Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 18. April 2014

War Jesus verheiratet und warum wäre das ein Problem?

Nachdem es hier schon einmal um die Kreuzigung Jesus und deren Sinn ging heute mal etwas zu der Frage, ob Jesus verheiratet war.

New scientific tests have turned up no evidence of modern forgery in a text written on ancient Egyptian papyrus that refers to Jesus as being married, according to a long-awaited article to be published Thursday in the Harvard Theological Review.

The findings support the argument of Harvard professor Karen L. King that the controversial text, the first-known explicit reference to a married Jesus, is almost certainly an authentic document.

(…)

The fragment appears to be cut from the middle of a larger document; it contains just eight partial lines, written in a crude hand, one of which says, “And Jesus said to them, ‘My wife,’ ” The next says, “She will be able to be my disciple.”

The first line, according to King’s translation, says in part: “My mother gave me life.”

King believes the document may have been copied from a much earlier Greek text, perhaps composed in the second century, and sees it as an important addition to the study of the development of Christianity as it spread through the Mediterranean world.

King said in the interview this week that her thinking about the meaning of the document has evolved somewhat. She originally hypothesized it concerned debates about discipleship, and whether becoming a Christian meant giving up one’s family to join a spiritual family. But in researching what early Christians said about whether Jesus was married or not, she recognized the importance of early Christian controversies about the spiritual advantages of celibacy. If Jesus were celibate, were Christians who were married or sexually active less fully human, or lesser in the eyes of God?

“Now when I come back and read the fragment, it seems the major issue being talked about was that Jesus was affirming that wives and mothers can be his disciples,” King said.

Es ist interessant, dass die Frage, ob Jesus verheiratet war, so viele Kontroversen auslöst. So gesehen ändert es wenig an seiner Person: Wenn er als Mensch auf die Erde gekommen ist, warum sollte er dann nicht verheiratet sein? Gerade weil in der damaligen Zeit Priester meines Wissens nach verheiratet gewesen sind und dies sogar sein mussten, wenn man sie ernst nehmen wollte, würde ja einiges dafür sprechen.

Aber es macht es eben auch schwieriger ihn abstrakter zu sehen, wenn er mehr Mensch ist, den nötigen Kult aufzubauen, wenn er normal und weniger entrückt ist.

Ein wenig dazu bei trägt dann vielleicht auch das Gefühl, dass Sexualität an sich etwas schmutziges ist, gerade bei Männern, etwas, was Trieben unterworfen ist und was damit schlecht zu einem Heiligen oder dem Sohn Gottes passt. Gerade in einer Religion, die ihren Gott durchaus entmenschlicht und ihm allmächtige Züge zuweist wirft das vielleicht Probleme auf. Die alten Griechen hatten damit weniger Probleme, weil ihre Götter weit weniger mächtig waren und wesentlich menschlichere Züge hatten. Sie interagierten auf einer menschlicheren Ebene mit den Menschen, kämpften mit ihnen in Kriegen, hatten Eheprobleme und gerade auch Zeus einen recht regen Sexualtrieb.

Der christliche Gott ist dagegen absolute Autoritätsperson bei – in der Gestalt des neuen Testaments – hoher Großzügigkeit, also der Archetyp des strengen, aber gerechten Königs, quasi ein Alphamann, der aber einen starken sozialen Bezug hat. Die Verbundenheit wird dabei sogar ins familiäre (“Vater unser”) übertragen, was vielleicht auch eine Vorstellung eines ehelichen Sexuallebens schwerer macht.

Eine andere Problemstellung wäre vielleicht, dass uns auch der Umstand, dass wir über die Partnerwahl eine Wertung der Person vornehmen, in die Quere kommt. Welche Frau sollte gut genug sein um eine Partnerin eines Gottes/Gottessohnes/Teil eines Gottes, der in menschlicher Gestalt auf die Erde gekommen ist zu sein.

Natürlich wirft es auch die Frage von Kindern etc auf.

Es schadet also allgemein dem Mythos und damit ist es wie bei jeder guten Geschichte: Eine gute Origin-Story ist wichtig, geht man aber zu sehr ins Detail, dann macht man das mystische kaputt (Midi-chlorians, ihr ward eine schlechte Idee).

 

Tweets von der Feministin Tofutastisch:

 

 

Es macht mich so wütend, wie Menstruation runtergespielt wird. Ist ja nur ein “Frauen”problem, dass sie zickig und nervig macht, haha! Es ist anstrengend, es macht mich arbeitsunfähig und es tut VERDAMMT NOCHMAL WEH.

Finde ich interessant: Würde ich hier irgendwo schreiben, dass Frauen aufgrund ihrer Menstruation ja auch teilweise arbeitsunfähig sind und damit geringere Erfolge von Frauen im Beruf begründen, dann würde man mich eben nicht dafür loben, dass ich die Probleme von Frauen aufgrund ihrer Menstruation nicht herunterspiele, ich wäre wohl eher ein sexistisches Schwein.

