Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 2. August 2014

Freunde mit sozialen Status aufladen

Ein Freund hatte eingeladen und ich war mit ihm und ein paar anderen Freunden von ihm unterwegs. Unser erster Halt war eine Go-Kart-Bahn auf der wir späten nachmittags ein paar Runden drehten. Am Ende gab es ein Rennen, den glorreichen Siegern wurde von dem Angestellten feierlich eine Bronze-, Silber bzw. Goldmedaile auf einem Siegertreppchen verliehen

Weiter ging der Abend mit einem Zug durch die Gemeinde, wir zogen in guter Stimmung und mit unseren hart erkämpften Medaillen durch ein paar Kneipen und gingen dann schließlich auf eine Party in die Stadt. Dabei waren wir gut drauf und voller Energie, positiv gestimmt und im richtigen Maße angeheitert. Man merkte, dass wir uns gut verstanden und wir Spaß hatten. Dies in der Kombination mit den Medaillen (und natürlich unserem guten Aussehen) zog ein gewisses Interesse von Frauen auf sich, die fragten, was es denn mit den Medaillen auf sich hatte. Sie waren insofern etwas besonderes, auf das einen die Leute unproblematisch ansprechen konnten.

Da es sich fügte, dass wir vergeben waren, der Goldmedailliengewinner aber Single erklärten wir Frauen, dass wir uns heute leider allenfalls mit ihnen unterhalten könnten, wir hätten nur Bronze/Silber/gar keine Medaille gewonnen, wenn sie mehr wollten, dann müssten sich an den Goldmedaillengewinner halten.

Erstaunlicherweise klappte das sehr gut. Die Frauen fanden es irgendwie lustig und wir bauten ihn nach Kräften auf, erklärten, dass uns vollkommen die Hände gebunden seien, dass sie sich leider hinten anstellen müssten, er sei der König des heutigen Abends. Er habe die Goldmedaille!

Es war erstaunlich, wie schnell man ihn auf diese recht simple Weise mit Status aufladen konnte. Nicht, dass er auf den Mund gefallen war oder sonst keine abbekommen hätte, aber das einfache Rollenspiel, ihn mit den Medaillen aufzubauen und seine leicht übertriebene königliche Art dieses Rolle anzunehmen fielen auf und viele Frauen griffen es gerne auf. Er machte sich gut, der Herrscher mit seinen ihn feiernden Gefolgsleuten. Es war klar, dass wir uns alle nicht wirklich ernst nahmen und einfach Spaß hatten und vielleicht hatte gerade das den Effekt, dass die Frauen Teil dieses Spaßes sein wollten und das nur ging, wenn sie auch den Frame übernahmen, dass die Goldmedaillie ihn zu der wichtigsten Person im Raum machte. Den davon rückten wir nicht ab (Fragen wie: “was ist nun so toll an seiner Medaille?” führten zu Blicken als hätte sie gerade gefragt, was so toll daran ist, dass er gerade Krebs geheilt hat verbunden mit “Es ist die G-O-L-D-Medaille!!”) Der Frame des Abends war einfach: Weil er der Gewinner der Goldmedaille war, war er besser als alle anderen, Ziel aller Aufmerksamkeit, wir nur seine Zuarbeiter, und beständig bereit, sein Lob zu singen. Er konnte problemlos in jedes Gespräch einsteigen, seine Anwesenheit machte allenfalls das Spiel interessanter und verleitete die Frauen dazu, sich ihm gegenüber zumindest aus Spaß zu qualifizieren, was wir mit passenden Bemerkungen unterstützten (“das ist Nadine, sie ist etwas vorlaut, aber sie ehrt die Medaille”).

Er unterhielt sich später länger mit einer hübschen Blondinen und wir ließen ihm den passenden Abstand für das Isolieren und den Komfortbereich. 

Wer einen Freund zu verkuppeln hat, dem würde ich empfehlen, das einfach mal auszuprobieren und dann bitte hier zu berichten, ob es bei ihm den gleichen Effekt gegeben hat.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 1. August 2014

Zur Menschwerdung

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 1. August 2014

“Männer suchen die Liebe, Frauen nur das Geld”

Ein Artikel in der Welt stellt eine Studie von “eDarling” da, die ich allerdings im Original nicht gefunden habe. Sie enthält aber einige interessante Angaben:

Frauen geht es ums Geld, und zwar um seines, Emanzipation und allem zum Trotz. 70 Prozent der befragten Single-Damen gaben nämlich an, das Einkommen eines potenziellen Partners sei ihnen wichtig, es müsse “gleich oder höher sein”. Bei den Männern hingegen sagen 80 Prozent, es sei ihnen “nicht wichtig”. Interessant: 19 Prozent wünschen sich sogar, dass sie weniger verdiene.

