

        Allerdings, heute ist der Feminismus zeitgeistbestimmend, desahlb muss vor allem er entmachtet werden.

        Morgen dann die nächste Ideologie, die sein Erbe antreten wird.

        Denn Erlösung gibt es nicht unter der Sonne, kein Paradies, nur mehr oder weniger erträgliche Malaisen.

        Mir wird die feministische mehr und mehr unerträglich.

      • “Die Nazikeule wird vor allem von Linken und FeministInnen immer dann hervorgeholt, wenn es jemand wagt, sie daran zu erinnern, wie denkstrukturähnlich alle diese Sündenbockideologien doch sind,”

        Maskulisten hast du vergessen.

        “Was dem Nazi sein, Jud ist der Feministin der Mann, … dem Maskulinisten die Feministin usw.”

        Nette Unterstellung. Stimmt nur nicht ganz.

      • @Roslin:

        Die Nazikeule wird vor allem sehr gerne von FeministInnen selbst geschwungen.

        Die Kritik an Gesternkampf und an den großen Indianerinnenkrieger Schwarze Feder hält sich dann plötzlich in sehr engen Grenzen..

      • Nette Unterstellung. Stimmt nur nicht ganz.

        Stimmt aber überwiegend.

        Oder habe ich etwas verpasst? Hat etwa der Absatz im Grünen Männchenmanifest:

        Die Krise ist männlich. Klimakrise, Finanz- und Wirtschaftskrise, Hunger- und Gerechtigkeitskrise, all dies sind direkte Folgen einer vor allem „männlichen“ Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsweise, die unseren Planeten an den Rand des Ruins getrieben hat. Entfesselter Wachstum und ungehemmter Profit müssen ein Ende haben.

        ..zu signifikanten feministischen Protesten geführt? Ist irgendjemand außer republikweit 2-3 Feministinnen dieses in seiner offensichtlichkeit himmelschreiend pentetrante Herumgehämmer auf niedrigste Instinkte überhaupt aufgefallen? Ist die dahinterliegende Weltverschwörungstheorie aufgefallen?

        Nein, ist sie nicht, denn sie spiegelt akkurat alltägliche feministische Normalität wieder.

      • Maskulisten hast du vergessen.

        Da wird immer gerne eine Sündenbockideologie behauptet, allerdings ist Maskulismus bisher viel zu wenig ausdifferenziert, um eine solche Aussage treffen zu können. Ein paar WGVDL-Kommentatoren taugen nicht als Beleg, da unklar ist wie repräsentativ sie sind.

        Beispielsweise dem sehr einflußreichen Warren Farrell wird man wohl kaum eine Sündenbockideologie vorwerfen können – es sei denn, man will sich um jeden Preis lächerlich machen.

        Beim Feminismus hingegen sieht das eben ganz anders aus, betrachtet man historisch prägende Autorinnen.

      • Danke für die Links, Alexander. (Bezieht sich jetzt auf einen Post ziemlich weit oben.)

        Ich hatte schon etwas Angst, dass jetzt wirklich feministische Kastrationsphantasien auftauchen. In den ganzen Links konnte ich jedoch niemanden finden, der für die massenhafte Entfernung der männlichen Geschlechtsteile eintritt. (= also das, was ich unter Kastration verstehe)

      • @ Nick

        *Oder habe ich etwas verpasst? Hat etwa der Absatz im Grünen Männchenmanifest:

        Die Krise ist männlich. Klimakrise, Finanz- und Wirtschaftskrise, Hunger- und Gerechtigkeitskrise, all dies sind direkte Folgen einer vor allem „männlichen“ Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsweise, die unseren Planeten an den Rand des Ruins getrieben hat. Entfesselter Wachstum und ungehemmter Profit müssen ein Ende haben.