 

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 16. April 2014

Neuer Partner nach Statuszuwachs bei Frauen

Auf dem Blog Offene Flanke wird eine Stelle aus einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung besprochen, der wie folgt lautet:

Wenn junge Frauen durch Casting-Shows prominent werden, beteuern sie gern, wie wichtig genau jetzt ihr langjähriger Freund sei. Und kurz darauf sind sie mit einem älteren, ebenso (halb-)prominenten Mann zusammen. Ein trauriges Naturgesetz der Liebe.

Das scheint mir eine realistische Vorstellung zu sein, zumindest, wenn die betreffende Frau hübsch ist, also etwa ein Modell-Casting.

Hier gibt es eine kleine Zusammenstellung von “Germanys Next Topmodel-Kandidatinnen” die aber teilweise auch mit relativ unbekannten Männern zusammen sind. In das Klischee passt zB Lena Gercke recht gut.

Meiner Meinung nach hängt es letztendlich davon ab, wie sich die jeweilige Frau auf diese Promiwelt einlässt und diese als einen wesentlichen neuen Teil ihrer selbst ausmacht.

1. Statusveränderungen

Geht man davon aus, dass Status attraktiv ist, aber die Bewertung nach evolutionären Gegebenheiten insbesondere von dem sozialen Umfeld abhängig ist, dann kann der alte Freund einen gehörigen Statusverlust erleiden:

Wenn sie sich vorher als Teil der Gruppe ihrer Freunde war, die alle einen normalen Status hatten, dann wäre ihr Freund innerhalb dieser Verhältnisse vielleicht ein recht cooler Junge gewesen, der innerhalb dieser Gruppe einen hohen sozialen Status hatte.

Wechselt sie jetzt aber das Umfeld und kommt so mit immer mehr Promis in Kontakt, die einen weit darüber hinausgehenden Status haben, dann sinkt der ursprüngliche Status ihres Freundes relativ zu dem höheren Status des neuen Umfeldes vielleicht erheblich ab. Dieser Unterschied wird um so deutlicher, um so eher sie sich diesem neuen Feld zugehörig fühlt. Dies hängt aber sicherlich auch davon ab, inwieweit sie die “veränderte Welt” annimmt. Sieht sie Promis als verlogen an, als aufgeblasener Haufen, bei dem sie sich nicht wohlfühlt, dann wird sie ihre ursprüngliche soziale Gruppe und deren Statusgefüge eher als das nach wie vor wesentliche wahrnehmen.

Vorher hätte man den Promi schlicht nicht getroffen, nunmehr hat man einen gewissen Zugang. Nunmehr kann man seinen schönheitsbedingten Marktwert auf einem wesentlich hochpreisigeren Markt anbieten, die einen plötzlich wahrnehmen und sich insoweit für einen interessieren. Mit dem höherwertigen oder anderen Markt erscheinen auch neue Angebote lukrativer als das Angebot, was man vorher hatte.

Da der Marktwert einer schönen Frau überall hoch ist, kommt sie insofern auch auf diesem neuen Markt gut an.

2. Gemeinsamkeiten und deren Schwinden durch veränderte Lebensumstände

Dann kommt auch insbesondere ein weiterer Effekt, der der Gemeinsamkeit hinzu. Ihr “normaler” Freund kann dann ihre Welt nicht mehr wirklich verstehen, er ist ja nicht (pseudo)prominent. Auf ihn gehen die Leute nicht zu. Mit ihm wollen sie sich nicht unterhalten. Ihn erkennen sie nicht.

Das Gefühl, dass die Verbindung schlechter wird, wenn man in eine neue Gruppe gerät, ein neues Umfeld hat, eine Lebensumstellung erlebt, kommt auch in anderen Situationen zum tragen.
Auf offene Flanke heißt es dazu in dem oben zitierten Artikel:

Die Veränderung von Lebensverhältnissen und die damit zusammenhängende Veränderung des Horizonts einer Person führt nach meiner Erfahrung oft zu Partnerwechseln. So habe ich es nicht selten beobachtet, dass Jugendlieben etwa am Studium eines Partners zerbrochen sind. Er oder sie tritt mit Studienbeginn ein in eine völlig neue Welt, lernt ganz andere Dinge kennen und befindet sich womöglich auch das erste Mal in einer Stadt, weit weg vom Alltag zu Hause. Unter diesen Umständen differenzieren sich Wünsche und Interessen schneller heraus, die sich bei unveränderten Lebensläufen erst in einigen Jahren gezeigt hätten. Ich kann mich erinnern, dass diese Beziehungsdramen begleitet waren von der Klage, dass der daheim gebliebene Partner sich nicht weiterentwickelt habe.

Hier spielt denke ich der Faktor, dass man das Gefühl hat, dass der andere einen nicht mehr in gleicher Weise versteht, sicherlich eine große Rolle. Der neue Kommilitone versteht einen dann eben besser, er steht vor den gleichen Problemen, man hat einen neuen Zugang zu einer anderen Welt, den der alte Partner evtl nicht hat. Bei dem Promi ist das ähnlich. Er versteht auch die neue Lage besser, ist gewandter in der neuen Welt, in der man zurechtkommen muss, hat aber auch die gleichen Probleme.