Auch sagen 56 Prozent der Frauen knallhart, dass sie durchaus Bedingungen daran knüpfen würden, wenn sie ihrem Partner finanziell aushelfen. 81 Prozent der Männer verneinen das. Und als attraktivste Aussage zum Umgang des Partners mit Geld nennt sie: “Lässt mich niemals zahlen.”

eDarling fasst das ganz unromantisch so zusammen: “Männer suchen die Liebe, Frauen nur das Geld.” Klingt zwar ziemlich hart, ist aber vielleicht in der Beziehung gar kein so großes Problem. Denn: Für Männer ist “Sie ist sehr sparsam im Umgang mit Geld” die attraktivste Aussage im Geld-Liebe-Kontext. Dann kann sie also ihr eigenes Geld sparen und stattdessen seines ausgeben.

Jetzt haben wir, da es sich um eine Umfrage auf der Seite handelt, wenn ich es richtig verstehe, natürlich eine gewisse Vorauswahl. Eben die Frauen, die eher über Internetdatenbanken suchen als über die persönlicheren Wege, wie über Freunde und Bekannte.

Aber das Frauen einen Mann wollen, der auch Haupternährer sein kann, ist ja auch in anderen Umfragen bereits festgestellt worden. Das kann schlicht daran liegen, dass diese Frauen sich entschlossen haben, dass sie Kinder wollen und bei diesen dann aussetzen wollen und für diese Zeit also einen Partner brauchen, der dann das Geld verdient. Es kann also auch eine rein praktische Erwägung sein. Es zeigt sich aber immerhin schon ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern.

Daraus herzuleiten, dass Frauen keine Liebe wollen halte ich für falsch. Sie wollen eben einen Mann, den sie lieben, der aber auch die nötigen finanziellen Mittel hat, um eine Familienplanung zu ermöglichen. Das schließt Liebe nicht aus, es sind in dieser Hinsicht nur größere Anforderungen an den männlichen Partner.

Dieser mag dann in anderen Bereichen als Geld, insbesondere Aussehen, aber vielleicht auch Lebenswürdigkeit  etc, eigene Anforderungen stellen. Dabei kann hier der Lohn der Frau als Negativfaktor einfließen, da auch Männer eine klassische Rollenverteilung wünschen und für den Fall von Kindern nicht aussetzen wollen. Den meisten Männern reicht dabei dann wohl “nicht so wichtig”, da die meisten Frauen es eh auf diese Weise eingerichtet haben, dass sie eher und besser aussetzen können (eine Beamtin im gehobenen Dienst mag gut verdienen, kann aber wegen der Vorzüge des öffentlichen Dienstes auch ohne zu große Nachteile aussetzen, was in der freien Wirtschaft schon schwieriger sein kann).

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 31. Juli 2014

“Liebe Feministinnen, hier die Gründe, warum ihr solche Schwierigkeiten habt”

Ein aus meiner Sicht sehr guter Text fasst noch einmal zusammen, warum der moderne Feminismus die Kritik durch “Woman against Feminism” nicht verstanden hat und warum der moderne Feminismus immer mehr auf Widerstand stößt:

Er stellt erst einmal die Reaktion der Feministinnen dar, die ironischerweise die Frauen, die da ihre Meinung kund tun, gleich als dumme Frauen darstellen und sie abwerten:

The shock and disgust displayed toward these young women by feminists is appalling.  They are treated as vapid and ignorant, young, dumb, and desperately seeking male attention by those who would dismiss their well-articulated positions.  The irony of this escapes not even thefeminists, themselves.  Some are even leaving their association with feminism.

Und dann führt er die gängige Antwort aus dem Feminismus an, dass Feminismus doch nur für Gleichberechtigung sei:

Over and over in these face-palming critiques I keep reading of your utter horror as you saw one young woman after another (apparently) mis-understand what feminism “is about”, I hear you complain bitterly that these women are getting it wrong.  Feminism isn’t about (insert tragic misdiagnosis here) it’s about equality.  You quote the dictionary, chapter and verse, you quote great feminist minds of the past, inspirational voices who led you to realize what feminism “is about”.

Only, not everyone agrees with you.  And that’s making you batshit crazy.

Tatsächlich ist es aber nicht mehr der Fall: Feminismus ist inzwischen zusätzlich zu anderen Ansätzen ein Kult, der keinen internen Widerspruch duldet:

You see, the thing that is driving you crazy is that feminism is an ideology, but it also functions, in many social ways, like a cult or religion.  And while your intellectual inner circle has been preaching equality for years, regardless of the strides or gains you may have made, the fact is that your ideology’s public image has been tarnished badly in the meantime.  Not to put too fine a point on it, but you made the same mistake Republican candidates traditionally make.  In an effort to appease the loudest voices, and maintain the appearance of unity, you have allowed those voices to dictate the direction of the entire group – or at least its perception by the public.

Also die Idee, dass inzwischen die radikalen Feministinnen das Steuer übernommen haben und die Richtung bestimmen, weil man zusehr darauf bedacht war einen inneren Frieden darzustellen. Die Mädchenmannschaft wird diesen Gedanken sicherlich gut nachvollziehen können.