        .zu signifikanten feministischen Protesten geführt? *

        Frau Künast hat darauf reagiert, als wolle sie sämtliche Pick-Up-Manifeste über demütige Männer und die Reaktion von Frauen auf diese bestätigen: mit Verachtung und noch mehr Forderungen (ab 1: 20 kommt die Standpauke von Mama Künast an ihre Früchtchen):

        Für mich wird hier erneut klar:

        Ziel feministischer “Männerpolitik” ist nicht der emanzipierte Mann, der sich aus eigenem Recht selbst definiert, sondern der frauendienliche Mann, der leicht lenkbare Mann, der “kastrierte” Mann, der Ochse, der sich von den Künast-Frauen am Nasenring durch die Arena führen und vor den Pflug spannen lässt.

        Wer’s mag, soll’s akzeptieren.

        Etiam si omnes ego non!

        ..zu signifikanten feministischen Protesten geführt?

      • @ Julia

        *= also das, was ich unter Kastration verstehe*

        Da ist Dein Begriff von Kastration zu eng gefasst.

        Siehe meine Anmerkung zum Künast – Video.

      • @Alexander:

        “Da ist Dein Begriff von Kastration zu eng gefasst.”

        Nö, deiner ist schlichtweg zu weit gefasst. Ich verstehe unter Kastration die Entfernung der Geschlechtsteile. Und Feminist_innen Kastrationsphantasien vorzuwerfen, entbehrt damit jeglicher Grundlage. Sorry, wenn ich mich hier mit begrifflichen Kleinigkeiten herumreiße, aber ich finde es beleidigend, wenn du der Gruppe der Feminist_innen vorwirfst, sie wünschen sich die kollektive Körperverletzung/-verstümmelung von Männern. So weit ist noch keine_r gegangen.

        Was du unter “Kastration” definierst, würde ich vielleicht als geistige Entmannung bezeichnen. (Auch hier: Was bedeutet das denn eigentlich? Was ist denn “männlich”? Und was bedeutet in diesem Zusammenhang “Entmannung”?)

      • @Julia: Du trägst selber zur Begriffsverwirrung bei, indem du zunächst von Kastrationsphantasien sprichst, und anschließend von der “Forderung” nach Kastration. Eine Gewaltphantasie ist aber nicht unbedingt eine Forderung nach Gewalt, auch wenn sie unter Umständen zu einem gewaltlegitimierendem Klima führen kann. Artikulierte Gewaltphantasien gegenüber Gruppen sind in jedem Falle entmenschlichend, egal wie real die Umsetzung der Phantasmen ist.

        Müssen wir uns tatsächlich über Kastrationsphantasien im Feminismus streiten? Ich denke, der legendäre und überliefert weit verbreitete Ausruf “Schwanz ab!” sollte Beleg genug sein. Und wenn schon profeministische Soziologen wie Kersten (1997) von Kastrationsphantasien sprechen, dann kann man wohl davon ausgehen dass es sich eben nicht um antifeministische Propaganda handelt.

      • @ Julia
        Männlich, Julia, ist das, was Männer leben wollen, FREIWILLIG leben wollen, aus sich heraus leben wollen, selbst definiert leben wollen, ohne Bevormundung oder gegenleistungslose Inpflichtnahme durch FeministInnen, die den Mann zum Nutztier der weiblichen Selbstverwirklichung herabwürdigen wollen oder einen femizentrischen, frauenprivilegierenden Staat, der Männer dazu zwingt, all die Frauenrivilegien, Förder-und Schonräume abzuschirmen, zu verteidigen, zu finanzieren.

        Die weibliche Selbstverwirklichungsemanzipation, die Entpflichtung der Frau gegenüber Mann, Staat und Gesellschaft ist nur durchhaltbar, wenn Männer an ihre Pflichten gebunden bleiben.

        Wollen Männer gleichberechtigt sein, müssen sie sich aus diesen Pflichten gleichermaßen herauslösen.

        Ob und inwieweit das der Staat verkraftet, das System das verkraftet, werden wir sehen.

        Ob und wieweit dann Frauen die Pflichten und Lasten übernehmen können/wollen, die dann von Männern nicht mehr getragen werden, werden wir sehen.

        Aber erst dann werden Männer gleichberechtigt sein, wenn sie pflichtenfrei anbieten können, was sie anbieten wollen.