3. Abgrenzung zu “Status macht attraktiv” bei Männern

Ich würde nicht unbedingt davon ausgehen, dass hier der Status selbst die Frau für die PromiMänner attraktiv macht. Dies mag zu einem kleineren Teil beitragen, weil auch das Schönfinden durch andere ein gewisser Indikator für gute Gene ist und insbesondere auch dafür, dass sie einem Massengeschmack entsprechen, was in Hinblick auf die Sexy Son Hypothese interessant ist.

Aber üblicherweise spielt sozialer Status bei der männlichen Partnerwahl gegenüber Schönheit eine weitaus geringere Rolle als im umgekehrten Fall.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 15. April 2014

Warum ich mich mit Männerrechten beschäftige und was ich damit zu erreichen hoffe

Dies ist eine Blogparade zum Thema Männerrrechte und warum man sich damit beschäftigt. Also bitte auch die anderen üblichen Verdächtigen und ihre Blogs besuchen, wer will kann auch gerne noch einen eigenen Artikel ergänzen.

I. Motivation

Mich motivieren verschiedene Aspekte dazu, mich mit diesem Thema zu beschäftigen:

1. Einseitigkeit und Unstimmigkeit des Feminismus 

Ich finde die vorherrschende Politik erschreckend einseitig und erschreckend uninformiert. Ich bin erschreckt, welchen Einfluss der Gender-Feminismus in diesem Bereich hat obwohl die Grundlagen der dortigen Theorien äußerst schwach sind, auf einem Wunschdenken mit gefährlichen Feindbild beruhen und wesentlich bessere wissenschaftliche Theorien zur Verfügung stehen, die insgesamt die Realität wesentlich besser erklären. Ich sehe hier eine starke Unterrepräsentation männlicher Positionen, die zu Ungerechtigkeiten führt

2. Beschäftigung mit dem Mann und Frau Thema

Alles, was mit Mann und Frau und diesbezüglichen Theorien zu tun hat, interessiert mich. Es interessiert mich als Mann, als jemand, der mit Frauen interagiert und als Bürger einer Gesellschaft, die sich gewisse Regeln für Mann und Frau geschaffen hat und zwangsläufig auch gewisse Rahmenbedingungen steckt, innerhalb derer sich Mann und Frau bewegen.

Innerhalb dieser Theorien sind dann teilweise die Männerrechte nur Nebenprodukt: Weil für mich aus der Beschäftigung mit diesem Thema deutlich geworden ist, dass der Genderfeminismus erhebliche Schwachstellen hat ergibt sich bei Betrachtung anderer Theorien fast automatisch, dass man diese anders regeln sollte, dass man eine gewisse Opposition einnimmt zu den vorherrschenden feministischen Positionen und dabei auch gerade deutlich machen muss, dass hier auch Männerinteressen betroffen sind und schützenswert sind.

 II. Ziele

Ich wäre recht froh, wenn eine gewisse Wissenschaftlichkeit und eine höhere Neutralität in das Thema einziehen würde und die Einseitigkeit zurückgehen würde. Ich glaube, dass das vieles voranbringen könnte, insbesondere im Familienrecht, aber auch im Umgang der Geschlechter miteinander.

Ich würde den Einfluss des aus meiner Sicht sehr menschenfeindlichen radikalen Genderfeminismus gerne stark zurückgeschraubt sehen.

Eine tatsächlich wissenschaftlich ausgerichtete Geschlechterforschung würde denke ich viel dazu beitragen, dass wir uns als Menschen besser verstehen und Vorurteile abgebaut werden.

III. Weitere Beiträge

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 14. April 2014

“Wo Frauen besser bezahlt werden als Männer”

Ein FAZ-Artikel beleuchtet, wo Frauen besser bezahlt werden als Männer. Der aus meiner Sicht interessante Teil:

Das Modeln ist nur die glamouröseste Tätigkeit, bei der Männer im Durchschnitt schlechter verdienen als Frauen. Das statistische Bundesamt liefert weitere Hinweise. Zwar verdienen Männer im Schnitt weiterhin fast überall mehr als Frauen. Doch die Ausnahmen sind interessant. Beispielsweise haben es Männer, die sich in Ausbildung oder Minijob befinden, besonders schwer. Je Stunde verdienen sie heute im Durchschnitt zwölf Prozent weniger als Frauen. Schlecht sieht es zudem für Männer aus, die Teilzeit arbeiten. Sind sie unter 45 Jahre alt, verdienen sie im Durchschnitt zwei bis vier Prozent weniger als Frauen in Teilzeit. Arbeiten sie zudem in einem der fünf Berufe mit dem höchsten Frauenanteil, dann wird ihre Teilzeit besonders bestraft. Sie verdienen dann elf Prozent weniger als die Frauen in Teilzeit. In Ostdeutschland gibt es sogar ganze Branchen, in denen Frauen im Durchschnitt je Stunde besser verdienen als Männer: In Kindergärten und an Schulen ist das ebenso der Fall wie in der Logistik oder unter Maklern. Und bei den Ostdeutschen unter 25 Jahren.

Männer in Teilzeit, also wahrscheinlich solche, die entweder keinen Vollzeitjob bekommen oder eben ihrerseits Kinder betreuen, erhalten demnach noch weniger Gehalt als Frauen, wenn der Abzug auch relativ gering ist.