There’s a reason that only a small minority of women identify as feminists these days.  The ideology has become so loaded with baggage from the culture wars of the past that adherence to it involves picking up that baggage . . . and that’s something that most women just don’t want to do.

Das ist in der Tat richtig. Inzwischen darf man als Feministin schon kaum noch überhaupt etwas sagen außer intersektionellen Feminismus, und das am besten auch nur noch, wenn man sich als Weiße entweder selbst als Kartoffel bezeichnet (oder auch nicht) oder noch besser ein PoC ist. Wer innerhalb des Netzfeminismus Konzepte wie Rape Culture oder Privilegientheorie nicht vertreten will, der wird nicht weit kommen und eher gemieden werden.

Auch interessant seine Ausführungen zu Männern im Feminismus und Männerhass im Feminismus:

Worse, two decades of systematic targeting of masculinity, in all of its guises, has managed to alienate nearly all men from your banner.  There was a time, in my fuzzy youth, when I may have identified myself as a “male feminist”, because I believed in equality too . . . but I believed in full equality: draft cards, equitable sentencing, and equal custody and all, and those were issues that feminism, alas, did not see as germane.

They sure as hell were germane to me.  And to a lot of other guys.

Over the years, individual feminists and feminist-oriented groups made it quite clear that men were not welcome – we were part of the problem, and the more we tried not to be, the more you lashed out at us as individuals and as a class.  Whether you intended to or not, feminism as a movement became associated with the callous disregard of masculine values and the blanket disrespect for male issuesYou couldn’t even let a bunch of guys get together and talk about male homelessness, suicide, and social issues without protesting and making death threats.  Classy, feminism.

We were supportive, once upon a time.  But what did we earn from that support?  You called us part of the Patriarchy, taunted us for our perceived privileges, and never spared the opportunity for shame and guilt about our gender.  We supported your reproductive freedoms and your right to own your own bodies, and you called us participants in “rape culture”.  When we threw up our hands and realized that there was no way for you to be happy with us, you called us “misogynists”.

So we left.  There’s a reason that “male feminists” of any note are as scarce as hen’s teeth any more.  No one wants to be a male feminist.  You savage them with particular delight, when they persist in being male, and no man wants to be seen publicly working against the best interest of his gender.  Congratulations, ladies.  You’ve made “male feminists” an endangered species.

DAs fasst es eigentlich ganz gut zusammen: Viele Männer haben sich für Frauenrechte engagiert, weil sie es als gerecht ansehen, wenn Frauen gleichberechtigt sind. Sie hatten gehofft, die gleiche Solidarität dann auch aus dem Feminismus selbst erhalten zu können, wenn es um Männerrechte geht. Aber da Männer nicht diskriminiert werden und Teil des Problems sind und der (Gender-) Feminismus seine Theorien darauf aufbaut, dass eine Gruppe immer die unterdrückte, während die andere unterdrückt (im Verhältnis zueinander, nicht zu anderen Gruppen), weil nur so alleine der Opferstatus bestehen bleibt, war eine solche Unterstützung schlicht nicht drin. Statt dessen eher in der Tat Abwertungen von Männern.

Er führt auch an, dass Feminismus das Verhältnis von Männern und Frauen verschlechtert hat

People don’t associate feminism with positive values, anymore, and it’s not just Red State hicks and Southern politicians who feel that way.  Feminism was the ideology that spurred millions of women to divorce and break up their families, and many of us carry the scars of that decision.  Feminism made men fearful to even speak to women, much less relate to them in a professional manner.  While you may see the resulting domination of women in corporate positions of power as gratifying, understand that it was done at a price.

Das ist vielleicht auch insbesondere für Amerika zutreffend, wo die harten Regeln zur sexuellen Belästigung und der Wahnsinn von “Verfahren” wegen Vergewaltigung ohne wirkliche Verteidigungsmöglichkeit das Leben sicherlich schwerer machen. Aus meiner Sicht ist eine höhere Scheidungsrate nicht dem Feminismus per se zuzurechnen, es dürfte allgemein die Folge besserer Verhütung und der Entwicklung der Arbeitswelt und damit höherer Selbständigkeit sein.

Und weiter zum Hass auf Männer:

You can claim that feminism isn’t about hating men and punishing boys, Ladies, but the fact of the matter is that this is precisely how feminism is viewed by a broad plurality – if not a majority – of the men in America.  Not the progressive pals you keep around you to remind yourself you don’t technically hate all men, but the dude who changed your oil, mowed your lawn, stocked your groceries and passed you on the freeway, all of them have a disdain for feminism, as an ideology, that they would likely never speak to you about.