        Ob das dann angenommen wird, ist wieder eine andere Frage.

        Auch das wird man sehen.

        Die selbstverwirklichende Emanzipation, die Frauen hinter sich haben, haben Männer noch vor sich.

        Ob sie Frauen gefallen wird?

      • @Roslin:
        Ziel feministischer „Männerpolitik“ ist nicht der emanzipierte Mann, der sich aus eigenem Recht selbst definiert, sondern der frauendienliche Mann, der leicht lenkbare Mann, der „kastrierte“ Mann, der Ochse, der sich von den Künast-Frauen am Nasenring durch die Arena führen und vor den Pflug spannen lässt.

        Was wohl klar ist: Wenn die “männliche Lebensweise” Ursache allen Weltenleides ist, dann hat konsequenterweise der Mann gar kein Recht männlich zu sein.

      • Nick,

        “Müssen wir uns tatsächlich über Kastrationsphantasien im Feminismus streiten? ” – Ja. Denn sie finden nicht statt. Ich lese seit geraumer Zeit EMMA und diverse andere Publikationen, die dem Feminismus zuzuordnen sind. Von Kastrationphantasien habe ich bisher nie gelesen. Ich habe noch nie gelesen, dass eine öffentliche Feministin sagt: “Ich stelle mir vor, wie Männern der Penis entfernt wird.” Falls du einen wissenschaftlichen Artikel, verfasst von einer Feminstin, findest, in dem diese Worte zu lesen sind, poste ihn hier. Und sorry, wenn da draußen ein paar “Matriarchats-Feminist_innen” “Schwanz ab” rufen. Mit dem Feminismus, den die Mehrheit der Feminst_innen vertritt, ist das meiner Meinung nach nicht vereinbar. Du wirst da draußen sicherlich auch einen CDU-Parteiler finden, der “alle Ausländer raus” sagt … mit dem Diskurs der Partei hat das aber wenig zu tun.

        Alexander,

        von “Entpflichtung der Frau” kann keine Rede sein. Würden sich sämtliche Frauen “entpflichtet” fühlen, gäbe es niemanden mehr, der Kinder großzieht bzw. überhaupt Kinder bekommt. Und ob der Staat/das System das verkraftet … ich denke nicht.
        Alexander, welche konkrete Person hält dich denn davon ab “FREIWILLIG zu leben” und “selbst definiert zu leben”? Wer “bevormundet dich denn”? Welche_r Feminist_in nimmt dich denn “gegenleistungslos in die Pflicht”? Und wer würdigt dich zum “Nutztier der weiblichen Selbstverwirklichung herab”? Das alles “den” Feminist_innen in die Schuhe zu schieben … ein wenig übertrieben, finde ich.
        Kein_e Feminist_in wird dich daran hindern, dich aus deinen Pflichten zu lösen. (Mir fallen jetzt keine konkreten Pflichten ein. Vielleicht die Pflicht, arbeiten zu gehen. Wer nicht mehr arbeiten will und damit der “Pflicht” entgeht, muss eben die Konsequenzen tragen. Falls das nun alle machen würden, hätte der Staat wirklich ein Problem. Egal, ob es alle Männer machen würden oder alle Frauen.)

      • @ Nick

        *Was wohl klar ist: Wenn die „männliche Lebensweise“ Ursache allen Weltenleides ist, dann hat konsequenterweise der Mann gar kein Recht männlich zu sein*

        Eben.

        Weshalb seine “Katration” nötig ist.

        Damit er sich der segensreichen, feminin-feministischen Richtlinienkompetenz widerspruchslos füge.

        Eunuchen im Dienste der großen Göttin.

        Für’s Abenteuer wird man sich wohl ein paar unverschnittene Bespaßungssgesellen auf irgendiener entfernt gelegenen Weide halten wollen.