Auch bei Berufen mit dem höchsten Frauenteil lohnt sich Teilzeit noch weniger, dann geht es gleich um 11% runter.

Und in Ostdeutschland scheint der Gehaltsunterschied noch weiter und in anderen Bereichen ausgeprägt zu sein.

Der Artikel versucht sich an Erklärungen:

Diese Statistik hat einen Haken: Sie zeigt zwar die Unterschiede, erklärt aber nicht, wie sie zustande kommen. Sind die Makler-Männer im Osten schlechter qualifiziert als die Makler-Frauen? Oder einfach jünger und deshalb schlechter bezahlt? Oder können Männer – Achtung, jetzt kommt es – das einfach generell schlechter: Wohnungen an den Mann bringen? Gibt es in Kindergärten im Osten eine gläserne Decke für Männer? Oder verhandeln die Männer dort einfach nicht hart genug um ihr Gehalt?

Man könnte aufgrund der Statistik behaupten, Teilzeit arbeitende Männer würden von ihren Arbeitgebern diskriminiert. Oder man glaubt, dass es schlicht die schlecht ausgebildeten Männer sind, die sich entscheiden, Teilzeit zu arbeiten – und wegen ihrer schlechten Qualifikation weniger verdienen.

Es wäre interessant die gleichen Fragen einmal unter einem Beitrag zum Gender Pay Gap zu lesen. Es sind ja häufig genau die Ursachen, die auch dort maßgeblich sind.

 

Belle Knox ist eine Studentin an einer amerikanischen Elite-Uni, die Pornos gedreht hat und deren Name dann herausgekommen ist, was für einen gewissen Aufruhr sorgte.

Belle Knox - In klassischer Pornostarpose, aber noch jugendfrei, dies ist ja ein anständiger Blog. Man beachte das präsentieren des Nackens, die langen Haare, die leicht geöffneten, wie feucht glänzenden Lippen, der leicht gesenkte Blick direkt in die Augen des Betrachters. Es werden klassische Attraktivitätsmerkmale bedient

Belle Knox

Sie selbst hat dann das Drehen von Pornos in einen sexpositiven Feminismus umgedeutet:

Let’s be clear about one thing: I know exactly what I’m doing. What about you?

My entire life, I have, along with millions of other girls, been told that sex is a degrading and shameful act. When I was 5 years old and beginning to discover the wonders of my body, my mother, completely horrified, told me that if I masturbated, my vagina would fall off.

The most striking view I was indoctrinated with was that sex is something women “have,” but that they shouldn’t “give it away” too soon -– as though there’s only so much sex in any one woman, and sex is something she does for a man that necessarily requires losing something of herself, and so she should be really careful who she “gives” it to.

The prevailing societal brainwashing dictates that sexuality and sex “reduce” women, whereas men are merely innocent actors on the receiving end. By extension, our virginity or abstinence has a bearing on who we are as people — as good people or bad people, as nice women or bad women.

Women’s ability to be moral actors is wholly dependent on their sexuality. It is, honestly, insane.

The virgin-whore dichotomy is an insidious standard that we have unfairly placed upon women. Women are supposed to be outwardly pure and modest, while at the same time being sexually alluring and available. If a woman does not have sex after a date, she will be labeled as a prude. If she does have sex, she will be referred to later as a ho or a slut.

Society thus sets up a norm in which women simply cannot win.

We must question in this equation why sex workers are so brutally stigmatized. Why do we exclude them for jobs, education, and from mainstream society?

Why do we scorn, threaten and harass them?

Why do we deny them of their personhood?

Why does the thought of a woman having sexual experiences scare us so much?

The answer is simple.

Patriarchy fears female sexuality.

It terrifies us to even fathom that a woman could take ownership of her body. We deem to keep women in a place where they are subjected to male sexuality. We seek to rob them of their choice and of their autonomy. We want to oppress them and keep them dependent on the patriarchy. A woman who transgresses the norm and takes ownership of her body — because that’s exactly what porn is, no matter how rough the sex is — ostensibly poses a threat to the deeply ingrained gender norms that polarize our society.

I am well aware: The threat I pose to the patriarchy is enormous. That a woman could be intelligent, educated and CHOOSE to be a sex worker is almost unfathomable.

I find it interesting that porn (a billion-dollar industry) is consumed by millions of people – men and women (and all other equally wonderful genders) alike — yet no one is willing to consider the lives of the people behind the camera. No one wants to hear about the abuses and exploitation that take place, no one wants to hear about the violence committed every day against sex workers, no one wants to consider that we have hopes and dreams and ambitions.

No, all we are is “whores and bimbos.”

I reject this. Instead, what I ask for is simple. I, like all other sex workers, want to be treated with dignity and respect. I want equal representation under the law and within societal institutions. I want people to acknowledge our humanity. I want people to listen to our unique narratives and dialogues.

To the anti-pornography feminists out there: I very much respect your opinion. Nevertheless, I want you to consider how you marginalize a group of women by condemning their actions. Consider that when you demean women for participating in sex work, you are demeaning THEM, and consequently, YOU become the problem.