You’ve attacked male sexuality with bloodthirsty abandon, belittling the “male gaze” and objecting to “objectification” – without understanding that objectification is as important to male sexuality as emotional context is to female sexuality.  Your relentless fight against “rape culture” has put you at odds with every heterosexual man in the country, as you rampage for the right to only be approached by attractive men, and demonize unattractive men by their “misogyny”.  Feminism has been responsible for more male sexual guilt that the Catholic Church.  But you don’t know that, because we stopped talking to you a long time ago.

Die Dämonisierung männlicher Sexualität war ja hier häufig genug Thema. Ja, Männer mögen Brüste und schöne Frauen. Nein, das macht Frauen nicht per se zu Objekten. Nein, es wird nicht jede 4 oder 6 Frau vergewaltigt. Männliche Sexualität als etwas verdorbenes anzusehen ist in der Tat in vielen Teilen des Feminismus stark verbreitet. Es gibt so viele Ansätze, die männliche Sexualität in den Schmutz ziehen, wie Rape Culture, Enthusiastic Consent, die Idee, dass wenn ein Mann und eine Frau betrunkenen Sex haben, der Mann die Frau vergewaltigt, die Frage, was schon alles sexuelle Belästigung ist etc. Man kann verstehen, wenn Männer das als feindselig ansehen.

Because speaking to feminists about feminism when you disagree with the culture that has sprung from the ideology is akin to speaking to a cult member.  Every stay-at-home mom who decided to spend her best reproductive years making a home and building a family with a loving husband has been called to task for her choice – “you could be so much more”, “why are you letting him keep you isolated?”, “don’t you want to prove you can make something of yourself?”, these are all the catty, snide little ways feminists have promoted your ideology.

In seeking equal opportunities for women, feminism has denigrated the role of wife and mother that so many women desire.  Voicing a preference for Blue’s Clues over Black’s Legal Dictionary gets a woman pilloried in our post-feminist society, as you well know.  By placing careerism over the desire for a family, feminism has inadvertently doomed hundreds of thousands of successful career women to childlessness, as the “good” men they plan on settling for after they’ve established themselves in careers seek less-driven mates to be the mothers of their children.  The frustration among the professional class of feminist is palpable.  Yet feminism teaches them that it is men’s fault, or the fault of the Patriarchy, or ageism, or whatever rationalization is in vogue at the moment.

Das wäre dann der Anteil der Frauen, die anführen, dass sie sich in klassischen Rollen gerade nicht unterdrückt fühlen. sondern dies eine bewußte Entscheidung ist. Auch hier waren viele bei “Women against Feminsm” aktiv. Das ist natürlich auch für Männer durchaus gefährlich, gerade mit einem Familienrecht, was Hausfrauen einige Ansprüche zuerkennt, die vielen Männern vielleicht gar nicht bewußt sind. Aber in der Tat ist die Haltung des Feminismus gegenüber solchen klassischen Rollen sehr zwispältig. War wird betont, dass jede Frau die Wahl haben sollte, gleichzeitig wird aber eben eine solche Wahl dann schnell wieder als Zeichen gesehen, dass sie unterdrückt ist, sonst hätte sie sich eben für einen anderen Weg entschieden.

Feminism did itself no favors by encouraging the sassy self-esteem of two generations of girls.  While claiming white men had unearned privilege, feminism pushed the unearned privilege of white girls to the breaking point.  Many folks are anti-feminists not because they object to the ideals of feminism, but because they object to the conduct of feminists.  Young women who feel that they are entitled to pretty much anything they want, who trade on their feminism with threats of legal action or scandal to get their way, these women aren’t ‘empowered’ – they’re ‘bossy’.  That would be one thing if they were also highly competent and productive, but those are not qualities feminism has emphasized in its application.

“Bossy” war eine Auseinandersetzung in Amerika, in der es darum ging, dass gerade Frauen mit einem solchen Wort bedacht werden, während Männer mit dem gleichen Verhalten positiv wahrgenommen werden. Die Forderung war, dass Wort zu verbannen (#banbossy). in der Tat folgt aber aus der Haltung, dass der andere privilegiert ist und sich zurücknehmen muss schnell eine Anspruchshaltung, die nicht gerechtfertigt sein muss. Dann ist alles eine Diskriminierung und überall soll die Frauenförderung beachtet werden. Geringes Interesse oder geringer Einsatz muss weggedacht werden, Frauen sind per se gleich gut in allen Bereichen und wer keine Frauen findet, die im gleichen Maße für Vorstandspositionen geeignet sind, der Sucht halt nicht hart genug.

The writings of the Women Against Feminism are telling: to them (and to the rest of us) feminism is a bunch of angry women screaming shrilly about how the rest of the world needs to pay attention to them and give them what they want, in a judgmental, demanding way. The rest of us don’t dislike feminism because we hate equality, we dislike feminism because for many of us some of the most unpleasant and difficult-to-work-with people we know are feminists. 