      • @Julia:
        Ja. Denn sie finden nicht statt. Ich lese seit geraumer Zeit EMMA und diverse andere Publikationen, die dem Feminismus zuzuordnen sind. Von Kastrationphantasien habe ich bisher nie gelesen. Ich habe noch nie gelesen, dass eine öffentliche Feministin sagt: „Ich stelle mir vor, wie Männern der Penis entfernt wird.“

        Dem kann ganz schnell abgeholfen werden:

        Sie hat ihren Mann entwaffnet. (…) Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. (…) Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!

        Emma Nr. 2/1994, S. 34f

        Falls du einen wissenschaftlichen Artikel, verfasst von einer Feminstin, findest, in dem diese Worte zu lesen sind, poste ihn hier.

        “Feministin” ist sicherlich kein Wahrheitskriterium, allerdings kenne ich meine Pappenheimer: Natürlich werden ausschließlich ausgewiesenen Feministinnen Glaubwürdigkeit zugesprochen.

        Ich habe bereits aus einem wissenschaftlichen Fachbuch zitiert, nämlich:

        Kersten, Joachim: Gut und (Ge)schlecht: Männlichkeit, Kultur und Kriminalität, Walter de Gruyter, 1997, S. 42

        Kersten beruft sich dabei überwiegend auf die Profeministen R. Connell und J. W. Messerschmidt

        Und sorry, wenn da draußen ein paar „Matriarchats-Feminist_innen“ „Schwanz ab“ rufen. Mit dem Feminismus, den die Mehrheit der Feminst_innen vertritt, ist das meiner Meinung nach nicht vereinbar.

        Woher nur nimmst du deine Annahmen über die Mehrheit der Feministinnen? Ab 1975 starb der sog. “Gleichheitsfeminismus” aus, der “cultural feminism” wurde dominant, wenn auch weiter das Label “Gleichheitsfeminismus” beibehalten wurde.

        Die anerkannte Feminismus-Historikerin Alice Echols:

        Some feminists, most notably Alice Echols and Ellen Willis, held that after about 1975[2] most of what continued to be called “radical feminism” represents a narrow subset of what was originally a more ideologically diverse movement. Willis saw this as an example of a “conservative retrenchment”[20] that occurred when the “expansive prosperity and utopian optimism of the ’60s succumbed to an era of economic limits and political backlash.”[20] They label this dominant tendency “cultural feminism”[2] and view it as a “neo-Victorian”[40] ideology coming out of radical feminism but ultimately antithetical to it.

        Cultural feminism developed from radical feminism. It is an ideology of a “female nature” or “female essence” that attempts to revalidate what cultural feminists consider undervalued female attributes.[1] It is also a theory that commends the difference of women from men.

      • @ Julia

        Kinderkriegen, Julia, ist heute keine Pflicht mehr.

        Es werden nur die Kinder geboren, die Frauen wirklich wollen, Frauen, Julia, nicht Männer.

        Niemand kann Frauen zwingen, Mutter zu werden: Sie können die Pille danach nehmen, abtreiben oder das Kind verklappen.
        Aber Männer können gezwungen werden, Väter zu werden, ob sie wollen oder nicht.
        Der Staat verpflichtet sie.
        Hier fehlt Gleichberechtigung, ein juristisches Abtreibungsrecht für Männer.

        Mütter können heute Vätern drohen, glaubwürdig drohen: “Ich lasse Dich aus der Wohnung werfen (Gewaltschutzgesetz, funktioniert so nur für Frauen), behalte MEINE Kinder, lasse mich scheiden entziehe Dir die Kinder und Du wirst das Ganze finanzieren.”

        Auch das können so nur Frauen.
        Sie können diese Drohung jederzeit aussprechen, wann immer der Mann in der Partnerschaft nicht wunschgemäß funktioniert.

        Eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen ist unter diesen Bedingungen für Männer kaum möglich.

        Natürlich kann sich ein Mann den femizentrischen Zumutungen, die ihm de jure und de facto eine mindere Rechtsstellung zuweisen entziehen.

        Indem er die Zeugung eines Kindes vermeidet, nicht Vater wird, nicht heiratet.

        Tut er’s doch, sitzt er in der Falle.