Also eine recht klare sexpositive Einordnung: 

  • Frauen werden in ihrer Sexualität unterdrückt, weil “Das Patriarchat” Angst vor der Sexualität hat
  • Denn wenn “Das Patriarchat” nicht mehr bestimmt, was eine Frauen wollen darf, dann sind Frauen ja nicht mehr der männlichen Sexualität unterworfen
  • Und wenn sie der männlichen Sexualität nicht mehr unterworfen sind, dann KANN NICHTS MEHR DIE FRAUEN STOPPEN!!!1
  • Also ist es eine Befreiung der Frau, selbstbestimmt Pornos zu drehen, wenn sie das will, wenn sie damit einen offenen Umgang mit Sexualität signalisiert
  • Dabei ist es egal, ob sie dabei Szenen dreht, in denen der Mann sie wie Dreck behandelt oder dominant behandelt, solange es das ist, was sie will

Mir leuchtet zwar noch nicht ganz ein, was genau das Patriarchat von einer Unterwerfung der weiblichen Sexualität hat, wenn es ansonsten eine Frau haben könnte, die noch viel perversere Sachen mit sich machen lässt. Zudem scheint mir “Das Patriarchat” auch ansonsten eher eifrig daran zu arbeiten, Frauen ihre Sexualität darstellen zu lassen, von Miley Cyrus bis hin zu sonstigen Videos und allgemeiner Kleidung scheinen Frauen wenig Probleme damit zu haben, sich sehr sexuell zu geben. Es wird wohl eher eine Übersexualisierung beklagt als eine Untersexualisierung. Aber ich bin ja auch noch nicht in alle Teile der patriarchalischen Verschwörung eingeweiht.

Es scheint mir wahrscheinlich deswegen das biologische Erklärungsmodell, nachdem Männer ein Heiligen-Hure-Modell anziehend finden, weil es eine Mischung aus Kurz- und Langzeitpaarungsstrategie bildet (Kurzzeitig ist ungebundener Sex gut, der insbesondere auf Lustbefriedigung ausgerichtet ist, langfristig eine Bindung und eine Erhöhung der Vatersicherheit). Aber da kommt ebnen der Unterdrückungscharakter und das Befreiungsmoment zu kurz.

Natürlich gibt es eine sexnegative feministische Gegenantwort, die es genau andersherum sieht:

It’s the Belle Knox brand of feminism. It says that if an individual woman consents to — or even enjoys — performing in pornography, it must be ok. It says that if an individual woman likes pornography, it must be ok. And not just ok, but potentially empowering. I have no idea why we would assume that only men’s sexualities can be shaped by porn or why, simply because a woman’s fantasies have been shaped by porn that means those fantasies and that pornography is necessarily feminist. I don’t give a shit how many people like porn. I don’t give a shit if you say you like performing in porn (most women don’t, for the record, but there are exceptions to every rule that you’re sure to find if you look). That changes absolutely nothing about what porn is and how it impacts our lives and society as a whole.

(…)

I think it’s a form of woman-hating. I think it’s internalized misogyny — to attack and slander and attempt to silence feminists, to paint them as bigots for taking a stand against male power and violence. You may well disagree with our ideology or our goals or our arguments, but simply disagreeing with someone does not mean they are perpetrating violence against you. Using “safe space” as an excuse to silence and no-platform feminists doesn’t fly either.

The way in which it has become acceptable in some feminist circles to blackball and tar women who fight pornography and prostitution or to ignore and discredit them by calling them “sex-negative pearl-clutchers” — to claim feminists are the ones doing the oppressing because they criticize selfies or burlesque or, really, anything else one might feel attached to — that’s all part of the backlash. Which isn’t the same as saying women are to blame, but it is saying we’ve been had.

Capitalist patriarchy has sold us all these ideas — that cosmetic surgery will make you feel good, that stripping and gyrating for an audience is empowering, that sexing up your own exploitation is the path to liberation, that stilettos are feminist if women choose to wear them, and that face-fucking is feminist so long as we’ve signed a waver. It’s also told us that feminists are the enemy — that they are prudish and repressive and no-fun. It’s told us that women are all jealous, catty, bitches and that any criticism of another woman must be envy. We learn to hate one another, you know…

Wie man es anscheinend dreht – das Patriarchat zieht nimmermüde seine Strippen: Entweder es sperrt die weibliche Sexualität ein oder es will die Frauen teuflicherweise davon überzeugen, dass sich noch mehr nach den sexuellen Wünschen der Männer zu verhalten, feministische ist.

Das wäre immerhin eine Strategie des Patriarchats, hinter die ich mich eher stellen könnte als die Beschränkung der weiblichen Sexualität. Tatsächlich würde ich aber auch hier eher darauf abstellen, dass einige Frauen eben tatsächlich auf diese Weise ihre Sexualität gut ausleben können, und Belle Knox vielleicht dazu gehört, vielleicht auch nicht. Immerhin scheinen Pornos eher die Anzahl an Sexualverbrechen abzusenken.