In der Tat. Es gibt so viele Tabus im Feminismus, dass es kaum zu vermeiden wäre sich entweder mit einer Feministin anzulegen oder wie auf rohen Eiern um sie herumzutanzen. Eine heutige radikale Genderfeministin einzustellen erscheint mir Ärger vorzuprogrammieren und ich möchte auch keine als Arbeitskollegin haben (eine emanzipierte Frau finde ich hingegen vollkommen problemlos). Solange die Feministin nicht selbst gelernt hat, dass sie sich zurückhalten muss und um bestimmte Themen nicht von sich aus einen Bogen macht, ist ein Streit wohl nicht zu vermeiden. Und da Feministinnen nicht wirklich diskutieren, sondern empört sind, dass man sie überhaupt anzweifelt und dann sauer sind und meistens noch eine Weile weiterschmollen ist das auch kaum in den Griff zu bekommen.

Im Artikel gibt es gute Ratschläge für Feministinnen:

We see them not just as unhappy people, but people who have invested in their unhappiness to the point where they will only be happy when the rest of the world is just as unhappy as they are.  You want to see feminism perceived in a positive light again?  Create a way for a woman to be a happy feminist.  That’s going to be difficult with an ideology that, practically speaking, sees half of the human race as an enemy, but give it a shot.  Y’all are creative.

Start by trying not to insult and demean anyone whose opinion you don’t like.  Feminism loves to call people names, from ignorant to backwards to stupid – and feminists excel at invective.  Tearing someone down verbally is a high feminist art, and most of us have been the object of that scorn at one time or another, deserved or not.  When you cannot have a discussion with a feminist without her snorting about your perceived privilege, or having her try to shame you into working against your best interest, then engaging in any kind of productive dialog is challenging. And demanding.  And usually self-defeating.

Das Feminismus viele Frauen anzieht, die stark unzufrieden mit ihrem Leben sind, wurde hier ja auch schon dargestellt. Und in der Tat macht es der Feminismus gerade für eine heterosexuelle Frau einfach unzufrieden zu sein. Denn sie muss einen beständigen Spagat zwischen Männer als Unterdrücker und Männern, die sie liebt machen. Und sie muss darauf bestehen, dass er ebenfalls sein Leben danach ausrichtet und sich beständig selbst kasteit oder aber einfach übersehen, dass er das nicht macht und es sich irgendwie schön reden.

Ein sehr positiver Start wäre es aber auch aus meiner Sicht, wenn der Feminismus mal lernen würde, mit Kritik umzugehen. Allerdings wäre das auch ein sehr radikaler Schritt und auf diesem Weg läßt sich wohl nicht mit einer Theorie leben, die so viele Löcher und Unstimmigkeiten hat.

Und zu den Reaktionen von Männern:

So mostly we just . . . don’t.  We ignore you.  We turn our backs on you and mostly we just don’t entertain a feminist perspective in any sort of positive way anymore.

As a man I have been called a plethora of vile names and had my character attacked by feminists, even what were supposed to be reasonable, academic discussions.  Feminists have a kind of argument cycle that they go through, I’ve observed, in which my intelligence, education, upbringing, and decency are first brought into question before they launch into outright misandry and emasculation.  At least half of such discussions end with them questioning my manhood – when I know for a fact how they would have reacted had I questioned their womanhood.

I’m a big boy.  I’m not intimidated by shrill women who think their ability to “be strong” and “compete” lies in their willingness to insult another human being.  They have said things to me that, had we truly lived in world of equality, would have required them to settle the matter through seconds and over pistols.  But because feminists tend to hide behind “don’t hit me, I’m a girl!” when they decide to engage in such verbal bloodsports, most wise men just . . . walk away.  We’re men.  We know feminism hates us.

Dieses Schweigen ist so gesehen einer der Vorteile für den Feminsmus. Wir wissen, dass dort nur Ärger liegt und ignorieren. Um so mehr Feminsmus in die Öffentlichkeit kommt oder uns selbst betrifft, um so eher allerdings reicht diese Strategie nicht mehr und man muss etwas sagen. Sagt man etwas, dann folgt aber gerade im Internet gerne das, was man im englischen “Snark” nennt, kurz für einen sarkastischen Kommentar (sarcastic remark). Es wird also zum Angriff übergegangen und meist eine Beschähmungsstrategie gefahren, die klassischerweise gerne versucht, die Männlichkeit abzuwerten (paradoxerweise, weil damit häufig Punkte vorgehalten werden, die eigentlich als Aufweichen der Männerrolle sonst durchaus positiv wären).

Aus Sicht des Autors ist gerade dieser Gegenangriff gegen die Frauen besonders bezeichnend:

But the things that you’ve called these Women Against Feminism have been nothing short of vile.  This is what you have to say about these beautiful, intelligent women who disagree with your political ideology.  Women with three advanced science degrees are called “stupid and uneducated” because they dare to disagree with feminist ideology.  Women who have made conscientious choices about their lives are being castigated and threatened.  Women who have made up their own damned minds are being called idiots by other women in a fit of misogyny the Manosphere could never muster.