        Zeugt er einen Sohn, muss er den einem femizentrischen Erziehungssystem überlassen, das folgende Zahlen produziert:

        42 % Abiturienten, 58 % Abiturientinnen.

        Zum Ausgleich sind 2/3 der Sitzenbleiber, Schulabbrecher, Sonderschüler männlich und 80% der ritalinisierten Kinder.

        Dieser Sozialstaat ist eine Geldumverteilungsmaschine, die von Männern nimmt und es Frauen gibt: 2/3 der Steuereinnahmen werden von Männern erwirtschftet, 2/3 der Sozialausgaben von Frauen verbraucht.

        Ein Staat, der Männer immer mehr missachtet und diskriminiert, ihnen immer weniger nützt.

        Würde dieser Staat in einen größeren Krieg verwickelt, im Iran z.B. oder in Nordafrika, ein Krieg, der nicht mit ein paar Dutzend toten Männern abzugelten, also noch mit Freiwilligen führbar ist – nur Männer würde er zwingen, Leib und Leben zu riskieren.

        Arbeitete ich im Öffentlichen Dienst, ich müsste mir Quotensänften nur für Frauen gefallen lassen, müsste Sensitivitätskurse besuchen, in denen mir eingebleut wird, was der Staatsfeminismus unter “Geschlechtergerechtigkeit” versteht, müsste die Politruks des Feminismus , vulgo “Gleichstellungsbeauftragte” ertragen, die Männer weder werden noch wählen dürfen usw., usw. usw.

        Ich hör’ jetzt auf, weil ich Tippse gegenüber Pflichten erfüllen will, die Spass machen, die ich gerne erfülle, weil ich weiß, welche Verpflichtungen sie mir gegenüber eingegangen ist und erfüllt.

        Zwischen uns vermittelt kein Staat. Ich weiß, für wen ich was tue und tue es darum gerne, weil sie weiß, warum sie etwas für mich tut.

        Viele Frauen wissen das nicht mehr.

        Sie verlassen sich auf die Ausbeutbarkeit der Männer.

      • Kein_e Feminist_in wird dich daran hindern, dich aus deinen Pflichten zu lösen. (Mir fallen jetzt keine konkreten Pflichten ein. Vielleicht die Pflicht, arbeiten zu gehen. Wer nicht mehr arbeiten will und damit der „Pflicht“ entgeht, muss eben die Konsequenzen tragen.

        ..was schon mal nicht so ganz richtig ist: Ein Vater ist z.B. auf den Goodwill der Kindesmutter angewiesen, wenn er weniger arbeiten und dafür mehr Kindbetreuen möchte. Zuwiderhandlungen werden nach §170 StGB mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Ein Vater wird qua Staatsmacht in die Versorgerrolle gezwungen, wenn sich die Kindesmutter dies wünscht.

        Und selbstverständlich haben Deutsche Feministinnen – in bester Eintracht mit Klerikalkonservativen – dafür gesorgt, dass wir weltweit eines der rückständigsten Familienrechtspraxen haben. Insbesondere das Ressentiment gegenüber nichtverheirateten Kindesvätern ist seit Kaiser Willhelm ein Kontinuum, das Feministinnen heute noch hartnäckig verteidigen.

        Feminismus ist bis in den innersten Kern erzreaktionär, wenn es um das tradierte Beschützen und Versorgen von Frauen geht.

    • @ Lucia

      Du denkst Deine Gewaltphantasien zur Verbesserung und Befriedung der Welt nicht ganz zu Ende.

      Mal abgesehen davon, dass das mit dem Selbstbefruchten so ganz einfach nicht wird (Stichwort: Genetic Imprinting = zentrale Gene MÜSSEN vom Vater bzw. der Mutter kommen, damit die Entwicklung fehlerfrei läuft), würde das Verschwinden der Männer dazu führen, dass die Arbeitsteilung entfiele, Frauen würden aggressiver, kompetetiver, “männlicher” werden, denn sie könnten diese notwendigen Funktionen/Eigenschaften nicht mehr auslagern auf ein nicht schwangeres, nicht stillendes Geschlecht.