Es ist aber erstaunlich, wie fremdbestimmt die Frauen in beiden Ausrichtungen mal wieder sind – gleich Marionetten hängen sie an den sorgsam gezogenen Fäden des Patriarchats. Egal was sie machen, ob sie einen Porno drehen oder ihn nicht drehen, ob sie Sex haben oder nicht haben.

Das Patriarchat ist überall.

 

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 12. April 2014

Selbermach Samstag LXXX

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 12. April 2014

Der “Mein Feminismus”-Feminismus

Bei Onyx hatte Neuer Peter wie folgt kommentiert

Es hat nichts mit Kaffeesatzleserei zu tun, wenn man weiß, dass das Gedankengut von Schwarzer (die ich hier pars pro toto für ihre doch recht einflussreiche Fraktion verstanden wissen will) massiv von den misandrinen Werken von Dworkin, MacKinnon und Brownmiller beeinflusst wurde. Ebenso klar ist auch, dass die Mädchenmannschaft die amerikanischen Konzepte der Standpunkttheorie und der Identitätspolitik nach Deutschland importiert. Und auch die Initiatorin des Aufschreis, Anne Wizorek, hängt dem menschenfeindlichen Konzept der Rape Culture an:

https://personaldemocracy.com/anne-wizorek

Welche einflussreichen Feministen haben wir denn nun in Deutschland?

- Schwarzer (die deutsche Dworkin) und Co.
- die neuen Netzfeministen um die Mädchenmannschaft (die Identitätspolitik-Import-AG)
- Die Truppe um Anne Wizorek (Rape Culture)
- Femen (“Das Blut der Männer wird fließen”)
- Die Feministen der Piraten (Creeper Cards, “Awareness”-Teams, Rape Culture, Standpunkttheorie)
- die Feministen light der SPD (“männliche Gesellschaft überwinden”)
- und die Grünen (“Mädchen sind das talentiertere Geschlecht”, Männerdiskriminierung bereits in der Satzung angelegt)

Das sind die Leute, die das Bild des Feminismus in Deutschland prägen. Und wen haben wir auf der anderen Seite?

- Esther Vilar (wurde vor Jahrzehnten aus dem Land gejagt)
- Robin, Maren und dich. Nichts für ungut, aber wieviele Leser habt ihr zusammen? Ein paar Hundert?

Ich finde es ja großartig, dass ihr einen menschenfreundlichen Feminismus vertretet, der Gewaltaufrufe ablehnt. Nur stellt ihr innerhalb der Bewegung leider eine leise Minderheit dar.

Da hat er aus meiner Sicht durchaus recht: Gemäßigte Feministinnen kommen kaum in der öffentlichen Wahrnehmung vor. Jedenfalls fällt ein kein Name dazu ein. Die radikaleren Theorien sind vorherrschend bei denen, die man im Diskurs wahrnimmt.

Ein Grund dafür ist meiner Meinung nach, dass der “untheoretische Feminismus” gar keine tatsächliche Abgrenzung zur feministischen Theorie vornehmen möchte und indem Moment, in dem er das tut eigentlich schon fast außerhalb des Feminismus steht. Ich schrieb dort als Kommentar:

@neuer Peter

“Und wen haben wir auf der anderen Seite? – Robin, Maren und dich. Nichts für ungut, aber wieviele Leser habt ihr zusammen? Ein paar Hundert”

Ein weiteres Problem des “mein Feminismus ist anders, hör auf den Feminismus zu kritisieren”-Ansatzes ist ja, dass mit dessen Vertreterinnen eine tiefere Diskussion über die feministischen Theorien kaum möglich ist, weil sie sich eben nur sehr eingeschränkt in Opposition zu diesem stellen wollen. Es werden üblicherweise bestimmte Aktionen und bestimmte Leute moralisch kritisiert, aber es kommt selten ein “diese Aktion beruht auf der Theorie X und diese zugrunde liegende Theorie ist falsch, weil…”, verbunden mit einer Ortbestimmung, in welchen Teilen des Feminismus diese Theorie vertreten wird und zu was das führt.

Die Tweets oben haben ja einen direkten Bezug zu einer der populärsten feministischen Theorien, der Privilegientheorie in ihrer Ausprägung, dass immer eine Gruppe gegenüber einer anderen privilegiert ist und die benachteiligte Gruppe damit die andere nicht unterdrücken, sondern sich allenfalls gerechtfertigt wehren kann.

Das ist ja der Grund, warum die obigen Feministinnen davon ausgehen, gerechtfertigt zu sein und sich auf diese Weise verhalten zu können.

“Bitte seid nicht so misandrisch, mein Feminismus ist da ganz anders” bringt da einfach nichts und klärt schlicht nicht auf, wo die Unterschiede liegen.

Aber dann müsste man sich natürlich mit der tatsächlichen Theorie beschäftigen, Gegentheorien entwickeln, die Konsequenzen davon tragen (zB Männer als potentiell benachteiligte Gruppe), mehr Anti(-gender-)feminismus betreiben, als einem lieb ist. Das erfordert ein nachhaltiges und unangenehmes Aufdecken von Fehlern innerhalb der feministischen Theorie, die man mit “Mein Feminismus ist anders, wir müssen gar nichts ändern, die sollen halt nur nichts Männerfeindliches sagen” leicht unter den Teppich kehren kann.