It is in your reaction to #WomenAgainstFeminism that you reveal yourselves, collectively: Feminism has hit the Wall.  No one is responding to your “nice” voice anymore, because you’ve burned all your bridges.  Now your very daughters are rejecting your ideology and recoiling in horror from the idea of a “feminist” life.  Yes, feminism is associated with misandry and reactionary man-hating, female entitlement and anti-male ideology in the minds of most people.

Das wäre ja – aus Sicht eines Anti-Genderfeminismus – durchaus eine positive Wendung. Ich bin gespannt, ob hier mit dieser Aktion wirklich ein Durchbruch erzielt wurde, der Kritik am Feminismus salonfähiger und normaler macht. Den ein solcher Startpunkt ist immer sehr gefährlich für eine so anfällige Ideologie, die davon lebt, dass sie Tabus errichtet und jede Kritik als Frauenfeindlichkeit abwehrt:  Bricht das Tabu weg, Kritik am modernen Feminismus zu üben, dann muss der Feminismus fürchten, dass es offenbar wird, dass der Kaiser nackt ist.

But like the 35 year old woman who is still trying to rock a miniskirt, you still think feminism is about equality.  No, it is not about equality, and hasn’t been for a long time.  What you think feminism is and what it does in the real world are two entirely separate things, and your association with an ideology that is, in effect, anti-male, anti-marriage, and anti-freedom of thought is not doing yourselves any good.

There’s some hope that feminism will redeem itself – plenty of women are offended at the things being done in the name of their gender, and want to re-claim the now-poisoned title of feminist.  But until feminists collectively take a good, long, hard look into the mirror and hold themselves accountable for the sins of their sisters in the name of their ideology, don’t count on a hell of a lot of support from the victims of feminism.  We’re not inclined to be charitable about that sort of thing.

Der lange harte Blick in den Spiegel wird nicht stattfinden. Wobei ich ja auch die Idee einer “Neugestaltung” des Feminismus für förderungswürdig halten würde, wenn man die Altlasten erfolgreich abbauen kann. Er hätte dann natürlich viele Nachteile, weil man nicht mehr so entspannt in der Opferrolle leben kann.

Aber er hätte immerhin den Vorteil, näher an der Realität zu sein.

Es ist an den Frauen, ob sie einen solchen Feminismus wollen und ihn schaffen können.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 30. Juli 2014

Welche theoretischen Elemente des modernen Feminismus kann man nicht hinnehmen?

Ich denke es gibt einige Elemente im Feminismus, die man dann recht zwingend ablehnen muss. Es wäre interessant sie zu sammeln:

  • Definitionsmacht
  • Rape Culture
  • Patriarchat
  • Männer können nicht diskriminiert werden
  • Die Gruppe der Männer unterdrückt die Gruppe der Frauen
  • Männer sind per se privilegiert und müssen ihre Privilegien ablegen, Frauen können keine Privilegien haben.

Ich würde da gern etwas sammeln.

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 29. Juli 2014

Women against Feminism – Frauen gegen den Feminismus

Women against Feminsm oder Frauen gegen Feminismus ist eine Aktion, die ich sehr schön finde. Darin stellen Frauen dar, warum sie gegen den (vorherrschenden) Feminismus sind.

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Dabei scheinen mir insbesondere die folgenden Argumente häufig vorzukommen

  • Ich bin nicht unterdrückt
  • ich mag Männer und sehe sie nicht als Feind
  • Ich möchte kein Opfer sein
  • Ich fühle mich in traditionellen Geschlechterrollen wohl und möchte deswegen nicht angefeindet werden
  • mir nahestehende Männer wie mein Sohn etc sind nicht der Feind
  • Feminismus ist nicht mehr auf gleiche Rechte ausgerichtet, sondern auf Frauenbevorzugung
  • Es ist unlogisch und geht von Unterdrückung/Diskriminierung aus, wo keine ist.
  • Feministinnen sind zu intolerant und beleidigen einen /greifen einen an, wenn man ihnen nicht zustimmt.

Zudem finden sich auch einige andere schöne Grafiken dort:

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Das traurige Gegenargument des Feminismus ist in der Regel lediglich:

  • Feminismus ist laut Lexikon für Gleichheit und Gerechtigkeit, also sind wir die Guten. Was wir darüber hinaus vertreten ist unbeachtlich
  • Ihr braucht Feminismus, ihr seid Opfer, ihr bemerkt es nur nicht
  • All das könnt ihr überhaupt nur sagen /haben, weil wir Feminsten für eure Rechte kämpfen
  • Wir mögen Männer doch!

Das verkennt natürlich, dass sich Feminismus inzwischen in vielen Ausrichtungen weit von dieser Definition entfernt hat. Es geht eben um eine ganz spezielle Form von Gleichheit und Gerechtigkeit, die stark auf Annahmen einer Unterdrückung von Frauen durch Männer aufbaut und erfordert, dass man Konstruktionen wie das Patriarchat, die Rape Culture, die Privilegierung aller Männer und die Opferrolle aller Frauen ebenso akzeptiert wie solche totalitären Konzepte wie Definitionsmacht etc.