      Ganz abgesehen davon, Lucia: Gott, wenn wir annehmen, er existiere und ihn mit dem kleinen Maßstab menschlicher Geschlechterstereotype messen wollen – was in jedem Falle vermessen ist, wie jedes Bild von Gott vermessen ist – ist in der Tat dann eher ein “Mann”: ungeheuer kreativ, erfinderisch, ungeheuer aggressiv, von atemberaubender Rücksichtslosigkeit, der schon mal alle paar Dutzend Millionen Jahre ein Trümmerstück seiner Schöpfungsorgien auf diesen hübschen, kleinen, blauen Planeten knallen lässt und dabei einen Großteil des entstanden Lebens abräumt nur um neues entstehen zu lassen, in dessen Schöpfung Sonnen explodieren, ganze Galaxien kollidieren, schwarze Löcher Raum und Zeit fressen.

      Der Gott ist zum Fürchten, ein Weltenzerstörer und Weltenerneuerer, schrecklich und schön.

      Gott ist nicht lieb.

      • Es ist doch ganz einfach Alexander. Wäre “die Krankheit” Mann wirklich so, patriarchalisch, desktrutiv untertrückend wie es manche Kreise des Feminismus’ immer noch verlautbaren, dann hätte es “den” Feminismus breitenwirksam nicht gegeben. Diese paar Büstenhalter-verbrennenden-Demonstrantinnen hätten keinerlei Möglichkeit gehabt den öffentlichen Diskurs zu bestimmen, wären da nicht doch konservative und auch liberale Männer gewesen – je aus anderen ideologischen Beweggründen heraus – die solche Gleichberechtigungsmaßnahmen entscheidend vorangebracht haben.

        Das muss man sich nur vor Augen halten, immer und immer wieder.

    • Süss diese Dumm-Naivität… wirklich…genaus deswegen nehme ich Frauen auch nicht sonderlich ernst sondern sag immer ” jaja” du machst das schon ;) .

      Kleine Mädchen halt…nicht ernstzunehmen.

      Ich halte es da wie Mohammed, Frieden und Sagen sei auf ihm, der gesagt hat: Man beratschlage sich mit den Frauen und höre ihnen zu, aber wenn es um Entscheidungen geht tut genau das Gegenteil von dem, was die Frauen wollen.

  2. “In ihrer Schmähschrift sagt Solanas, die Geschichte habe bewiesen, dass Männer weder fähig noch willens seien, menschlich zu handeln, und aus diesem Grund vernichtet werden müssen, damit der Aufbau einer menschlichen Gesellschaft möglich werde.” Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Valerie_Solanas

    Woran erinnert mich das? Ach ja, “wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden” – da scheinen einige in der SPD Solana gelesen zu haben *gg

  3. Warum sollte die Verringerung der Libido bei Frauen eine erwünschte Folge sein?

    • Aus dem selben Grund, warum sie bei männlichen pädosexuellen Übergriffen, um dies als Beispiel herauszunehmen, als positive Folge genannt wird. Da auch Frauen und das nicht selten, pädosexuell übergriffig werden, kann die Verringerung der Libido nach einer Kastration als erwünschte Folge gesehen werden – nur spricht man “noch” nicht öffentlich darüber.