Ohne Kritik an bestehenden feministischen Theorien und ohne entwicklung eigener wird sich der bisherige untheoretische “Mein Feminismus” schlicht nicht durchsetzen können.

Dafür ist er recht bequem.

 

Sprich: Eine wirklich gemäßigte Position erfordert, dass man sich von den radikalen Kräften abgrenzt, was wiederum viel Arbeit ist und wenn man sie erst einmal anfängt, dann macht man sich schnell angreifbar.

Neuer Peter ergänzte dazu:

 

Damit hast du dem Phänomen einen guten Namen verpasst. Der “Mein-Feminismus-Feminismus”.

Wobei wir absolut nicht klar ist, was der Mein-Feminismus-Feminismus eigentlich will, was seine gesellschaftspolitische Vision ist und welche Maßstäbe der Weltordnung er an die Wirklichkeit anlegen will.

Der Mein-Feminismus-Feminismus ist irgendwie für Gleichberechtigung, klar. Und er ist ein Feminismus, weil der Feminismus für Gleichberechtigung ist. Wenn er das nicht ist, ist er eben kein Feminismus, oder zumindest nicht “Mein Feminismus”. Deswegen sind alle feministischen Forderungen für Gleichberechtigung auch Forderungen des Mein-Feminismus-Feminismus. Es sei denn, jemand arbeitet heraus, dass diese mit Gleichberechtigung nichts zu tun haben. Dann haben sie auch nichts mit dem Mein-Feminismus-Feminismus zu tun. Mein-Feminismus-Feministen finden es ganz schrecklich, wenn man den Feminismus kritisiert. Weil es den ja nicht gibt und er außerdem nicht ihrer ist. Und da der Mein-Feminismus-Feminismus eben für Gleichberechtigung ist, muss das auch für den Feminismus an sich gelten. Also, den wahren. Auch wenn allesamt alle wirkungsmächtigen feministischen Strömungen der letzten Jahrzehnte das Gegenteil bewiesen haben und alle einflussreichen Feministen aus der Politik, den Medien und der Landschaft des öffentlichen Diskurses nachweislich anderes taten. Das ist eben nicht Mein-Feminismus. Und damit auch kein wahrer.

Der Mein-Feminismus-Feminismus ist eine vollkommen schwammige, unausgegorene Nicht-Positionierung, die allein auf wohlklingenden Assoziation mit dem Wort Feminismus beruht, ansonsten aber schlicht keine Substanz aufweist.

In der Tat bleibt diese Form des Feminismus, also die Form, die eine sehr vage Zuordnung zum Feminismus vornimmt und bei allem, was dort zu kritisieren ist, darauf abstellt, dass das eben in “ihrem Feminismus” gar nicht vorkommt, ohne sich mit der Theorie dahinter zu beschäftigen, sehr vage.

Es werden eben kaum übergeordnete Theorien entwickelt, es wird eher Einzelfall bezogen entschieden. Es wird sich eher von Leuten und konkreten Vorfällen distanziert als eine Einordnung in das große Ganze vorgenommen. Es bleibt irgendwie eine Feminismus nach dem Bauchgefühl, der sich gegen Kritik immunisiert, indem er keine tatsächliche Position hat und insofern nur negativ abgrenzt, was NICHT sein Feminismus ist. In dieser Form des Feminismus ist nicht wichtig, wie man eine Position begründet, sondern eher, wie man sie normativ wertet.

In einem weiteren Kommentar hier im Blog sagte Neuer Peter dann zu dem Thema der normativen Wertung:

Ja, daher kommt wohl auch die stete feministische Forderungen, immer sofort eine normative Positionen einzunehmen, wenn man eigentlich nur ein Phänomen beschreiben will. Wenn wir beispielsweise über Rollenzwänge vergangener Zeiten reden, wird sofort gefragt, ob ich dazu eine ablehnende oder zustimmende Haltung einnehme.

Mich nervt das extrem. Es kommt mir zum einen wie eine Ablenkung vor und zum anderen als Vorbereitung für den Versuch, meinen Standpunkt moralisch zu diskreditieren. Für viele Feministen, so scheint mir, ist alles, was ich auf der deskriptiv-analytischen Ebene aussage, aber nur Vorgeplänkel. Erst die normative Positionierung dringt zum Kern der Sache vor.

So muss sich wohl auch eine Feministin fühlen, wenn von ihr ständig eine abstrakte Einordnung einer Alltagserfahrung verlangt wird.

Hier zu fällt einem schnell die Abgrenzung zwischen dem systematischen und dem empathischen Gehirn ein. Aus einem jüngeren Artikel dazu:

“If you look at functional studies, the left of the brain is more for logical thinking, the right of the brain is for more intuitive thinking. So if there’s a task that involves doing both of those things, it would seem that women are hardwired to do those better,” Verma said. “Women are better at intuitive thinking. Women are better at remembering things. When you talk, women are more emotionally involved – they will listen more.”

She added: “I was surprised that it matched a lot of the stereotypes that we think we have in our heads.