Auf eine echte Argumentation lässt sich der Feminismus nicht ein, er verweist eher trotzig darauf, dass der Feminismus gut, gut, gut ist. Und eben auch darauf, dass man Männer nicht hasst, auch wenn man sie oder eben ihr Verhalten für alles schlechte verantwortlich macht, was auf dieser Welt geschieht. Eigentlich sagen die oben dargestellten Bilder genug aus und wiederlegen diese Argumente hinreichend.

Frauen, die sich gegen den modernen Feminismus aussprechen, werden anscheinend wesentlich mehr wahrgenommen als Männer. Deren Vorteil ist, dass sie der angeblich “unterdrückten Gruppe” zugehören und insoweit nicht in Verdacht stehen, dass sie direkt davon profitieren. Sich Frauen anzuschließen, die sagen, dass etwas frauenfeindlich ist, ist insofern unverdächtiger.

Aus meiner Sicht schadet das aber nicht. Um so mehr Leute erkennen, dass Feminismus eben nicht einfach nur Gleichberechtigung ist, um so besser. Aktionen dieser Art zeigen insofern auch, warum es sich lohnt, Frauen nicht als Feinde wahrzunehmen.

Weitere Artikel dazu:

(Wer weitere hat: gerne in den Kommentaren was dazu schreiben, ich ergänze dann)

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 28. Juli 2014

Sexlose Ehen

Passend zum gestrigen Beitrag über Frauen und Sex und auch zur bereits häufig zitierten Studie über die Unterschiede im Sexualtrieb zwischen Männern und Frauen fand ich dieses Text hier interessant:

My problem is that my wife won’t have sex with me. My problem is that my wife won’t talk to me about not wanting to have sex with me. My problem is that my wife doesn’t care about being my wife anymore. My problem is that she seems completely disinterested in everything except maybe our kids (which, thank god).

Maybe women are programed to be one way when you are dating them and then when you get the house and the ring and the kids come, they don’t care about the original relationship that built those things anymore. Maybe it’s — as the internet told me — that my wife is exhausted from working and raising kids and she just can’t be bothered to care about our relationship anymore. I can respect this, I can help her figure out her life however she needs me to, that’s what a husband is for. What I can’t do is be a prisoner in a marriage with someone who shushes me whenever I bring up sex or the state of our relationship (and its been years of this, not just one day at a “bad time”).

And — the truth is, when you are a man in a marriage you are a prisoner in it because if I did get a divorce I’d lose my kids and a good chunk of my income. What then? I might find passion in my life again, but I’d be the guy my kids only see on the weekends. I can’t handle that idea.

Die Klage über zuwenig Sex in der Ehe, gerade nach Kindern, habe ich auch schon von anderen gehört (andere haben hingegen trotz Kindern anscheinend noch ein gesundes Sexleben um es nicht zu absolut darzustellen)

Es macht ihn unglücklich, dass seine Frau keinen Sex mehr mit ihm will, aber er möchte auch die Folgen einer Scheidung, insbesondere den Verlust des ständigen Kontakts mit seinen Kindern nicht.

Seine Versuche, dass zu ändern:

I’ve tried bringing her flowers out of the blue, I’ve tried getting babysitters, I’ve tried wining and dining. She enjoys it, she seems relaxed, but she has no interest in even kissing. I love her and I want to be understanding, but isn’t this part of a marriage? Where did I sign up to give up part of my humanity?

I’m more or less resigned to the fact that it is too late for me. Maybe things will change when the kids get older and move out of the house. But not before then, not if the last few years have shown anything.

Klingt in der Tat nach einem sehr harten Fall, wenn sie noch nicht einmal mehr küssen will. Anscheinend fühlt sie sich auch nicht mehr so wohl. Aus Pickup-Sicht wäre Blumen bringen etc vielleicht die falsche Wahl und es wäre eher ein männlicheres Auftreten angesagt. Solche Ferndiagnosen bringen aber auch wenig.

Gleichzeitig macht eine angeblich von seiner Frau ins Netz gestellte Liste, auf der ein Mann aufschreibt, wie oft er versucht hat, seine Frau zum Sex zu überreden/sie dazu zu motivieren die Runde:

Sex-Spreadsheet

Sex-Spreadsheet

Die Geschichte  dazu:

Excel spreadsheets do a fine job of organising your household budget but not, perhaps, to list the date, time and reasons for why your spouse won’t have sex with you.

That’s just what one sexually-frustrated man did, and then emailed the spreadsheet to his wife before embarking on a 10-day business trip.

Shocked by his actions, she tried to contact him but found he had cut contact with her.

“He’s never done this, we always communicate in person or by text. I open it up, and it’s a sarcastic diatribe basically saying he won’t miss me for the 10 days I’m gone.