      • … als positive Folge einer Kastration muss es natürlich heißen

  4. Will man die Wirkung von Geschossen auf den menschlichen Körper testen, so nimmt man einen Gelatineblock, denn diese Konsistenz hat der Körper (von den Knochen abgesehen).
    Ziemlich weich, findet Ihr nicht?
    Es gibt mehr weibliche als männliche Kastraten! Hysterektomie nennt sich das! Herausnahme des Uterus, früher dachte man, so die Hysterie zu heilen.
    Ist die Brust das Symbol der Weiblichkeit, so erhöht sich die Zahl der weiblichen Kastraten nochmals um die Brustamputierten.
    Ich wundere mich und ich wundere mich sehr.
    Noch nie fand ich die Vorstellung, an einer Frau irgendwas abzuschneiden, erregend. Was Frauen umtreibt, die Kastration eines Mannes erregend zu finden, ist mir ein Rätsel. Der Penis ist keine Waffe. Es ist ein zarter Stab aus Fleisch um Menschen zu pflanzen. Das ist er.
    Man kann nicht die Verstümmelung von Frauen ablehnen und die Kastration von Männern befürworten.
    Es gibt Verbrechen, da plädiere ich dafür, den VerbrecherInnen den Kopf abzuschneiden, nicht zur Abschreckung, sonderen um des Seelenfriedens der Hinterbliebenen willen.
    Ansonsten sollten wir das Mittelalter mit seinen Körperstrafen hinter uns gelassen haben.
    Ein Rückfall in die Barbarei ist nicht gewünscht.

    Carl Jung

  5. Ich hasse Frauen….^^

    Bin nicht schwul, bleibe aber Single in diesem Land….

    Attraktive Frauen können schon lange nicht mehr den Eroberungswillen in mir wecken…

    Ich finde die irgendwie voll eingebildet und selbstverliebt…^^

    Ich finde Männer sollten mal streiken, u.z. dergestalt Frauen ein Jahr lang nicht zu unterstützen und nicht zu begehren…mal sehen, was die davon halten würden…

    ^^ Wisst ihr, wie man eine Frau wütend macht? Indem man sie links liegen lässt! Vorausgesetzt, dass sie sich für einen interessiert…im anderen Fall wurden sie endlich einmal nicht genervt haha

    Frauenhass wird zunehmen und zwar reaktionär

  6. Meiner Meinung nach etwas kurz gefasst. Hass und Aggression entstehen zu einem Großteil aus einem Ohnmächtigkeitsgefühl.

    Und ich glaube schon zu erkennen, dass Männer vor dem Hintergrund des möchtegern verwirklichten Feminismus (Stichwort: Beuteschema GANZ WICHTIG!!!!) zunehmend unter Ohnmachtsgefühlen leiden werden…

    Aggression und Hass sind immer ein Zeichen dafür, dass man Machtlos ist aber Macht will…

    Oder möchtest du gar sagen, dass die Juden damals die Deutschen gehasst haben, weil sie in wirklichkeit selber Nazis waren???? Wohl eher nicht….

    Nene mein lieber, das glaube ich nicht…..

    Das Problem mit wissenschaftlichen Belegen ist das, das es sich in den meisten Fällen gar nicht um Kausalitäts- sondern Korrelationsaussagen handelt.

    Die Ergebnisse wären genausogut auch folgendermaßen erklärbar:

    “Ein Mann, der sich an die Vorstellungen der Frau durch Gesellschaft und Erziehung im Verhalten und Denken annähert, wird zwangsläufig femininer. Wenn solch ein Mann, dann aber mit der Wahrheit in Kontakt kommt, dass gerade ein anderes Verhalten als sexuell anziehend gewertet wird (nämlich gerade ein männliches) befindet er sich in einem Konflikt: Ich habe mich doch so verhalten, wie du mir gesagt hast….warum widersprichst du deiner eigenen Forderung >>>>>> Ohmacht >>>>>> Angst >>>>> Aggression >>>>> Hass

    Du redest ja selber von der Schnittmenge

    Nur will uns die Politik weiss machen, dass die Schnittmenge ja gerade die ist, die die Feministen propagieren. ISses aber nicht.

    Das einzige was bleibt, nach der umerziehung von Männern ist das Umerziehen von Frauen; das meinte ich auch mit Aufmerksamkeits- und Hilfeentzug……

    Nur wem wird das alles Spaß machen? Der Schnittmenge? Neeeee nur eben Randgruppen. Gerade der Feminismus ist Randgruppe und versucht uns allen ihr Ideal vorzuschreiben