Anscheinend spielen auch in der Art, wie wir über die Geschlechter diskutieren, die im Schnitt bestehenden Geschlechterunterschiede eine gewisse Rolle.

Neuer Peter sagt etwas interessantes in einem Kommentar bei Onyx:

Ich bin der Ansicht, dass die Misandrie, die bei einigen Feministen durchkommt, bereits im theoretischen Unterbau des poststrukturalistisch inspirierten Feminismus angelegt ist und sich zwangsläufig immer wieder Bahn brechen wird. Ein Feminismus, der auf Ideengebäuden wie dem Patriarchat, der hegemonialen Männlichkeit, der Identitätspolitik und der Standpunkttheorie aufbaut, erzeugt früher oder später ganz zwangsläufig Männerhass, weil er auf den Mann als Feindbild angewiesen ist.

Aus meiner Sicht einer der wesentlichen Gründe, warum es quasi keinen größeren gemäßigten feministischen Blog gibt und die ganze Szene insgesamt ein einen hohen Anteil an Radikalen hat.

Es ist eben eine Theorie, die auf Nullsummenspiele mit Männern als Gegner ausgerichtet ist.  Jede Theorie handelt von Unterdrückung der Frauen durch den Mann und Bausteine wie die Standpunkttheorie und die Identitätspolitik erlauben ein leichtes Immunisieren gegen jede Kritik.

Auf dieser Basis ist ein gemäßigter Feminismus kaum denkbar. Er muss schon erhebliche Bausteine über Bord werfen, was aber ebenso eine erhebliche Distanzierung erfordert.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 10. April 2014

“Die Rape Culture Theorie behindert die Bekämpfung sexueller Gewalt” (RAINN)

Die Organisation RAINN ( Rape, Abuse & Incest National Network, das größte amerikanische Netzwerk gegen sexuellen Belästigung) hat eine interessante Erklärung abgegeben, in der sie sich zur feministischen Rape Culture Theorie wie folgt außern:

In the last few years, there has been an unfortunate trend towards blaming “rape culture” for the extensive problem of sexual violence on campuses. While it is helpful to point out the systemic barriers to addressing the problem, it is important to not lose sight of a simple fact: Rape is caused not by cultural factors but by the conscious decisions, of a small percentage of the community, to commit a violent crime.

While that may seem an obvious point, it has tended to get lost in recent debates. This has led to an inclination to focus on particular segments of the student population (e.g., athletes), particular aspects of campus culture (e.g., the Greek system), or traits that are common in many millions of law-abiding Americans (e.g., “masculinity”), rather than on the subpopulation at fault: those who choose to commit rape. This trend has the paradoxical effect of making it harder to stop sexual violence, since it removes the focus from the individual at fault, and seemingly mitigates personal responsibility for his or her own actions.

By the time they reach college, most students have been exposed to 18 years of prevention messages, in one form or another. Thanks to repeated messages from parents, religious leaders, teachers, coaches, the media and, yes, the culture at large, the overwhelming majority of these young adults have learned right from wrong, and enter college knowing that rape falls squarely in the latter category.

Research supports the view that to focus solely on certain social groups or “types” of students in the effort to end campus sexual violence is a mistake. Dr. David Lisak estimates that three percent of college men are responsible for more than 90% of rapes.iii Other studies suggest that between 3-7% of college men have committed an act of sexual violence or would consider doing so. It is this relatively small percentage of the population, which has proven itself immune to years of prevention messages, that we must address in other ways. (Unfortunately, we are not aware of reliable research on female college perpetrators.)

Consider, as well, the findings of another studyiv by Dr. Lisak and colleagues, which surveyed 1,882 male college students and determined that 120 of them were rapists. Of those determined to be rapists, the majority — 63% — were repeat offenders who admitted to committing multiple sexual assaults. Overall, they found that each offender committed an average of 5.8 sexual assaults. Again, this research supports the fact that more than 90% of college-age males do not, and are unlikely to ever, rape. In fact, we have found that they’re ready and eager to be engaged on these issues. It’s the other guys (and, sometimes, women) who are the problem.

Auf in diesem Text wird noch mit sehr hohen Zahlen gearbeitet, beispielsweise den bekannten “1 von 6″. Aber er kritisiert ansonsten recht nachhaltig die “Rape Culture Theorie”, die auch hier schon Gegenstand einer Vielzahl von Artikeln war.

Es ist interessant, dass sich eine solch große Organisation der Hystery, die teilweise gerade auf amerikanischen Universitätsgeländen über die Theorie der Rape Culture erzeugt wird, entgegen stellt und deutlich macht, das die Kultur Vergewaltigungen nicht unterstützt oder fördert, sondern im Gegenteil immer deren Gefährlichkeit und Verwerflichkeit hervorhebt. Es wird sogar angeführt, dass durch die Rape Culture Theorie die Bekämpfung sexueller Gewalt eher erschwert wird, weil der Focus von bestimmten vielleicht gefährlichen Personen weg auf die Kultur verlagert wird. Es wird sogar angeführt, dass man nicht eine abstrakte “Männlichkeit” verantwortlich machen sollte, sondern eben Vergewaltiger.

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