“Attached is a spreadsheet of all the times he has tried to initiate sex since June 1st, with a column for my “excuses”, using verbatim quotes of why I didn’t feel like having sex at that very moment.”

28 Versuche, 3 Mal Sex. Keine sehr gute Quote.  Andererseits 3 Mal Sex in 1,5 Monaten, also 3 Mal in 6 Wochen. Quasi alle 2 Wochen Sex. Allerdings klingen die Ablehnungen auch teilweise sehr nach Ausrede (eine Wiederholung von Friends? Die Show ist ja nun etwas älter).

Die Frage wie man damit umgeht, dass einer der Partner mehr Sex möchte hatten wir hier schon in ein paar Artikeln:

Ob es schlau war, ihr eine solche Liste zu schicken wäre eine andere Frage. Wenn man davon ausgeht, dass er meint vorher schon alles andere versucht zu haben (es spricht ja einiges dafür, dass sie gemerkt hat, dass er deutlich mehr Sex will), dann ist eine direkte Konfrontation mit dieser Liste vielleicht zumindest Basis für ein Gespräch darüber, wie man sich eine Beziehung vorstellt. Denn so ist es jedenfalls erst einmal im Raum und muss ausdiskutiert werden. Vielleicht hat er auch einfach vor, sich scheiden zu lassen, in dem Reddit-Beitrag heißt es immerhin, er hätte zumindest direkt nach der Email erst einmal den Kontakt verweigert. Allerdings kann eben eine solche Liste die “Needyness” und Sex als Forderung noch deutlicher machen, was nicht gerade antörnend wirkt.

 

Sibylle Berg schreibt über den Sexualtrieb von Frauen:

Wie die meisten Menschen wollen auch die Frauen nicht allein sein, sie wollen einen Freund oder eine Freundin, die mit ihnen gegen die Welt steht, und sie wollen Sex. Aber besorgt bekommen – das ist doch eine etwas einfältige Idee. Der Umstand, dass die meisten Frauen ein gutes Buch oder Schokolade einem Geschlechtsverkehr vorziehen, sagt ja auch klar: Die Legende von der sexuell unbefriedigten Frau ist so albern wie die Sage von der lesbischen Frau, die durch einen rechtschaffenen (dieses Wort wollte ich schon immer mal verwenden) Penis wieder auf den einzig richtigen Pfad – den der Heterosexualität – geführt würde.

Die erschütternde Nachricht des Tages ist: Den wenigsten Frauen, falls sie nicht gerade 16 Liter Rum intus haben, bringt es Erleichterung, ein Glied in sich gestopft zu bekommen, das erklärt auch das Schokoladenresultat. Geile Schlampen gibt es fast nur in der Fantasie oder in derPornobranche, aber unter uns – da wird ganz schön viel gelogen.

Dass Frauen auch gerne abfällig ihre Geschlechtsgenossinnen als unbefriedigte Kühe bezeichnen, spricht für meine vor Jahren erarbeitete These, die ich in meinem Meisterwerk “Der Verstand der Menschen, ein Dunkel ohne Licht” hinreichend erörtert habe.

Die schlechte Nachricht also: Der gemeine Penis wird die Welt nicht retten.

Der Penis die Welt nicht retten! Verständigt die Patriarchatspolizei, das ist Hochverrat!

Allerdings ist mal durchaus erfrischend, dass hier mal tatsächlich anklingt, dass der Sexualtrieb der Frau geringer ist als der des Mannes, jedenfalls im Schnitt (hier ist auch zuzustimmen, dass “die muss nur mal richtig durchgevögelt werden” etwas billig ist. Wobei sowohl bei Frauen als auch bei Männern zumindest eine neue Beziehung (mit regelmäßigen Sex) schon einiges ausmachen kann, ich habe da schon einige als wesentlich verträglicher erlebt)

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 26. Juli 2014

Selbermach Samstag XCV

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade? Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs oder auf den Blogs anderer? Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 26. Juli 2014

Gibt es ein Wort für einen weiblichen Feigling?

Diesen Tweet fand ich einen interessanten Gedanken:

 

Just like there isn’t a term for male slut, there isn’t a term for female coward.

Das stellt darauf ab, dass bestimmte Eigenschaften eben gerade in Hinblick auf ein Geschlecht eine besonders negative Wertung haben.

Bei Frauen ist das aufgrund der mit einem “Schlampigsein” seinerzeit verbundenen Vaterunsicherheit und den damit entstehenden Bedenken bei Männer gegen eine Langzeitstrategie bezüglich dieser Frau eben in sexueller Hinsicht der Fall.

Bei Männern hingegen fällt “Feigheit”, also der Umstand, dass man vor einer starken intrasexuellen Konkurrenz zurückschreckt und davon ausgeht, dort besser kein Risiko einzugehen, gravierender für eine negative Bewertung des Partnerwerts. 

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