  7. Ich hab jetzt leider nicht den Nerv, die ganzen Kommentare durchzulesen, wollte aber zu dem Artikel selbst mal etwas fragen. Und zwar zu der Schlussfolgerung: Wenn es sowohl bei Männern, als auch bei Frauen das Testosteron ist, das über die Libido entscheidet, dann kann man doch ganz offensichtlich von einer großen Ähnlichkeit des Sexualtriebes bei Männern und Frauen sprechen! Ich verstehe nicht ganz, wieso der Autor auf das genaue Gegenteil schließt.Wegen der unterschiedlichen Menge des Testosterons? Nun, die ist doch relativ, da abhängig von entsprechenden Rezeptoren und deren Empfindlichkeit. Schließlich hat nicht jeder Mann gleich viel Testosteron im Körper, und die Menge des vorhandenen Testosterons lässt keine Schlüsse auf die “Männlichkeit” eines Mannes (oder einer Frau) zu : da es bei wenigen Rezeptoren ganz egal ist, wie viel Testosteron vorhanden ist – und bei viele Rezeptoren dieselbe Menge Testosteron mehr ausrichten kann. Hm.. Ich hoffe, meine Frage war irgendwie verständlich…

    • @Kid

      http://allesevolution.wordpress.com/2011/07/20/sextrieb-bei-mannern-und-frauen/
      On average, men’s blood testosterone levels are 1,000 nanograms per deciliter, whereas women’s blood testosterone levels are only one seventh or one eighth of this amount (see Dabbs, 2000; Mazur & Booth, 1998).

      Wir haben es also mit deutlich geringeren Werten zu tun, die Schwankungen innerhalb der einzelnen Personen gleichen diesen Unterschied zwischen den Geschlechtern nicht aus. Es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass die Rezeptoren diese Unterschiede ausgleichen würden, schon weil es sonst auch zu anderen erheblichen Veränderungen am Körper kommen müßte, da Testosteron ja androgenisierend wirkt

      • Ich finde schon, dass dein Fehler hier ist, dass du meinst, die gleiche Menge Testosteron hätte bei Mann und Frau den gleichen Effekt auf die Psyche und die Libido… woher willst du das wissen?

        Ich, männlich, habe z. B. selbst erleben dürfen, wie es sich anfühlt, nur 160 ng/dl Testosteron im Blut zu haben. Das ist nicht schön, und dabei war die Tatsache, dass meine Libido tatsächlich zu 100% verschwunden war, noch mein geringstes Problem, ich war einfach so depressiv und antriebslos, dass ich fast überhaupt nichts mehr auf die Reihe gebracht habe.

        160 ng/dl Testosteron wären dagegen für eine Frau schon deutlich über der Obergrenze von 95 ng/dl.

        D. h. nach deiner Logik müsste es also zum Normalzustand einer Frau gehören, depressiv und antriebslos in der Ecke zu
        hocken…

  8. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie sich Ideen fortpflanzen. Eine intensive Recherche hat zum Ergebnis, dass z.B. das ‘juristische Abtreibungsrecht für Männer’ auf einen User des Politikforums zurückgeht, der unter dem Pseudonym ‘Zündschnur’ schrieb.

    • @Gerd Schober

      Wann war das denn? Ich meine die Idee stammt eher aus den USA.

      http://en.wikipedia.org/wiki/Paternal_rights_and_abortion

      “However, bioethicist Jacob Appel has pointed out that “if one grants a man veto power over a woman’s choice to have an abortion in cases where he is willing to pay for the child, why not grant him the right to demand an abortion where he is unwilling to provide for the child?[14] In reference to those cases in which men who do not desire to become fathers have been required to pay child support, Melanie McCulley, a South Carolina attorney, in her 1998 article, “The Male Abortion: The Putative Father’s Right to Terminate His Interests in and Obligations to the Unborn Child,” set forth the theory of the “male abortion,” in which she argues that men should be able to terminate their legal obligations to unwanted children.[11][15]“

  9. [...] nicht verschwinden lassen. Wer glaubt, dass Sex etwas gesellschaftliches ist, der lasse sich eine chemische Kastration verpassen und schaue sich die Auswirkungen auf sein Sexualleben an. Natürlich kann die Biologie [...]


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